Das beste aus Österreich! rau Dir Gott zu!
Trau Dir Gott zu!
Trau Dir Gott zu!
Am Ende des längsten Lebens sind wir immer noch Anfänger.
John Henry Newman. (1801 - 1890)
Warum ist die Nächstenliebe ein Kennzeichen der Christen von Anfang an?
„Wie Du mir, so ich Dir“ sagt der Volksmund. Der Christ müsste sagen: „Wie Gott mir, so ich Dir“.
Weil Gott mir vergibt, soll ich Dir vergeben, weil Gott mich liebt, soll ich Dich lieben. Selbst wenn Du mein Feind bist. Du bist mein Nächster, als Mensch, sogar als feindlich Gesinnter.
Das ist das Neue: Nicht „Aug um Aug, Zahn um Zahn“, sondern: Liebe Deinen Nächsten. „Liebt eure Feinde“ (Mt 5,44). Durchbrich die Spirale der Gewalt.
Das ist höchste Herausforderung für jeden Menschen. Der Rachegedanke ist überwunden.
Gottesliebe, Nächstenliebe, Selbstliebe sind von Beginn an das Zentrum christlicher Botschaft. Du kannst den Nächsten nur lieben, wenn Du dich selbst liebst und das geht nur, weil Gott Dich liebt.
Gott liebt, wer den Nächsten liebt.
Diese „Trinität der Liebe“ ist Grundlage für die Würde des Menschen, für soziale Einrichtungen und – zusammen mit der Aufklärung – für funktionierende Demokratien.
Pater Andreas
ei\pen aujth`/ oJ Ihsou`", Egwv eijmi hJ ajnavstasi" kai; hJ zwhv: oJ pisteuvwn eij" ejme; ka]n ajpoqavnh/ zhvsetai, kai; pa`" oJ zw`n kai; pisteuvwn eij" ejme; ouj mh; ajpoqavnh/ eij" to;n aijw`na: pisteuvei" tou`to…
Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das?
Es ist hier ausdrücklich die Rede vom «Nicht-Sterben», also vom «ewigen Leben», und nicht von einer Totenerweckung, obwohl gerade im Kontext die Auferweckung des Lazarus durch Jesus geschildert wird, der, bzw. dessen Leiche, schon vier Tage im Grabe lag und bereits am Verwesen war³. Dennoch ruft ihn Jesus aus dem Grab heraus. Die Schilderung der Begebenheit endet mit dem höchst bemerkenswerten Satz: Luvsate aujto;n kai; a[fete aujto;n uJpavgein⁴ = «Entbindet ihn und laßt ihn weggehen», oder noch prägnanter übersetzt: «Laßt ihn los, haltet ihn nicht fest!» Es ist unmißverständlich: Lazarus kehrte nicht zurück in sein früheres Leben, in sein ehemaliges akzidentelles Gehabe, das er mit seinen Schwestern Maria und Martha gemeinsam hatte, gebunden an chemisch-biologische Gesetze⁵. Das Wunder ist darum dies: Jesus gab den Angehörigen des Lazarus, die um ihn trauerten, glaubhaft zu verstehen: Lazarus lebt, frei von allem Unwesentlichen; Lazarus lebt in Identität und Kontinuität seine individuelle Existenz in wesentlicher Weise fort; er lebt wesentlich, und er lebt jetzt. Der christliche Glaube – im Gegensatz etwa zur Philosophie Platons –, hält an der Kontinuität des Lebens fest und fordert in logischer Konsequenz zugleich dies: das Loslassen des Un-Wesentlichen, des bloßen Habens (Gehabe = «s-chema» bei Aristoteles). Das Loslassen des Habens (des Gehabes) ist die Voraussetzung, um wesentlich zu sein⁶. Der Glaube ist die Antwort auf das wunderbare Schaffen Gottes. Entsprechend dem hebräischen Wort «amen» (aman = glauben; feststehen) ist der Glaube gleichsam die Unterschrift, freie Einwilligung und Annahme des Tuns Gottes durch den Menschen; so stirbt der Mensch nicht und kommt nicht ins Gericht. Tod und Gericht sind hier aufs engste verknüpft und scheinen ein- und dasselbe zu sein. Der Un-Glaube ist offensichtlich die eigentliche Sünde, d.h. das Nicht-Bestätigen der Lebenserhaltung durch Gott in Jesus Christus. Dieser Un-Glaube ist Un-Wille, ist entscheidender Mangel an gutem Willen, an Willen zu leben.
Der Sieger des mit 1,551 Mio. Euro dotierten größten Turniers Österreichs heißt Andrej Rublew. Der 23-jährige Weltranglistenachte setzte sich am Sonntag im Finale der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle gegen Lorenzo Sonego (ITA) nach 79 Minuten sicher mit 6:4 6:4 durch und kürte sich zum ersten russischen Champion dieses seit 1974 ausgetragenen Turniers.
Rublew kassierte neben den 500 ATP-Zählern einen Siegerscheck in Höhe von 105.240 Euro, „Lucky Loser“ und Djokovic-Bezwinger Sonego konnte sich mit 85.000 Euro trösten.
Für Rublew, der im Viertelfinale den angeschlagenen Titelverteidiger Dominic Thiem eliminiert hatte, bedeutete sein bereits fünfter Titel in diesem Jahr auch die erstmalige Qualifikation für die ATP Finals in London. Der 23-jährige Moskauer kann auch kommende Woche beim letzten Masters-1000-Event des Jahres nicht mehr aus dem Feld der besten acht der Saison verdrängt werden. Im London-Feld ist nun nur noch ein Platz frei.
Finale:
Andrej Rublew (RUS/5) Lorenzo Sonego (ITA) 6:4 6:4
Semifinale:
Lorenzo Sonego (ITA) Daniel Evans (GBR) 6:3 6:4
Andrej Rublew (RUS/5) Kevin Anderson (RSA) 6:4 4:1 ret.
Viertelfinale:
Lorenzo Sonego (ITA) Novak Djokovic (SRB/1) 6:2 6:1
Daniel Evans (GBR) Grigor Dimitrow (BUL) 7:6 (7/3) 4:6 6:3
Kevin Anderson (RSA) Daniil Medwedew (RUS/4) 6:4 7:6 (7/5)
Andrej Rublew (RUS/5) Dominic Thiem (AUT/2) 7:6 (7/5) 6:2