EINLADUNG: Sonntag, 08. März von 11 bis 17 Uhr - "Langenfeld/Rhld. - Alte Ansichten" - im Carl-Becker-Saal, Hitdorfer Str. 10
Wir laden Sie herzlich zu einem gemeinsamen Besuch der AT-Shops und des Bioland-Gutshofs auf dem Gelände der LVR-Klinik Langenfeld ein.
Wir gehen gemeinsam zu den verschiedenen Arbeitstherapie-Bereichen und besuchen die Fahrradwerkstatt mit Reparaturservice und Verkauf, die Nähwerkstatt mit einem abwechslungsreichen Taschen-Sortiment – darunter viele Upcycling-Modelle – sowie den AT-Shop „Kunterbunt“ mit handgefertigten Holz-, Papier- und Buchbinderarbeiten.
Anschließend führt uns der Weg zum Bioland-zertifizierten Gutshof mit dem Hofladen „Kräutersonne“. Dort finden Sie saisonales Obst und Gemüse sowie unverpackte Produkte wie Kräuter- und Teemischungen aus dem Biogarten.
Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, im Lädchen neben der Cafeteria bei einer Tasse Kaffee oder Tee den Besuch gemeinsam ausklingen zu lassen.
Donnerstag, 19. März 2026
Donnerstag, 23. April 2026
Treffpunkt: Infotafel hinter dem Pförtner-Gebäude, Kölner Str. 82
Beginn: 10:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden
Die Gruppe ist auf maximal 6 Teilnehmende begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
19. April 2026 um 14 Uhr
13. September 2026 um 14 Uhr
Referent: Stefan Thewes
Entdecken Sie das denkmalgeschützte LVR-Klinikgelände in Langenfeld und erfahren Sie bei einem Rundgang mehr über seine vielfältige Vergangenheit sowie die heutige und geplante Nutzung. Die historische Anlage, um 1900 errichtet, umfasst unter anderem eine Simultankirche, einen alten Friedhof und kunstvolle Parkflächen, die zur Erholung und Reflexion einladen. Kunstwerke entlang der Wege machen das Gelände zu einer ruhigen Oase mitten in Langenfeld.
Der Rundgang beleuchtet die bewegte und nicht immer rühmliche Geschichte der Klinik und zeigt auf, wie sich die Nutzung der Gebäude bis heute entwickelt hat. Im renovierten Gutshof gibt es donnerstags biozertifiziertes Obst und Gemüse aus der Arbeitstherapie sowie handgefertigte Waren im AT-Shop „kunterBUNT“ zu kaufen. Die Führung beginnt mit einer Präsentation zur modernen psychiatrischen Arbeit und den zukünftigen Perspektiven der Klinik.
Treffpunkt: vor dem Verwaltungsgebäude, Haus 62, LVR-Klinik Langenfeld
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.
Kostenfrei aber eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!
Donnerstag, 23. April 2026, 17:30 Uhr
FruchtNatur, Reusrath
Treffpunkt: Grünewaldstraße 39 B, 40764 Langenfeld
Aus einem Langenfelder Obstgarten heraus ist 2013 FruchtNatur entstanden – ein kleiner, familiengeführter Betrieb, der bis heute eng mit seinem Ort und seiner Landschaft verbunden ist. Was mit der Verarbeitung der eigenen Ernte begann, hat sich zu einer traditionellen handwerklichen Herstellung von Fruchtaufstrichen entwickelt, bei der Regionalität und Sorgfalt eine zentrale Rolle spielen. Viele der verwendeten Früchte stammen aus Langenfeld und der näheren Umgebung; der Verkauf erfolgt nach wie vor direkt übers Gartentor oder bei ausgewählten Einzelhändlern.
Geprägt wird FruchtNatur von der besonderen Wertschätzung für natürliche Kreisläufe. Heike Hungenberg, Biologin, legt großen Wert auf einen naturnahen Anbau und traditionelle Verarbeitungsweisen. Seit 2019 tragen die Fruchtaufstriche das Qualitätssiegel „TYPISCH neanderland“, das für bewusstes regionales Genießen steht.
Der Besuch bietet Gelegenheit, FruchtNatur vor Ort kennenzulernen: Vorgesehen sind Einblicke in die Arbeitsweise, ein Rundgang durch den Obstgarten sowie das Gewächshaus, in dem nach traditioneller Art Gemüse angebaut wird, und natürlich eine Verkostung der Fruchtaufstriche.
Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt.
SO, 26.04.2026 um 14:00 Uhr
Der jüdische Friedhof in Richrath zeigt die letzten sichtbaren Überreste jüdischer Kultur in unserer Stadt. Beim Rundgang erhalten Sie Informationen sowohl zur jüdischen Friedhofs- und Grabsteinkultur als auch zur Geschichte des Friedhofs in Langenfeld sowie über einige der dort beigesetzten Personen.
Die männlichen Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung (z.B. Hut oder Mütze) zu tragen.
Wer mag, darf einen kleinen Stein mitbringen. Kennen Sie diesen uralten Brauch?
Dauer: ca. 1 1/2 - 2 Stunden
Referent: Günter Schmitz
Treffpunkt: vor dem Eingang des jüdischen Friedhofs in Richrath
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt.
Kooperationsveranstaltung mir der VHS-Langenfeld.
Kostenlos aber eine Anmeldung ist erforderlich!
Reusraths Kiebitze: Rückkehr eines besonderen Vogels
Einst war der Kiebitz in unseren Breiten ein „Allerweltsvogel“, dessen charakteristische Rufe ganz selbstverständlich zum Landschaftsbild gehörten. Heute ist das Bild ein anderes: Der Vogel steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.
Doch Gieslenberg ist ein ganz besonderer Ort: Die hiesigen Kiebitzflächen gelten als die bedeutendste Kolonie im gesamten Kreis Mettmann. Gemeinsam mit Experten des NABU erkunden wir auf dieser ENTDECKUNGSTOUR, wie durch gezielten Schutz und die Kooperation mit der Landwirtschaft dieser wertvolle Rückzugsort erhalten bleibt. Erfahren Sie direkt an den Flächen, warum dieser Standort für das Überleben der Art so entscheidend ist.
Die Entwicklung unserer Kulturlandschaft
Auf dem Weg zwischen den Stationen erfahren Sie Wissenswertes über die Entwicklung der Kulturlandschaft in Gieslenberg. Wir betrachten den Wandel von der einstigen Aue hin zu den heutigen Ackerflächen und Wiesen. Gemeinsam mit dem NABU beleuchten wir, wie sich die Nutzung der Flächen über die Zeit verändert hat und welche Bedeutung die heutige Struktur für die Artenvielfalt und das Gesicht unseres Stadtteils hat.
Einblick in die kleinstrukturierte Landwirtschaft bei „Feldernte Busch“
Ein weiterer Höhepunkt führt uns zur Feldernte Busch. Hier erwartet uns ein besonderer Einblick in die traditionelle Landwirtschaft. Familie Busch öffnet exklusiv ihre Hoftore und zeigt uns auf ihren charmanten Flächen, wie Obst, Gemüse und das beliebte Blumenfeld zum Selberschneiden noch mit viel Handarbeit und Leidenschaft quasi „wie anno dazumal“ bewirtschaftet werden. Es ist die seltene Gelegenheit, einen Betrieb kennenzulernen, der bewusst auf traditionelle Landwirtschaft und Vielfalt setzt.
Termin: 09. Mai 2026
Beginn: 14:30 Uhr
Dauer. Ca. 1,5 – 2 Stunden
Treffpunkt: Parkplatz Brunnenstraße (zwischen Schützenheim, Fußballplatz und Schule)
Teilnahme: Kostenlos (Anmeldung erforderlich)
Anmeldung & Teilnahme
Da uns die Qualität des Austauschs und der Schutz der Brutflächen am Herzen liegen, ist die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt.
Wichtiger Hinweis: Da wir uns in der freien Natur bewegen, tragen Sie bitte festes Schuhwerk und dem Wetter angepasste, wetterfeste Kleidung.
Entdecken Sie mit dem KULTURGUT e.V., dem NABU-Langenfeld und FeldernteBusch die Schätze unserer Heimat.
Langenfeld war einst reich an Obstbäumen, und die Bienenzucht war eine unverzichtbare zusätzliche Einnahmequelle. Früher wurden Bienen in strohgedeckten Bienenkörben gehalten, die oft handgefertigt waren und traditionelles Handwerk erforderten. Die Honigernte war mühsam und erforderte viel Geschick und Erfahrung.
Heute hat sich die Bienenzucht zu einem modernen Hobby entwickelt. Dank innovativer Technologien und moderner Beuten (Bienenkästen) ist die Imkerei effizienter und nachhaltiger geworden. Heutzutage können Imker ihre Bienenvölker präzise überwachen und pflegen, was zu einer höheren Produktivität und Gesundheit der Bienen führt.
Warum gibt es heute so viele Hobby-Imker?
In den letzten Jahren hat das Interesse an der Bienenzucht stark zugenommen. Dies liegt unter anderem an einem gestiegenen Umweltbewusstsein und dem Wunsch, einen Beitrag zur Erhaltung der Natur zu leisten. Bienen spielen eine zentrale Rolle bei der Bestäubung von Pflanzen und tragen somit wesentlich zur Biodiversität bei. Zudem bietet die Imkerei eine Möglichkeit, sich aktiv zu entspannen und im Einklang mit der Natur zu arbeiten. Viele Menschen schätzen es, eigenen Honig zu ernten und gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Umwelt zu haben.
Veranstaltung: Von der traditionellen Bienenzucht zum modernen Hobby
Begleiten Sie uns, zu einer besonderen Veranstaltung:
Der Reusrather Hobby-Imker Sascha van Berkum nimmt uns mit auf eine kurze Zeitreise und zeigt uns, wie moderne Bienenhaltung heute aussieht. Lerne eines seiner Bienenvölker hautnah kennen und erfahre mehr über die faszinierenden kleinen Helfer.
Datum: Sonntag, 10. Mai 2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr (Dauer ca. 1,5 Stunden)
Ort: Locher Weg 44, 40764 Langenfeld
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Gruppengröße: Max. 20 Personen
Eintritt: Frei, aber Anmeldung erforderlich!
Nächster Besuch im Frühjahr 2026!
SO, 14.06.2026, 14 - 17 Uhr
Auf einer 7,3 km langen Wanderung führen uns unsere erfahrenen Tourguides Heike & Peter Siemons zu bekannten und versteckten Orten, in und um Reusrath gelegen, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben.
Bitte bringen Sie sich etwas zu trinken mit und kleiden Sie sich entsprechend der Witterung. Ihr Schuhwerk sollte auch für feuchten Waldboden geeignet sein.
Start und Ziel: Parkplatz am ev. Friedhof, Reusrather Straße Ecke Virneburgstraße, Langenfeld
Dauer: ca. 2,5 - 3 Stunden
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.
Kostenfrei aber eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!
SO, 26.06.2026, 14 - 17 Uhr
Erleben Sie mit unseren erfahrenen Tourguides Heike und Peter Siemons eine spannende Reise durch die Zeit. Auf unserem ca. 6,5 km langen Rundweg erkunden wir die geologischen Besonderheiten und historischen Spuren dieser einzigartigen Landschaft.
Erfahren Sie, wie vor 250 Millionen Jahren die Sandberge in der Kölner Bucht entstanden und welche Rolle der industrielle Abbau des feinen weißen Muschelkalks in der Vergangenheit spielte
Bestaunen Sie Naturdenkmäler und entdecken Sie Bodendenkmäler aus verschiedenen Epochen, inklusive Relikte aus dem 1. und 2. Weltkrieg
Besuchen Sie mit uns gemeinsam das Mahnmal in der Wenzelnbergschlucht
Genießen Sie die Ausblicke von den Gipfeln und halten Sie Ihren Besuch mit einem Foto am Gipfelkreuz fest
Die Tour ist nur für Geübte geeignet und erfordert etwas Fitness, da wir 233 teils steile Höhenmeter überwinden. Walking- oder Wanderstöcke dürfen gern eingesetzt werden. Festes Schuhwerk ist unerlässlich. Bitte bringen Sie sich etwas zu trinken mit und kleiden Sie sich entsprechend der Witterung. Generell empfehlen wir lange Kleidung.
Treffpunkt: Parkplatz am Waldfriedhof, Kappeler Weg Ecke Heiderhöfchen, Langenfeld
Dauer: ca. 3 Stunden
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.
Kostenfrei aber eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!
Besichtigung der Eyüp Sultan Moschee im Langenfelder Industriegebiet
SA, 03.10.2026 - Tag der offenen Moschee - XX:00 Uhr
Erkunden Sie das unauffällige Industriegebäude, das seit 2010 als Moschee dient. Bei einem exklusiven Rundgang, geführt von geschulten Gemeindemitgliedern, erfahren Sie mehr über die religiösen Besonderheiten dieses Ortes sowie über die Gemeinschaft, die hier ihren Glauben lebt mit ihren Geboten und Regeln.
Die Moschee ist ein Ort der Ruhe und des Gebets, an dem Traditionen gepflegt und moderne Ansprüche miteinander verbunden werden. Während des Rundgangs lernen Sie auch die verschiedenen Bereiche kennen, die für das Gemeindeleben wichtig sind, wie Gebetsräume, Waschräume und Gemeinschaftsräume.
Tauchen Sie ein in die Atmosphäre dieses besonderen Ortes und lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, mehr über die Integration des islamischen Glaubens in das alltägliche Leben zu erfahren. Gerne werden Ihre Fragen bei einer Tasse Tee beantwortet, sodass Sie mehr über die Moschee, ihre Geschichte und ihre Funktion als kulturelles Zentrum der muslimischen Gemeinschaft erfahren können.
Hinweis für die Damen
Im islamischen Glauben ist es üblich, dass Frauen beim Betreten einer Moschee ihre Haare mit einem Tuch oder ähnlichem bedecken. Wir bitten Sie daher, ein entsprechendes Tuch mitzubringen – dies ist ein Zeichen von Höflichkeit und Respekt gegenüber der religiösen Tradition.
Allgemeiner Hinweis
Vor dem Betreten des Gebetsraums werden die Schuhe ausgezogen. Bitte denken Sie daran Socken oder Strümpfe dabei zu haben.
Dauer: ca. 1 1/2 - 2 Stunden
Treffpunkt: im Teehaus vor der Moschee, Industriestr. 53
Zielgruppe: Jugendliche und Erwachsene
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 Personen begrenzt.
Kostenfrei aber eine vorherige Anmeldung ist erforderlich!