Schon gewusst ?


Wusstest du...

Dass Arthur Conan Doyle (1859-1930), ein schottischer Arzt und Romanautor, der in seinen Kriminalromanen den Detektiv Sherlock Holmes zu einer der berühmtesten Figuren in der Kriminalliteratur machte, sich auch mit Fragen des Spiritismus beschäftigte ?

Nach dem Tod seines Sohnes Kingsley im 1. Weltkrieg glaubte er, bei Sèancen dessen Stimme zu hören, und wurde ein treuer Förderer des Spiritismus und dessen Anhänger. Er predigte auf Landreisen die Grundsätze des Spiritismus. In späteren Lebensjahren war er Vorsitzender der „London Spiritualist Alliance“, des „College of Psychic Science“ und der „Spiritualist Community“. Er schrieb interessante Bücher über das Thema: „The Vital Message“, „The History of modern Spiritism“ und „The Edge of the Unknown“.

Dass Emanuel Swedenborg (1688-1772), ein bekannter schwedischer Naturforscher und theosophischer Mystiker, Sohn eines Bischofs 1744 eindrucksvoll Visionen und Träume, in denen eine Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits aufgenommen wurde, hatte ?

Er war von seiner vielfältigen Ausbildung her alles andere als ein abergläubischer Mensch. Der Geist eines Verstorbenen erteilte Swedenborg am 7. April 1744 den Befehl, von nun an ausschließlich für die Kontakte mit der Welt der Verstorbenen zu leben. Er soll in einer Vision in Göteborg den gleichzeitigen Brand in Stockholm gesehen haben (1756).

Die Niederschriften seiner Visionen wirkten auf das Geistesleben bis in unser Jahrhundert: Goethe und Schiller, Schelling, Strindberg und William James haben sie beachtet, und über Jung wirkten sie auch auf die moderne Tiefenpsychologie.

Dass 95% der Menschheit an Gott glaubt ?

Es gibt trotzdem Krieg, Ignoranz und Ungerechtigkeit in Überfluss auf unserer Welt. Der Glaube an Gott kann auch krankhaft und zerstörend sein, wenn er die eigenen Attributen Gottes – die Liebe, die Weisheit, die Güte und die Gerechtigkeit – widerspricht und verleugnet. Gott zu verstehen verlangt von dem Menschen eine innere Bemühung, um immer die Weisheit und das psychische Gleichgewicht zu suchen, und eine externe Handlung des Verzichtes und des brüderlichen Dienstes gegenüber allen Naturwesen. Es wird nie Authentizität und Treue in dem Glauben an der Liebe Gottes, wenn der Mensch hasst, zerstört, betrügt und fanatisch handelt.

„Wenn jemand behauptet: Ich liebe Gott, und dabei seinen Bruder oder seine Schwester hasst, dann lügt er. Wenn er seine Geschwister, die er sieht, nicht liebt, dann kann er Gott, den er nicht sieht, erst recht nicht lieben.“ (I Johannes 4,21)

Dass der weitverbreitete Glaube an das Überleben (mit Reinkarnation) in Brasilien ein kulturelles Klima geschaffen hat, dass Erzählungen über angebliche Erinnerungen an ein früheres Leben begünstigt?

Kinder, die solche Behauptungen aufstellen, werden von ihren Eltern respektiert, wenn sie ihre Geschichten erzählen. Der amerikanische Reinkarnationsforscher Ian Stevenson erzählt in seinem Buch „Der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt“ 20 überzeugende und wissenschaftlich bewiesene Reinkarnationsfälle.

Dass gläubige Menschen seltener erkranken ?

Beten hilft und heilt. Zu diesem Ergebnis kommt Professor Dale Matthews von der Georgetown University (USA) nach Auswertung von 325 Studien. In über 75 Prozent der Untersuchungen gibt es demnach Belege dafür, dass religiöses Leben hilft, Krankheiten vorzubeugen, schneller gesund zu werden und länger zu leben. Nach den Erkenntnissen, die aus den Studien hervorgehen, gebe Beten in Gemeinschaft Sicherheit, weil einer den anderen in Glauben und Zuversicht stärke. Es entspanne, behebe die Isolation des Einzelnen und aktiviere das Immunsystem. "Beim Beten fließen mehrere psychologische Komponenten zusammen, die auf den Körper einwirken", sagt Professor Matthews. Er nennt es die „Arzttasche Gottes", in die Menschen so oft wie möglich hineingreifen sollten.

Im dem „Evangelium im Licht des Spiritismus“ von Allan Kardec, Kapitel 19, steht: „ Die Macht des Glaubens hat direkte und spezielle Wirkungen auf die magnetische Handlungen. Dank dieser agiert der Menschen über das Fluidum, einen universellen Agent; er verändert seine Eigenschaften und gibt ihm sozusagen einen unwiderstehlichen Impuls. Diejenigen, die eine große fluidische Kraft mit einem starken Glauben verbinden, können einfach durch einen geführten Willen im Dienst des Guten außergewöhnliche Phänomene von Heilung und ähnliches bewirken, welche in der Vergangenheit als Wunder angesehen wurden, obwohl sie nur die Folge eines Naturgesetzes sind. Deswegen sagte Jesus seinen Jüngern: Wenn ihr nicht heilen könnt, war es wegen dem Mangel an Glauben.“

Dass was als Böses bezeichnet wird, ist in Wirklichkeit der falsche Gebrauch göttlicher Kräfte ?

Böses ist Unwissenheit. Jesus ließ das klar, als er sagte: „Vater, vergib ihnen! Sie wissen nicht was sie tun“ (Lukas 23,34). Glücklicherweise liegt es in der Natur der Dinge, dass das Gute das Böse bekämpft. Und das Böse bekämpft das Böse. Dabei erschöpfen sie sich beide. Aber das Gute unterstützt auch das Gute, und sie werden beide stärker. Wer hasst, erzeugt im anderen ähnliche Gefühle, und beide leiden darunter, strafen sich gegenseitig. Hier ist das Gesetz der Ursache und Wirkung am Wirken. Liebe stärkt Liebe, Hass erschöpft Hass.

„Lass dich nicht vom Bösen besiegen, sondern überwinde es durch das Gute!“ – Paulus (Römer 12,21)

Dass damit der menschliche Körper am Leben bleibt, braucht er nicht nur Nahrung, Sauerstoff und Wasser, sondern auch lebensspendenden Äther (astrale Energien) ?

Durch die Kraftzentren (Chakras) des astralen Körpers wird dieser lebensspendenden Äther aufgenommen und in den menschlichen Körper geleitet. Die Inder nennen ihn Prana, und eine seiner Quellen ist die Sonne. Dieser Äther – oder das Prana – ist in der Atmosphäre weit verbreitet, während tagsüber die Sonne am Himmel steht, und es verringert sich, wenn die Sonne untergeht. Aus diesem Grund verschlimmert sich nachts oft der Zustand eines Patienten. Nach dem Sonnenuntergang absorbiert der Körper weniger Äther. Durch tiefes Atmen jedoch kann man diese Art von Lebenskraft jederzeit aufnehmen.

Dass das Gehirn 30 Milliarden Bits von Informationen per Sekunde rechnen kann ?

Es hat das Äquivalent von Zehntausend Kilometer Leitungen und Kabeln. Das Nervensystem enthält circa 28 Milliarden Neuronen. Jedes Neuron ist ein winziger Computer, der autark ist. Es kann circa 1 Milliarde Bits von Informationen rechnen. Eine Reaktion in einem Neuron kann auf Tausenden Millionen anderer Neuronen wirken, in einer zeit niedriger als 20/1000 Sekunden, das heißt, 10 Male kürzer als ein Lidschlag des Auges.

Unser System des Denkens ist „ein ständig mit sich selbst reden“, ein innerer Dialog, der durch Fragen und Antworten stattfindet. Die Frage ist das Wichtigste, denn wir können durch die Gehirn- und Intuitionsfähigkeit Antworten für praktisch alle Probleme erlangen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten von Fragen : Die Verstärkende (Was gibt es so Großes in diesem Problem?) und die Abschwächende (Warum kann ich nicht dieses Problem lösen?).

Die Wahl einer verstärkenden Frage hängt anfänglich von einer Bewusstseinsbildung ab, daher kann sie automatisch werden.

„Erinnere dich: Nicht nur die Fragen, die wir stellen, bilden unser Schicksal, sondern auch diejenige, die wir nicht gestellt haben.

„Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird.“ Paulus (Römer 12,2)

Dass der amerikanische Astronauten Edgar Mitchell von Apollo XIV sich mit psychischen und geistigen Phänomenen beschäftigt ?

Er hatte nach Betreten des Mondes ein so tiefes mystisches Erlebnis, dass er nach seiner Rückkehr auf die Erde in Kalifornien, in den frühen siebziger Jahren, das „Institut für noetische* Wissenschaften“ gründete, eine Stiftung zur Erkundung eines neuen „Innenraumes“. Er sagte einmal: „Mei Blick auf die Erde war ein flüchtiger Eindruck von Göttlichkeit“. „Wir gingen zum Mond als Techniker, wir kamen als Menschenfreunde zurück“.

*Noetische Welt: die fünfte Dimension. In der noetischer Welt sind Zeit und Raum überwunden.

(Texten aus verschiedenen Quellen)