Tara Haigh

Love & Landscape - Historic Romance - Familiengeheimnisse

Das weiße Blut der Erde

erschienen Oktober 2017

Eine Liebe in der britischen Kronkolonie Malaya, überschattet von einem dunklen Familiengeheimnis …

Hamburg, 1898: Als ihr sterbender Adoptivvater mit letzter Kraft einen Namen aufschreibt, vermutet Ella Kaltenbach einen ersten Hinweis über ihre wahre Abstammung. Heißt so ihr leiblicher Vater, und was hat es mit den jahrelangen Zahlungen aus der britischen Kolonie Malaya auf sich? Die junge Krankenschwester beschließt, auf der Suche nach Antworten in das ferne Land zu reisen.

Die Spuren führen zur Kautschukplantage der Fosters. Dort gerät Ella zwischen die Fronten der britischen Kolonialmacht und des malaiischen Widerstandes, begegnet aber auch einer großen Liebe. Doch es gibt jemanden, der vor nichts zurückschreckt, um die Wahrheit über Ellas Wurzeln für immer im Dunkel des Regenwaldes zu belassen …

Leseprobe

Amazon eBooks-Bestseller Nr. 1 in Historische Romantik, Nr. 1 Taschenbuch Action & Abenteuer/Liebesromane, Rang 2 eBooks in Historische Romane, Top 10 eBooks gesamt, Bestseller (alle Formate) in Historische Romane (Top 5), Unterhaltungsliteratur (Top 10) und Literatur & Fiction (Top 10)

Die meisten Romane dieses Genres spielen in Afrika, Australien oder Neuseeland, als ob das die einzigen faszinierenden Spielorte "far and away" wären. Dabei könnte Südostasien und insbesondere Malaysia interessanter nicht sein, landschaftlich, aber auch aufgrund seiner kulturellen Vielfalt, dem Miteinander der Malaien, Chinesen, Inder und Menschen aus aller Welt, die dort leben. Islam trifft auf Buddhismus, Hinduismus und das Christentum und das war schon so, als die Briten den hiesigen Sultanen das Land trickreich "abgeluchst" hatten. Vor ihnen waren es die Portugiesen und Holländer. Auch sie wollten sich im Paradies südlich von Siam, dem heutigen Thailand, ihren "Platz an der Sonne" und natürlich die Naturschätze des Landes sichern: Zinn, Kautschuk und Palmöl. Diese Rohstoffe exportiert Malaysia heute noch. Tropischer Dschungel, traumhafte Strände und die ethnische Vielfalt machen das Land, in dem ich fast ein Jahr lang arbeiten durfte, so spannend. Daher möchte ich meine Leserschaft gerne mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen, nach Malakka, dem heutigen Malaysia, und zwar in die Blütezeit der britischen Kolonialherrschaft Ende des 19. Jahrhunderts. Bon voyage!

Der Feind, den ich liebte

Teil 2 der "Hawaii-Saga"

erschienen September 2016

Hawaii, 1914: Die junge Lani Elkart wünscht sich nichts so sehr als eines Tages das alte Europa, die Heimat ihrer Mutter Clara, kennenzulernen. Doch als der Erste Weltkrieg ausbricht, rückt dieser Wunsch in weite Ferne. Auch auf Hawaii wird die Gefahr bald spürbar, als das deutsche Kriegsschiff Geier in der Bucht von Honolulu vor Anker geht. Aber Lanis Neugier auf den Marineoffizier Paul ist stärker als ihre Furcht vor den Wirren des Krieges. Der geheimnisvolle Draufgänger hebt ihr Leben aus den Angeln. Dennoch verliebt sie sich in ihn - auch wenn die Zeichen der Zeit gegen ihre Liebe sprechen...

Weltbild-Bestseller: Platz 1 „Romantic Novel“, Rang 6 Love & Landscape, Buchtipp des Monats und Kundenliebling, Amazon Top 30 „Sagen Belletristik“

Die Historie hat mich auch für den zweiten Teil der Hawaii-Saga inspiriert. Der Roman führt uns ins Jahr 1914 und zum nächsten bedeutsamen und zugleich spannenden Abschnitt der deutsch-hawaiianischen Geschichte.

Nach dem Fall der Monarchie gehört Hawaii seit nunmehr zwanzig Jahren zu den Vereinigten Staaten von Amerika. Das ehemalige Inselkönigreich erlebt eine neue Blüte, doch dann bricht der erste Weltkrieg aus und aus den einst hochgeschätzten Deutschen wird „der Feind“.

Im Oktober 1914 läuft der havarierte deutsche Schlachtkreuzer Geier in Honolulu ein. Der Krieg streckt seine Fühler nach Hawaii aus, doch noch werden die deutschen Marinesoldaten mit offenen Armen empfangen. Kaum jemanden tangiert, was auf dem alten Kontinent vor sich geht, jedoch weitet sich der Konflikt mit Kriegseintritt der Amerikaner aus und die Front erreicht den Pazifik. Die Deutschen werden angefeindet und haben mit Repressalien zu kämpfen, die schließlich in einer Hetzjagd enden.

Eine packende Liebesgeschichte vor diesem Hintergrund zu erzählen bietet sich förmlich an.

Weit hinterm Horizont

Teil 1 der "Hawaii-Saga"

erschienen September 2015

Bremerhaven, 1892: Die junge Clara Elkart träumt seit jeher davon, ihren Onkel in Hawaii zu besuchen, der dort eine Plantage führt. Als ihr Vater sie mit einem preußischen Offizier verheiraten will, flieht sie aus ihrem Elternhaus und reist mit Hilfe ihrer Tante nach Hawaii. Bei ihrer Ankunft erfährt sie jedoch, dass ihr Onkel vor Kurzem gestorben und sie seine Alleinerbin ist. Mithilfe des faszinierenden Hawaiianers Komo gelingt es ihr, die Plantage zu neuer Blüte zu bringen. Doch das Inselkönigreich ist in Gefahr, und bald schon gerät Clara zwischen die Fronten eines lange schwelenden Konflikts, der sie alles kosten könnte, was sie sich aufgebaut hat.

Weltbild-Bestseller Top 5 Love & Landscape, Buchtipp des Monats und Jahresbestseller 2015

Während meiner Hochzeitsreise nach Hawaii stieß ich rein zufällig in einer Buchhandlung auf Niklaus R. Schweizers Werk „Hawai‘i und die deutschsprachigen Völker“. Die darin geschilderte historische Verbindung zwischen Deutschland und Hawaii hat mich sofort in den Bann geschlagen und brachte schier Unglaubliches zu Tage.

Ein deutscher Finanzminister auf Hawaii? Eine deutsche Stadt im Inselkönigreich? Deutsche Einwanderer, die auf Zuckerrohrplantagen arbeiten? Dies und vieles mehr hat mich verblüfft, mitunter auch, dass die Deutschen insbesondere auf Hawaii nicht nur gern gesehen waren, sondern einen exzellenten Ruf genossen und sehr großen Einfluss hatten.

Gerade Ende des 19. Jahrhunderts hat sich in Deutschland sehr viel getan, ob die Erfindung des Tapetenkleisters, die ersten Flugversuche oder die Elektrifizierung der Städte. Diese schillernde Zeit fasziniert. Es herrscht Aufbruchstimmung. Die Gesellschaft verändert sich. Ich möchte Sie, liebe Leser, an dieser spannenden Zeit teilhaben lassen und zugleich ein Stück deutsch-hawaiianischer Geschichte erzählen, von der kaum jemand etwas weiß.