Den Mond durch ein Teleskop zu betrachten ist unglaublich faszinierend.
Besonders interessant ist die Grenzregion zwischen Tag- und Nachtseite des Mondes, der sog. Terminator.
Während die großen Flächen noch im Dunkel der Mondnacht liegen, leuchten schon die ersten Bergspitzen im Sonnenschein auf.
Die Detailaufnahmen von Mondkratern und Regionen mache ich mit der ZWO 120 MC Astrocam und verschiedenen Barlowlinsen.
Fotografiert am 31.Mai 2017 durch das Skywatcher 200/1000 mit der EOS1200D.
Links oberhalb der drei markanten Krater in der Bildmitte ist die Landestelle von Apollo 11.
Der Mond in HD
Zusammengesetz aus 14 Einzelbildern
die mit der ZWO 120MC durch das
Skywatcher 200/100 aufgenommen wurden.
Alphonsus
Aufnahme gewonnen aus 2 min Video mit ZWO 120 MC durch das Skywatcher 200/1000 mit 2fach Barlowlinse.
Videobearbeitung mit AutoStakkert, Geschärft mit RegiStax6, Histogramm Fitswork, Farbbearbeitung Gimp
Alphonsus ist ein Mondkrater mit 117 km Durchmesser.
Die Wälle des Kraters erheben sich bis zu 3 km über den Kraterboden. Ein in Nord-Süd-Richtung verlaufender, 15 km breiter, gratartiger Rücken teilt den Kraterboden und tangiert einen etwa 1 km hohen Zentralberg.
Quelle: Wikipedia
Arzachel
Arzachel ist ein Einschlagkrater südlich des Kraters Alphonsus. Der Krater befindet sich in der Nähe von der Mondmitte.
Er hat einen Durchmesser von 96 km und eine Tiefe von etwa 3.600 m. Im Krater findet sich ein Zentralberg von ca. 1.500 m Höhe.
Im Inneren des Kraters verläuft eine Reihe von Brüchen, die Rimae Arzachel.
Copernikus
Der König der Mondkrater!
Copernicus (auch Kopernikus geschrieben) ist ein Krater vom Typus Ringgebirge.
Er hat einen Durchmesser von 90–95 km.
Außergewöhnlich ist an dem Einschlagkrater, dass er nicht nur einen, sondern mehrere Zentralberge besitzt, die bis zu 1,2 km hoch sind. Der Kraterwall ist deutlich terrassenförmig gegliedert und wenig erodiert, weil er einen der jüngsten Großimpakte auf dem Mond darstellt. Während der Kraterboden etwa 3800 m tiefer als die Wallkämme liegt, überragen diese die umgebende Ebene nur etwa 900 Meter. Derart große Unterschiede der Höhenniveaus sind selten.
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Plato und die Mondalpen
Der Mondkrater Plato befindet sich im Norden der uns zugewanten Mondseite. Er hat einen Durchmesser von gut 100km. Der Kraterbecken füllte sich flüssigen Basalt, wodurch der auffällig glatte Kraterboden entstand. Rechts neben Plato befindet sich das Gebirge der Mond-Alpen. Es wird von dem etwa 20km breiten Tal durchtrennt (Vallis Alps).
Rupes Recta
Die Rupes Recta oder gerade Furche – früher auch Lange Wand genannt – ist eine markante Geländestufe auf dem Mond. Sie grenzt das große, leicht gewellte Mare Nubium gegen die glatte Oberfläche einer seiner östlichen Buchten ab und ist im streifenden Licht der Halbmondphasen durch ihren Schattenwurf schon in kleinen Fernrohren deutlich zu sehen.
Wenn die Schattengrenze des Terminators mehr als 20–30° entfernt liegt, d. h. zwei Tage später, verschwindet die Struktur und ist nur mehr in größeren Fernrohren (ab etwa Achtzöller) zu sehen. Nach drei Tagen wird sie praktisch unsichtbar.
Die Länge der Furche wird in der selenografischen Literatur mit 96 bis 130 km angegeben, ihre Höhe mit etwa 250 Meter und ihre Breite mit 2–3 km. Entgegen der Ansicht früherer Mondforscher stellt sie also keinen Steilhang dar, sondern eine Stufe mit knapp 10° Neigung, die allerdings durch ihre sehr gerade Form auffällt.
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Der Hesiodusstrahl
Eines der bekanntesten und schönsten Ereignisse mit dem Spiel von Licht und Schatten auf der Mondoberfläche ist der Hesiodus-Strahl. Zwei Tage nach dem ersten Viertel ist dieses besondere Schauspiel in Form eines Lichtstrahls im Krater Hesiodus zu einem bestimmten Zeitpunkt zu bewundern.
Der Lichtstrahl entsteht durch eine Lücke in den Wällen des Krater Hesiodus und dem daran grenzenden Krater Pitatus.
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Sinus Iridum
Die Sinus Iridum (deutsch: ′′Regenbogenbucht;′′ fälschlich auch „Sinus Iridium“) ist eine Ausbuchtung des Mare Imbrium, einer Tiefebene auf der erdzugewandten Seite des Erdmondes. Der Durchmesser der Basaltbucht beträgt 236 km.
Die Marebucht war das angekündigte Ziel der chinesischen Raumsonde Chang’e-3. Deren Landung erfolgte am 14. Dezember 2013 östlich der Bucht im Mare Imbrium, aber noch innerhalb des geplanten Landebereichs.
Zehn bis elf Tage nach Neumond wird der Kraterrand bei zunehmendem Mond bereits von der Sonne beschienen, während die Tiefebene noch im Schatten liegt. Dabei entsteht die Illusion eines Henkels, so dass der beleuchtete Kraterrand auch Der Goldene Henkel genannt wird.
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Apollo 11 Übersicht
Apollo 11 war die fünfte bemannte Raumfahrtmission des Apollo-Programms und der erste bemannte Raumflug mit einer Mondlandung. Die Mission einschließlich Mondlandung am 20. Juli 1969 verlief erfolgreich. Damit erreichte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA das 1961 von US-Präsident John F. Kennedy vorgegebene nationale Ziel, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder sicher zurück zur Erde zu bringen.
Die Koordinaten sind: 0,674°N / 23,473°O
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Apollo 11
Landeplatz vergrößert und beschriftet
Apollo 12 und Apollo 14
Für Apollo 12 wurde ein Landeort bei 3 Grad 11 Minuten und 51 Sekunden südlicher Breite und 23 Grad 23 Minuten und 8 Sekunden westlicher Länge im Oceanus Procellarum festgelegt. Der Landeplatz wurde so gewählt, dass es möglich war, Teile von der am 20. April 1967 auf dem Mond gelandeten Raumsonde Surveyor 3 auszubauen, um diese anschließend wieder zurück auf die Erde zu bringen. Conrad und Bean landeten die Mondfähre am 19. November 1969 um 06:54 UT nur 163 Meter entfernt von dieser Sonde.
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Apollo 14 landete am 5 Februar 1971 um 09:18:11 UTC auf dem Mond. Koordinaten: 3,645°S / 17,471°W
Ziel war das Fra-Mauro-Hochland, das eigentlich von Apollo 13 hätte besucht werden sollen. Nachdem ein Problem mit der Bordelektrik der Landefähre behoben war, wartete ein sehr umfangreiches wissenschaftliches Programm auf die Astronauten. Neben einem erweiterten ALSEP (Apollo Lunar Surface Experiments Package) hatte die Mannschaft eine ganze Reihe kleinerer Messgeräte im Gepäck.
Der wie bei Apollo 11 und Apollo 15 auf der Oberfläche des Mondes aufgestellte Laserreflektor (LRRR) ermöglicht bis heute präzise die Entfernung zwischen Mond und Erde bis auf wenige Zentimeter genau zu messen.
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Apollo 15
Apollo 15 war die erste erweiterte Mission mit verlängertem Mondaufenthalt und größerem wissenschaftlichen Programm sowie die erste Mission mit dem Mondauto Lunar Roving Vehicle.
Als Landegebiet wurde die Hadley-Rille im Apenninen-Gebirge des Mondes ausgewählt. Die Landung erfolgte am 30. Juli 1971 um 22:16:29 UTC. Koordinaten 26,132°N / 3,634°O
Es war die härteste Landung des gesamten Programmes auf Grund einer relativ hohen Sinkgeschwindigkeit von 2,0 m/s wegen des geänderten Raketentriebwerks und erhöhten Gewichts des Landers. Trotz schwierigen Anflugs im bergigen Terrain wurde eine Landung im Zielgebiet nur 550 m entfernt von der geplanten Landestelle erreicht.
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Apollo 15
Landeplatz vergrößert und beschriftet
Apollo 16
Apollo 16 landete am 21. April 1972 um 02:23:35 GMT . Die Koordinaten sind 8,973°S / 15,500°O
Der Landeplatz von Apollo 16 lag im lunaren Hochland, einer bis dahin unerforschten Mondregion. Die Mondlandung und das vorrangige Ziel der erweiterten wissenschaftlichen Erforschung wurde erfolgreich abgeschlossen. So konnte bewiesen werden, dass die Hochländer, die aus der Frühzeit der Mondentstehung stammen, hauptsächlich durch Meteoriteneinschläge geformt wurden. Dadurch konnte die damals vorherrschende Theorie, dass diese vor allem durch Vulkanismus entstanden sind, widerlegt werden.
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Apollo 16 Landeplatz beschriftet
Apollo 17
Tja, da müssen wir noch ein bisschen warten
Der Landeplatz von Apollo 17 ist der Nordöstlichste von allen und daher am besten vor dem ersten Viertel zu fotografieren.
Dazu sollte der Mond möglichst hoch stehen und natürlich muss das Wetter mitspielen😉.
Wer ihn schonmal suchen möchte:
Er liegt am südöstlichen Rand des Mare Serenitatis, am Übergang zum Mare Tranquilitatis.
Dort findet man den Krater Vitruvius. Etwas nördlich davon in der ziemlich bergigen Region landete Apollo 17 am11. Dezember 1972 um 19:54:57 UTC : Koordinaten: 20,191°N / 30,772°O.