Manche Ideen entstehen aus einem Gespräch, andere aus dem Herzen.
Bei Annemarie war es beides.
Als Gemeindrätin und Seniorenreferentin der Gemeinde Zolling hatte sie im Jahr 2021 den Mut, in einer Gemeinderatssitzung einen Antrag zu stellen, der vieles ins Rollen brachte: die Gründung einer Arbeitsgruppe für Seniorengerechtes Wohnen.
Ihr Satz von damals ist bis heute Leitmotiv geblieben:
„Unsere Senioren haben es verdient, dass wir uns um sie kümmern.“
Annemarie ist Mutter von zwei Töchtern, Pfarrgemeinderatsmitglied und engagiert sich seit vielen Jahren bei Dorffesten, im Kirchenleben und in der Seniorenarbeit.
Mit ihrer offenen Art, ihrem Organisationstalent und ihrer Ausdauer hat sie die Gruppe von Anfang an geleitet – als Herz und Motor des Projekts.
Sie hält den roten Faden, wenn es um nächste Schritte, Sitzungen oder Gespräche mit Fachstellen geht, und verliert dabei nie den Blick für das Wesentliche: dass am Ende ein Lebensort entsteht, an dem sich ältere Menschen in Zolling zu Hause fühlen können.
Wenn es um das Wohl älterer Menschen geht, spricht Andrea aus Erfahrung – nicht nur aus dem Herzen, sondern auch aus ihrem Beruf.
Als Krankenschwester, Gemeindrätin und Jugendreferentin der Gemeinde Zolling kennt sie die Herausforderungen, die Pflege, Betreuung und Alltag miteinander verbinden müssen. Sie arbeitet täglich im Pflegebereich und weiß genau, wo Unterstützung gebraucht wird – für Seniorinnen und Senioren ebenso wie für deren Angehörige.
Auch sie ist Gemeinderätin und engagiert sich mit großem Einsatz in unserer Arbeitsgruppe. Besonders am Herzen liegt ihr die Einrichtung einer Tagespflege, um pflegenden Familien eine spürbare Entlastung zu ermöglichen.
Mit ihrem Fachwissen, ihrem klaren Blick und ihrer bodenständigen, pragmatischen Art bringt Andrea die Gruppe immer wieder ein Stück weiter – Schritt für Schritt, mit Herz und Verstand.
Christian möchte als Gemeinderat den Ort, in dem er lebt, aktiv mitgestalten.
Als Maschinenbauingenieur schätzt er eine strukturierte und durchdachte Herangehensweise – und genau das bringt er in unsere Arbeitsgruppe ein.
Er denkt auch die schwierigen Fragen mit und scheut sich nicht davor, Dinge zu hinterfragen. Besonders wichtig ist ihm Transparenz gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, denn das Projekt Angerhof ist ein Gemeindeprojekt, das Offenheit und Nachvollziehbarkeit verdient.
Christian weiß, dass viele – so wie auch seine eigenen Eltern – eines Tages auf seniorengerechtes Wohnen angewiesen sein werden.
Darum setzt er sich dafür ein, dass das Projekt wirtschaftlich tragfähig, menschlich sinnvoll und für alle verständlich bleibt.
Manuela ist Gemeinderätin, Kulturreferentin und Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Zolling e. V.. Sie erlebt in dieser Aufgabe täglich, was Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen bewegt.
Ob es um Seniorenarbeit, Familien oder Jugendbildung geht – sie kennt die Sorgen und Bedürfnisse der Zollinger Bürgerinnen und Bürger hautnah.
Aus ihrer Erfahrung weiß sie, wie wichtig es ist, rechtzeitig Strukturen zu schaffen, die im Alter tragen.
Darum setzt sie sich in der Arbeitsgruppe dafür ein, Pflege und Nachbarschaft als Teil eines gemeinsamen Lebensraums zu denken. Ihr Engagement verbindet Nähe, Verantwortungsbewusstsein und den Blick dafür, was eine Dorfgemeinschaft stark macht - die Interaktion von Vereinen, Rathaus und hilfsbereiten Menschen.
Rudolf bringt Struktur in die Ideen.
Mit seiner Erfahrung aus mehreren Bau- und Förderprojekten weiß er genau, worauf es bei Planung, Antragstellung und Umsetzung ankommt.
Als Technical Consultant am Bayerischen Staatsforschungszentrum für Landwirtschaft war er gewohnt, komplexe Abläufe zu koordinieren und Projekte von der Idee bis zur Förderfähigkeit und Endphase zu begleiten.
Sein professionelles Rahmenkonzept für das seniorengerechte Wohnen in Zolling bildet heute die Grundlage für die Förderung des Projekts Angerhof.
Rudolf denkt strategisch, prüft Abläufe und sorgt mit seinem Wissen dafür, dass die vielen Ideen der Gruppe in tragfähige Bahnen kommen.
Wolfgang Radecker weiß, wovon er spricht.
Er war viele Jahre in der Pflege tätig, hat auch heute mit Menschen aller Herkunftsbereiche zu tun und kennt die Herausforderungen, die entstehen, wenn gute Betreuung und bezahlbares Wohnen zusammenfinden sollen.
Gerade deshalb hat er sich unserer Arbeitsgruppe angeschlossen: Er möchte seine Erfahrung und sein Wissen einbringen, um tragfähige Lösungen für die Zukunft zu gestalten.
Mit seiner ruhigen Art und seinem kritischen Blick fürs Wesentliche bringt er verschiedenste Aspekte in die Diskussionen ein und hilft mit, dass Wesentliches gut durchdacht wird.
Thomas Rattenhuber weiß, worauf es im Pflegealltag ankommt – und das nicht nur aus beruflicher Sicht.
Als Geschäftsführer und Mitinhaber eines Unternehmens für Gesundheitstechnik, Pflegeausstattung und Sanitätsbedarf kennt er die Anforderungen, Auflagen und Förderbedingungen für seniorengerechte Einrichtungen bis ins Detail.
Sein Rat ist praxisnah und lösungsorientiert. Er hilft uns, die Planungen so zu gestalten, dass sie nah am Menschen und den tatsächlichen Bedürfnissen unserer Senioren bleiben.
Mit einer ruhigen, mitdenkenden Art achtet er darauf, dass Theorie und Praxis immer im Einklang stehen.