Wie wollen wir im Alter leben – und vor allem: wo?
Diese Frage stand am Anfang des Projekts „Angerhof – Wohnen im Alter“ in der Gemeinde Zolling. Sie wurde nicht am Schreibtisch entwickelt, sondern aus der Mitte der Bevölkerung heraus gestellt.
Bereits im Jahr 2022 zeigte unsere umfassende Gemeindeumfrage deutlich:
Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, ihren Lebensabend in der vertrauten Umgebung zu verbringen – eingebunden in das soziale Leben der Gemeinde und nicht losgelöst davon.
Aus dieser Erkenntnis entstand kein einzelnes Bauprojekt, sondern ein konzeptioneller Ansatz, der drei zentrale Bereiche miteinander verbindet:
eine Seniorenwohnanlage, die selbstständiges Wohnen im Alter unterstützt
ein Sozialbüro / Quartiersmanagement als Anlaufstelle und fachlich unterstützendes, verbindendes Element
eine Tagespflege, die Betreuung im Alltag ermöglicht
Diese drei Säulen bilden bis heute das Fundament der weiteren Planungen.
Von Beginn an war klar:
Es geht nicht nur um Gebäude, sondern um ein lebendiges Umfeld in der Zeit des Älterwerdens, das Begegnung ermöglicht, Selbstständigkeit erhält und Unterstützung dort bietet, wo sie gebraucht wird.
Die weitere konzeptionelle Entwicklung erfolgt seither schrittweise – im Zusammenspiel von Arbeitskreis, Gemeinderat und fachlicher Planung.