Um 09:05 in der Früh, in Thun: Gleis 1, trafen wir uns und manche hatten etwas lustiger gepackt als andere. Die Zugfahrt war sehr lustig und auch ultra eng wegen unserer Taschen und Koffern. Nach genau 40 min waren die meisten am Bahnhof Kandersteg, denn in den Zug hatten es nicht alle geschafft, aber zum Lunch waren alle beisammen.
Nachdem wir unser Gepäck ausgepackt und uns eingerichtet hatten, gingen wir in den Speiseraum und assen unseren Lunch. Es war sehr lustig, aber wir mussten uns noch daran gewöhnen, dass es mega laut war. Wir gingen auf unsere Zimmer und räumten ein. Danach chillten wir fast alle im Gemeinschaftsraum und diskutierten, lachten und spielten “Wahrheit oder Tat”. Irgendwann hiess es: "Wir gehen skifahren. Alle packten ihre Ausrüstung und zogen sich an. Etwa um 12:00 stiegen wir in den Bus, Richtung Bahnhof.
Wir machten uns erst etwas später auf den Weg mit den Schlitten. Die Schlittel-/Wanderwege waren sehr schön, aber man kam nicht immer gleich schnell voran. Als wir beim Oeschinensee angekommen waren, verbrachten wir dort circa eine Stunde auf dem Eis, die Hälfte der Zeit lagen wir einfach am Boden, weil es natürlich sehr glatt war. Auf dem Weg zurück zur Gondelstation ging es nur noch bergauf und wir mussten noch diese Schlitten schleppen. Fast angekommen, trafen wir noch eine Gruppe der Skifahrer:innen und hatten einen kleinen Schwatz zusammen. Anschliessend waren alle wieder oben und wir machten eine Essenspause. Nach der Pause gingen die Skifahrer:innen wieder los und wir fuhren mit der Gondel runter und gingen noch ins Dorf.
Als erstes teilten wir die Gruppen in "schnell" und "langsam" auf; in der schnellen Gruppe waren Finn, Sven, Cyril, Liam, Raphael, Micha und Mia. Unsere Gruppenleiterin war Frau Bürgisser.
In der langsamen Gruppe waren Elie, Naira, Ayla, Annalena, Jamila, Dominik, Sarah und Nuria. Gruppenleiter war Herr Mauron. Wir fuhren etwa bis 14:00 Uhr, wo wir uns alle bei der Bergstation trafen. Dann durften wir noch eine Stunde für uns fahren, bis wir dann schliesslich alle zusammen die Talabfahrt machten und wieder zurück in die Hütte gingen.
Als wir mit dem Bus wieder ankamen, wechselten wir unsere Kleider und die Kochgruppe ging in die Küche. Wir anderen gingen in den Gruppenraum und redeten wirres Zeugs. Das Abendessen war sehr fein und auch gesund, denn es gab Teigwaren mit Bolognesesosse und Gemüse darin. Als die Kochgruppe mit dem Abwasch fertig war, machte die Abendprogrammgruppe alles bereit und so konnten die Theater starten. Etwa um 22:00 Uhr gingen alle Zähneputzen ins Bett.
Ich war seit ein paar Tagen krank gewesen, bevor das Lager gestartet war. Wir dachten, dass ich am Mittwochmorgen nach Kandersteg gehen könnte, was aber nicht der Fall war. Am Dienstagabend packte ich alles, damit ich am Morgen dann mit Herrn Röthlisberger nach Kandersteg mitfahren konnte. Es ging mir am Mittwoch aber dann noch schlechter, sodass ich zuhause bleiben musste. Ich schaute Serien auf Netflix und schlief viel. Ich fand es sehr schade, dass ich nicht mit konnte, aber es hätte auch nichts gebracht, mit einer Erkältung, Fieber und Kopfschmerzen in ein Lager zu gehen, ich wollte ja niemanden anstecken.