Die Zunge ist ein übersinnlicher Muskel, der im Körper nichts verbindet, sondern ein "virtuelles" zweites Ende hat. Ohne sie gäbe es keine Geschichten, die eine Frucht der Sprache, also vor allem der Zunge sind. Sprache ist erpicht. Deshalb wollen Geschichten immer auf etwas hinaus, aber sie erreichen es nie (solange sie etwas taugen...). Noch besser wird das Anliegen der Zunge, unsere Sehnsucht nach Unendlichkeit, durch die Serie umgesetzt. Eine gute Serie hat kein Ende, bestenfalls stirbt sie (wie Tony Soprano). Aber ist Sterben oder Abbruch ein Ende?