Abb.: 2 Das Untersuchungsgebiet – Wälder südlich von Maulbronn - hellgrüne Fläche, dunkle Linie Gemarkungsgrenze Maulbronn
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Die Gemarkung Maulbronn umfasst insgesamt etwa 2500 ha Landschaft, wovon mit 1200 ha fast die Hälfte bewaldet ist. Maulbronn ist dem Klimabezirk Kraichgau-Neckarbecken zuzuordnen. Die Statistik der nahe gelegenen Wetterstation Mühlacker weist für den Zeitraum 02/2017 bis 01/2022 knapp 640 mm Niederschlag pro Jahr aus, wovon die Hauptmenge in den Monaten Mai bis Juli fiel.
Die Durchschnittstemperatur lag danach bei 10,4 °Celsius (Wetterdienst.de). Ältere Angaben sprechen noch von etwa 700-800 mm Niederschlag und einer Durchschnittstemperatur von ca. 8- 9 °C. [2]
Bisher wurden die Waldungen (staat u. Gemeinde) mit einer Gesamtfläche von ca. 750 ha südlich von Maulbronn und Zaisersweiher sowie die Staatswaldflächen im Norden systematisch nach dem Grünen Besenmoos abgesucht. Bei Stichproben im Gemeindewald im Norden wurde bisher kein Grünes Besenmoos gefunden.
Die Waldungen im Untersuchungsgebiet stocken auf Böden des Schilfsandstein (km2) teilweise mit schwachen Überlagerungen von Löß und Lehm und Böden des Gipskeupers (km1). Die Standorte auf Schilfsandstein sind überwiegend mäßig trocken, stellenweise steinig, sandig mit geringer Wasserhaltekraft oder auch an manchen Stellen wechselfeucht. Auf Gipskeuper sind die Böden meist mäßig frisch, entlang der Bachläufe frisch, stellenweise auch tonig in den Hanglagen.