Hagar Ghareeb 10d, Mai 26
Kaum war ich durch dieses flackernde Ding getreten, hatte ich kurz das Gefühl, mir würde der
Boden unter den Füßen weggezogen. Nicht wie bei einem Sturz. Eher so, als hätte der Raum
entschieden, dass Schwerkraft hier nicht mehr wirklich verbindlich ist.
Für einen Moment war einfach nichts da. Kein Boden, kein Fenster, keine Küche. Nur dieses
tiefe, vibrierende Dröhnen, das sich nicht wie ein Geräusch anfühlte, sondern wie etwas, das
einfach existiert.
Und dann war alles wieder da.
Der Boden lag unter mir. Aber falsch. Zu glatt, zu dunkel, als wäre er aus Glas gemacht, das
noch nie Licht gesehen hat. Der Raum war riesig, aber trotzdem irgendwie gedrückt, als würde
er sich selbst zusammenhalten. „Okay… das ist nicht mehr normal“
, hörte ich sie hinter mir
sagen.
Ich drehte mich um. Sie stand da. Wirklich sie. Aber irgendwas an ihrem Blick passte nicht
ganz. Als wäre sie einen Millimeter neben der richtigen Version ihrer selbst.
Die Kugel war nicht mehr in der Dose. Sie schwebte. Nicht hoch, nicht dramatisch. Einfach so,
als wäre das genau der Zustand, in dem sie immer sein sollte. Und sie pulsierte wieder.
Langsam. Als würde sie sich erinnern.
„Sie ist… anders“
, sagte sie leise.
„Nein“
, sagte ich, ohne wirklich nachzudenken. „Sie war schon die ganze Zeit so.
“
In dem Moment flackerte alles. Nicht das Licht, nein. Der Raum selbst. Wie ein Bild, das kurz
nicht mehr hinterherkommt. Und dann sah ich es. Nur für einen Moment.
Unsere Küche.
Aber wir waren nicht drin.
Wir standen davor.
Und da war jemand an unserer Stelle.
Ich wich automatisch zurück. Mein Herz wusste kurz nicht, wo es hingehört.
„Hast du das gerade gesehen?“ Ihre Stimme war plötzlich angespannt.
Ich nickte nur.
Die Kugel reagierte sofort. Sie drehte sich. Nicht wie ein Ding. Eher wie etwas, das zuhört. Und
dann bewegte sie sich. Kein Rollen. Kein Fallen. Einfach eine Linie durch die Luft. Und der
Raum ging mit.
Wände waren plötzlich kein fester Begriff mehr. Licht zog sich zu Mustern zusammen, Linien
entstanden und brachen wieder auseinander, als würde sich alles neu sortieren. Es sah aus wie
ein Weg. Oder wie eine Entscheidung.
„Das ist ein Pfad“
, sagte sie.
„Ein Pfad wohin?“
Sie schwieg. Weil sie es genauso wenig wusste wie ich.
Wir gingen trotzdem. Nicht, weil es sich richtig anfühlte. Sondern weil Stillstehen sich noch
falscher anfühlte. Mit jedem Schritt wurde es schwerer, klar zu denken. Keine Müdigkeit – eher
so ein Ziehen an allem, was sich vorher sicher angefühlt hatte.
Und dann hörte ich meine eigene Stimme. Von ihr.
„Nino.
“
Ich blieb sofort stehen. „Was?“Sie runzelte die Stirn. „Ich hab nichts gesagt.
“
Der Raum flackerte wieder. Stärker diesmal. Und für einen kurzen Moment war sie weg. Nur ich.
Allein in diesem verschobenen, gläsernen Nichts. Dann war sie wieder da. Aber sie sah mich
nicht direkt an. Als müsste sie mich erst wiederfinden.
Die Kugel stoppte. Zum ersten Mal. Kein Pulsieren. Kein Schweben. Nur dieses Dazwischen.
Und genau das war schlimmer als alles davor.
„Wir sind nicht die Ersten“
, sagte ich leise.
Sie drehte sich zu mir. „Was meinst du?“
Ich zeigte in den Raum. Oder besser gesagt: auf das, was er nicht mehr richtig versteckte.
Strukturen im Hintergrund. Spuren. Linien, die zu alt wirkten, um neu zu sein.
„Das hier wurde schon benutzt.
“
Stille.
Dann dieses ganz leise Geräusch. Als würde etwas in der Dose wieder wach werden. Die Kugel
begann erneut zu pulsieren. Aber nicht gleichmäßig. Eher wie ein Herz, das sich erinnert, wie
es schlagen muss.
Der Weg vor uns wurde klarer. Zu klar. Und plötzlich hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass wir
ihn gehen. Sondern dass er uns zieht.
„Okay“
, sagte sie, aber ihre Stimme war nicht mehr so stabil wie vorher. „Dann finden wir halt
raus, wer vor uns hier war.
“
Ich sah sie kurz an. Und irgendwas in mir sagte mir, dass genau das die falsche Frage war. Der
Raum reagierte sofort. Die Linien wurden schärfer. Der Pfad stoppte. Und hinter uns bewegte
sich etwas, das vorher definitiv nicht da gewesen war.
Ich drehte mich langsam um. Die Kugel war weg. Stattdessen hing da nur noch ein dunkler
Punkt in der Luft. Still. Als hätte er nur darauf gewartet, dass ich ihn endlich seh
Von Hagar Ghareeb 10d, May 26
Viertel vor vier
Still hing die winzige Kugel zwischen uns und pulsierte leise wie ein schlafender Herzschlag. Langsam kam sie näher, ohne Eile, während mir die Luft wegblieb. Ein kalter Schauer lief mir den Nacken hinab – es fühlte sich unwirklich an. „Das ist jetzt wirklich passiert”, sagte ich leise, doch meine Stimme bebte mehr als beabsichtigt.
Laras Finger näherte sich der Kugel erneut, doch im selben Moment schoss sie zur Seite – mit einem klaren, metallischen Ton, der mich zusammenzucken ließ. „He! Wo willst du hin?”, rief Lara, irgendwo zwischen Spott und Ärger.
Vorsichtig tat ich einen Schritt vor, aus Angst, das Ding aufzuschrecken – oder die Lage noch weiter zu verwirren. Da huschten helle Flecken über den Steinboden und formten sich zu Zeichen, ähnlich wie Wegweiser. Langsam zogen sie auf das Fenster zu. Mein Herz schlug mir bis in den Hals. „Es… versucht, uns etwas mitzuteilen. Vielleicht will es uns etwas zeigen.”
Laras Stirn legte sich in Falten. „Wohin soll das führen?”, fragte sie – neugierig, aber auch beunruhigt. Ich zuckte mit den Schultern, während mein Blick an den kleinen Lichtpunkten hing. Sie tanzten über den Boden, als hätte jemand einen Pfad aus Sternen gezeichnet.
Plötzlich – Plopp! – sprang die Kugel aufs Fensterbrett. Die Dose bebte, sodass ich unwillkürlich zurücktrat. Helle Strahlen fluteten den Raum und enthüllten für einen Herzschlag lang etwas wie eine Tür, eingerahmt von zuckenden Lichtern – als stünde sie schon lange bereit.
„Das war also kein Zufall”, sagte ich, das Herz noch immer im Galopp. Wir mussten weitermachen. Nur – was, wenn diese Dose genau darauf wartete, dass wir einen Fehler machten?
Lara nickte, doch ihre Augen leuchteten entschlossen. „Wir packen das”, sagte sie bestimmt. „Gemeinsam.”
Ich atmete tief durch und streckte die Hand aus. Die Kugel legte sich in meine Finger, pulsierend und warm, als gehörte sie schon immer dorthin. „Gut dann”, flüsterte ich. „Los – hinein ins Ungewisse.”
Als wir uns dem Fenster näherten, kroch eine merkwürdige Spannung durch meine Brust. Das Summen der Dose blieb ein leises Hintergrundrauschen – stetig, fast vertraut, als hätte sie uns längst ausgewählt. Was danach kommen würde, wusste ich nicht. Nur dass es auf uns wartete.
Hagar Ghareeb, 10D, Mär. 2026
Die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen haben im Kunstunterricht vor den Weihnachtsferien Modelle von ihren Traumräumen erstellt. Alle Schülerinnen und Schüler der ESK sind willkommen, diese am Dienstag, den 17.02., im C-Gebäude auf der 4. Etage in der Zeit zwischen der 5. und der 8. Stunde (11:00–14:00 Uhr) zu besichtigen. Der Besuch ist nur in Begleitung einer Lehrkraft möglich.
I
In den letzten Wochen haben wir im Erdkundeunterricht ein richtig cooles Projekt gemacht: Wir haben unser eigenes Sonnensystem gebaut – und zwar nur aus Recyclingmaterial!
Unsere Klassen 5A, 5B und 5C haben alte Kartons, Flaschen, Papierrollen und viele andere Dinge gesammelt und daraus Planeten gestaltet. Es hat total Spaß gemacht, zu basteln und kreativ zu sein, vor allem, weil jeder seine eigenen Ideen einbringen konnte. Manche Planeten waren riesig, andere super bunt, und jedes Modell war anders.
Besonders toll war, dass wir dabei nicht nur etwas über das Sonnensystem gelernt haben, sondern auch darüber, wie wichtig Recycling und Nachhaltigkeit sind. Lernen mal ganz anders – nicht nur aus dem Buch, sondern mit den Händen!
Die fertigen Kunstwerke kann man jetzt in einer kleinen Galerie im Flur vor dem Bioraum anschauen. Es lohnt sich auf jeden Fall, dort vorbeizugehen. Wir sind richtig stolz auf unsere
Schüler der Klasse 5a,b und c Feb 2026
Die Dose vibrierte immer heftiger, als wollte sie gleich aus meiner Hand springen. Ein grelles Blitzen flackerte auf, und plötzlich machte es PLOP! – ein kleiner Funkenregen stob in die Luft, und ein seltsames Summen erfüllte den Raum.
„Aaah! Geh weg, geh weg!“ Ich stolperte rückwärts und fiel fast über Laras Füße.
„Haha, das ist der Hammer!“ Lara kicherte, doch ihre Augen funkelten vor Aufregung. „Ich glaube, die Dose ist … lebendig!“
„Lebendig? Echt jetzt? Das ist keine Spielerei mehr, Lara! Ich schwöre, wenn sie uns noch einmal so erwischt …“
Doch bevor ich weitersprechen konnte, sprang die Dose von meinem Schoß und landete mit einem dumpfen Plopp auf dem Boden. Ein schimmernder, fast geisterhafter Lichtstrahl schoss nach oben und formte winzige Bilder in der Luft – Mini-Projektionen, die wie kleine Szenen aussahen, die ich nicht ganz erkennen konnte.
„Was zur …?“ Lara streckte die Hand aus und wollte die Bilder berühren – doch sofort zuckten sie zurück, als ob die Dose sie selbst zurückhielte.
Ich merkte, wie mein Herz raste. „Okay … das ist definitiv nicht normal. Die Dose … sie zeigt uns irgendwas. Etwas, das wir nicht verstehen.“
Lara lachte nervös. „Oder sie will uns testen! Wer weiß, vielleicht ist sie ein magisches Klassen-Maskottchen oder so!“
„Magisch?“, flüsterte ich. „Du hast zu viele Filme geschaut …“
Doch die Dose vibrierte weiter, und ein leises, fast melodisches Summen setzte ein. Dann sprang plötzlich eine kleine, leuchtende Kugel heraus, schwebte zwischen uns und pulsierte sanft. Sie wirkte fast … lebendig.
„Okay“, sagte Lara nun ernst, „wir müssen herausfinden, was die Dose vorhat – bevor sie uns komplett ausflippen lässt.“
Ich nickte zögerlich, während mein Blick sich nicht von der schwebenden Kugel lösen konnte. „Ja … und ich glaube, das Abenteuer fängt gerade erst an.“
Hagar Ghareeb Feb 2026
المجلة المدرسية:
تودّ الصحيفة المدرسية أن تسألكم: ما الذي دفعكم إلى كتابة هذا الكتاب؟
مستر أحمد:
لأنني أؤمن بأن أسلوب التعامل مع الأطفال على مستوى الكتابة الأدبية يحتاج إلى تجديد، فالكثير من الكتب الصادرة للأطفال أو التي يكتبها الكبار لهم تميل إلى الوصاية عليهم وتحوّل الإبداع إلى أوامر وتعليمات مباشرة. غالبًا ما يُقال للطفل: افعل هذا ولا تفعل ذاك. لذلك حاولت في هذا الديوان أن أُعبّر عن روح الطفل، وأن أكتب بلغة الطفل نفسه، من دون توجيه أو أوامر جاهزة مثل: افعل الخير ولا تفعل الشر.
المجلة المدرسية:
كم من الوقت استغرق تأليف هذا الكتاب؟
مستر أحمد:
في الحقيقة، هذا الكتاب عبارة عن مجموعة من القصائد المتفرقة. لا أذكر بدقة كم استغرق مني من الوقت، لكنه يضم قصائد كتبتها على فترات مختلفة، وأظن أنني أنجزتها خلال عام تقريبًا.
المجلة المدرسية:
ما الصعوبات أو التحديات التي واجهتك أثناء الكتابة؟
مستر أحمد:
الحمد لله، لم أواجه صعوبات كبيرة، لأنني كنت مستعدًا جيدًا لهذا المشروع. قرأت سابقًا كتبًا في أدب الأطفال، خاصة الكتب المترجمة التي تخاطب الطفل بوعي علمي. كما اطّلعت على أعمال بعض الروّاد المتخصصين في هذا المجال، وقد وجدت أن الكتابة للطفل أصعب من الكتابة للكبار.
المجلة المدرسية:
من الذي دعمك أكثر وشجّعك على الكتابة؟
مستر أحمد:
أكثر من دعمني وشجّعني كانت والدتي العزيزة.
المجلة المدرسية:
هل لديك نصيحة للطلاب الذين يرغبون في البدء بكتابة الكتب؟
مستر أحمد:
نحن نعيش اليوم في عصر العولمة، حيث تميل كثير من الدول إلى تقليد الدول الكبرى والغرب. أرى أن الأفضل لكل إنسان أن يحاول أولًا أن يعرف نفسه جيدًا. فإذا عرف الإنسان نفسه، سيعرف ماذا يستطيع أن يكتب، وما الذي يحتاج إليه، وما الذي يحتاج إليه من يعيشون حوله. فمعرفة الذات تجعل الإنسان أكثر صبرًا وطموحًا، وتدفعه إلى السعي لإثبات نفسه.
المجلة المدرسية:
عن ماذا يتحدث الكتاب بالتفصيل ؟
مستر أحمد:
الكتاب هو مجموعة من القصائد، كما ذكرت سابقًا، ويتناول عددًا من القضايا المختلفة. لا يمكن القول إن هناك موضوعًا واحدًا يجمع جميع القصائد، لكنه يتناول في قصيدته الأولى موضوع التنمّر، إلى جانب قضايا أخرى متنوعة
_____________________
Schülerzeitung: Die Schülerzeitung wollte Ihnen gerne fragen, was Ihnen dazu gebracht hat, das Buch zu schreiben?
Mr. Ahmed: Da ich glaube, dass die Manieren von Kindern auf der Ebene des Schreibens ein wenig Literatur in Bezug auf Bücher sind, die von ihm herausgegeben wurden oder a Kinder herausgegeben wurden. Außerdem üben die vorhandenen Bücher für Kinder die Vormundschaft über das Kind aus und konvertieren. Kreativität, die auf das Kind spezialisiert ist, wird immer zu Anweisungen umgewandelt, beispielsweise wird gesagt, dass man das oder dieses machen muss. Also habe ich in diesem Diwan versucht, die Seele des Kindes darzustellen und in der Sprache des Kindes zu schreiben, und keine Worte oder eingemachten Gebote an die Kinder zu richten, wie z.B. Gutes tun und nicht Böses tun.
Schülerzeitung: Wie viel Zeit hat es gekostet, um das Buch zu schreiben?
Mr. Ahmed: Zusammenfassend ist dieses Buch eine Sammlung verstreuter Gedichte. Ich weiß nicht mehr genau, wie viel Zeit ich gebraucht habe, aber es war eine Sammlung von Radiogedichten zu Themen, die ich glaube, während eines Jahres geschrieben zu haben.
Schülerzeitung: Was waren Ihre Konflikte beim schreiben ?
Mr. Ahmed: Gott sei dank hatte ich keine Probleme, weil ich gut auf dieses Projekt vorbereitet war. Früher habe ich Kinderliteraturbücher gelesen, insbesondere übersetzte Bücher, die das Kind mit wissenschaftlichem Bewusstsein ansprechen. Ich habe einigen Pionieren, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben, vorgelesen, dass das Schreiben für ein Kind schwieriger ist als das Schreiben für Erwachsene.
Schülerzeitung: Und wer hat dich am meisten unterstützt und dich immer zum Schreiben ermutigt?
Mr. Ahmed: Meine liebe Mutter hat mich am meisten Unterstützt.
Schülerzeitung: Hast du einen Tipp für die Schüler , die anfangen möchten , Bücher zu schreiben?
Mr. Ahmed: Der Tipp ist, dass das Problem jetzt ist, dass wir im Zeitalter der Globalisierung leben und es von allen späten Ländern in der Zivilisation verlangt wurde, den großen Ländern und der westlichen Welt zu folgen. Ich denke, es ist besser für jeden, zu versuchen, sich selbst zu kennen. Denn wenn er sich selbst gut kennt, wird er wissen, was er schreiben kann, was er braucht und was jeder, der mit ihm zusammenlebt, braucht. Selbsterkenntnis ist das, was eine Person geduldiger, ehrgeiziger und zu einem Versuch macht, sich zu beweisen.
Schülerzeitung: Worum geht es in dem Buch genau?
Mr. Ahmed: Das Buch ist eine Sammlung von Gedichten, wie ich darauf hingewiesen habe, befasst es sich mit einer Reihe von Problemen. Es gibt keine Richtung für das Buch. Ich meine, wir können nicht sagen, dass es ein Thema gibt, das alle Gedichte zusammenbringt, aber das Buch spricht das Problem des Mobbings durch das erste Gedicht an.
Feb 2026
Plötzlich tippte mich jemand an der Schulter an, und ich drehte den Kopf nach rechts. Es war Lara! Das Klassen-Maskottchen und die lustigste Schülerin aus der Klasse. «Hey, bist du das?», piepste sie. „L… Lara?!“, sagte ich erstaunt und geschockt. „Yeah, bin ich! Ich habe gehört, Maxi hat wild gepickt, ich wollte nachschauen, was du dabei hast!“
„Ähmm, Lara… das ist nicht witzig. Wenn ich seine Dose nochmal öffne, wird es uns ergehen wie damals mit seinem höllischen Salat! Der musste sogar heute Morgen beim Hausmeister abgegeben werden!“
„He, ein bisschen Salat? Was ist da schon weiter?“, sagte Lara zustimmend.
„Ähhh… weißt du vielleicht, dass ich ja… eigentlich glaube, dass…“, sagte ich und spielte, als hätte ich eine Ausrede.
«Na los, zeig schon her! Ich will sehen, was du dabei hast!“
„Ok… pass mal auf… ich bin mir nicht sicher, ob die dann nicht explodiert…“, meinte ich spielhaft.
„Na los! Mach schon! Ich will sehen, was du hast!“, sagte Lara.
Plötzlich fing die Tupperdose an, wie verrückt zu vibrieren! Ein schwaches Blitzen kam aus der Dose!
Hagar Ghareeb, 10D, Dez. 2025
„Ich schwöre, ich wollte nur mein Butterbrot essen!“ — und plötzlich stand Herr Müller vor mir und hielt eine Tupperdose wie eine Beweisakte hoch. „Was ist das?“, fragte ich interessiert. „Ich glaube, du weißt, was da drinnen ist.“ Ich dachte nach. Die Tupperdose glänzte. Ich konnte mein Spiegelbild darin sehen. „Nein“, meinte ich, „ich weiß es wirklich nicht.“ — „Weißt du wenigstens, wem sie gehören könnte?“ Ich schaute sie mir genauer an. Sie sah wie die von Youssef aus der Klasse aus. „Ich glaube, die gehört Youssef“, sagte ich und hielt inne. „Aber was ist da drinnen?“ — „Du willst es nicht wissen“, meinte Herr Müller.
„Ist es etwas Explosives?“
„Wir vermuten das.“
„Kann ich da reinschauen?“
Herr Müller seufzte. „Na schön. Aber pass auf, okay?“
Ich öffnete die Dose millimeterweise. Es zischte. Ich zuckte zusammen. Herr Müller sprang einen Schritt zurück, als würde ich eine Atombombe entschärfen. Und dann sah ich es: ein glänzender, perfekt abgeschrägter … Gurkensalat. Ich starrte ihn an. Herr Müller starrte mich an. Ich schwöre, für drei Sekunden haben wir beide die Existenz von Gurken infrage gestellt. „Das ist … Gemüse.“ — „Nein!“, fauchte Herr Müller. „Das ist Youssefs verbotener Spezial-Salat, der neulich schon einen Feueralarm ausgelöst hat.“
Ich blinzelte. „Wie … wie macht ein Salat einen Feueralarm?“
„Frag Youssef. Der Junge ist ein chemisches Risiko auf zwei Beinen.“
Später fragte ich: „Soll ich Youssef die Tupperdose geben?“ — „Ja bitte“, antwortete er. „Mach das.“
Ich suchte nach Youssef. „Youssef, wo bist du?“
„Hier“, sagte eine Stimme. Es war aber nicht seine.
– Hagar Ghareeb, Dez 25
Fortsetzung Folgt... in der nächsten Ausgabe!
Kenzy Nour 6c
Das Foto entstand im Kunstunterricht. Hier lernten wir alles was wichtig in der Fotographie ist: Von der Drittelregel und dem richtigen Bildaufbau hatte ich noch nie gehört. Das Bild ist eine "Makroaufnahme" - also ganz nah ran. Wer erkennt was es ist?