Von Jahr zu Jahr legt des Vorbereitungsteam fest, wohin der Erlös aus dem Joggathon gehen soll und wie er aufgeteilt wird.
2026 werden diese Projekte unterstützt:
Seit 1993 ist das christliche Christliche Sozialwerk ICHTHYS in Mahlow für Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen, von Obdachlosigkeit betroffene und haftentlassene Menschen tätig. Der gemeinnützige Verein bietet mittels eines differenzierten, resourcenorientierten Systems von Bausteinen verschiedene ambulante bis stationäre Hilfsangebote auf gesetzlicher Grundlage. Zur Realisierbarkeit der Hilfen werden mit Sozialleistungsträgern (Renten-, Kranken- und Sozialversicherungen) Vergütungsverträge abgeschlossen und Rechtsansprüche für die Betroffenen durchgesetzt (www.ichthys-mahlow.de).
Dass das Geld für Gebäudeerhalt, Renovierungen und Ausstattung bei sozialen Einrichtungen aller Art meist knapp ist, wissen die meisten Menschen. Das ist auch in Mahlow bei Ichthys nicht anders. Der Joggathon konnte in vergangenen Jahren bereits unter anderem beim Wiederaufbau nach Brandstiftung und Umbau von sanitären Einrichtungen helfen. Das Werk steht aktuell vor der Herausforderung, trotz knapper werdender staatlicher Mittel sein Wasserleitungssystem in beiden Häusern erneuern zu müssen, da das vor 32 Jahren installierte Kupferrohrsystem leider qualitätsbedingt wiederholt Roststellen aufweist. Die finanzielle Unterstützung ermöglicht, die Erneuerung und damit Vermeidung von Folgeschäden, damit das hochmotivierte Team seine Leistungsangebote und die Qualität der Versorgung nicht kürzen muss und Menschen in Not weiter zur Seite stehen kann.
Seit 30 Jahren dient das Sozialwerk Veritas den Bedürftigsten in und um das Städtchen Sighişoara in Rumänien: Menschen mit Behinderung, Senioren, sowie Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien. Diese Kinder - vor allem aus Roma-Familien - sind sozial stark ausgegrenzt, leben oft unter unglaublich schlechten Bedingungen und haben wenig Chancen, sich gesund zu entwickeln und aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen. Das Veritas-Team leistet hier einen wichtigen Dienst, indem es ein umfassendes Nachmittagsprogramm anbietet, das den Kindern einerseits einen sicheren Zufluchtsort bietet, aber auch durch zahlreiche Aktivitäten ihre körperliche, soziale, geistige, moralische und emotionale Entwicklung fördert. Ein wichtiger Aspekt davon ist Sport & Spiel; bisher steht dafür aber wenig Infrastruktur zur Verfügung, besonders im Winter. Daher soll ein Keller zur Turnhalle umgebaut werden (dazu gehören u.a. Isolierung, Strom, Wände und ein richtiger Sportboden); das ermöglicht dem Veritas-Zentrum, noch viel besser auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und das Programm das ganze Jahr über ganzheitlich anzubieten.
Trotz Hunger und Not wächst Hoffnung: Wenn Kinder zu Bonani kommen, beginnen ihre Augen zu leuchten. Sie lernen zu vertrauen, sie lachen wieder – und sie fangen an zu träumen. Wir sehen, wie sich ihr Leben verändert. Alles beginnt mit einer warmen Mahlzeit und einem sicheren Ort. Doch daraus wächst etwas viel Größeres: die Gewissheit, dass das Morgen heller sein kann als das Heute.
Im Bonani-Kinderzentrum im ländlichen Ostkap Südafrikas stammen fast alle Kinder aus familiär zerrütteten Verhältnissen. Einige haben ihre Eltern verloren, andere leben in überfüllten Haushalten, in denen oft zehn oder mehr Menschen von der kleinen Rente einer Großmutter leben müssen. Viele sind geprägt von Hunger, Vernachlässigung und Missbrauch.
Die Gründer Lunathi und Mama Ayanda wissen, wovon sie sprechen – sie sind selbst hier aufgewachsen. „Für uns ist Bonani eine Herzensangelegenheit. Das, was uns als Kinder gefehlt hat – die Chancen, von denen wir nur träumen konnten – geben wir heute weiter.“
Über die Erlöse und Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre finden Sie Informationen unter Joggathon-Rückblick.