Träume in die Wirklichkeit bringen: „Jugend forscht“ startet an der ESK
An der ESK gibt es seit Kurzem etwas Neues für alle. Das Projekt „Jugend forscht“ ist offiziell gestartet. Wir wollten wissen, was eigentlich genau dahintersteckt, und haben uns mit unserem Mathe- und Physiklehrer, Herrn Ashraf El-Haiwan, unterhalten. Er hat uns erklärt, warum Forschen viel mit Träumen zu tun hat und wie aus einer kleinen Idee eine echte Erfindung werden kann.
Schüler: Hallo Herr Ashraf! Können Sie sich kurz vorstellen und uns sagen, was Ihre Aufgabe hier an der Schule ist?
Herr Ashraf: Ich bin Ashraf El-Haiwan, ich bin hier Mathematik- und Physiklehrer. Ich bin auch für „Jugend forscht“ zuständig.
Schüler: Seit wann genau betreuen Sie das Projekt bei uns an der ESK?
Herr Ashraf: Seit diesem Jahr.
Schüler: Viele von uns fragen sich: Was genau ist „Jugend forscht“ eigentlich und warum ist es für uns so wichtig, da mitzumachen?
Herr Ashraf: Das ist ein sehr wichtiges Fach, das es in Deutschland seit über 50 Jahren gibt. Da hören wir den Kindern zu, was sie für Vorstellungen und Träume haben. Alles, was wir an Geräten haben, war einmal ein Traum, und irgendwann wird das verwirklicht. Deswegen suchen wir Jugendliche, die Vorschläge und Vorstellungen haben, was wir in der Zukunft verbessern können. Es ist so, dass wir durch eure Ideen etwas Neues erfinden und machen können, was unser Leben leichter macht.
Schüler: Das klingt nach einer tollen Chance. Welche Fähigkeiten können wir denn dabei entwickeln, wenn wir teilnehmen?
Herr Ashraf: Da könnt ihr so viele Fähigkeiten erlernen und entwickeln: wie man denkt, wie man seine Träume verwirklicht und wie man Ideen zur Wirklichkeit bringt. Was braucht man dafür? Was musst du machen? Solche Sachen besprechen wir gemeinsam, um zu versuchen, das zu verwirklichen. Wir als Erwachsene und Lehrer versuchen, die Umgebung für euch klarzumachen und euch dabei zu helfen, eure Träume zu verwirklichen, wenn das möglich ist.
Schüler: Also, das ist wirklich sehr interessant! Aber wie läuft „Jugend forscht“ bei uns an der Schule ganz konkret ab?
Herr Ashraf: Also, „Jugend forscht“ bei uns ist ja noch ein neues Feld, und wir sind noch ein ganz junges Team. Wir versuchen jetzt, bei Jugendlichen zu werben. Wir wachsen jeden Tag und haben jetzt ein Thema, das heißt „Kairo 2040“. Wir haben so viele Vorschläge darin, die wir versuchen zu verwirklichen.
Schüler: Also, von dem, was ich verstehe, ist es eher keine normale Unterrichtsstunde, sondern ein freiwilliges Nebenprojekt?
Herr Ashraf: Das ist ein Nebenprojekt, ja.
Schüler: Was glauben Sie, was uns Schüler am meisten motiviert, bei „Jugend forscht“ mitzumachen?
Herr Ashraf: Ja, was motiviert Schüler? Das sind Schüler, die Ideen haben und die ihre Ideen gerne verwirklichen wollen. Die kommen auch gerne zu uns.
Schüler: Wenn jetzt jemand Lust bekommen hat: Welche Tipps würden Sie Anfängern geben, die gerne teilnehmen möchten?
Herr Ashraf: Ja, über „Jugend forscht“ zu lesen, im Internet und solche Sachen, was die Jugendlichen in Deutschland machen, und dann mit uns darüber zu reden.
Schüler: Das ist ein guter Rat. Und aus Ihrer Sicht als Lehrer: Was macht ein Forschungsprojekt am Ende besonders erfolgreich?
Herr Ashraf: Seine Mitglieder machen es erfolgreich. Wenn sie gut arbeiten und gut forschen, dann wird das Projekt erfolgreich.
Schüler: Und was macht Ihnen persönlich am meisten Spaß an der Arbeit mit dem Team?
Herr Ashraf: Dass ich mit Jugendlichen arbeite, die auch Ideen haben, die intelligent sind. Und immer neue Ideen zu hören, das motiviert mich auch.
Schüler: Wie sehen Sie denn die Zukunft von „Jugend forscht“ hier bei uns an der ESK?
Herr Ashraf: Das sehe ich sehr gut. Wir sollen anfangen. Wir sind noch ganz klein, aber ein Mensch ist auch als Baby geboren, und irgendwann ist man ein Erwachsener. Wir sind jetzt in der „Baby-Zeit“ von „Jugend forscht“ an der ESK.
Schüler: Zum Abschluss: Warum würden Sie uns Schülern unbedingt empfehlen, dabei zu sein?
Herr Ashraf: Ich empfehle den Schülern, teilzunehmen, wenn sie wirklich motiviert sind und eine Idee haben, die sie verwirklichen wollen. Da empfehle ich jedem Schüler, der wirklich eine Idee hat und intelligent ist und uns seine Ideen irgendwie präsentieren will. Und dann versuchen wir als Erwachsene, alles zu tun, was in unserer Macht steht, um das zu verwirklichen. Du sollst mit einer Idee kommen, die auch ungefähr realisierbar ist, und dann versuchen wir alles zu tun, um das zu verwirklichen.
Schüler: Herr Ashraf, vielen Dank für das Interview!
Herr Ashraf: Bitte schön. Bitte schön.
Zusammengefasst:
Hier geht es nicht um noch mehr Hausaufgaben oder trockene Theorie. Das Ganze ist eigentlich ein Platz für unsere eigenen Ideen. Herr Ashraf hat das im Interview ja „Baby-Zeit“ genannt, weil wir an der ESK gerade erst damit anfangen, aber er ist voll motiviert, uns dabei zu helfen, aus einem Traum etwas Echtes zu machen.
Egal, ob es um Technik geht, um den Alltag oder eben um Themen wie „Kairo 2040“. Wichtig ist eigentlich nur, dass man innovativ ist und etwas verändern möchte. Wer eine Idee hat, die man irgendwie umsetzen kann, bekommt von den Lehrern viel Unterstützung. Man muss also kein Genie sein, um anzufangen, sondern einfach nur neugierig. Wenn ihr also einen Plan habt, wie man irgendwas besser machen könnte, dann checkt das mal aus und meldet euch unbedingt bei Herrn Ashraf!
Omar Mär 2026