Die Klassenleiterstunden bieten die Möglichkeit, gemeinsam Themen zu bearbeiten oder Projekte umzusetzen, für die im normalen Unterricht oft keine Zeit bleibt. Ein gelungenes Beispiel dafür ist das Projekt KL-Duell.
Im Mittelpunkt steht die Sprachförderung, jedoch auf eine spielerische und kreative Weise. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten als Klasse an verschiedenen Aufgaben, lernen neue Wörter und üben, sicherer zu sprechen.
Neben der Sprache wird auch die Teamarbeit gestärkt. Ziel des KL-Duells ist es, Lernen abwechslungsreicher und motivierender zu gestalten.
Beim ersten KL-Duell erstellten die Klassen Musikvideos zu deutschen Liedern. Jeder Jahrgang bekam einen eigenen Song und drehte dazu ein kreatives Video. Die besten Klassen wurden mit einer VIP-Party belohnt.
Neu ist außerdem, dass einmal im Monat das schönste Klassenzimmer gewählt wird. Die Gewinnerklasse erhält einen Pokal.
Mär 2026
Viele Schüler kennen das: viel Stress beim Lernen und manchmal weiß man gar nicht, wie man richtig anfangen soll. Genau dafür gibt es an unserer Schule ein Lerncoaching. Wir haben Herrn Krüger dazu interviewt
Warum gibt es das Lerncoaching?
Lernen ist oft kompliziert. Viele Schüler wissen nicht genau, wie man richtig lernt. Dabei hilft das Lerncoaching.
Kommen viele Schüler zu Ihnen?
Ja, jede Woche kommen mehrere Schüler. Viele wissen aber noch gar nicht, dass es das Angebot gibt.
Hilft das Coaching?
Herr Krüger sagt: Die Schüler gehen oft entspannter und mit einem besseren Gefühl nach Hause.
Wie helfen Sie den Schülern?
Er hört ihnen zuerst gut zu. Dann hilft er ihnen, ihre Probleme zu verstehen und Lösungen zu finden.
Kommen Schüler öfter?
Ja, wenn sie möchten. Wichtig ist: Die Schüler müssen selbst Hilfe wollen.
Welchen Tipp gibt er?
Deine Gedanken sind wichtig!
Wenn du denkst: „Ich kann das nicht“, wird es schwer.
Wenn du denkst: „Ich probiere es“, klappt es oft besser.
UND WER ES PRÄZISER HABEN WILL….👇
Lerncoaching mit Herrn Krüger
Lernen! Lernen! Lernen! Mein Gott, vom Lernen kriege ich so viel Stress! Ich habe gehört, es gäbe ein Lerncoaching in der Schule! Das macht doch Herr Krüger! Lass mich mal Herrn Krüger interviewen! Hier sind die Fragen mit seinen Antworten!
Also erstens, warum haben Sie dieses Projekt veranstaltet oder warum gibt es das Lerncoaching?
Ich finde, dass Lernen ein sehr, sehr, eigentlich ein sehr, sehr komplizierter Prozess ist, der für viele Schülerinnen und Schüler schwer sein kann. Nicht für alle. Viele kriegen das super gut hin an unserer Schule, aber es gibt halt bestimmte Sachen, die schwierig sein können beim Lernen. Und sich genau zu überlegen, was ist eigentlich das Problem, das sehe ich ganz häufig, dass viele Schüler dann als erstes Nachhilfe nehmen und dann diese wertvolle Freizeit, die sie haben, auch noch damit verbringen, dass sie vielleicht nochmal am Nachmittag eine Mathe-Nachhilfe haben oder nochmal eine Deutsch-Nachhilfe haben, obwohl sie eigentlich auch mal sich ausruhen sollten und auch mal nichts für die Schule machen sollten. Und ich glaube, dass viele Schülerinnen und Schüler – und das ist mein Eindruck jetzt auch nach den ersten Wochen Coaching – sehr viel, ja, dass das Problem eher daran liegt, dass sie nicht richtig wissen, wie Lernen eigentlich funktioniert, weil es eben auch komplex ist, dass sie vielleicht nicht wissen, wie das Gehirn gut funktioniert oder dass sie nicht wissen, wie man sich gut organisiert, dass sie vielleicht auch Angst haben in Prüfungen und dann so einen sogenannten Blackout bekommen, weil sie damit nicht umzugehen wissen. Es gibt ganz, ganz viele Dinge, die man über das Lernen lernen kann. Und da gibt es wenig Angebot bei uns in der Schule, und deshalb habe ich mich für dieses Lerncoaching entschieden, habe dann im letzten halben Jahr eine Ausbildung gemacht und möchte das jetzt an die Schülerinnen und Schüler weitergeben.
Kommen viele Schüler und Schülerinnen zu Ihnen?
Ja, ich habe ja meine Sprechstunde immer dienstags in der fünften Stunde, und da waren zum Beispiel gestern, am 24. März, vier Schüler bei mir, und ich habe mit allen ungefähr auch 10 bis 15 Minuten gesprochen, und dann war die Stunde schon rum. In den letzten Wochen waren auch vier bis fünf Schüler bei mir jeweils, also es kommen sehr viele. Ich habe auch bisher nur in sechs oder sieben Klassen reingegangen und habe Werbung gemacht. Also ich glaube, die anderen Schülerinnen und Schüler wissen noch gar nicht, dass es dieses Angebot gibt. Ich muss mal schauen, wann ich die nächste Werbung für die Schülerinnen und Schüler mache, denn ich habe ja nicht nur meine Sprechstunde, sondern wir machen dann auch Termine. Und ich habe jetzt Termine bis nach den Osterferien. Also es kommen sehr viele.
Sehen Sie, dass die Schüler sich nach den Treffen mit Ihnen verbessert haben?
Das kann ich nicht genau sagen. Es ist so: Ich bin da ja kein Lehrer in dieser Sprechstunde. Ich bin einfach ein Mensch, sage ich jetzt mal, der helfen möchte. Und ich mache das nicht, indem ich am Ende einen Test schreibe und gucke, ob der Schüler oder die Schülerin vielleicht eine bessere Note hat oder nicht. Was ich aber sehe, ist, dass, wenn die Schülerinnen und Schüler auch bei mir in der Sprechstunde waren, zum Beispiel, oder auch nach dem Coaching, dass sie häufig mit einem Lächeln aus der Stunde gehen, gelöster sind, entspannter wirken, als sie reingekommen sind am Anfang. Also das Gefühl ist ein besseres am Ende der Stunde, vermute ich zumindest oder sehe ich. Und ich finde schon, dass das etwas sehr, sehr Positives ist.
Finden die Lehrer, dass es eine gute Idee ist?
Ja, das habe ich bisher. Es gab ein gutes Feedback von meinen Kolleginnen und Kollegen.
Wie helfen Sie den Schülern?
Das ist eine sehr gute Frage. Erstens, ich höre ihnen aufmerksam zu. Häufig gibt es an Schulen Situationen, dass oft der Lehrer oder die Lehrerin vorne steht und spricht und das, was der Schüler oder die Schülerin denkt und fühlt, gar nicht so wichtig ist, sondern dass das auch gar nicht so hörbar ist. Deswegen höre ich den Schülerinnen und Schülern zu und höre mir ganz genau an, was die Probleme sind. Es gibt eine Menge Probleme auch an Schulen. Es gibt eine Menge gute Sachen, aber auch eine Menge Probleme. Sei es mit bestimmten Fächern, mit Arbeiten, mit Lehrkräften. Vielleicht gibt es auch Probleme zu Hause oder zwischen Schülerinnen und Schülern. Und ich höre genau zu und versuche, das ein bisschen zu ordnen mit dem Schüler zusammen. Und dann gucken wir uns an und stellen fest, dass man so Probleme mit Lehrern oder wenn Lehrer was machen, nicht so gut beeinflussen kann. Oder wenn andere Schülerinnen und Schüler etwas machen oder auch zu Hause. Es gibt so Dinge, die kann man nicht beeinflussen. Wie ein anderer Mensch ist, das kann ich nicht beeinflussen. Aber es gibt Dinge, die kann ich sehr gut beeinflussen. Ich kann beeinflussen, wie ich mit den Leuten umgehe. Ich kann beeinflussen, wie ich lerne. Und da höre ich mir genau die Probleme an. Und zweitens dazu stelle ich dann Fragen. Ich stelle Fragen und versuche, dass Schüler oder Schülerinnen auf andere Gedanken kommen. Und das, ja, das mache ich. Und am Ende, wie gesagt, gehen sie mit einem positiven Gefühl heraus. Manchmal stelle ich besondere Fragen und die helfen besonders oder auch nicht, aber ich kann versuchen, auf jeden Fall mit meinen Fragen, die ich stelle, und vielleicht, manchmal habe ich auch eine Idee, und wenn der Lernende das möchte, dann gebe ich ihm oder ihr auch diese Idee oder erkläre auch mal kurz eine Sache.
Kommen zu Ihnen dieselben Schüler mehrmals?
Ja, das kommt vor. Es gibt nur eine wichtige Sache. Und zwar: Ich bin ja, wie gesagt, kein Lehrer, sondern ich bin ein Lerncoach. Und dieses Coaching funktioniert nur, wenn der Schüler, die Schülerin das wirklich wollen. Und wenn sie es wirklich wollen und brauchen, dann kommen sie auch. Und ich hatte jetzt auch schon ein, zwei Termine, zu denen einige Schülerinnen und Schüler nicht gekommen sind, weil sie es vielleicht vergessen haben oder eben weil es nicht ganz so wichtig war. Und da laufe ich dann auch nicht hinterher. Also ich gehe nicht in die Klasse und sage: „Hey, wir haben heute einen Termin“, weil es eben wichtig ist, dass der Schüler das möchte. Und deswegen laufe ich eben nicht hinterher, aber es gibt viele, die gesagt haben, okay, nächste Woche haben wir einen Termin am Dienstag, ich komme, und dann kommen sie auch. Und das klappt ganz gut. Und in der Regel mache ich mindestens einen Termin, wenn jemand bei mir in der Sprechstunde ist, einen weiteren Termin. Eigentlich auch bis zu drei Termine kann es pro Schüler geben oder pro Schülerin, je nachdem, wie kompliziert die Situation ist oder wie groß oder wie komplex das Problem ist.
Welchen Tipp geben Sie den meisten Schülern?
Es gibt ein Sprichwort von Buddha, der sagt: Du wirst morgen sein, was du heute denkst. Und ich möchte den Schülerinnen und Schülern sagen, gemäß dieses Zitates, schaut einmal ganz genau, was ihr denkt. Denn was ihr denkt, das entscheidet sehr, sehr doll, was ihr tut und was am Ende passiert. Und das möchte ich einmal verdeutlichen mit einem kleinen Beispiel. Und wir stellen uns jetzt mal einen Schüler vor, und der denkt: Ich kann Mathe nicht. Das ist das, was du denkst, was der Schüler denkt. Und mit diesen Gedanken – ich kann kein Mathe – kommt die nächste Mathearbeit. Und was macht der Schüler? Er überlegt sich: Lerne ich jetzt? Ach nee, ich kann es ja eh nicht. Ich bekomme doch eh eine schlechte Note. Also brauche ich gar nicht lernen und mache lieber was anderes. Bin am Handy, bin auf TikTok oder auf irgendwas. Und dann kommt die Arbeit und: Ach, ich habe nicht gelernt, das ist doch blöd. Meine Eltern wissen doch eh, dass ich Mathe nicht kann. Deswegen erwarten die auch, dass ich eine 5 bekomme, und das ist auch okay, und ich falle in Mathe durch. Und was ist passiert? Der Schüler bekommt dann eine 5 oder eine 6. Und was sagen die Eltern? Ja, blöd, du musst mehr lernen. Und es gibt nur negative Gefühle. Und jetzt machen wir ein kleines Experiment, und jetzt stellen wir uns vor, dass der Schüler nicht denkt: Ich kann kein Mathe, sondern dass er sagt oder denkt: Okay, ich gebe mein Bestes. Ich kann es probieren. Und ein bisschen Mathe kann ich auch. Und mit dem Gedanken sieht die Situation ganz anders aus. Plötzlich, also vielleicht hat der Schüler wirklich Schwierigkeiten mit Mathe. Das ist auch in Ordnung. Aber mit dem Gedanken: Ich probiere es, ich gebe mein Bestes – was überlegt er sich vorher? Okay, ich lerne vielleicht doch ein bisschen. Ich frage nochmal jemanden, ob er mir helfen kann, und ich bereite mich ein bisschen vor. Und mit dem Gedanken: Ich kann Mathe ein bisschen vielleicht und gebe mein Bestes, bist du auch eher ein bisschen positiver gestimmt vor der Arbeit und denkst: Okay, das kriege ich irgendwie hin. Irgendwas klappt. Und dann schreibst du die Arbeit und hast auch noch ein gutes Gefühl. Und du bekommst vielleicht eine 3 oder eine 3-. Und plötzlich kommst du nach Hause und deine Eltern sagen: Wie, du warst keine 5, du warst eine 3? Wie cool, toll gemacht, klasse. Und plötzlich war ein Gedanke dafür entscheidend, was am Ende passiert ist. Also Gedanken sind sehr, sehr mächtig. Gedanken haben sehr, sehr viel Macht. Guck dir mal an, was du denkst, und überleg, ob du das machen möchtest, was du denkst.
Jetzt gehe ich sicher zu Herrn Krüger! Mär 2026
Rita Yasa Mär 2026
An unserer Schule gibt es eine neue AG, die vollständig von Schülern der 10. Klasse selbst organisiert wurde. John Armanyuos, Ahmed Selim und Adam Amin leiteten die erste offizielle Schach-AG der Schule. Ihr Ziel ist es, eine feste Community für alle Schachinteressierten aufzubauen.
Die AG ist so organisiert, dass sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kommen. Im Konzept der drei Gründer wird eine klare Trennung zwischen Lehre und Anwendung vorgenommen:
Lernstunden: Die Teilnehmenden werden nach ihrem jeweiligen Spielniveau in Gruppen aufgeteilt. In kurzen Präsentationen zeigen die Organisatoren neue Techniken und taktische Spielzüge.
Spielstunden: Hier steht das freie Spiel im Vordergrund. Die Schüler:innen können ihr Wissen direkt am Brett ausprobieren und in immer neuen Situationen gegeneinander antreten.
Obwohl in der AG nach den offiziellen Schachregeln gespielt wird, steht der Spaß an erster Stelle. Ein besonderes Highlight der Gruppe ist die sogenannte „Naughty Corner” – ein scherzhafter Bereich für Spieler, die besonders kuriose Züge machen.
Die Organisatoren betonen, dass jeder willkommen ist und ausreichend Plätze für alle Interessierten zur Verfügung stehen.
Layla Atta 10a Mär 2026
Wer spricht eigentlich für uns, die Schüler*innen, wenn es um wichtige Entscheidungen geht? Wer bringt unsere Ideen ein, wenn es darum geht, die Schule besser zu machen? Die Antwort ist: unsere Schülersprecher!
Dieses Schuljahr sind Hassan Omran aus der 10C und Alia Abdelmoteleb aus der 11C unsere Schülersprecher. Frau Sara Hashem und Herr Tobias Odendahl sind unsere SV-Lehrkräfte. Die Hauptaufgabe der Schülersprecher? Die Schülerinnen vertreten. Jeden Monat treffen sie sich mit den Klassensprechern, besprechen wichtige Themen und überlegen, wie sie unseren Schulalltag verbessern können. Egal ob Sportfeste, Schulevents oder Diskussionen über die Handynutzung – sie setzen sich aktiv dafür ein, dass unsere Stimme gehört wird. Dabei arbeiten sie eng mit der Schulleitung zusammen. Nicht immer lassen sich sofort Lösungen finden, aber sie geben ihr Bestes, um die Meinung der Schülerinnen einzubringen.
Vom 24. bis 26. März fand dieses Jahr bei uns an der Schule ein besonderes Highlight statt: das SV-Regionaltreffen. Schülerinnen und Lehrerinnen aus Nairobi (Kenia) und Addis Abeba (Äthiopien) kamen zusammen. Insgesamt nahmen 22 Personen teil. Ziel war es, Wege zu finden, wie Schülersprecher noch stärker in der Schule wirken und den Alltag der Schülerinnen verbessern können.
Am ersten Tag trafen wir uns wie gewohnt im Konferenzraum. Am 25. und 26. März mussten die Schulen in Ägypten wegen starken Regens schließen. Aber wir fanden eine Lösung: Ein Hotel mit Konferenzraum wurde zur Ausweich-Location. Dort haben wir gemeinsam gegessen, gearbeitet und diskutiert, und es hat richtig gut geklappt!
Natürlich durfte auch der kulturelle Teil nicht fehlen: Am 26. März besuchten wir die Pyramiden und das Grand Egyptian Museum. Es war spannend, neue Leute kennenzulernen und eine andere Kultur zu erleben.
Ein großes Dankeschön geht an Frau Sara Hashem und Herrn Tobias Odendahl, die dieses Treffen möglich gemacht haben. Aus unserer Schule waren außerdem dabei: Alia Basha (11A), Amal Younis (11B), Malak Korashi (10A), Dalia Mahmoud (8E) sowie unsere Schülersprecher Alia Abdelmoteleb und Hassan Omran.
Dieses Treffen zeigt, dass Schülersprecher eine wichtige Rolle haben, auch wenn das im Alltag manchmal gar nicht so auffällt. Sie setzen sich ein, vertreten uns und bringen unsere Stimme nach vorne. Dafür verdienen sie definitiv ein bisschen mehr Aufmerksamkeit!
Alia Basha, 11A Mär 2026
Artikel:
Wochenlang nur ein Thema: ZKAs. Egal ob in der Schule, zu Hause oder in Klassengruppen, überall ging es um Lernen, Druck und die Frage: „Schaffe ich das?“ Für uns Zehntklässler haben diese Prüfungen das ganze Schuljahr bestimmt. Kein Wunder, denn sie machen ein Drittel der Note in Deutsch, Englisch und Mathe aus. Viele haben ihre Freizeit geopfert, besonders für Mathe, weil es für die meisten das größte Risiko war.
Die Prüfungen fanden kurz hintereinander statt. Deutsch wurde am 09.03. geschrieben, Englisch am 10.03. und Mathe am 12.03. Das hat den Druck zusätzlich erhöht, weil kaum Zeit zum Ausruhen oder Nachbereiten blieb.
Kurz vor den Prüfungen kam noch ein großes Problem dazu: Krankheit. Etwa zwei Wochen vor den ZKAs wurden fast alle krank. Zwar hatten wir die Woche vor den Prüfungen frei, um uns vorzubereiten, aber viele konnten diese Zeit nicht richtig nutzen. Selbst während der ZKAs waren noch viele angeschlagen. Trotzdem hat fast niemand gefehlt. In den Prüfungsräumen war es selten still, fast jede Minute hat man Husten oder Niesen gehört.
Die Englisch-ZKA war für viele überraschend gut machbar. Sie bestand aus zwei Listening-Aufgaben, zwei Reading-Teilen und einem Writing. Viele waren sogar schon etwa eine Stunde früher fertig und konnten früher gehen. Insgesamt wurde sie als die einfachste der drei Prüfungen gesehen, auch wenn der zweite Listening-Teil für einige etwas schwieriger war.
Deutsch war für viele deutlich komplizierter. In der Arbeit gab es eine Sachtextanalyse und eine Drameninterpretation zur Auswahl. Die meisten haben die Sachtextanalyse gewählt. Das Thema war BookTok, also Büchertrends auf Social Media, was viele interessant fanden. Trotzdem kam die Drameninterpretation für viele unerwartet und wurde teilweise als unfair empfunden, da wir darauf im Unterricht nicht richtig vorbereitet waren. Andere Schulen wussten anscheinend schon vorher, was drankommt.
Mathe war für die meisten das größte Problem. Viele hatten schon vorher Angst davor und haben besonders viel gelernt. Trotzdem wurde die Klausur insgesamt als schwer empfunden, auch wenn es einzelne Aufgaben gab, die gut machbar waren.
Interviews:
Anonyme Quelle: „Die Deutsch-ZKA war sehr schlecht. Ich habe mich eigentlich auf Gedichte und Kurzgeschichten vorbereitet, aber dann kam ein sieben Seiten langes Drama. Am Ende habe ich eine Sachtextanalyse geschrieben, obwohl ich dafür nicht viel gelernt hatte.
Die Mathe-ZKA fand ich am Anfang sehr schwer und ich habe sogar darüber nachgedacht, den Nachtermin zu nehmen. Ich war sehr nervös, aber während der Klausur wurde es besser. Am Ende war sie mittelmäßig. Eine Aufgabe habe ich ausgelassen, aber ich glaube, insgesamt wird es okay.“
Selim el Zakzouk (10a): „Deutsch war okay, aber ein bisschen unfair, weil etwas drankam, was wir nicht richtig im Unterricht gemacht haben. Die Sachtextanalyse war aber verständlich.
Englisch war die einfachste Prüfung. Nur Listening 2 war ein bisschen schwer, aber der Rest war gut machbar.
Mathe war am schwersten. Teil 1, Aufgabe 7 war sehr schwer, fast niemand konnte sie lösen. Teil 2, Aufgabe 1 und 2 waren auch schwierig, aber Aufgabe 3 und die Wahlaufgabe waren einfach. Insgesamt war Mathe aber schwer.“
Tipps für die 9. Klassen: Fangt früh an zu lernen und unterschätzt vor allem Mathe nicht. Übt verschiedene Aufgabentypen, damit ihr nicht überrascht werdet. In Deutsch solltet ihr euch nicht nur auf ein Thema verlassen, sondern mehrere Formate vorbereiten. In Englisch hilft es, regelmäßig Listening und Reading zu üben. Und das Wichtigste: Bleibt ruhig, auch wenn etwas schwer wirkt.
Youssef Mär 2026
Was gefällt uns Fünft- und Sechstklässlern an der Pause nicht? Es sind fast nur Nachrichten über das Gymnasium, zum Beispiel „Das Privatleben der Lehrer“ oder „Ein Tag aus meinem Leben“. Warum bekommenwir von der Grundschule keine Nachrichten? Wir haben auch viele neue Dinge, zum Beispiel wurden letzte Woche Streitschlichter ausgewählt, die den Lehrern jetzt bei der Aufsicht in der Pause helfen.
Außerdem benutzen die Grundschulkinder jetzt das Atrium (Treffpunkt, wenn Schüler etwas zu zeigen haben)..
Cool ist auch, dass die Viertklässler jetzt einen Fernseher haben.
Zurzeit finden auch die AGs statt.
Da das Fußballfeld repariert wird, müssen morgens alle Grundschulkinder auf dem Basketballplatz sitzen. Für die Viertklässler ist das sehr unangenehm.
Am 11. gab es auch den Flohmarkt.
Seht ihr! Wir Grundschüler haben viele interessante Dinge, über die ihr schreiben könnt. Was wir euch auch noch sagen wollten: Am 17. haben wir Fasching. Wir sind sicher, dass sich sehr viele verkleiden werden. Manche kommen vielleicht im Pyjama, manche als Clowns, manche als Ärzte und viele andere in verschiedenen Kostümen.
Was glaubt ihr: Welches wird das beste Kostüm sein – und wer wird es tragen?
Rita Yasa Feb 2026
Wie reagieren Eltern auf schlechte Noten?
Der Tag der Zeugnisvergabe ist für viele Kinder ein besonderer Moment. Manche freuen sich über ihre Leistungen, andere sind ein bisschen nervös und fragen sich, wie ihre Eltern reagieren werden.
Wir wissen, dass die Schülerinnen und Schüler an der ESK sehr fleißig sind. Trotzdem kann es natürlich vorkommen, dass nicht jede Note so ausfällt, wie man es sich gewünscht hat. Deshalb wollten wir herausfinden, wie Eltern normalerweise reagieren, wenn ein Zeugnis nicht ganz den Erwartungen entspricht.
Dafür haben wir Schülerinnen und Schüler an unserer Schule befragt. Einige wollten lieber nicht darüber sprechen – was wir natürlich verstehen. Viele erzählten uns, dass ihre Eltern ruhig mit ihnen sprechen und gemeinsam überlegen, wie sie sich verbessern können. Manche berichteten, dass es auch strengere Gespräche gab oder dass bestimmte Regeln vorübergehend geändert wurden, zum Beispiel gab es weniger Zeit für Handy oder Spiele.
Zum Schluss: Die meisten Eltern möchten, dass ihre Kinder sich weiterentwickeln und aus ihren Fehlern lernen. Wie ist es bei dir?
Wir wünschen allen viel Erfolg und Mut – denn jeder kann sich verbessern!
Manuella und Aser Abdelgawad 6A Feb 2026
Als Leiterin der MUN-AG bin ich jetzt im dritten Halbjahr dabei und ja, es macht immer noch
richtig viel Spaß (Spoiler: sogar mehr als am Anfang). In den letzten zwei Semestern stand die
AG Schüler*innen der Klassen 8 bis 11 offen, dieses Halbjahr theoretisch Schüler*innen der
Klassen 5 bis 11. Aktuell besteht unsere AG jedoch aus Schülerinnen der 5. bis 8. Klasse.
Und genau das macht es so besonders: Es ist toll zu sehen, wie Schüler*innen schon in so
jungem Alter ihre MUN-Reise beginnen. Ich selbst habe erst in der 8. Klasse mit MUN
angefangen, weshalb es mich umso mehr freut, jetzt diejenigen zu begleiten, die noch ganz am
Anfang stehen.
Natürlich ist MUN nicht immer leicht, besonders wenn man mit 10 oder 11 Jahren plötzlich über
politische Themen diskutiert. Aber genau das macht es spannend. Es ist toll zu sehen, wie
mutig die Beiträge vorgetragen werden und wie aktiv die Schülerinnen mitmachen.
Damit das Ganze nicht trocken wird, versuchen wir, viele verschiedene Methoden zu nutzen:
Präsentationen, eigene Vorträge der Schüler und praktische Beispiele. So erklären wir
beispielsweise die Debatten Arten (informell, formell und Caucus) nicht nur theoretisch. Es ist
wichtig, darauf zu achten, dass man nicht direkt von einer informellen Debatte zu einem Caucus
übergehen kann. Dazu braucht man die formelle Debatte, da sie wie ein Gang ist, der es uns
erlaubt, von der informellen Debatte zum Caucus zu wechseln. Dafür verlassen wir auch mal
den Klassenraum und probieren es wirklich aus.
Die MUN-AG leite ich nicht allein, sondern gemeinsam mit Adam Greiss aus der 11a und Aly
Nagaty aus der 12. Klasse. Das macht die Arbeit nicht nur einfacher, sondern auch sehr
bereichernd. Zusätzlich hatten wir im letzten Halbjahr Gastsprecher der DSB (Heidi Ibrahim und
Holy Samer) und der DEO (Youssef Mansour). Es war sehr schön, neue Perspektiven
kennenzulernen und zu sehen, wie die Gastsprecher ihre eigenen Erfahrungen und Ideen
einbringen. In diesem Halbjahr haben mich außerdem Malek Badran aus der Klasse 10d und
Youssef Sami aus der Klasse 10a unterstützt, wofür ich sehr dankbar bin. Da im Ramadan
keine MUN-AG stattfindet, nutzen wir die letzten Sitzungen im Februar noch zum Debattieren,
damit alle die „Rules of Procedure” wirklich verstehen. Präsentationen gab es schon, bei denen
die Schüler selbst erklärt, diskutiert und überzeugt haben. Als Leiterin möchte ich euch nur
sagen: Habt keine Angst, eure Stimme zu benutzen. Genau dafür ist MUN da. Jeder Beitrag
zählt, egal wie klein er euch erscheint. Traut euch, Fragen zu stellen, Fehler zu machen und laut
zu denken. Genau so beginnt jede echte MUN-Reise. MUN beginnt nicht mit perfekten Reden,
sondern mit Mut. Ich freue mich riesig, diesen Weg mit euch gemeinsam gehen zu dürfen.Ich
weiß, dass es nicht immer einfach ist, aber es lohnt sich jedes Mal. Bleibt neugierig, bleibt
mutig! Der Rest kommt von selbst.
Alia Basha 11a Feb 2026
Das Privatleben der Lehrer
Viele Schülerinnen und Schüler interessieren sich sehr für das Privatleben der Lehrer. Oft entsteht nämlich der Eindruck, dass Lehrer keine „normalen Menschen“ sind, sondern nur existieren, um zu unterrichten, zu korrigieren und Hausaufgaben aufzugeben. Doch stimmt das wirklich? Um das herauszufinden, haben wir drei Lehrer gefragt und erfahren, wie ihr Leben außerhalb der Schule aussieht.
Frau Dina Ali
„Ach! Wie anstrengend! Die Schule endet um 2:30 Uhr! Was für ein langer Schultag!
(8 Stunden lang)“, sagen immer die Schüler.
Was ist denn aber mit Frau Dina, die bis 3:30 Uhr in der Schule bleibt? Nicht nur das, sondern danach geht sie nach Hause, um Essen vorzubereiten, damit sie mit ihren Kindern essen kann. Zunächst schaut sie, ob ihre Kinder Hausaufgaben haben, und danach bringt sie sie zum Training. Und wenn sie Zeit hat, dann schaut sie fern.
Da sie so viel arbeitet, findet sie den pädagogischen Tag eine tolle Idee, weil sie da mehr arbeiten und Themen besprechen kann. Teil ihrer Arbeit ist es, die Klausuren zu korrigieren. Was denkt ihr, wie ihre Reaktion denn aussieht? Es ist abhängig: Von einigen ist sie stolz und von anderen enttäuscht, weil sie schlecht gelöst haben, obwohl sie mit ihnen gut in der Klasse vorbereitet war. Aber trotzdem liebt sie den Job, und sie bereut es nicht, dass sie Lehrerin wurde.
Was sie auch versucht, ist es, Berufsleben und Privatleben gut zu ordnen. Wenn sie sich nach einem anstrengenden Tag abschalten will, trifft sie sich mit ihren Freunden im Klub, um Sport zu spielen, oder sie schaut sich fern an. Für ihre Zukunft will sie das Juwelengeschäft von ihrem Großvater übernehmen. Der Grund, warum sie die Woche motiviert anfängt, sind ihre Kinder und ihre Familie.
Herr Krüger
Zuerst wird er mit dem Lehrerbus nach Hause gefahren, und dort kocht er entweder etwas oder er geht in ein Café oder ein Restaurant, damit er essen kann. Was aber den pädagogischen Tag angeht, macht er ihn motiviert, etwas Neues zu lernen, aber für ihn ist es auch ein bisschen ärgerlich, weil er an dem Tag etwas Sinnvolles mit den Schülern machen könnte. Apropos Klausuren: Die machen ihn entweder glücklich oder ärgerlich, weil die Schüler sich mehr Mühe hätten geben können.
Eigentlich wollte er nie Lehrer werden, aber er hat es trotzdem studiert, da er sich nicht gefragt hat, was er eigentlich wollte. Trotzdem hat er es probiert, und irgendwie hat es ihm gefallen, coole Sachen mit den Schülern zu machen und ihnen etwas Neues beizubringen. Was überraschend war, war, dass er seine Zeit nicht ordnen kann, weil es einfach viel zu viel Arbeit ist. Damit er sich aber abschaltet, muss er laufen. Er nahm auch am Samstag beim Pyramidenlauf teil. Sein Ziel ist es, Arabisch zu lernen. Um motiviert in die Woche zu starten, bereitet er sich jeden Samstag auf die Woche vor.
Frau Olivia
Als Erstes holt sie ihre Kinder von der Schule ab, danach fährt sie mit ihnen nach Hause, und dann kocht sie das Essen, um zu essen. Dann lernt sie mit ihren Kindern, und anschließend bringt sie sie zum Training. Den pädagogischen Tag findet sie aber sehr entspannt, weil sie viel arbeitet, wie z. B. die Klausuren zu korrigieren, die sie immer mit magischen Kräften abschließen will.
Sie wurde eigentlich durch Zufall Lehrerin, aber danach mochte sie den Job. Trotzdem bereut sie manchmal ihre Entscheidung. Deswegen kann sie auch ihre Zeit nicht gut ordnen, da sie auch Probleme hat. Wenn sie sich abschalten will, isst sie etwas Köstliches. Aber wirklich motiviert beginnt sie die Woche auch nicht. Früher hatte sie auch ein Nagelprojekt, das sie aufgehört hat, weil sie die Zeit nicht ordnen konnte.
Manuella Rezkalla 6A & Rita Yasa 7c Dez 2025
Alia Basha 11a
Früh am Morgen
Bevor ich überhaupt meine Augen richtig öffne, greife ich zu meinem Handy und checke das Wichtigste:
Habe ich heute Eva?
Ich hoffe jeden Morgen auf ein kleines Wunder so ein „Bitte lass Eva in der Mitte des Tages sein… oder noch besser, ganz am Anfang, damit ich nochmal eine Stunde schlafen kann“.
Manchmal frage ich mich, warum ich überhaupt noch Hoffnungen habe, aber naja… Hoffnung stirbt zuletzt.
Ich stehe morgens auf, esse etwas, mache mich fertig und während ich meine Haare style, höre ich immer mein besonderes Lied des Tages: It’s My Party and I Cry If I Want To von Leslie Gore. Dieses Lied haben wir mal bei Jugend debattiert gespielt, bei einer Veranstaltung, bei der wir Lösungen finden mussten, falls etwas schiefging. Davor durften wir ein bisschen heulen, um unseren Frust rauszulassen. ( Wie Frau Nestler uns immer sagt:,, Weinen darf jeder, aber leise, damit wir die anderen nicht stören“)
Und genau deshalb passt das Lied perfekt zu meinem Leben.Es ist mein „Party-Song“, mein kleines Ritual, das mir sagt, dass ich machen kann, was ich will. Wenn meine Haare total verrückt sind oder ich eine Klausur vor mir habe, die sich wie der Weltuntergang anfühlt, dann denke ich einfach: „It’s my party and I’ll cry if I want to.“ Und plötzlich ist alles nur noch halb so schlimm.
In der Schule
Wenn ich in der Schule ankomme, wird es eigentlich sofort lustig. Meine Klasse ist wirklich… besonders.
Meistens fängt es so an, dass einer irgendwas komplett Zufälliges sagt wie:
„Six.“
Dann der andere: „Seven.“
Und dann rastet einer aus, so als ob er sich angegriffen fühlt.
Und wir? Wir lachen einfach so, als hätten wir seit 3 Tagen nicht geschlafen.
1. Stunde: Geografie
Ich liebe Geografie. Keine Ironie. Irgendwie beruhigt es, zu wissen, wo Länder liegen, während ich selbst nicht weiß, wo ich in meinem Leben liege.
2. Stunde: Deutsch
Deutsch mit Frau Schütt
Ah, Deutsch.
Wir lieben Deutsch.
Wir lieben Frau Schütt.
Aber wir haben auch ein Trauma von einer Sache.
Bevor der Unterricht beginnt, stehen wir ALLE unten vor dem Gebäude und warten zusammen.
Wirklich alle.
Schüler, die sonst unpünktlich geboren sind, stehen da plötzlich fünf Minuten vorher, weil wir wissen:
Wenn wir zu spät kommen, dürfen wir nicht mehr rein.
Und dann müssen wir höflich da stehen und nett vom Fenster winken.
Und dann kommt DER Satz.
Der Satz, den wir alle schon mindestens 20 Mal gesagt haben:
„Es tut mir leid für die Verspätung. Das kommt nie wieder vor. Verzeihen Sie mir bitte.“
…
Natürlich kommt es wieder vor.
Aber das müssen wir ja nicht so laut sagen.
Pause
Dann Pause: Entweder sitze ich unten im Hof oder ich mache meinen traditionellen „Lara-und-ich-laufen-durch-die-Schule-und-tun-so-als-wären-wir-busy -Spaziergang’’. So als ob wir gleich über Politik sprechen werden. In Wirklichkeit reden wir nur darüber, ob wir zur Toilette müssen oder nicht.
Manchmal beschwere ich mich auch bei ihr, weil mich jemand komisch angeschaut hat, und Lara hört mir zu… manchmal. Und manchmal eben auch nicht.
Und zwischendurch sehe ich manchmal Leute, die mich einfach so anschauen. Und ich denke mir nur: „Kann mich der Boden bitte verschlucken? Danke.“
Englisch & Geschichte
Meine Comfort Fächer. Ich liebe Sprachen, ich liebe Geschichte, ich liebe Politik… basically ich liebe alles.
Und natürlich kommt jeden zweiten Tag die große Mission:
Wir versuchen die Klassensprecher zu überreden, die Lehrerin zu fragen, ob wir eine kleine Pipi-Pause bekommen können.
Fünf Minuten.
Mehr brauchen wir nicht.
Okay, vielleicht zehn. Oder fünfzehn. Egal.
Mathe
Zwei Stunden Mathe.. ich weiß ich weiß..arme ich ☹
Aber wisst ihr was? Unsere Mathelehrerin, unsere liebe Oberstufenkoordinatorin Frau Nestler, rettet uns den Tag. Sie hat uns diesen wunderschönen Satz beigebracht: „Danke, Frau Nestler, dass Sie uns etwas beibringen.“
Und manchmal, wenn sie uns morgens begrüßt mit „Guten Morgen, meine Sonnenblumenblüten“, denkt man sich einfach: Wow… wie schön kann das Leben sein?
Okay, Mathe bleibt trotzdem Mathe, aber solche Momente machen es erträglicher.
EVA Physik
Weil ich Physik abgewählt habe (best decision ever), habe ich hier EVA. Ich atme. Ich tue so, als wäre ich eine Person ohne Sorgen.
Nach Hause – Die MUN-AG-Vorbereitung beginnt
Ich komme um 13:00 Uhr nach Hause, habe so ungefähr 2 Stunden Zeit, um alles für die MUN-AG vorzubereiten.
Eigentlich mache ich vieles schon am Abend davor, aber falls ich eine Klausur hatte, dann muss mir in diesen 2 Stunden etwas einfallen lassen.
14:30 Uhr – MUN-AG
Einer meiner Lieblingsmomente der Woche.
Ich arbeite mit Adam Greiss, einer der nettesten und klügsten Jungs der Schule. Ich schwöre, jedes Mal, wenn wir leiten, sieht es so aus, als wären wir zwei UN-Diplomaten auf Praktikum.
Wir erklären Regeln, wir debattieren, wir bringen sie auf ihr MUN-Leben vorbereitet… und die Schüler aus der 8. und 9. Klasse sind echt toll.
Ich freue mich immer zu sehen, wie sie besser werden.
16:00–16:30 Uhr Aufräumen
Genau genommen endet die AG um 16 Uhr.
Realistisch endet sie, wenn ich den Raum wieder wie einen Raum aussehen lasse.
Nach Hause → Duschen → Essen
Ich nehme mir wirklich Zeit.
Eine Stunde duschen? Kein Problem.
Eine Stunde essen? Auch kein Problem.
Ich genieße einfach.
Lernen & Hausaufgaben
Ich tue mein Bestes. Mehr sag ich dazu nicht.
Abends
Wenn ich mit allem durch bin, rufe ich manchmal meine Freunde an.
Nicht nur, um zu reden..nein. Wir machen erstmal den täglichen „Hast du schon gelernt?“-Check.
Und ganz ehrlich:
Es beruhigt mich unglaublich, wenn wir alle drei feststellen, dass keiner angefangen hat für die nächste Klausur zu lernen.
Das ist so eine Art emotionale Gruppenversicherung.
So ein „Okay, wir gehen alle gemeinsam unter, perfekt.“
Danach reden wir noch über Drama, über alles, was in der Schule passiert ist, und ein bisschen über unser Leben, so wie normale Menschen… die eigentlich lernen sollten.
Dann gehe ich um 10-11 Uhr schlafen.
Alia Basha 11a Dez 2025
Ältere Schüler:
Viele Schüler beschweren sich darüber, dass Siebt- und Achtklässler sie schlagen und schubsen. Außerdem klauen sie uns das Essen, sobald wir es bekommen.
Das Essen in der Cafeteria:
Obwohl sich nicht so viele Schüler darüber beschweren, ist es trotzdem sehr wichtig. Das Essen ist zwar meistens richtig gut, aber sehr ungesund und nicht frisch, was den Sinn unseres „Gesunden Dienstags“ ruiniert.
Das ständige Verbot, in Gebäude C zu gehen:
Die meisten Schüler kennen und respektieren die Regel, dieses Gebäude nicht zu betreten, aber manchmal lassen uns die Lehrer oder Busfrauen nicht einmal auf die Toilette! Deshalb versuchen viele Schüler immer, sich hineinzuschleichen.
Die kurze Pause:
Viele Schüler beschweren sich, dass die Pause zu kurz ist. Sie sagen, dass sie, weil die ersten beiden Pausen nur 15 Minuten dauern, nie Zeit haben, etwas anderes zu tun, als vielleicht eine Kleinigkeit zu essen. Auch die 30-minütige Pause ist zu kurz, weil die Schüler nach eineinhalb Stunden Unterricht einfach Zeit zum Entspannen brauchen.
Zu wenige Aktivitäten:
Manche Schüler, die gerne in der Pause spielen, finden es langweilig, wenn sie nur auf dem Schulhof spazieren können. Manchmal wünschen sie sich einfach etwas Interessantes zu tun, wie in der Grundschule.
Nicht in der Klasse bleiben können:
Während einige Schüler gerne draußen spielen, würden andere lieber drinnen lesen und finden es sehr ärgerlich, dass sie bis zum Ende der Pause draußen sitzen müssen.
Wenn ihr möchtet, kann ich euch als Nächstes helfen,
eine Überschrift für die Schülerzeitung zu verbessern,
einen Einleitungstext (Teaser) zu schreiben
oder
den Text altersgerecht für Fünft- und Sechstklässler zu kürzen.
Schülerin Klasse 6 Dez 2025
Schon mit sechs Jahren begann sie zu malen. Gemeinsam mit ihrer Schwester meldete sie sich an der Donzi Art Academy an. Dort besuchte sie regelmäßig Kurse und entwickelte ihre Fähigkeiten über viele Jahre hinweg. Durch das kontinuierliche Üben und Lernen konnte sie ihre Technik Schritt für Schritt verbessern und immer sicherer im Umgang mit Zeichenmaterialien werden.
Heute ist sie 16 Jahre alt und besucht die 10. Klasse an der Europa Schule Kairo . Kunst spielt immer noch eine große Rolle in ihrem Leben und begleitet sie bis heute. Am liebsten zeichnet sie realistisch. Besonders Menschengesichter und feine Details stehen im Mittelpunkt ihrer Arbeiten. Dabei arbeitet sie sehr konzentriert und nimmt sich viel Zeit für ihre Zeichnungen, um ihre Vorstellungen möglichst genau umzusetzen.
Vor Kurzem bekam sie eine besondere Möglichkeit. Sie wurde nach Spanien und Italien eingeladen, um ihre Kunst in einer Galerie auszustellen. Dort ging es nicht nur um fertige Werke, sondern auch um den kreativen Prozess dahinter. In Spanien setzten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler auf die Straße, beobachteten ihre Umgebung und zeichneten direkt vor Ort. Die Inspiration kam aus der Umgebung und aus dem Alltag der Menschen.
Auch wenn sie anonym bleiben möchte, ist ihre Geschichte bemerkenswert. Es zeigt, dass Talent Zeit braucht und dass sich jahrelanges Dranbleiben lohnen kann. Mit Geduld und Übung hat sie ihren eigenen Weg in der Kunst gefunden.
Pyjamas, Kaffeebecher, Schipschips und Jungs mit gefärbten Haaren sieht man überall in der Schule.
Aber warum??
Schipschips:
Schüler meinten, dass Schipschips sehr gemütlich sind und dass es die Schüler in der Schule bequem macht. Sie sagen, dass sie sich so wie zu Hause fühlen. Andere meinen, sie seien einfach zu faul, um die Schuhe an- und auszuziehen. So ist ihnen auch nicht heiß, erzählte uns einer der Schüler.
Pyjamas:
Pyjamas finden Schüler gemütlich, aber andere finden normale Kleidung besser, damit die Pyjamas sauber bleiben. Einer sagte sogar, dass die Kinder, die in der Schule Pyjamas anziehen, blöd aussehen.
Kaffeebecher:
Schüler finden, dass, wenn sie mit den Kaffeebechern herumlaufen, sie cool und attraktiv aussehen.
Gefärbte Haare:
Manche finden die Idee normal, andere nicht, weil es teuer und kindisch ist. Wieder andere finden sie halb so schön, weil es gut aussieht, aber nicht religiös ist.
Aber was denken eigentlich die Lehrer darüber?
Wir haben 3 Lehrer gefragt:
Lehrer 1
Die erste Lehrerin, die wir gefragt haben, meinte, dass es ihr egal sei, was die Schüler anzögen. Sie findet, dass das Verhalten der Schüler viel schlechter sei als die Kleidung. Und was ganz überraschend war: Sie kann sich vorstellen, eines Tages selbst mit Pyjama usw. zur Schule zu kommen.
Lehrer 2
Eine andere Lehrerin meinte, dass es spaßig wäre, wenn es an einem Stundenfreitag wäre, aber sonst sei sie dagegen, weil es für die Schüler zu gemütlich ist. Sie ist jedoch auch bereit, selbst so zur Schule zu gehen.
Lehrer 3
Die dritte Lehrerin ist ganz anders. Für sie ist es nicht akzeptabel, so zur Schule zu gehen. Sie meint, dass die Schüler sie so nicht respektieren würden. Sie kann es sich nie vorstellen, selbst so zur Schule zu gehen.
-Rita Yasa 7C Dez 25
Gesundes Frühstück? Was ist das für eine Idee?
Das ist eine Idee, die in der ESK stattfindet. Deren Vorteile sind: mehr Energie zu haben, sich besser zu konzentrieren, ein gesundes Körpergewicht zu erhalten, Schutz vor Krankheiten, bessere Laune zu haben und natürlich auch besser zu schlafen. Die Idee ist von Herrn Mahassani, die er ab der 5. Klasse durchführt. Er motiviert die Schüler, gesund zu essen, indem die Kinder einmal pro Woche gesundes Essen mitbringen. Wir haben ihn um Informationen gebeten, und er meinte, dass die meisten Schüler ungesundes Frühstück mitbringen. Also entstand die Idee, jeden Dienstag gesund in der Schule zu essen, um Süßigkeiten, süße Teilchen und vor allem zuckerhaltige Getränke zu vermeiden. Er meinte, dass es eine sehr schöne Idee sei, und er sei glücklich, weil manche bereits mitmachen.
Wir haben auch ein paar Schüler aus der 5. Klasse gefragt, und die meisten meinten, dass es eine schöne, kreative und gesunde Idee sei.
Die meisten Kinder bringen jetzt jeden Dienstag gesundes Essen, vor allem Obst und Gemüse wie Äpfel, Trauben, Orangen, Gurken, Karotten und Paprika mit – nicht zu vergessen auch Käsebrötchen.
Was wir auch schön finden, ist, dass viele Schüler jetzt motiviert sind, gesund zu essen, und manche es sogar komisch finden, dass es nur einen Tag in der Woche gibt.
Warum nicht mehrere Tage in der Woche?
Sind die Schüler nur in der Schule motiviert, gesund zu essen, oder auch zu Hause?
-Rita Yasa 7C Dez 25
Unsere Schule nutzt viele Medien. Auf der Schulwebsite wurden in diesem Monat viele neue Sachen gepostet. Besonders wichtig war der Wettbewerb Jugend debattiert. Er fand vom 10-13 November bei uns statt. Es gab auch einen Beitrag über die MUN-Arbeitsgemeinschaft. Zwei Schülerinnen von der DSB und ein Schüler von der DEO waren dort als Gäste und haben gesprochen. Außerdem wurden viele andere Dinge aus dem Unterricht und aus den Arbeitsgemeinschaften gezeigt. Somit sieht man, was bei uns alles passiert.
Auch im Alltag spielt Medienkompetenz eine große Rolle. Ich bin in der elften Klasse und benutze jeden Tag Technik in der Schule. In vielen Räumen gibt es Smartboards und viele von uns arbeiten mit dem Tablet wie mit einem Heft. Man kann schnell etwas nachschauen oder Informationen suchen, und das macht vieles einfacher. Als Schülerin merke ich aber auch, dass unsere Schule sehr darauf achtet, wie wir Medien benutzen. Viele Lehrerinnen und Lehrer sagen uns, dass wir weniger KI benutzen sollen, weil wir sonst nicht selbst denken lernen. Sie sagen uns oft, dass wir lieber verlässliche Quellen nehmen sollen -also zum Beispiel Texte aus dem Unterricht, Websites mit guten Informationen oder Videos, die die Themen richtig erklären. In manchen Fächern benutzen wir auch Lernplattformen. Im Deutschunterricht haben wir zum Beispiel SofaTutor benutzt, um Texte besser zu verstehen oder Grammatik zu üben. Solche Seiten helfen, weil man Schritt für Schritt die Aufgaben bearbeitet. Man schaut sich ein Video an und danach macht man die Aufgaben dazu.
Ich finde, dass man jeden Tag merkt, dass Medien für unsere Schule sehr wichtig sind. Aber wir lernen auch, verantwortungsvoll damit umzugehen und gute Informationen von schlechten zu unterscheiden. Das ist heute sehr wichtig, weil man im Internet so viel findet, was nicht immer stimmt.
-Alia Basha 11A Dez 25