In 2019 / 2020 studieren 1.589.663 Menschen, die 24 Jahre oder jünger sind.
Wenn wir einmal annehmen, dass die Hälfte von ihnen einen Nebenverdienst und davon die Hälfte ein schwankendes Einkommen hat, das in einzelnen Monaten mehr als 455 Euro beträgt, aber im Jahr nicht über 6.460 Euro gelangt, kann es sein, dass 397.415 Studierende mit der hier beschriebenen Praxis der Krankenkassen Gefahr laufen, ungerechtfertigt ihre Familienversicherung zu verlieren.
Ohne die Familienversicherung müssen die Studierenden selbst eine Krankenversicherung abschließen, zum Beispiel eine Studentenversicherung. Bei einem monatlichen Beitrag von 80 Euro entstehen ihnen hierfür jährlich zusätzliche Kosten in Höhe von 960 Euro.
Mit Blick auf die Anzahl der möglicherweise betroffenen Studierenden ergibt das eine Summe von 381.518.400 Euro pro Jahr.
In Worten: Dreihunderteinundachzig Millionen Euro.