Hier helfen wir:

Wer Freude bereitet, hat selbst Freude. 

Italienisches Sprichwort

Von Jahr zu Jahr legt des Vorbereitungsteam fest, wohin der Erlös aus dem Joggathon gehen soll und wie er aufgeteilt wird. 

2023 wurden diese Projekte unterstützt:

Waisenhaus bei Frankfurt

Kinder aus der Ukraine

Glück ist nicht der erste Begriff, der dem Besucher eines Waisenhauses einfällt. Doch im „Mistoditey“ in Kiew erhalten Voll- und Sozialwaisen Hilfe, um ihre Traumen zu überwinden und in ein neues Leben zu starten. Manche finden eine neue Familie wie Zhenya und Zhora; andere können in ihre Familie reintegriert werden. Die Mitarbeiter sorgen professionell dafür, dass alle im Waisenhaus wirklich glückliche Kinder werden.

Der Krieg hat diese Arbeit radikal unterbrochen. Aber die Kinder haben ein neues Zuhause auf dem Lindenhof in der Nähe von Frankfurt a. M. gefunden. Eine große Gruppe Ehrenamtlicher setzt sich für die 20 Kinder und 10 Betreuer ein, bietet ihnen eine neue Familie und versucht alles so vorzubereiten, dass sie möglichst bald in ihre Heimat zurückkehren können.
Dein Einsatz im Joggathon 2023 trägt dazu bei, dass

· die Waisen gut ins schulische Leben integriert werden,

· das Trauma von Krieg und Verlust überwunden wird,

· die baldmöglichste Rückkehr vorbereitet wird

· und die herausragende Arbeit in Kiew wieder aufgenommen werden kann.

Oder wie die Adoptiveltern von Zhenya und Zhora sagen: „Jetzt sind wir eine echte Familie!“ Nach diesem furchtbaren Krieg sollen das noch viel mehr Kinder erleben. Denn dafür steht das Heim für glückliche Kinder.

Jordanien

Schule in Amman  

Die Schule in Amman befindet sich in Ashrafieh, einem der sozialschwächsten Gebieten der Stadt. Vor 70 Jahren wurde die Schule für armenische Flüchtlinge gegründet; heute lernen dort syrische, irakische, ägyptische und jemenitische Kinder gemeinsam mit jordanischen Schülern. Das ist in Jordanien nicht selbstverständlich, da in staatlichen Schulen Flüchtlings- bzw. Migrantenkinder stark ausgegrenzt werden und nicht mit einheimischen Kindern lernen dürfen. Doch in der Schule in Ashrafieh lernen diese Kinder gemeinsam wie in einer Familie; selbst muslimische Familien senden ihre Kinder am liebsten hierher, weil sie in dieser Schule ein sicheres und respektvolles Umfeld erfahren. Für die meisten ist das eine große Herausforderung, denn als Tagelöhner oder Bauarbeiter reicht ihr Einkommen nur gerade für Miete, Nebenkosten und Lebensmittel; deshalb werden die Schulgebühren möglichst niedrig gehalten. Davon lassen sich gerade so die Lehrergehälter bezahlen, doch in den alten Gebäuden der Schule sind einige Renovierungsarbeiten dringend notwendig. Unter anderem soll eine Dachterrasse als Versammlungsraum ausgebaut werden, da zurzeit kein Raum zur Verfügung steht, in dem sich mehr als zwei Schulklassen auf einmal versammeln können. 

Sambia

Brunnen in Lusaka

Chilenje Township ist ein Viertel von Lusaka, der Hauptstadt von Sambia. Hier leben sehr viele Waisenkinder und der Bildungsstand ist niedrig. In den meisten Häusern werden immer noch alte und primitive Latrinen und Klärgruben für die Entsorgung von Fäkalien verwendet, was wegen der damit verbundenen Kontamination des Grundwassers gefährlich und Auslöser von Krankheiten wie Cholera und Typhus ist. Gleichzeitig ist die Gesundheitsversorgung sehr schlecht: Für mehr als 157.000 Einwohner in der Region existiert nur ein einziges allgemeines Krankenhaus mit 60 Betten.

Um die Lebensbedingungen zu verbessern, sollen ein Brunnen gebohrt und ein Wassertank installiert werden. Damit kann eine kontinuierliche Wasserversorgung gewährleistet werden, die den Kindern und der Gemeinde insgesamt zugutekommt. Darüber hinaus sollen die Familien und Waisen dabei unterstützt werden, ein kleines Einkommen durch das Anlegen und Bewirtschaften von Fischteichen oder kleinen Hühnerfarmen zu generieren.

Über die Erlöse und Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre finden Sie Informationen unter Joggathon-Rückblick.