Nach einem Streit ums liebe Geld mit seiner Erbtante, Madame Chalamont, ist der junge Denis überstürzt in den Senegal ausgewandert.
Dort hat er Aurelia, eine ebenso schöne wie ehrgeizige Frau, kennen gelernt.
Sie verlässt für ihn ihren Mann und die beiden heiraten.
Eines Tages kündigt Denis an, seine Erbtante in Frankreich besuchen zu wollen. Doch Aurelia kommt allein und bringt willkommene Abwechslung
in den Alltag der Provinz und in das Leben von Isabelle, der Jugendliebe von Denis.
Bald wird aber klar, dass Aurelia ein schreckliches Geheimnis hat und einen perfiden Plan verfolgt.
Und dann ist bald nichts mehr so, wie es am Anfang scheint.
Robert Thomas (* 28. September 1927 in Gap; † 3. Januar 1989 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Regisseur und Schauspieler. Er verfasste diverse Komödien und Dramen. Jacques Charon, Doyen der Comédie Française, nannte ihn den "natürlichen Sohn von Agatha Christie und Marcel Achard", andere sahen in seinen Stücken eine Mischung von Alfred Hitchcock und Feydeau.
Thomas entdeckte im Alter von 14 Jahren seine Begeisterung fürs zeitgenössische Theater. Mit 18 verließ er seine Familie und ging nach Paris, wo er sich als Telegrafist und Statist in über 50 Filmen durchbrachte, daneben aber Theaterstücke schrieb, die unaufgeführt blieben. Nach Ableistung seines Militärdiensts war er in Rouen am Theater tätig. Mit seinem achten Stück kam der große Erfolg und der Prix du Quai des Orfèvres. Es war das Kriminalstück Piège pour un homme seul (1960), das am Pariser Theater Bouffes-Parisiens Furore machte. Unter dem Titel "Die Falle" war es war auch das im Jahr 1961 an 22 deutschen Bühnen mit 603 Aufführungen meistgespielte Theaterstück.[1]Zudem ist Thomas der Autor des Theaterstücks Huit Femmes, welches im Jahr 2002 von François Ozon als 8 femmes fürs Kino adaptiert wurde. Der Theaterpraktiker Robert Thomas war 1970 bis zu seinem Tod 1989 auch Direktor des "Theatre Eduard VII" in Paris und er führte die Regie für die Filme "La Bonne Soupe" (1963) und "Patate" (1964) der Fox-Filmgesellschaft.
(Quelle Wikipedia)