■ Der Aufbau ist chronologisch, beginnt bei Buddha Shakyamuni und endet in der Gegenwart.
■ Am Anfang und Ende eines Kapitels geben wir zum jeweiligen Thema einen "westlichen Kommentar". Damit kann man einverstanden sein oder auch nicht. Die Sati-Zen-Philosophie und -Praxis hat eine eigene Herangehensweise und Umsetzung der Buddha-Lehre, die sich, auf dem Boden zeitgenössisch-westlicher Kultur und Sozialisierung stehend, durch undogmatisches, freies und teilweise immer wieder auch kritisches Hinterfragen kennzeichnet, ohne den Kern der Lehre aus den Augen zu verlieren. Sie hat Anteile verschiedener Schulen und Traditionen integriert, ohne dabei verschwommen zu wirken. Die eigentlichen Quellen und ihre Tiefe werden einem durch das Studium des Buddhismus an sich in seiner ganzen Vielfalt bewusst.
■ Nach Abschluss des Studiums sollten die Studierenden in der Lage sein, die faszinierende Lehre des Buddha zu kennen und viele der kursierenden Missverständnisse zu erkennen und für sich selber oder anderen gegenüber zu klären.
■ Meist begeben sich Menschen auf Grund von Interesse oder eines inneren Mangels, eines Unbefriedigtseins oder auf Grund von Leiden auf die Suche nach einem Weg, der zu mehr Erfülltheit, Stille, Frieden und Glück führt. Oft finden wir auf Grund von Hinweisen in Büchern, über Freunde oder über das Web zu Adressen, die Meditation anbieten. Durch die eigene Erfahrung merken wir, ob uns ein bestimmter Weg, ein Lehrer oder eine Lehrerin zusagt und inspiriert. Zuerst spielt der buddhistische Hintergrund, auf der eine bestimmte Praxis steht, meist keine besondere Rolle. Wir entscheiden uns häufig für eine bestimmte Richtung, weil die "Chemie" zwischen uns und dem Lehrer/der Lehrerin und der angebotenen Praxis stimmt. Nach und nach entsteht ein tieferes Fragen hinsichtlich der Lehre, die hinter der Praxis und den Lehrenden steht. Das ist eine schwierige Zeit, denn wo und womit beginnen? Der Büchermarkt bietet heute Unmengen von Literatur über verschiedenste buddhistische Richtungen an. Das Lesen ohne Supervision führt oft in einen Irrgarten von Meinungen, Vorstellungen und nie erreichbaren Idealen. Wir haben aus diesem unüberschaubaren Angebot gute und hilfreiche Literatur ausgewählt und stellen besonders interessante Ausschnitte zu Verfügung. Von diesem zeitaufwändigen Auswahlverfahren, das bei den Lehrenden über Jahrzehnte stattfand, können die Studierenden profitieren. Auch bekommt das Studium der Buddha-Lehre durch diese Herangehensweise eine nachvollziehbare Struktur.
■ Das Online-Studium soll einen geschichtlichen Überblick bieten, befasst sich mit den Hauptschulen (Theravada, Mahayana, Vajrayana), mit deren Lehren und Besonderheiten, und versucht relevante Entwicklungen aufzuzeigen. Das ist die Grundlage, um Lehren, Formen der Praxis und Aussagen verschiedener Schulen und Lehrender einordnen zu können. Dabei versuchen wir immer im Blick zu halten: Was sind die Grundaussagen? Was ist die Zielrichtung? Ist die befreiende Sicht des Buddhadharma noch sichtbar oder ist sie in Formen und Ritualen erstarrt?
■ Die Module sind stets auch als PDF ausdruckbar!
Ein solches Studium kann weiterhin dazu führen, dass wir
■ Gelesenes und Gehörtes besser im Kontext der Lehren einordnen können.
■ einen offenen Geist auf der Grundlage von Wissen, Verständnis und Erfahrung entwickeln.
■ einen innerbuddhistischen Dialog mit anderen Praktizierenden führen können.
■ im interreligiösen Dialog Vertrauen in die Lehre des Buddha entwickeln und wissen, wovon wir reden.
■ traditionelle Elemente der spirituellen Praxis schätzen lernen.
■ erkennen, wie viele Vorfahren an der Entwicklung der Praxis mitgewirkt haben.
■ Fehlentwicklungen von Gruppen und Gurus besser und schneller erkennen können.
Das Studium entstand in Zusammenarbeit von
Marcel Geisser Roshi
Dipabodhi Dagmar Jauernig
Shantivirya Klaus Kraler
Shraddhashanti Ulrike Kraler
Für weitere Informationen zum Studium Marcel Geisser