Neuigkeiten

Willkommen beim Darmstädter Friedensbündnis!

Gegen Militarisierung nach innen und außen

veröffentlicht um von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de   [ aktualisiert: ]

Veranstaltungen zum Antikriegstag* 2016
Donnerstag 1. September


* Der 1 . September wird alljährlich als „Antikriegstag“ begangen. Er erinnert an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Angriff der Wehrmacht auf Polen am 1 . September 1 939. Die Initiative für diesen Gedenktag ging vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) aus, der erstmals am 1 . September 1 957 unter dem Motto „Nie wieder Krieg“ zu Aktionen aufrief.

17 Uhr Ludwigsplatz: Infostand mit Kundgebung
u.a. mit Willi van Ooyen und Regina Hagen (Redebeiträgeg), Ernst Schwarz und Katja Hausmann (Musik), Klaus Lavies (Pantomime)

19 Uhr 30 DGB-Haus Darmstadt, Rheinstraße 50: Vortrag und Diskussion über das neue Weißbuch zur Bundeswehr
Vortrag von Dr. Andreas Seifert, Vorstand der Informationsstelle Militarisierung e.V.
Andreas Seifert hat sich ausführlich mit der Entwicklung der deutschen Rüstungsindustrie und der Entwicklung der Bundeswehr befasst; er arbeitet aber auch zur chinesischen Außen- und Sicherheitspolitik.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom ver.di Fachbereich TK/IT (9) Südhessen:

Ostermarsch-Radeln am 28.2.2016: Fluchtursachen beseitigen – Menschenrechte umsetzen

veröffentlicht um 23.02.2016, 09:12 von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Auch dieses Jahr wird wieder ein Ostermarsch-Radeln organisiert. Die Strecke führt vom Luisenplatz in Darmstadt zur Abschlusskundgebung des Frankfurter Ostermarsches auf dem Römer.

Abfahrt ist am Ostermontag um 10:30 Uhr auf dem Luisenplatz. Die Strecke führt über die B3: Arheilgen, Wixhausen,
Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg. Die Rückfahrt findet individuell mit der S-Bahn oder in kleineren Gruppen mit dem Fahrrad statt.

Veranstaltung mit Prof. Dr. Werner Ruf am 12.3.2016: Mali und die deutsche »Verantwortung«

veröffentlicht um 23.02.2016, 09:06 von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Vortrag und Diskussion zur Lage in Mali und zu den Hintergründen des Bundeswehreinsatzes

Mali ist, wie die anderen Länder dieser Region, ungeheuer reich an Rohstoffen – und zählt zu den zehn ärmsten Ländern der Welt.

Armut, Korruption und Ausbeutung sind Nährboden innerer Konflikte sowie islamistischer Banden, die auch den drittgrößten Uranproduzenten der Welt, den benachbarten Niger, bedrohen. Das nahm die ehemalige Kolonialmacht Frankreich  im Januar 2013 zum Anlass für eine Militärintervention in Mali.

Inzwischen hat auch Deutschland sein Militärkontingent in Mali aufgestockt und interventionsfähig gemacht. Während sich Frankreich als Regionalpolizist überfordert sieht, springt Deutschland in die Bresche. Gleichzeitig laufen Vorbereitungen für eine militärische Intervention in Lybien.

Der Friedensforscher und Autor Werner Ruf beleuchtet in seinem Vortrag die Hintergründe und beantwortet anschließend Fragen. Das Darmstädter Friedensbündnis interessieren dabei insbesondere die Schlussfolgerungen für die Friedensbewegung in Deutschland.

Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und findet an der TU Darmstadt statt: Altes Hauptgebäude, Raum S103/113, Hochschulstraße 1.

Diese Veranstaltung des Darmstädter Friedensbündnisses wird unterstützt von dielinke.SDS, ver.di Südhessen und Evangelische Erwachsenenbildung Darmstadt.

Veranstaltung mit Karin Leukefeld am 23.2.2016: Syrien - Chancen für den Frieden

veröffentlicht um 23.02.2016, 08:56 von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Vortrag und Diskussion

Bis vor wenigen Jahren war Syrien ein aufstrebendes, heute ist es ein verbranntes Land. Millionen Menschne haben alles verloren, die Gesellschaft ist tief gespalten. Der von außen angeheizte Krieg, die politische Isolierung und die Sanktionen von USA und EU haben das Land und die syrische Reformbewegung zerstört. Der Krieg in Syrien mit seiner Flüchtlingskatastrophe destabilisiert nun zunehmend auch die Nachbarländer.

Karin Leukefeld erläutert, wie und warum die Region des „Fruchtbaren Halbmondes“ – die „Wiege der Zivilisation“ – in Flammen aufgeht, welche Auswirkungen dies auf die betroffenen Staaten und ihre Gesellschaften hat und welche Perspektiven sich abzeichnen.

Karin Leukefeld berichtet seit dem Jahr 2000 als freie Journalistin aus dem Nahen und Mittleren Osten für Tages- und Wochenzeitungen sowie den ARD-Hörfunk.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr; der Veranstaltungsort wurde geändert auf DGB-Haus, Hans-Böckler-Saal, Rheinstraße 50 in Darmstadt.

Diese Veranstaltung des Darmstädter Friedensbündnisses wird unterstützt von ver.di Südhessen.

Ausstellung »Nukleare Kette - Hibakusha weltweit«, 2.7.-4.9. in Darmstadt

veröffentlicht um 18.06.2015, 04:23 von regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Das Darmstädter Friedensforum zeigt gemeinsam mit dem Evangelischen Dekanat Darmstadt-Stadt von 2. Juli bis 4. September 2015 im Offennen Haus (Rheinstraße 31 in Darmstadt) die Ausstellung »Nukleare Kette - Hibakusha weltweit«.

In den vergangenen zwei Jahren kamen mehrmals etwa 150 Staaten zusammen, um sich über die katastrophalen Folgen eines Atomwaffeneinsatzes zu informieren. Sie hörten WissenschaftlerInnen und ExpertInnen zu, die aufzeigten, dass beim Einsatz von Atomwaffen praktisch keine Hilfe für die Betroffenen möglich wäre, die Infrastruktur der betroffenen Region(en) zusammenbrechen würde und es zu dramatischen Klimaveränderungen mit globalen Hungersnöten kommen würde. Zu den wichtigsten Zeugen der Treffen zählten Hibakusha, Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren.

Aber nicht erst der Einsatz von Atomwaffen hat katastrophale Konsequenzen. Die Ausstellung beschreibt die Gesundheits- und Umweltfolgen anhand exemplarischer Orte – vom Uranbergbau über die Urananreicherung, den Betrieb von Atomkraftwerken, zivile Atomunglücke, Atomwaffentests, militärische Atomunfälle, Atombombeneinsätze bis hin zu Atommüll und abgereicherter Uranmunition – und belegt damit, dass von der »Nuklearen Kette« Menschen überall betroffen sind – Hibakusha weltweit.

Die Ausstellung wurde von den Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) konzipiert. In Darmstadt werden 20 Tafeln und eine Weltkarte zu radioaktiven Hotspots der Welt gezeigt. 

Im Anschluss an die Eröffnung der Ausstellung am 2. Juli 2015 erläutert Regina Hagen um 18.30 Uhr im Vortragssaal des Offenen Hauses die einzelnen Stationen der »Nuklearen Kette«. Regina steht auch gerne für Führungen oder Gespräche zur Ausstellung zur Verfügung, z.B. für Schulklassen.

Kontakt: Winfried Kändler, Ev. Erwachsenenbildung, Tel. DA 136 24 3, winfried.kaendler@evangelisches-darmstadt.de
Regina Hagen, Darmstädter Friedensforum, Tel. DA 47 11 4, regina.hagen@jugendstil.da.shuttle.de

Nach Abschluss der Aussstellung können die Tafeln gegen eine Kostenbeteiligung in Höhe von 50 Euro gerne ausgeliehen werden. Die komplette Ausstellung mit 50 Tafeln + Weltkarte wird von den IPPNW ausgeliehen.


Neue Website

veröffentlicht um 22.03.2015, 13:16 von Christof Leng

Nach ca. 13 Jahren war es dringend an der Zeit, eine neue Website für das Darmstädter Friedensbündnis zu erstellen. Die bisherige Seite ist noch unter irak2003.darmstaedter-friedensbuendnis.de verfügbar.

Jürgen Wagner: Die Ukraine im Fokus der Großmächte

veröffentlicht um 22.03.2015, 13:01 von Christof Leng

Das Friedensbündnis lädt am 22.4.2015 um 19:00 zu einem weiteren Vortrag in der Ukraine-Reihe. Der Veranstaltungsort ist dieses Mal der Hans-Böckler-Saal im Gewerkschaftshaus (Rheinstraße 50).

Jürgen Wagner von der Informationsstelle Militarisierung (IMI) in Tübingen beleuchtet in seinem Vortrag "Die Ukraine im Fokus der
Großmächte" die Interessen von Nato, USA, EU, Deutschland und Russland im Ukraine-Konflikt.

Ostermarsch Fahrrad Demo 2015

veröffentlicht um 22.03.2015, 12:56 von Christof Leng

Wie jedes Jahr findet auch in 2015 wieder die traditionelle Fahrrad-Demo von Darmstadt nach Frankfurt statt. Los geht es am Ostermontag (6.4.) um 10:30 am Luisenplatz. Weitere Informationen über die Route sowie Plakat- und Flugblatt-Vorlagen finden sich im Anhang.

Andrej Hunko: Ukraine - Vom Maidan in den Bürgerkrieg

veröffentlicht um 22.03.2015, 12:51 von Christof Leng

Am 20.02.2015 um 19:00 lädt das Friedensbündnis zu einem Vortrag ins Justus-Liebig-Haus ein. Andrej Hunka berichtet über die Entwicklung in der Ukraine.

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