Antragsschluss: 31. Juli 2026, 12 Uhr
Die Geschichte des Kommunismus war das Lebensthema des Mannheimer Historikers Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber (1928–2014). Gemeinsam mit seiner Frau Gerda (1923–2021) hat der Nestor der historischen DDR- und Kommunismusforschung 2003 die „Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung“ in der Bundesstiftung Aufarbeitung eingerichtet und als deren Alleinerbin eingesetzt. Gerda Weber hat der gemeinsamen Stiftung 2018 aus Anlass des 90. Geburtstages ihres verstorbenen Mannes eine beträchtliche Spende zukommen lassen. Die Spende ist mit der Auflage verbunden, bis zu deren Verbrauch alljährlich eine Konferenz zu finanzieren, die Forschungsprojekte zur Geschichte des Kommunismus anstoßen sowie bestehende Projekte zusammenführen soll und deren Beiträge jeweils im Nachgang im „Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung“ veröffentlicht werden. Auf diese Weise soll das Andenken an Hermann Weber gewahrt, dessen Forschungsinteresse befördert und das von ihm 1993 gegründete Jahrbuch weiter profiliert werden.
Die Gerda-und-Hermann-Weber-Stiftung lädt Sie gemeinsam mit dem „Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung“ dazu ein, sich mit einem Exposé um die Ausrichtung der „10. Hermann-Weber-Konferenz zur Historischen Kommunismusforschung“ im Jahr 2028 zu bewerben. Antragsschluss ist der 31. Juli 2026, 12 Uhr. Die Konferenz des Jahres 2028 „Archive und Kommunismusgeschichte“ soll den Blick auf Archive, Überlieferungsbildung und Quellenkritik als Grundlagen der Kommunismusforschung richten. Ausführliche Informationen zum ausgeschriebenen Konferenzschwerpunkt sowie einen Ausblick auf die thematische Widmung der Konferenzen in den Jahren 2029 und 2030 finden Sie in der Rubrik „Themenschwerpunkt“.