Katzenschutzverordnung
für Thüringen
für Thüringen
Das romantische Bild von glücklichen Katzen, die draußen Mäuse jagen, entspricht nicht der Realität. Die Katzen sind domestiziert und kämpfen ums Überleben. Oft abseits der menschlichen Wahrnehmung leiden gerade junge Kitten unsagbare Qualen.
Ohne menschliche Fürsorge sind sie unterernährt, krank und oft schwer verletzt. Ihre Überlebenschancen sind gering, und sie leiden im Verborgenen.
Eine Katzenschutzverordnung, welche die Kastrationen von Katzen mit Ausgang regelt, ist entscheidend, um dieses Leid zu vermindern.
Einige Städte und Gemeinden haben bereits gehandelt. Wir möchten nun den Thüringer Tierschutzbund in seiner Forderung nach einer landesweiten Katzenschutzverordnung unterstützen. Deshalb rufen wir die Bürgerinnen und Bürger in Gera und Umgebung auf, die aktuelle Petition zu unterzeichnen.
Die Petition zielt darauf ab, eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, um das Leiden der Katzen durch unkontrollierte Vermehrung einzudämmen. Die wachsende Zahl von Straßenkatzen belastet Tierschutzvereine und Tierheime erheblich. Ohne eine Intervention wird dieses Problem weiter zugespitzt und diese Organisationen an den Rand des Machbaren gebracht. Eine landesweite Verordnung würde helfen, dieses Tierschutzproblem zu bewältigen und das Leben vieler Katzen zu verbessern.
Damit nicht jede Kommune einzelne Verordnungen erarbeiten muss, setzt sich der Deutsche Tierschutzbund - Landestierschutzverband Thüringen e.V. für eine landesweite Katzenschutzverordnung ein, die wir als Naturfreunde Gera e.V. unterstützen.
Die Petition hat bereits das notwendige Quorum erreicht und wurde im Petitionsausschuss des Landtages eingereicht. Am 26. Juni 2025 fand die Anhörung im Thüringer Landtag statt. Die Petition wird im Ausschuss beraten. Sobald ein Ergebnis fest steht, wird darüber informiert und Stellung bezogen.
Hier gehts zur Online-Petition
(Erfolgreich abgeschlossen!)