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Akaria und Karv´e saßen zusammen an dem provisorischen Lager, welches sie kurz nach ihrem Treffen errichtet hatten. Akaria wollte endlich Antworten auf all ihre Fragen, die ihr bei dem Kampf gegen Karv´e gekommen waren und er hatte sich bereiterklärt, ihre Fragen zu beantworten. „Also, was möchtest du alles wissen? Das du nichts von der Prophezeiung weißt, das hast du ja bereits gesagt, aber ich sehe in deinen Augen, dass du noch mehr Fragen hast.“ Akaria sah ihn nachdenklich an „Erzähl mir von der Prophezeiung“, bat sie Karv´e. „Nun gut“, antwortete dieser, „Die Prophezeiung wurde bei den Elfen von Generation zu Generation weitergegeben, auch wenn heute fast niemand mehr an sie glaubt. Wenn du mich fragst, sind das alles Idioten, wenn sie eine solche Prophezeiung ignorieren“ „Und wie lautet diese Prophezeiung?“, unterbrach Akaria ihn. Karv´e seufzte. „Wenn die Tiere sich entscheiden und die Menschen den Drachen zum Opfer fallen, dann findet die Auserwählte ihren Weg – zusammen schaffen sie ein Band, welches die Magie und die Erde verknüpft und in alle Zeiten übersteht. Das ist die Prophezeiung. Mehr wissen wir nicht, aber wir haben herausgefunden, dass sich das Entscheiden der Tiere auf die Tiere bezieht, die eine Verbindung zu jemanden haben. Obwohl das noch nie bei den Menschen vorgekommen ist. Wir haben eine Seherin in dem Dorf, aus dem ich komme. Sie hat unsere Begegnung vorhergesagt, weil sie eine Vision von uns beiden hatte. Deshalb hat man mich losgeschickt.“ Erstaunt sah Akaria ihn an. „Es gibt noch mehr von deiner Sorte? Noch mehr… Elfen?“ Karv´e nickte. „Aber die anderen sehen… wie soll ich es formulieren… anders aus. Menschlicher. Ich bin der einzige der so aussieht.“ Er deutete auf sich selber. „Wie sehen die anderen Elfen denn aus?“, fragte Akaria neugierig weiter. „Naja, sie sind anmutiger. Die meisten haben sehr helle blonde Haare und eine recht helle Haut, aber nicht so blass wie meine.“ Er fuhr noch ein wenig mit dem Beschreiben der Elfen fort, aber Akaria hatte sich plötzlich daran erinnert, wie Karv´e Magie eingesetzt hatte, um Falkenfrost zu verletzen. Als hätte dieser ihre Gedanken gelesen, sprach er plötzlich zu ihnen; //Akaria. Es wird Zeit, dass du lernst, mit Magie umzugehen. Karv´e wird e dir gerne beibringen, nicht wahr?// Karv´e lächelte. //Gerne doch.// Ungläubig lachte Akaria auf. „Aber… Ich bin ein Mensch! Und Menschen können keine Magie erlernen! Das ist doch…“ Sie suchte nach Worten. Karv´e lachte auf. „Akaria, so langsam solltest du dich damit abgefunden haben. Du bist nicht wie die anderen Menschen. Du bist die Auserwählte. Und allein schon die Tatsache, dass du mit Falkenfrost reden kannst zeigt, dass du Magie besitzen musst. Ich kann dir beibringen, wie du sie nutzen kannst.“ Sie starrte ihn an. „Wirklich?“ Falkenfrost schnurrte //Ja wirklich, das war unser Plan// Auf einmal raschelte es im Unterholz. Akaria und Karv´e sprangen auf, Falkenfrost legte die Ohren an und verschwand zwischen den Bäumen, er wollte nicht gesehen werden. Mehrere hochgewachsene und muskelbepackte Männer traten auf die Lichtung, alle hielten lange Schwerter in den Händen. „Was…“ Akaria holte einmal tief Luft, „Was wollt ihr von uns?“ Einer der Männer lachte, ein anderer trat vor. „Wer seid ihr?“ Die Stimme des Mannes war donnernd und dunkel und Akaria musste sich zusammenreißen, um nicht ein paar Schritte zurückzugehen. Schnell ergriff Karv´e das Wort. „Wir sind nur auf der Durchreise“ Seine Stimme war fest, aber man sah ihm seine Unsicherheit an. „Reisende, soso. Und wohin genau führt euch eure Reise?“ Karv´e schluckte. „Wir reisen nach… nach…“ Hilflos sah er Akaria an, denn er war noch nie außerhalb von Selarr gewesen. Akaria ergriff wieder das Wort. „Wir reisen nach Foxvill“ Der Mann lächelte. „Wenn ihr nach Foxvill reist, dann habt ihr sicher nichts gegen ein wenig Gesellschaft, nicht wahr? Der Weg nach Foxvill kann lange dauern, wenn man durch den Wald geht.“