« Si un membre du corps de Christ souffrent, tous les membres souffrent avec lui... », La Bible, 1 Corinthiens 12:26
La paroisse de Schwindratzheim Hochfelden a choisi de soutenir avec l'EPAL et en partenariat avec les Missions Luthériennes, le projet « Éthiopie » « Wasserprojekt ».
A cause d'un nouveau déficit de pluie et du rapide renchérissement des denrées alimentaires de base suite à la montée du prix des céréales sur le marché mondial, on estime à 4,5 millions le nombre de personnes menacées par la faim en Éthiopie. Les paysans sont encouragés à augmenter leur production mais bien souvent ne savent pas conserver leurs récoltes ou n'ont pas les moyens de le faire : ils se voient obligés de tout vendre de suite à des intermédiaires qui sont seuls à profiter de l'évolution du marché.
Il est donc important que l'Église Mekane Yesu poursuive, dans le cadre d'action of churches together (ACT), son aide aux populations déshéritées. L'œuvre missionnaire de Hermannsburg vient d'envoyer l'ingénieur hydrologue Jean Steuernagel dans le Synode Centre-Sud pour organiser la campagne de captage d'eau potable et la construction de citernes pour les habitants de 38 villages (environ 10 000 personnes).
Wasserprojekt in Zeway/Äthiopien - Einige Infos...
Seit Juni 2008 ist das Projekt operationell, dass heißt, dass die ersten Mitarbeiter rekrutiert wurden. Der ganze Rekrutierungsprozess hat sich dann bis Dezember 2008 hingezogen. In der Zwischenzeit wurden vor allem logistisch-infrastrukturelle Dinge erledigt - das Büro organisiert und eingerichtet, die Fahrzeuge beschafft und angemeldet. Die Zielgemeinden wurden nochmals mehrfach aufgesucht, wir haben mit ihnen gesprochen und nochmals erläutert was wir gemeinsam mit den Menschen machen wollen. In diesem Zusammenhang wurde auch noch einmal eine Sozio-ökonomische Studie durchgeführt.
Ich bin selber im August dazu gestoßen. Habe erstmal einen kurzen Sprachkurs gemacht und war dann richtig bei der Projektimplementierung ab Oktober dabei. So hatten wir also in 2008 noch drei Monate Zeit, um technische Maßnahmen durchzuführen die fuer 12 Monate geplant waren. Wir haben mit einer Wasserleitung begonnen, haben unterschiedliche Trainings gegeben und viele Plumpsklos mit den Menschen vor Ort errichtet.
In 2009 haben wir die Wasserleitung weitergeführt (so dass jetzt fast 10km Wasserleitung verlegt werden konnten plus mehrerer Wasserentnahmestellen) so wie auch die anderen genannten Aktivitäten. Dazu kommen jetzt noch die Errichtung von anderen Installationen wie die Anlage von Regenwasserauffangeinrichtungen und die Optimierung des bereits vorhandenen Wasserbeckens einer Gemeinde.
Wir arbeiten sehr viel mit Trainings und setzen dabei auch auf Breitenwirkung durch die Teilnehmer selber, bei den Toiletten und Hygiene & Sanitärmaßnahmen klappt das schon sehr gut.
Die freiwillige Mitarbeit der lokalen Gemeinschaft ist sehr befriedigend. Es ist schön zu sehen, wenn 200-300 Menschen zusammen an einem gemeinsamen Vorhaben arbeiten.
Momentan ist in der Gegend um eine Gemeinde Cholera ausgebrochen, so dass unsere Hygienetrainings noch mehr Gewicht haben. Wir arbeiten deswegen auch mit den relevanten örtlichen Büros zusammen, um einem weiteren Ausbruch entgegenzuwirken.
Desweiteren werden wir kommenden Monat mit Vertretern unserer Zielgemeinden Besuche anderer Projekte durchführen, um ihnen die Möglichkeit zu gebe direkt zu sehen, dass geplante Maßnahmen vollen Erfolg haben können. Erfahrungsgemäß sind diese Besuche ein Motor für die Projektimplementierung.
Wir können mit dem Gesamtprojektfortschritt zufrieden sein, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass wir mit einem guten halben jahr Verspätung angefangen haben.
Mit herzlichen Grüßen aus dem Rift Valley,
Jens Steuernagel
Project Advisor
WASUPA Project (EECMY-ELM-EED)