Fordere Dein Schicksal heraus
Dich zu umarmen
und Frieden zu schließen
und endlich
die lange Zeit der Waffenruhe
zu beenden
und den Moment zu nutzen
fruchtbar zu machen,
was Gutes wirkt.
Gib Dein Glück auf.
Schenke es den anderen.
Lass zu, dass Du das Glück
unter den Menschen verteilst.
Sie werden Dich lieben
und schätzen,
allerdings nur solange,
wie Du großzügig bleibst.
Behalte aber Deine Zweifel.
Sähe lieber Mut
und gebrauche Deinen Verstand,
den Menschen nahezulegen,
vernünftig zu sein.
So werden sie lernen
wahres Glück bewirken zu können
und werden zu Menschen,
die die Welt bewegen.
Ein Fahrrad habe ich mir geborgt,
es stand da an der Ecke rum,
und bin damit, mit dem Gefährt,
losgeradelt, es war nicht dumm.
Es hat mir wirklich viel geholfen,
hat mich sehr voran gebracht,
doch ich war etwas unbeholfen,
vom Alkohol in dieser Nacht.
Ich habe mich im Bett vor Schmerz gequält,
als mir klar wurde, wo ich war,
es war daheim und unangenehm,
niemals war es mehr wunderbar.
Meine Heimstatt hat man mir genommen,
kann ich auch trotzdem noch hierherkommen.
Meine Angst macht mich so sehr benommen,
dass ich keine Schmerzen spür.
Es ist allein nur dieser Ort,
er ist für mich ein Elendshort.
Gar alles Ungute steckt hier drin,
mein Kopf hämmert, es ist sehr schlimm.
Da denk ich an das Fahrrad mein,
schmunzle bedacht, bin ja allein,
etwas von mir ist doch geblieben,
auch wenn mich schon so viele Dinge aufgerieben.
Und schmunzle bedacht, bin ja allein,
mein Herz gehört mir selbst allein.
Es gibt kein leeres Wort und auch davon nicht mehr.
Es gibt keinen Nichtsinn der unnütz aufzeigt,
was falsch ist und im Leben sich dem Tode zuneigt.
Ein gegenteiliger Fall ist anzuerkennen.
All unsere Fehler sind beim Namen zu nennen
und jeder, den seinen besitzend und tragend,
muss zu sich (selbst) sich wenden und den Geiste befragen.
Ein edler Gedanke wird genährt von vielen,
die einfach nur in Gedanken mit dem Denken spielen.
Kein großer Gedanke kommt gerade so allein,
er wird in Begleitung von vielen Verehrern sein.
So werden die Worte, die man als leer annimmt,
die Wegbereiter für ein jedes geistige Kind.
Eine jede Großtat des denkenden Seins
wird verrichtet, im Zweifel ist man mit sich uneins.
Die kleinsten Fehler machen uns liebenswert.
Kein Mensch, dem kein Fehler niemals widerfährt.
Ein gegenteiliger Fall ist anzuerkennen:
Wir sollten uns mit dem Sinn unserer Fehler auskennen.
So müssten wir nicht soviel Schlechtes anzeigen,
und könnten noch tanzen, im Geiste, den Reigen
ungebrochener Kindlichkeit.
He, wacht auf, wann habt ihr endlich für euch selber die Zeit?
Ein rechtes Maß an Asketismus
bewahre ich mir und sage nein
zu allem Dasein eines Asketen.
Verzichte auf die heiligen Worte,
begehe keinen Genussmord
und glaube an mein eigenes Wort.
Verzichte auf das Scheindasein,
und das nicht nur zum schönen Schein,
und liebe alles in der Welt,
obwohl mir nichts davon gefällt.
Zeit - was ist das?
Ich steh nicht still,
doch ob es die Zeit ist, die ich will,
ob ich vorwärtskommen will
oder einfach stehen bleibe,
mir meinen eigenen Gedanken einverleibe
- und ich bleibe bei der Frage:
Zeit - was ist das?
Denn verstehen kann ich nur
den Zeitsinn der eigenen Armbanduhr
und die dreht sich,
egal was passiert,
in ihren zwölf Schritten nur.
Zeit - was ist das?
Es bedeutet doch nichts,
was sie bedeutet.
Sie ist, wie sie ist,
und nur die Uhr macht sie begreifbar.
Die Zeit ist auch ohne Uhr da.
Die Zeit ist ungemessen
am längsten,
wie der Sprung,
den man erlebt hat,
imposanter ist,
als die Maßzahl in Metern.