Bei den Schachtelhalmen dieser Untergattung ist die Lebensdauer der oberirdischen Sprosse einjährig, d. h. sie sterben im Herbst ab. Die Oberfläche der Sprosse ist glatt oder mäßig rau. Die Schachtelhalme sind zarter und weicher als die der Untergattung Hippochaete. Die Sporangienähren (Sporophyllstände) sind an der Spitze abgerundet.
Diese Unterart ist im gesamten Harz häufig. Der Schachtelhalm wächst u. a. an Wegrändern, auf ruderalen Standorten, auf Wiesen und in Wäldern auf mäßig feuchten bis trockenen Böden.
Hinweis: Die zweite Unterart E. arvense subsp. alpestre - Nordischer Acker-Schachtelhalm - (WAHLENB.) SCHÖNSW. & ELVEN ist ein bisher übersehenes arktisch-alpines Florenelement und unterscheidet sich von E. arvense subsp. arvense durch niederliegenden Wuchs und zartere meist dreikantige Äste. Verbreitung: Nordeuropa, Alpen; in Deutschland kommt nur E. arvense subsp. arvense vor.
Die Art ist im Harz verbreitet und am Harzrand zerstreut in stehenden und fließenden Gewässern (Teiche, Tümpel, Gräben, Bäche) sowie in Quellwiesen.
Die Hybride ist im Harz zerstreut. Sie besiedelt nasse Wiesen, Uferbereiche, durchsickerte Wegböschungen und Gräben. Die Standorte sind trockener als bei Equisetum fluviatile und feuchter als bei Equisetum arvense subsp. arvense.
Diese Art ist im Harz verbreitet in Nasswiesen, Gräben sowie an Bachläufen und feuchten Wegrändern.
Der Schachtelhalm ist im Harz selten. Er kommt in Bachtälern, an quelligen Stellen sowie an Weg- und Grabenrändern vor, und zwar auf frischen bis sickerfeuchten Böden.
Der Schachtelhalm ist im Harz häufig und besonders in feuchten bis nassen Wäldern, an Bächen und Gräben und an sickerfeuchten Waldwegen anzutreffen.
Die Art ist im Harz sehr selten. Auch im nordwestlichen Harzvorland ist dieser Schachtelhalm nur selten anzutreffen. Es handelt sich um eine ozeanisch verbreitete Art, die hier die Grenze gegen das mitteldeutsche Trockengebiet erreicht und in Wäldern, an Bächen und Quellen vorkommt.