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„Der den du suchst, ist nicht der, für den du ihn hältst… Wenn dein größter Feind dein bester Verbündeter und dein bester Verbündeter dein größter Feind wird, dann kennst du die Wahrheit… Du musst im über dich hinauswachsen, um dein wahres Ich zu verstehen…Aber bedenke dabei immer: der den du suchst, ist nicht der, für den du ihn hältst…“ Erschrocken fuhr Akaria aus dem Schlaf. Erleichtert stellte sie fest, dass sie nur geträumt hatte, aber die Worte, die sie in ihrem Traum gehört hatte, gingen ihr nicht mehr aus dem Kopf. Immer wieder wiederholten sich diese Worte in ihrem Kopf. ´Was bedeuten diese Worte? Warum habe ich ausgerechnet heute von ihnen geträumt? Warum habe ich sie überhaupt geträumt? Waren es etwa Visionen? ´ Bevor sie sich noch den Kopf darüber zerbrechen konnte, rappelte sich auf und versuchte, sich wieder zu orientieren. Am vorherigen Tag war sie noch spät in die Nacht gelaufen, bis die Müdigkeit sie überwältigte und sie sich gezwungen gesehen hatte, eine Pause einzulegen und zu schlafen. Nun war der Morgen schon angebrochen und sie stand auf, um ihre Reise zum Drachentrainer fortzusetzen. Plötzlich sah sie eine Bewegung am Waldrand. Da sie am vorherigen Tag so überstürzt aufgebrochen war, hatte sie nur ihren Bogen mit einigen Pfeilen und ein langes Messer dabei, dies waren die Sachen, die sie noch aus ihrer Hütte in Drajil hatte retten können. Akaria zog ihr Messer und wartete auf denjenigen, der sie beobachtet hatte. `Bestimmt Banditen. In dieser Gegend wimmelt es nur so von denen. ´
Während sie den Waldrand beobachtete, bemerkte sie jedoch keine Fußsputen oder ähnliches, was auf Banditen hindeutete. Als sie eine weiche Berührung an den Beinen spürte, schrak sie zusammen, sah nach unten und erstarrte. An ihre Beine schmiegte sich ein Gepard, eines der gefährlichsten Raubtiere, die sie kannte! Aber was hatte er hier zu suchen, wo sie doch noch so nahe an den Dörfern war? Aber irgendetwas an diesem Gepard beruhigte sie, bis sie schließlich gar keine Angst mehr verspürte. Er war schneeweiß, nur seinen Rücken zierten pechschwarze Punkte, die Akaria an die Farbe der Drachen erinnerte. Er war sehr groß, sein Kopf schmiegte sich an ihre Hüfte und er sah sie aus seinen wunderschönen, silbern – blauen Augen an. Und dann passierte etwas, was Akaria noch nie in ihrem Leben zuvor verspürt hatte: Es war, als ob sie die Gedanken des Gepards hören könnte! Urplötzlich kehrte ihre Angst zurück, und als ob er Gepard dies gespürt hätte, machte er einige Schritte zurück und sah sie verständnisvoll an. //Hab keine Angst, Akaria. Mein Name ist Falkenfrost.// Fassungslos sah Akaria ihn an. Sie hatte seine Gedanken gehört! „W…Wa… Warum kann ich dich verstehen?! Werde ich verrückt?“, sie stockte und suchte fieberhaft nach einer logischen Antwort, wie sie sich den Geparden und die Stimme erklären konnte. //Nein, du bist nicht verrückt.//, sagte der Gepard belustigt, //Ich bin hier, weil wir schon immer in unseren Gedanken verbunden waren.// Verunsichert trat Akaria erst einen und dann noch einen Schritt zurück. „Aber… Das kann doch gar nicht sein! Ich habe nie irgendeine Art von Magie angewandt! Und es gibt keine Menschen, die eine Verbindung zu irgendwem haben, den sie noch nie gesehen haben und noch keine Magie angewandt haben!“ Sie zögerte kurz und runzelte dann die Stirn „Aber warum erzähle ich das hier alles eigentlich einem Tier, als wäre es ein Mensch? Du verstehst doch sowieso nicht, was ich meine“ //Oh doch, ich verstehe sehr wohl, was du meinst. Und du wirst es auch bald verstehen, sehr bald.// Auf einmal hatte Akaria das Gefühl, dass sie sich entscheiden musste: Sie musste sich entscheiden, ab sie den Geparden zum Freund, oder zum Feind haben wollte. Und sie fällte ihre Entscheidung schnell, denn sie wollte ihn in keinem Fall zum Feind haben. „Dann komm mit, Falkenfrost“, meinte sie und der Gepard schnurrte erfreut. //Als erstes bringe ich dir bei, wie du dich in deinen Gedanken mit mir unterhalten kannst!//