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Ausstellung »Nukleare Kette - Hibakusha weltweit«, 2.7.-4.9. in Darmstadt

veröffentlicht um 18.06.2015, 04:23 von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de
Das Darmstädter Friedensforum zeigt gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt von 2. Juli bis 4. September 2015 im Offennen Haus (Rheinstraße 31 in Darmstadt) die Ausstellung »Nukleare Kette - Hibakusha weltweit«.

In den vergangenen zwei Jahren kamen mehrmals etwa 150 Staaten zusammen, um sich über die katastrophalen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes zu informieren. Sie hörten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen zu, die aufzeigten, dass beim Einsatz von Atomwaffen praktisch keine Hilfe für die Betroffenen möglich wäre, die Infrastruktur der betroffenen Region(en) zusammenbrechen würde und es zu dramatischen Klimaveränderungen mit globalen Hungersnöten kommen würde. Zu den wichtigsten Zeugen der Treffen zählten Hibakusha, Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren.

Aber nicht erst der Einsatz von Atomwaffen hat katastrophale Konsequenzen. Die Ausstellung beschreibt die Gesundheits- und Umweltfolgen anhand exemplarischer Orte – vom Uranbergbau über die Urananreicherung, den Betrieb von Atomkraftwerken, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombeneinsätze bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition – und belegt damit, dass von der »Nuklearen Kette« Menschen überall betroffen sind – Hibakusha weltweit.

Die Ausstellung wurde von den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) konzipiert. In Darmstadt werden 20 Tafeln und eine Weltkarte zu radioaktiven Hotspots der Welt gezeigt. 

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung am 2. Juli 2015 erläutert Regina Hagen um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Offenen Hauses die einzelnen Stationen der »Nuklearen Kette«. Regina steht auch gerne für Führungen oder Gespräche zur Ausstellung zur Verfügung, z.B. für Schulklassen.

Kontakt: Winfried Kändler, Ev. Erwachsenenbildung, Tel. DA 136 24 3, winfried.kaendler@evangelisches-darmstadt.de
Regina Hagen, Darmstädter Friedensforum, Tel. DA 47 11 4, regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Nach Abschluss der Aussstellung können die Tafeln gegen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 50 Euro gerne ausgeliehen werden. Die komplette Ausstellung mit 50 Tafeln + Weltkarte wird von den IPPNW ausgeliehen.


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regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de,
18.06.2015, 04:23
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