Hier helfen wir:

Wer Freude bereitet, hat selbst Freude.

Italienisches Sprichwort

Von Jahr zu Jahr legt des Vorbereitungsteam fest, wohin der Erlös aus dem Joggathon gehen soll und wie er aufgeteilt wird. Wir werden rechtzeitig vor dem nächsten Joggathon 2023 die Projekte hier vorstellen.

2022 wurden diese Projekte unterstützt:

Ukraine

Langfristige Hilfe

Die Menschen sind erschöpft und traumatisiert. Sie sind entwurzelt, unentwegt unterwegs, die Informationen sind unzureichend und verwirrend.

Mitarbeiter der örtlichen Partner von Helping Hands in Polen, Rumänien, Ungarn und Moldawien sind unermüdlich an den Grenzen im Einsatz. Es wird koordiniert, ermutigt, zugehört, vermittelt und getröstet. Manche der Flüchtenden kommen zu Fuß, andere mit dem Zug. Manche schleppen ihr wichtigstes Hab und Gut in Tüten und Taschen mit, andere konnten kaum etwas retten. Manche wissen genau, wo sie hin wollen, andere kommen ohne Kontakte und ohne Pläne. Und wieder andere gehören zu Randgruppen und Minderheiten: Menschen, die schon immer weniger Chancen hatten, die vielleicht schon mehrere Male in ihrem Leben flüchten mussten. Sie leiden am meisten. Noch weiß keiner, wie die Krise sich weiterentwickeln wird. Die Menschen, die in der Ukraine geblieben sind und die, die flüchten konnten, brauchen langfristig Unterstützung! Daher möchten wir mit den Joggathon-Spenden Projekte fördern, die den Menschen sowohl in der Ukraine als auch auf der Flucht nachhaltig helfen und eine bessere Perspektive für die Zukunft ermöglichen.

Libanon

Computerraum für eine Schule

Der Libanon steht kurz vor dem Zusammenbruch. Nicht nur die Pandemie, sondern auch die katastrophale wirtschaftliche Lage haben den Libanon in den letzten Jahren radikal verändert. Inzwischen leben mehr als 75% der Einwohner unter der Armutsgrenze. Die extreme Inflation macht schon grundlegende Nahrungsmittel zum Luxusgut. In dieser Situation ist die NES-Schule in Beirut (Nazarene Evangelical School) für die Kinder und ihre Familien weiterhin eine Oase des Friedens im Chaos. Fast sämtliche Schüler sind jetzt auf Stipendien angewiesen. Und gleichzeitig hat die Schule mit 327 Kindern die höchste Schülerzahl seit dem Bürgerkrieg.

Viele von ihnen, zum Beispiel Kinder aus Flüchtlingsfamilien und von Gastarbeitern, könnten ohne Stipendium keine Schule besuchen. Trotz größter Herausforderungen bemüht sich die NES-Schule, die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen. Dazu gehört eigentlich auch Computerunterricht, von der Regierung vorgeschrieben und dringend notwendig, um im Libanon später einen ordentlichen Job zu bekommen und überhaupt die oberen Schulklassen bewältigen zu können. Bisher kann die Schule das nicht anbieten. Daher ist geplant, einen größeren Raum im Schulgebäude zu renovieren (Boden, Elektrik, Fenster), sodass dieser als Computerlabor genutzt werden kann und darüber hinaus vielseitig einsetzbar ist, zum Beispiel für Examen, Lehrertreffen, Clubs, Schulungen und anderes.

Burundi

Hühnerfarmen

Burundi, ein Binnenstaat in Ostafrika und ehemals deutsche Kolonie, war wie das Nachbarland Ruanda in den Neunzigern von verheerender ethnischer Gewalt zwischen zwei Volksgruppen betroffen. Bis heute hat sich die Lage nicht völlig beruhigt. In dem stark von Landwirtschaft geprägten Land – neun von zehn Menschen arbeiten in diesem Sektor – sind besonders übertragbare Krankheiten und Mangelernährung ein Problem. Auch kann etwa die Hälfte der Einwohner nicht lesen und schreiben. Um Familien zu helfen, sich besser zu ernähren und ein zusätzliches Einkommen zu erzielen, durch das auch bessere Bildung möglich ist, sollen mehrere gemeinschaftliche Hühnerfarmen in Dörfern um Bujumbura, Nyanza luc und Gitega eingerichtet werden. Für die Hühnerfarmen werden den Dorfgemeinschaften Hühner, Ställe und ein Startkapital an Futter zur Verfügung gestellt. Je nach Umfang können pro Hühnerfarm bis zu 600 Familien von den Eiern profitieren.

Über die Erlöse und Teilnehmerzahlen der vergangenen Jahre finden Sie Informationen unter Joggathon-Rückblick.