Gemeinschaften‎ > ‎

Feuerwehr

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Akelsbarg/Felde/Wrisse:

 

Mit dem Gesetz vom 15. Dezember 1933 wurde den Gemeinden der Feuerschutz übertragen. Im Winter 1934 entschlossen sich die Ortschaften Akelsbarg, Felde und Wrisse, gemeinsam einen Löschverband zu gründen. Dazu stellten sich spontan 21 Männer zur Verfügung.

 

Im Jahre 1935 konnte dann auch die erste Handdruckspritze in Betrieb genommen werden, die von einem Pferdegespann gezogen wurde. Schon im gleichen Jahr kam diese Spritze bei einem Brand auf dem Hof von Ocke Friesenborg in Wrisse zum Einsatz, wobei sie sich bestens bewährte. Nach dem 2. Weltkrieg löste sich die Ortschaft Akelsbarg aus dem Löschverband, um eine eigene Feuerwehr zu gründen. Nach dieser Trennung war es für die Wehr Felde/Wrisse ein großes Ereignis, als die erste Wehrmachtsmotorspritze angeschafft werden konnte. Ein weiterer Höhepunkt war 1951 die Errichtung des Feuerwehr-Gerätehauses in Felde. Im Frühjahr 1962 schließlich konnte das erste Tragkraft-Spritzenfahrzeug (TSF) erworben werden. In der Zeit von 1962 bis 1978 gab es bei den beiden Wehren keine Veränderungen.

 

Mit der Gebietsreform 1972 wurde Wrisse Ortsteil der Gemeinde Großefehn. Das hatte auf unsere Wehr eine bedeutende Auswirkung. Unter massiven Druck der Gemeinde wurde die erneute Zusammenlegung der Wehren Akelsbarg/Felde/Wrisse erzwungen. Nach dem Zusammenschluß am 23. März 1979 wurden die beiden alten Fahrzeuge (TSF) außer Dienst gestellt und ein neues Tragkraftspritzen-Fahrzeug angeschafft.

 

Anfang 1988 wurde in Akelsbarg ein neues Gerätehaus in Eigenleistung erstellt. Zu diesem Zeitpunkt war die Feuerwehr mit einem TSF und einem Mannschafts-Transportwagen (MTW) ausgerüstet. Nach langen Verhandlungen mit der Gemeinde konnte schließlich 1994 ein den heutigen Anforderungen entsprechendes Löschgruppen-Fahrzeug (LF 8) in Dienst gestellt werden. Zugleich wurde jedoch der MTW von der Gemeinde abgezogen.

 

Die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Akelsbarg/Felde/Wrisse sind in all den Jahren die gleichen geblieben. sie lauten immer noch 'Retten - Löschen - Bergen'. Darüber hinaus werden Hilfeleistungen bei öffentlichen Veranstaltungen gegeben. Besonders wird natürlich die Aus- und Fortbildung aller Kameraden gefördert, um immer auf dem aktuellen Stand zu sein.

 


1988 öffnete sich unsere Feuerwehr als erste in der Gemeinde Großefehn dem weiblichen Geschlecht: zwei junge Damen wurden in die aktive Gemeinschaft aufgenommen. Daran mußten sich vielleicht einige erste gewöhnen, aber dieser Vorgang ist zeitgemäß und wird bestimmt seine Vorteile haben.

 

Comments