Über uns

Das Darmstädter Friedensbündnis ist ein loser Zusammenschluss friedenspolitisch engagierter Gruppen und Menschen aus Darmstadt und Umgebung, das in wechselnder Besetzung seit fast 25 Jahren existiert - Anlass für die Gründung des Bündnis war der so genannte 1. Golfkrieg im Jahr 1991. Später ging es um die Reaktionen der USA auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 und den Angriff auf den Irak im Jahr 2003.

Bei aller Unterschiedlichkeit der genannten Kriege ging es dem Bündnis im Kern immer darum, die Zwangsläufigkeit  militärischer Lösungen zu hinterfragen, Hintergründe aufzuzeigen und konstruktive Konfliktlösungen von den politisch Verantwortlichen einzufordern. Hierzu wurden Veranstaltungen und große Demonstrationen organisiert.

Die Welt von heute ist nicht sicherer geworden

Alte Konfliktherde wie Palästina-Israel bestehen weiterhin, Afghanistan und Irak sind ein einziges Desaster. Dazu kommen Lybien, Syrien u. a. Auch der militärische „Kampf gegen den Terror“ hat das Gegenteil bewirkt. Der Ukraine-Konflikt und die Konfrontation mit Russland beschwören 100 Jahre nach dem Beginn des 1. Weltkrieges und 25 Jahre nach dem Mauerfall in Europa alte Feindbilder. Russland wird als Aggressor wahrgenommen. Dabei bleibt die Rolle der Nato, der EU und Deutschlands unhinterfragt.

Vielen Menschen macht diese Entwicklung Angst. Uns auch!

Anfang Dezember 2014 gab es ein erstes Vernetzungstreffen von Menschen aus Darmstadt und Umgebung, um der Kriegslogik und -rethorik in Politik und Medien aktiv etwas entgegen zu setzen.

  • wir wollen uns, um unsere Kräfte zu bündeln, in nächster Zeit auf den Ukraine-Konflikt konzentrieren.
  • wir wollen uns selbst und andere über Hintergründe des Konflikts informieren und dazu Veranstaltungen organisieren
  • wir wollen friedliche Konfliktlösungsstrategien aufzeigen
  • wir wollen Aktionen planen und durchführen, um Gegenöffenlichkeit herzustellen und von den politisch Verantwortlichen konstruktive statt konfrontative Maßnahmen einfordern
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