Wie sich Wettbewerb und Flächenanbindung verbinden lassen
Wie lässt sich Wettbewerb auf einem knappen Netz so organisieren, dass er bessere Angebote hervorbringt und zugleich dem Gesamtsystem dient? DB-Chefin Evelyn Palla warnt vor „ungesteuertem Wettbewerb" – doch die eigentliche Antwort liegt nicht im Schutz des Quasi-Monopols, sondern in einem fairen Ordnungsrahmen für alle Betreiber. Artikel hier.
Eine Infrastrukturgenossenschaft für alle Eisenbahnunternehmen
Wenn Ökonomen über fairen Handel sprechen, geht es längst nicht mehr nur um Zölle. Entscheidender sind oft die eher unscheinbaren Hürden: Normen, Zertifikate, Bürokratie. Sogenannte nichttarifäre Handelshemmnisse benachteiligen Außenstehende. Genau das macht die DB InfraGO im deutschen Schienenverkehr. Da würde ein ganz neuer Reformansatz helfen. Artikel hier.
Das E-Auto, die Treuhand der Gegenwart
Verkehrspolitik ist eine Domäne von Technokraten und erzeugt Frust. Sie sollte Gegenstand demokratischer Aushandlungsprozesse werden. Ein Gastbeitrag von Max Zombek und Benedikt Schmal für taz - die tageszeitung. Artikel hier
Regelsetzer und Marktteilnehmer in der Mobilität – und beides misslingt dem Staat
Gastbeitrag von Max Zombek und Benedikt Schmal für den Ökonomenblog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Artikel hier
Netz in Nutzerhand: Das Schienennetz als Genossenschaft neu denken
Gastbeitrag von Max Zombek und Benedikt Schmal auf Einladung des SPD Wirtschaftsforums für den dortigen bpö - blog politische ökonomie. Artikel hier
Drei zentrale Gründe, warum eine jährliche TÜV-Pflicht Unsinn ist
Gastbeitrag von Max Zombek und Benedikt Schmal auf Einladung der Märkischen Allgemeinen Zeitung
Artikel hier
Italo löst Sorgen in Ulm aus
Bahn-Konkurrent eine Gefahr für das Angebot auf Ulm–Augsburg?
Das italienische Unternehmen will zwischen den beiden Städten neue Züge aufs Gleis setzen. Sorgen gibt es unter anderem um den Nahverkehr. Benedikt Schmal wird in dem Beitrag als Gegenstimme zur allgemeinen Kritik am geplanten Markteintritt zitiert. Der Artikel ist hier abrufbar (Bezahlschranke).
Mehr Wettbewerb auf der Schiene
Leichterer Zugang für Italo und Co auf nachgefragten Strecken
Die Bundesnetzagentur will Italo und anderen Wettbewerbern im Fernverkehr den Zugang zu stark belasteten Strecken erleichtern. Aber ein Durchmarsch wird es für die Konkurrenz aus Italien nicht.
Benedikt Schmal gibt für den Beitrag eine Experteneinschätzung ab. Der Artikel ist hier frei abrufbar.
Tutto bene mit Italo? Wettbewerb auf der Schiene muss nicht heißen, dass Orte abgehängt werden
Züge, blitzeblank, in denen Fahrgäste wirklich Gäste sind, statt einfach nur "Beförderungsfälle", wie es offiziell heißt – und Züge, die so richtig funktionieren und deren Tickets gar nicht so viel kosten. Echter Wettbewerb im Fernverkehr könnte das möglich machen. Die italienische Privatbahn Italo macht sich gerade startklar, aber nicht nur die DB, auch ProBahn und die Gewerkschaft EVG zeigen sich sichtlich nervös und befürchten, durch den zusätzlichen Wettbewerb könnten kleinere Ortschaften vom Fernverkehr abgeschnitten werden. Das muss nicht sein, sagt Forschung aus Mitteldeutschland.
Der Artikel ebenso wie der Audiobetrag ist hier abrufbar.
bft – Quo vadis Tankstelle? Ausblick zur „Zukunftstagung“
Mit der „bft-Zukunftstagung“ will der „Bundesverband Freier Tankstellen“ („bft“) gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Forschung zentrale Zukunftsfragen der Branche diskutieren. Im Fokus der Veranstaltung in Hannover stehen unter anderem neue Mobilitäts- und Energiekonzepte, auch FORMOE ist mit einem wissenschaftlichen Beitrag bei der Tagung vertreten und wird im Beitrag thematisiert.
"tankstelle" spricht im Vorfeld mit bft-Geschäftsführer Daniel Kaddik. Der Artikel ist hier abrufbar.
VERKEHRSWENDE
Wie Konsum und Edeka: Die deutschen Schienen als Genossenschaft?
Benedikt Schmal erörtert im Gespräch mit Wissenschaftsredakteur Florian Zinner, warum das deutsche Schienennetz sinnvoll als Genossenschaft organisiert werden könnte. Weitere Stimmen aus Forschung und Wissenschaft zum Vorschlag des FORMOE Forschungskoordinators kommen ebenfalls zu Wort.
Der Artikel ebenso wie der Audiobetrag ist hier abrufbar.
"Bringt keinen belegbaren Sicherheitsgewinn"
Jedes Jahr zum TÜV: Deswegen zweifeln Experten am Sinn des EU-Plans
Die EU will jährliche Pflichtinspektionen für ältere Autos – das stößt auf Widerstand: Brandenburgs Verkehrsminister Tabbert (BSW) ist skeptisch. Ein Forscher vermutet, dass es der EU gar nicht um die Verkehrssicherheit geht, sondern um ein verdecktes Konjunkturprogramm.
Der Artikel ist hier abrufbar.
Neues Forschungsprojekt im Osten
Tiefe Umbrüche in Automobilindustrie: Welche Folgen hat das für die Wirtschaft?
Wie wirkt sich die Verkehrswende auf die Automobil- und Mobilitätswirtschaft aus? Um die tiefgreifenden Umbrüche zu erforschen, starten die TU Ilmenau und BTU Cottbus-Senftenberg ein Forschungsforum. Ziel ist eine wettbewerbsfähige Mobilitätsstrategie - besonders für den Osten.
Der Artikelist hier abrufbar.
Die TU Ilmenau und die TU Cottbus-Senftenberg starten gemeinsam das das Forschungsforum Mobilitätsökonomik. Was genau bedeutet dies und welchen Nutzen soll die Forschung haben?
Der Artikel ist hier abrufbar.
Die Technische Universität Ilmenau und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg haben das Forschungsforum Mobilitätsökonomik gestartet. In der gemeinsamen Initiative erforschen sie die tiefgreifenden Umbrüche der Automobil- und Mobilitätswirtschaft aus ökonomischer Sicht. Mit interdiszi-plinärer Forschung und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik will das Forschungsforum die Weichen für die Mobilität der Zukunft stellen.
Der Podcast ist überall verfügbar, wo es Podcasts, zum Beispiel Spotify oder Apple Podcasts. Der korrespondierende FORMOE Policy Impuls #7 "Mobilität 2040: Warum Smart Mobility den ÖPNV nicht ersetzt, sondern rettet" ist hier abrufbar.
Der Podcast ist überall verfügbar, wo es Podcasts, zum Beispiel Spotify oder Apple Podcasts. Der korrespondierende FORMOE Policy Impuls #4 ist hier abrufbar.