Was esse ich nun also im Verlauf eines normalen Wochentages?
Frühstück 6:45 Uhr
1 Glas Wasser
1 Banane
1 Smoothie od. weißer Joghurt mit 1 TL Marmelade
ein paar Paranüsse
Kaffee (etwas später auf Arbeit)
Vormittag
Capucchino
Wasser
Mittag 11:30 Uhr
"Obstsalat"
Capucchino
Wasser (später)
Abendbrot 17:30 Uhr
1 Glas Wasser
2 dunkle Brötchen mit Butter und Käse
eventuell 1 weißen Joghurt mit 1 TL Erdbeerkonfitüre
Kaffee (türkisch und frisch handgemahlen mit Zucker und Milch)
Später am Abend
2 Riegel 70%-Schokolade
Nicht jeder Tag sieht genau gleich aus. Wenn jemand auf Arbeit mal Kekse für alle in die Küche stellt, lange ich auch mal zu. Aber im Gegensatz zu früher bleibe ich dort nicht mehr stehen. Mein Leben besteht also nicht nur aus Verzicht - das würde ich nicht aushalten. Kaffee und Cappuccino auf Arbeit trinke ich grundsätzlich nur noch ungesüßt.
Update:
Inzwischen bin ich beim dauerhaften "Intervallfasten" angelangt. Das bedeutet, daß man sich tagsüber ein Zeitfenster von 8 Stunden zum Essen läßt und dann für 16 Stunden auf jegliche Nahrungsaufnahme "verzichtet". Das hilft dem Körper noch weiter beim Halten des Gewichts und hat weitere positive Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit.
Viel mußte ich dabei in meinem oben beschriebenen Tagesablauf nicht mehr verändern:
die zwei Riegelchen Schokolade esse ich direkt nach dem Abendbrot, nicht erst später
Frühstück und Mittag ziehe ich zusammen zu einer Mahlzeit (Obstsalat) um ca. 10:30 Uhr
(früh war ich eh noch nicht so richtig essensbereit)
Auch die Essenszeiten habe ich behutsam nach und nach verändert. Wenn man von heute auf morgen auf Intervallfasten umstellt, wird man die 16 Stunden Essenspause anfangs nicht ohne Hunger überstehen, denn der Körper ist an die Essenszeiten gewöhnt. Mit langsamer Umgewöhnung kann man auf diese unangenehme Erfahrung aber verzichten.
Denn den Versuch, seine Ernährung mit purer Willenskraft umstellen zu wollen, ... - Naja, das hatten wir ja schon ein paar Mal.