Leute, wir haben genug von den Geheimnissen! Über unsere Lehrer gibt es krasse Gerüchte. Was glaubt ihr? Stimmt jetzt ab – was ist die Wahrheit?
Das große Voting:
1. Die Odendahl-Verschwörung
War Herr Odendahl früher der echte MrWissen2go auf YouTube? Wurde er entlassen, weil er zu alt für das Internet wurde?
[ ] Ja! Er weiß alles und die Stimme ist zu ähnlich!
[ ] Nein, er hat nur die Brille abgelegt, damit wir ihn nicht erkennen.
2. Das geheime Model-Leben von Herrn Thele
Man sagt, Herr Thele war früher ein berühmtes Waden-Model. Hat er früher teure Socken auf dem Laufsteg in Paris gezeigt?
[ ] Definitiv! Schaut euch diese Muskeln an den Beinen an!
[ ] Er übt den Model-Walk jeden Morgen heimlich auf dem Flur.
3. Der Nickel-Style-Check
Wir brauchen eine Entscheidung für die Geschichtsbücher: Wie sieht Herr Nickel besser aus?
[ ] Team „Bart-Power“ – Ein Lehrer braucht Haare im Gesicht!
[ ] Team „Ohne Bart“ – So sieht er aus wie 18!
4. Das Rätsel um Frau Cetinbar
„Cetinbar“ klingt wie ein Geheimcode! Wie heißt sie wirklich? Wir brauchen eure Ideen!
[ ] Cetin-Barbie (Weil ihr Style immer perfekt ist).
[ ] Agent C (Sie ist eine Spionin für das Bildungsministerium).
EURE IDEE: __________(Schreibt euren besten Namen auf!)
5. Rockstar Herr Cosgun in der Türkei
War Herr Cosgun früher der Chef einer wilden Rock-Band in der Türkei? Hat er das Mikrofon gegen das Klassenbuch getauscht, weil die Fans in Istanbul zu laut waren?
[ ] Ja, ich habe sein altes Album-Cover im Internet gesehen!
[ ] Nur, wenn er die Hausaufgaben im Takt singt.
6. Die Action-Vergangenheit von Herrn Brahmia
War Herr Brahmia früher ein Fallschirmspringer in der Armee? Kommt er deshalb nie zu spät, weil er morgens einfach mit dem Fallschirm direkt auf dem Schulhof landet?
[ ] Ja, er hat keine Angst vor der Höhe, nur vor leeren Hausaufgabenheften!
[ ] Das erklärt, warum er immer so schnell im Klassenzimmer ist!
Mär 2026
Hey Leute! Mal ehrlich: Wir alle lieben unseren Slang. Aber passt auf, wann ihr sie benutzt! Hier ist ein kurzer Check für euch:
Der Slang-Check: Diese Slang-Wörter sind locker und cool für Gespräche mit deinen Freunden oder für kreative Texte hier in der Schülerzeitung. Aber Achtung: In Klassenarbeiten, Referaten oder wichtigen Interviews solltest du sie lieber nicht benutzen! Dort ist es besser, eine sachliche und passende Sprache zu wählen. Wer beides kann, ist der echte Profi!
Hier sind ein paar Slang Wörter:
Eddie Hakim Feb 2026
Letzte Woche habe ich eine Reise gemacht, die ich definitiv nie vergessen werde, auch wenn ich mich an manche Teile nicht mehr so genau erinnere. Ich bin nämlich gleichzeitig nach Italien, Paris und Spanien gereist, was sehr praktisch war, weil ich dadurch Zeit gespart habe und trotzdem alles gesehen habe.
Meine Reise begann in Italien, genauer gesagt in Rom, wo ich direkt am Flughafen den Eiffelturm gesehen habe. Das war sehr beeindruckend, weil ich nicht wusste, dass er so nah am Meer steht. Danach bin ich mit dem Zug nach Paris gefahren, was ungefähr 20 Minuten gedauert hat, obwohl wir zwischendurch noch in Spanien angehalten haben, um kurz Tapas zu essen.
In Paris angekommen, war ich zuerst am Kolosseum, das dort mitten in der Stadt steht und wirklich größer ist als man denkt. Danach bin ich durch die Straßen von Barcelona gelaufen, die bekanntlich die Hauptstadt von Frankreich ist. Dort habe ich auch Pizza gegessen, die typisch spanisch ist und ursprünglich aus Deutschland kommt.
Am nächsten Tag bin ich sehr früh aufgewacht, nämlich um 15 Uhr morgens, weil ich den Sonnenaufgang um Mitternacht sehen wollte. Das hat leider nicht ganz funktioniert, weil die Sonne zu spät untergegangen ist. Trotzdem war die Aussicht wunderschön, vorallem weil es geregnet hat und gleichzeitig die Sonne geschienen hat, was bekanntlich nur nachts passiert.
Später habe ich ein Museum besucht, in dem das berühmte Gemälde „Mona Lisa“ von Vincent van Gogh ausgestellt ist. Es war faszinierend zu sehen, wie groß das Bild ist, ungefähr so groß wie ein Fußballfeld, wenn nicht sogar kleiner. Danach habe ich mir eine Führung durch das Weiße Haus gebucht, das praktischerweise mitten in Madrid steht, direkt neben dem schiefen Turm von Pisa.
Das Essen war auch sehr interessant. In Italien habe ich hauptsächlich Sushi gegessen, weil das dort traditionell ist. In Spanien gab es dann Croissants, die eigentlich aus Ägypten stammen, und in Paris habe ich typisch italienische Paella probiert, die mir ehrlich gesagt nicht so geschmeckt hat, obwohl sie mein Lieblingsgericht ist.
Die Menschen dort waren auch sehr freundlich, obwohl ich mit niemandem gesprochen habe. Besonders beeindruckt hat mich, dass alle drei Länder die gleiche Sprache sprechen, nämlich Englisch, was die Kommunikation extrem erleichtert hat, auch wenn ich sie nicht verstanden habe.
Am letzten Tag bin ich dann wieder nach Hause geflogen, mit dem Bus, was überraschend schnell ging. Insgesamt hat die Reise drei Tage gedauert, aber gleichzeitig auch zwei Wochen, weil wir so viel erlebt haben.
Fazit:
Diese Reise war eine der besten Erfahrungen meines Lebens, auch wenn vieles keinen Sinn gemacht hat. Aber vielleicht ist genau das der Sinn von Reisen: Dinge zu sehen, die es eigentlich garnicht gibt, und Orte zu besuchen, an denen man nie war.
Ich kann diese Reise jedem empfehlen, der gerne reist, aber nicht genau weiß wohin.
Alia Basha 11a März 2026
„Das ist der Artikel für die Schülerzeitung – aus Sicht des Lehrers. Warum ich im Schrank Herrn Odendahl eine Nachricht schicken musste.
Es sollte eigentlich ein nettes Beisammensein und Treffen für die Schülerinnen und Schüler der Schülerzeitung sein, um einmal etwas anderes zu machen – außer Interviews zu führen, Berichte zu schreiben, Gedichte und Rätsel zu kreieren und so weiter. Deshalb hatten Lara und Farah aus der Klasse 11 einen netten Abend im C-Gebäude organisiert. Das Programm war schnell festgelegt: eine kleine Konferenz, ein bisschen arbeiten, ein Ausblick darauf, wie es weitergehen sollte, etwas essen und am Ende etwas spielen.
Herr Odendahl hatte mit seiner Klasse 10 gut vorgelegt – Verstecken scheint dieses Jahr der Renner zu sein – und so war das auch in der Planung, neben einem kleinen Film, den wir uns ansehen wollten. Der Film musste aber unbedingt jugendfrei sein, denn wir hatten Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis 11, die in der Schülerzeitung mitarbeiten und zu diesem Treffen kamen.
So war ich relativ pünktlich dort und bereitete mit den Elftklässlern den Raum vor. Die ersten Schülerinnen und Schüler kamen, und nach einem netten Gespräch ging es dann endlich los. Und ehe ich mich versah, war es genauso wie in einer Lehrerkonferenz: Lara und Farah leiteten die Sitzung, und ich fühlte mich plötzlich zurückversetzt – in die Rolle der Schülerinnen und Schüler, die einer Unterrichtsstunde folgen. Oder vielleicht doch eher wie ein Lehrer.
Witzigerweise waren auch die Themen ähnlich. Es wurde darüber gesprochen, wie man mehr Leser gewinnen kann, warum die Schülerzeitung nicht genug gelesen wird und was wir tun können, damit es mehr Interessenten gibt.
Komischerweise wurde mir bewusst, dass Schülerinnen und Schüler nicht so gerne Deutsch lesen. Einstimmig wurde gesagt: „Wir hassen Deutsch und wir wollen in der Pause, in unserer Freizeit, nicht auch noch Deutsch lesen.“ Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen, und ich dachte: „Okay, kann ich verstehen.“
Schnell war der Vorschlag im Raum: Man schreibt auf Arabisch oder in Franko – und dieser Begriff war mir tatsächlich entfallen. Ich fiel sofort auf, und eine Bemerkung wie: „Herr Thele, Sie leben ja echt hinterm Mond“, ließ mich schnell erkennen, dass ich wohl doch schon sehr, sehr alt geworden bin.
Dann wurden weitere Themen sowie Verbesserungen in der Organisation und in der Redaktionsarbeit der Schülerzeitung besprochen, und mir wurde bewusst, was alles in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler vorgeht – von dem wir Lehrer oft gar keine Ahnung haben.
Irgendwann war das ganze Arbeiten vorbei, das Essen war geliefert, und wir spielten Verstecken. Ich habe natürlich gewonnen – kein einziges Mal wurde ich von den Schülerinnen und Schülern entdeckt, dank des Geheimverstecks von Herrn Odendahl im Schrank. Dort war es so ruhig, dass mir fast langweilig wurde – ich hatte sogar Zeit, Videos zu machen und mit anderen Lehrern zu telefonieren, die sich sehr über den neuen Stundenplan freuten.
So hatten wir einen sehr spaßigen und lustigen Abend, und ich dachte mehr als einmal: Warum ist Schule nicht immer so? Nettes Beisammensein mit Schülerinnen und Schülern, Spaß haben, ein bisschen lernen und sogar über die BLI sprechen – wobei ich von den Elftklässlern immer wieder ermahnt wurde: „Wir müssen an die BLI denken, so etwas können wir nicht machen.“ Das hat mich wirklich beeindruckt.
Insgesamt war es ein sehr schöner Abend – hoffen wir auf mehr davon.
Vielen Dank an Lara und Farah.“
Herr Thele Feb 2026
Die Klasse 5D hat im Englischunterricht bei Frau Hayat ein spannendes Projekt gemacht. Die Schülerinnen und Schüler haben eigene Broschüren auf Englisch gestaltet. Darin haben sie über verschiedene Sachen gesprochen, zum Beispiel über besondere Plätze und interessante Orte. Alle Texte wurden auf Englisch geschrieben. Außerdem haben die Kinder ihre Broschüren kreativ gestaltet und mit Bildern verschönert. So konnten sie nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch ihre Kreativität zeigen. Die Ergebnisse sind wirklich toll geworden!
Feb 2026
Keine Panik, einfach erwachsen sein: Elftklässler Adam Greiss gibt Zehntklässlern Praktikumstipps.
Im Januar steht für die 10. Klassen der Europa Schule Kairo das jährliche Schülerpraktikum an. Für viele ist das der erste echte Einblick in die Arbeitswelt. Damit die Jüngeren nicht so nervös sind, hat Adam Greiss aus der 11. Klasse, der das Ganze schon hinter sich hat, ein paar Tipps und Erfahrungen geteilt.
Adam sagt gleich: Keine Angst vor den älteren Kollegen! Am Anfang sind viele unsicher, wie sie wirken oder ob man sie ernst nimmt. Aber das ist Quatsch, so seine Erfahrung. Behandelt man die Mitarbeiter wie Erwachsene, behandeln sie dich auch so, erklärt er. Respekt ist wichtig. Wer selbstbewusst, höflich und interessiert ist, kriegt mehr Einblicke und Hilfe. Adam war bei Top Business, wo er viele Aufgaben hatte und den Arbeitsalltag kennengelernt hat. Dort hat er fachliche Sachen gelernt, aber auch, wie wichtig Selbstständigkeit im Job ist. Für viele ist es das erste Mal, Verantwortung außerhalb der Schule zu haben – und das macht das Praktikum so wertvoll.
Man muss aber auch was für die Schule machen: Entweder ein Video oder einen Bericht über die Aufgaben und Eindrücke. So können die Schüler das Gelernte verarbeiten und ihre Medien- oder Schreibfähigkeiten verbessern.
Adam rät den Zehntklässlern, das Praktikum als Chance zu sehen: um Leute kennenzulernen, die Arbeitsatmosphäre zu erleben und vielleicht sogar den Traumberuf zu finden. Wenn man offen, freundlich und erwachsen ist, wird das Praktikum echt super, sagt er.
Youssef Sayed 10a Dez 2025
Tipps aus der 11. Klasse
Als Schülerin der 11. Klasse weiß ich sehr gut, wie sich Klausurstress anfühlt. Ich hatte selbst Zeiten, in denen ich so viel Stress hatte, dass mir einfach Tränen aus den Augen liefen; nicht, weil ich traurig war, sondern weil mein Körper gesagt hat: „Das ist jetzt zu viel.“ Also ja, Klausuren können uns wirklich fertig machen. Deshalb möchte ich euch ein paar Tipps geben, die mir geholfen haben.
1. Rechtzeitig anfangen
Ich empfehle euch, rechtzeitig anzufangen zu lernen. Ich weiß, das sagt jeder Lehrer seit der 5. Klasse, aber in der Oberstufe macht es wirklich Sinn. Wenn man alte Klausuren löst, fühlt man sich auch manchmal sicherer, weil man sieht, wie die Aufgaben ungefähr aussehen. Und je vorbereiteter man ist, desto weniger Angst hat man vor der Klausur.
2. Die Nacht davor ist entscheidend
Der Abend vor der Klausur sollte ruhig sein:
– gut essen
– Stoff wiederholen
– und wirklich früh schlafen gehen (spätestens 21–22 Uhr), vor allem bei Mathe, Physik oder Chemie.
Ausgeschlafen zu sein macht einen riesigen Unterschied.
3. Frühstück nicht vergessen
Ein gutes Frühstück hilft, sich wach und konzentriert zu fühlen. Hungrig in eine Klausur zu gehen, macht alles schlimmer.
4. Während der Klausur ruhig bleiben
Falls man nervös wird:
– Aufgaben langsam und genau lesen
– mit dem anfangen, was man sicher kann
– keine Panik, wenn man eine Aufgabe nicht sofort versteht
Zum Schluss, wenn noch Zeit ist, einmal alles durchgehen. Oft findet man kleine Fehler, die man am Anfang übersehen hat.
5. Druck rausnehmen – gute Noten sind nicht alles
In der 11. Klasse habe ich gelernt, dass eine 2 oder 3 nicht das Ende der Welt sind. Man hat mündliche Noten, Hausaufgaben, Teilnahme – all das fließt ein. Perfekt zu sein, macht nur Stress.
6. Ausgleich nach der Schule
Um nicht auszubrennen, braucht man Pausen:
– Zeit mit Freunden
– Sport
– Hobbys
Das tut der Seele gut und hilft langfristig beim Lernen.
Zum Schluss möchte ich euch noch etwas Wichtiges sagen. Viele vergessen es, aber in Klausuren kommt meistens das dran, was wir im Unterricht gelernt haben. Klar, manchmal gibt es schwierigere Aufgaben, aber die bauen immer auf dem bereits behandelten Stoff auf. Wenn man im Unterricht gut aufpasst, spart man sich später viel Stress.
Mir hilft während der Klausur immer etwas Ruhe, z. B. Kaugummi kauen (wenn es erlaubt ist) oder ein kleiner Gedanke wie: „Ich schaffe das“ oder „Ich will jemanden stolz machen.“
Auch ein gutes Lied am Morgen hilft. Am Ende ist eine Klausur nur ein Blatt Papier, das prüft, ob du das Thema verstanden hast. Wenn du gelernt hast und ruhig bleibst, läuft es gut.
Alia Basha 11a Dez 2025
Tote Fische stinken nicht!
In der Biostunde haben wir (6C) einen Fisch seziert. Zuerst hat unsere Lehrerin erklärt, was wir machen werden und welche Organe wir sehen sollen. Sie hat uns auch gezeigt, wie wir vorsichtig mit dem Fisch umgehen müssen. Danach haben wir den Fisch aufgeschnitten und uns die Organe wie Herz, Magen und Kiemen genauer angeschaut. Manche haben alles ganz genau beobachtet, andere konnten kaum hinschauen, weil sie es eklig fanden. Trotzdem war es für alle eine besondere Erfahrung. Es war spannend, den Fisch einmal von innen zu sehen und nicht nur aus dem Buch zu lernen.
Kenzy 6c
Heute hatte die Klasse 5e einen ganz besonderen Gast …
Und nein, es war kein Politiker, kein neuer Lehrer und auch kein berühmter Fußballspieler.
Es war etwas … viel Kleineres.
Wie jeden Morgen frühstückten wir gemütlich und sahen uns die Nachrichten über Deutschland an. Es war Dienstag, also hatten wir natürlich Geschichte bei Herrn Thele.
Alles war ruhig, bis Herr Thele plötzlich – in total normalem Ton – sagte:
,,Eine Maus.“
Wir dachten erst, er macht einen Witz.
Aber dann sahen wir sie: eine kleine, graue, superschnelle Maus! Und sofort ging das Chaos los.
Die meisten von uns schrien, als wäre ein Dinosaurier ins Klassenzimmer spaziert.
Es war gleichzeitig lustig und irgendwie auch seltsam.
Wir hatten total Angst – aber das Witzige war:
Die Maus hatte noch viel mehr Angst vor uns!
Am Ende versteckte sie sich in Youssefs Schließfach, als hätte sie sich entschieden, dort einzuziehen.
Und wisst ihr was?
Diese ganze Aktion hat mir etwas Wichtiges gezeigt:
Dinge, die zuerst gruselig wirken, sind am Ende oft gar nicht so schlimm.
Und manchmal braucht es nur eine kleine Maus, um uns daran zu erinnern, dass das Leben voller Überraschungen steckt – sogar mitten im Klassenzimmer.
-Hamza Abdelsalam 5E Dez 25