In der Welt der drahtlosen Kommunikation gibt es immer mehr Lösungen, die es ermöglichen, Geräte und Sensoren miteinander zu vernetzen. Eine dieser Lösungen ist das Mesh-Netzwerk Meshtastic, das auf dem Low Range Wireless (LoRaWAN)-Protokoll basiert.
Meshtastic ist ein Open-Source-Projekt, das es ermöglicht, ein Mesh-Netzwerk aufzubauen, das sich selbst organisiert und verwaltet. Jeder Knoten im Netzwerk kann sowohl Daten empfangen als auch senden und so eine Verbindung zu anderen Knoten herstellen. Durch die Verwendung von LoRaWAN werden große Reichweiten und eine hohe Durchdringung von Gebäuden erreicht, was das Mesh-Netzwerk besonders geeignet für den Einsatz in ländlichen Gebieten und für die Überwachung von Anlagen und Infrastruktur macht.
Eine der größten Vorteile von Meshtastic ist die einfache Installation und Verwaltung. Es gibt keine zentrale Steuerungseinheit, die für den Betrieb des Netzwerks erforderlich ist. Jeder Knoten im Netzwerk kann einfach über eine App auf einem Smartphone oder Tablet konfiguriert werden. Dies ermöglicht es auch, das Netzwerk schnell und einfach zu erweitern, indem einfach weitere Knoten hinzugefügt werden.
Meshtastic und LoRaWAN sind auch sehr kosteneffizient. Die Hardware für den Aufbau eines Mesh-Netzwerks ist erschwinglich und die Kosten für die Übertragung von Daten sind sehr gering. Dies macht es besonders für kleine und mittelständische Unternehmen und für Projekte in Entwicklungsländern attraktiv.
Insgesamt ist Meshtastic eine leistungsstarke und flexible Lösung für die Verbindung von Geräten und Sensoren in einem Mesh-Netzwerk. Durch die Verwendung von LoRaWAN erreicht man große Reichweiten und eine hohe Durchdringung von Gebäuden. Die einfache Installation und Verwaltung machen es zu einer kosteneffizienten Lösung für eine Vielzahl von Anwendungen.
Antenne
Um den Empfang/Senden zu verbessern und mehr Reichweite zu generieren ,ist eine Externe Aussenantenne zu empfehlen. Diese sollte dann so hoch wie möglich angebracht werden.
Hindernisse wie Bäume Häuser ... können die Leistung mindern.
(Sichtverbindung zur nächsten Station wenn möglich)
Etwa 4,5 Stunden dauert der Druckvorgang des Gehäuses
und dem Deckel.
Alles in einem Arbeitsgang.
Im Gehäuse sind Führungsschlitze für die Platine.
Leider muss nachgearbeitet werden.
Entweder die Platine an der schmalen Seite 1 mm abschleifen oder Gehäuse innen etwas auffräsen.
Haben lange überlegt...
wir schleifen an der Platine Seitlich etwas weg. (Chip mit QR Code Seite)
Nacharbeiten wie Schleifen und Fräsen sind im 3D Druck aber ganz normal. Es gibt immer Abweichungen und diverse Ecken/Stützen , welche nach dem Druck entfernt werden müssen.
Loraboard mit Usb Kabel am PC verbinden.
Danach sollte im Geräte-Manager unter Anschlüsse ein USB-Enhanced-Serial auftauchen.
Dahinter steht ein Com-Port.
Diesen merken (z.B.Com5)
Wenn nichts vorhanden ist, dann im Windowsupdate suchen lassen.
Als Nächstes besorgen wir uns den Flasher für Windows.
Bei Google nach "meshtastic-flasher-win.exe" suchen und downloaden.
Der Flasher wird danach mit Administratorrechten gestartet.
Rechtsklick und dann als Administrator ausführen wählen und alles bestätigen.
Es dauert eine Weile bis er läuft. (2-5 Minuten).
Wenn Alles gestartet ist sieht man auf dem Bildschierm eine Shell und eine GUI.
Jetzt haben wir Zugang zum Lora Board.
Die GUI (Grafische Oberfläche) bietet zum Flashen 3 Buttons an.
1.Button Get Versions - Diesen anklicken und der Flasher fragt über USB Die zu Flashende Datei an.
2.Button Detect Device - Startet die Automatische Erkennung des Gerätes über USB.
3.Button FLASH - Nach dem Anklicken beginnt der Flashvoegang,
Jetzt muss man warten , bis dieser Vorgang beendet ist. Dauer ca. 5 Minuten
Das Loraboard startet sich jetzt neu.
-19.8.22 Langzeittest abgeschlossen. Lora läuft stabil.
-10.8.22 Lora wird zum WLAN AP mit Weboberfläche. Von dort aus kann man Einstellungen vornehmen und Nachichten versenden
-10.8.22 Alle Loras angekommen, wir schreiben eine Flash-Anleitung
-9.8.22 Lieferung LORA Nummer 2 für Finalen Feldtest
-8.8.22 Lieferung Externe Antenne für LORA - Mehr Reichweite
-6.8.22 Gehäuse werden 3D gedruckt, mit Display-Aussparung und Gehäuse-Deckel
-4.8.22 Versuchsaufbau mit Multiband Scannerantenne/Umgebung gescannt/Festgestellt Umgebung ist LORA-Frei :-) Also belegen wir mal die Frequenz und gewinnen Partner für dieses Projekt. Ziel 20 Quadratkilometer Abdeckung
-3.8.22 geliefert und eingerichtet
-2.8.22 Platine gekauft
Dieser Artikel wird noch gestaltet.
Weil aber das Thema sehr Interessant ist , wird der Beitrag Live gestaltet :-)
Auf dem Dach wurde eine 868MHz Aussenantenne angebracht.
Ein kleines Solarpanel versorgt den Tbeam mit der 18650er mit Strom.
Auf dem Dachboden wurde der T-Beam mit dem Gehäuse auf einen Bauwinkel befestigt. Somit ist es Wettergeschützt.
Eine Partnerstation in 4 Kilometern kann mit einem SNR12 problemlos empfangen werden.
Den T-Beam aben wir als Gerät in unser Heimnetz eingebunden.
Einfach seine WLAN SSID und Passwort in Meshtastic eintragen und schon bucht sich das Gerät ins Heimnetz ein.
Natürlich kann man den T-Beam auch als AP betreiben.
Dann kann man sich direkt mit dem Gerät verbinden.
Leider ist die Sendeleistung/Reichweite sehr begrenzt.
Meshtastic WEB Oberfläche läuft auf folgenen Browsern: Opera ,EDGE ,Chrome (PC/Laptop-Windows&Apple)
Auf mobilen Endgeräten haben wir mit sämtlichen APPLE Geräten (Iphone und Ipad) keine Browser zum laufen gebracht.
Nur auf Android Geräten war es Problemlos möglich darauf zuzugreifen.
Dieses Problem ist bekannt und wird in kommenden Firmwareupdates hoffentlich behoben.
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