Art of Zero
~ Es einfach gut sein lassen ~
Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
~ Es einfach gut sein lassen ~
Gedanke
Wer klug ist, lässt den Dingen ihren Lauf. Es bleibt eh erhalten, was Bestand hat.
Dokumentation
Einen Anhaltspunkt möchte ich der Leserschaft geben. Niemand braucht alles sofort zu erreichen. Manche Dinge schließen sich zeitlich aus und kommen keinesfalls gleichzeitig vor. Mancher Schaltzustand zeichnet sich durch genau dieses Verhalten aus.
Ich habe eingesehen, dass ich zu jeder Zeit die richtigen Entscheidungen treffen muss und darum etwas zu lernen habe, das wirklich gut ist. Garantien gibt es in diesem Dasein keine. Wer glücklich sein möchte, der muss auch diese Lektion verstehen.
In meinem Dasein bewege ich mich in einem gewissen Rahmen, wie er mir schon gut bekannt ist. Ich halte mich zumeist an einem Ort auf, den ich für mich bestimmt habe. Mit der Zeit habe ich dort erfahren, wo ich bin und was das für mich bedeutet. Das geschieht auf reguläre Art. Ich kümmere mich kaum darum, solange alles im grünen Bereich ist. Auf diese Weise sind mir manche Dinge vertraut geworden. Ich brauche sie für mein Leben.
Etwas Gutes möchte ich erhalten. Meine Überlegungen werden von mir gründlich durchgeführt. Alles kann abgeschlossen werden, was bestanden hat. Meine Ideen habe ich auf diesen Rahmen beschränkt. So habe ich festgelegt, was ich machen möchte.
Die gültigen Bedingungen für mein Leben erkenne ich an. Ich habe stets an die Wahrheit der Worte geglaubt. Sie bewirken etwas. Das ist meine Annahme. Darum setze ich sie frei.
Das Folgende habe ich gut verstanden.
Es wird kein Vermögen geben, das mir erlauben kann, über meinen eigenen Bereich hinauszuwachsen. Wenn ich etwas erreichen möchte, muss ich das durch die innere Ordnung bei mir selbst hervorrufen.
Mittels dieser Instruktion bilde ich die Grundlagen für mein Werkschaffen.
Etwas habe ich erklären wollen. Darum habe ich die Verhältnisse untersucht, die mein Dasein bedingen und festgemacht, was sie ausmacht. Die Begrenzungen, die ich schon erfahren habe, zeichnen mein Leben aus. Was ich als Erkenntnis ansehe, hat das mir bereits Bekannte nochmals bestätigt. Es ist wie eine Offenbarung, dass sich alles bei mir fügt. Dafür möchte ich dankbar sein.
Mit dieser Haltung gehe ich um und flechte meine Dankbarkeit als Idee im Alltag in meine Handlungen ein.
Etwas ist klar. Das Wesen der Dinge bleibt zurecht verborgen. Was ist, darf gerne wahr sein. Das brauche ich mit niemandem zu diskutieren.
Stattdessen fokussiere ich mich auf die Wirksamkeit meiner Arbeit. Bei meinem Werkschaffen habe ich versucht, die bei mir vorhandenen Vorgänge zu beleuchten. Diese Aufgabe ist umfangreich, weil sie auch meinen Innenbereich betrifft. Es ist selten einfach, weil man vieles in einer für andere Leute verständlichen Weise zu formulieren hat, was doch eigentlich von spezieller Art sein wird.
Da habe ich mich auf dieses Leben eingelassen. Zu diesem Zeitpunkt, als ich diese Schriften von mir nachträglich revidiert habe, ist es mir geschehen, dass sich mir manche Blickwinkel erneut eröffnet haben, die ich grundsätzlich gut kenne. Darum kommt die Lesung meiner Schriften einer Entdeckungsreise gleich.
Dokumentation
Mit Freude vollbringe ich meine Arbeit und bin glücklich. Man hat mir angesehen, dass das so ist. Meine Freunde haben zu mir gehalten. Sie sind für mich da.
In diesem Dasein versuche ich einen Weg einzuschlagen, auf dem ich meine Dinge beständig fortführen kann. Dabei ist ein Werk entstanden, das von mir anhand eigener Überlegungen gebildet worden ist.
Ich habe sprachlich abgebildet, was ich gedacht habe und so eine Basis für mein Werkschaffen errichtet. An diesen Schriften sitze ich und lese sie gerne. Das Verhältnis von mir zu meinem Werk ist gutartig. Ich kann mich dank seiner Beständigkeit mental stabilisieren, wenn ich damit umgehe.
Im Grunde schaffe ich es für mich. Aber es kann auch sein, dass andere Leute davon profitieren. Wer sich meine Dinge angesehen hat, der wird auch etwas davon haben.
Jeder ist frei darin, was er sieht, denkt und macht.
Impuls
Es wird kaum anzunehmen sein, dass von einem Menschen beständige Dinge hervorgebracht werden. Es wäre eher zu erwarten, dass etwas, was von selbst besteht, erhalten bleibt.
Gedanke
Alles ist schon da. Alles ist durchweg geordnet. Das Gegebene ist einheitlich. So ist es bekannt.
Impuls
Wer schon einmal eine Eingabe in ein System der Resonanz getätigt hat, der wird wissen, dass die Dinge von sich aus bestehen müssen, um sich nachhaltig auswirken zu können. Genau gleich verhält es sich bei uns, wenn wir eine Erkenntnis gewonnen haben. Ohne großes Aufsehen zu erregen, lernen wir am besten.
In der heutigen Zeit der Dominanz der Information wird die Aufmerksamkeit das Fluidum sein, das die Menschen bewegt. Alle starren auf ihre Geräte, weil sie die Erwartung haben, dass gleich eine weitere wichtige Information zu ihnen gelangen wird.
Die Emanzipation erhält so eine neue Dimension. Wer frei sein möchte, der muss verstehen können, was ihm seine Freizügigkeit in situ genommen hat.
Der Mensch ist zu einer Denkleistung fähig. Allerdings muss er den Weg einhalten, der zu ihr führt. Je besser er sich auf diesem Weg gehalten hat, desto wahrscheinlicher tritt die gewünschte Denkleistung auf.
Wer seine Schritte gegangen ist und dabei den bekannten Weg eingehalten hat, der wird auch in das gewünschte Gebiet vordringen. Was es dort zu gewinnen gibt, wird eine Ansicht sein, die sich wie eine Offenbarung in den Geist des Menschen ergießt.
So wird eine neue Orientierung möglich sein.
Impuls
Der Erfolg bei der Durchführung einer solchen Sache, wie sie meine Kunstsache verkörpert, wird letzten Endes durch die öffentliche Anerkennung erreicht. Aufmerksamkeit ist die Währung der Gegenwart.
Das kann vieles bedeuten. Die Gesellschaft hat ihre Facetten.
Eines wird sicher sein. Niemand kann auf Dauer ohne den Zuspruch seiner Mitmenschen auskommen. Es wäre schade, wenn von uns nichts Gutes ausgehen würde.
Als Mensch sind wir gleichwertig. Bestenfalls wird das wahr sein. Unser Verdienst macht einen guten Teil des Glückes aus, das uns widerfahren kann.
Gedanke
Da es mir im Alltag um meine Beständigkeit geht, habe ich den Begriff ‘Haltung’ wichtig genommen.
Dank der Bewahrung der eigenen Kräfte habe ich Gelegenheit für entspannte Momente.
Dokumentation
Materie (Kraft), Struktur (Information), Zeit (Sinn) und Spirit (Geist) sind auf einer gewissen Stufe der Erkenntnis die elementaren Bestandteile unseres Kosmos.
Alles, was erscheint, macht das zuerst in quantitativer Hinsicht. Dann ist etwas vorhanden. Dabei hat die Zahl eine Schrittweite und einen Faktor. Die Schrittweite ist wie eine Qualität zu verstehen, der Faktor kennzeichnet sie. Beides zusammen ergibt das Wesen der Dinge.
Die Fibonacci-Reihe stellt aus meiner Sicht eine Verkörperung der absoluten Natur der Zahl dar. Folgende Werte sind gegeben:
(0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34 …)
Spaßeshalber ordne ich jetzt einmal diese Reihung von Werten auf eine eigene Weise irgendwelchen Begriffen zu. Das sollte ein erster Ansatz zu ihrer Deutung sein.
0, verstanden als nichts, das nicht sein würde, oder verstanden als etwas, das erscheint.
1, verstanden als die Einheit, die ist, was nicht ist, oder die nicht ist, was ist.
1, verstanden als die Einheit, die ist, oder die ist, was sie ist.
2, verstanden als das duale Element, das nirgends angebracht ist.
3, verstanden als das duale Element in Bezug zur neutralen Umgebung.
5, die Vereinigung der vorherigen beiden Modelle des dualistischen Prinzips in der Art ihrer Verschmelzung.
8, die wesenhaften Erscheinungen, die aus dieser Verschmelzung hervorgegangen sind.
13, eine Primzahl, für die ich noch kein Bild vor Augen habe.
Impuls
Anerkennung wird wahrscheinlich niemand finden, der sich verstellt hat. Man sollte sein, wer man ist. Dazu teile ich mich mit. Da spreche ich von einfachen Dingen, die ich wirklich kenne. Daraufhin werde ich von jemandem wahrgenommen.
Wer etwas von sich preisgibt, der wird schnell manipuliert. Das kann etwas Nachteiliges sein. Darum bin ich in diesem Punkt vorsichtig.
Es liegt in der Natur des Menschen, sich zu erproben. Aus diesem Grund mache ich eigene Versuche damit, was ich sagen möchte. Das mache ich wahr.
Auch die anderen Leute haben ihre Chancen gebraucht. Das sollte etwas sein, was ich anerkennen kann.
Impuls
Der Mensch hat die Dinge seines Lebens ins richtige Verhältnis zu bringen. Dann wird er etwas davon haben.
Ein Student hat sich mit ungeahnten Dingen zu befassen. Da gerät er manchmal ins Staunen. Im Grunde ist es die Erweiterung seiner Kenntnisbereiche, was ihm neue Fertigkeiten erschließt.
Gedanke
Das Spielen der Menschen ist ein Prinzip des Lernens. Die Freizügigkeit schafft Räume für neue Erfahrungen. Im Gegensatz dazu steht die Formung des Menschen.
Das Spiel ist frei. Mit ihm wird kein Ziel verfolgt und niemand auf seiner Bahn gelenkt. Der Mensch kann sein, was er ist, und klarkommen. Dabei geschieht etwas.
Es gibt Tage, da verläuft alles auf günstige Weise. Solche Momente habe ich herbeigesehnt, aber, wann immer es möglich gewesen ist, auch bewirkt.
Impuls
Der Ort, an dem ich lebe, ist die Erde. Menschen kommen, Menschen gehen. Alles, was man hinterlassen hat, ist Müll gewesen. Alle Aktivitäten haben irgendetwas zerstört.
Gedanke
Die schlimmsten Verbrechen sind die legalen. Das wahre Unheil wird von Menschen auf Bürostühlen vollbracht. Was bereits geschehen ist, dürfte man nicht mehr vernachlässigen oder gar verleugnen.
Impuls
Der Genozid ist ein Vorgang, der anwährt. Die einen machen sich die Taschen voll, während den anderen das zum Leben Erforderliche fehlt. Alle streiten um ihr Hab und Gut. Derweil wird das Leben auf der Erde für den Menschen unerträglich, weil sein Lebensraum darbt.
Impuls
Der biologische Wert einer Lebensform ist unbedingt höher einzustufen als der Wert jeglicher wirtschaftlichen Einrichtung des Menschen.
Der Lärm, den die Zikaden im Sommer im Mittelmeerraum verursachen, hat genauso viel Berechtigung wie das Geigenspiel auf einer Stradivari.
Impuls
Eine Katastrophe lässt sich nicht relativieren. Ein Schaden wird stets eine absolute Größenordnung sein. Der damit einhergehende Verlust für die Zukunft wäre nicht zu erfassen. Er würde nicht greifbar zu machen sein.
Vom Himmel kommt die Ordnung, von der Erde habe ich die Geborgenheit erhalten. Ich möchte mir bewahren, was mir zu eigen ist. Manchmal ist das einfach mein Empfinden.
Die Berechtigung dazu sollte man mir zugestehen. Ich habe sie behauptet. Damit habe ich mich bewährt. Ich habe mir nichts vormachen und nicht alles gefallen lassen. .
Alles Gute hängt an der Zeit dafür und wird von ihr klein gehalten, indem sie sich dieser Sache entzogen hat. Da habe ich dagegengehalten und etwas wahr gemacht, an was ich glaube. Das ist essentiell. Ich habe daran festgehalten. Ich sehe mich als eine Mitte des Ganzen an und verhalte mich auch so.
Dokumentation
Oftmals schreibe ich mir etwas auf, was ich gar nicht so gemeint habe. Damit weiß ich nichts anderes anzufangen, als zu vernehmen, dass es mir nicht mehr entsprochen hat. Ich habe so etwas also zu revidieren. Da zerlege ich den jeweiligen Text gedanklich und suche nach der grundsätzlichen Bedeutung von ihm. Sie wäre feiner auszuarbeiten.
Meine Schriften sollen annehmbar sein. Sie geben die Positionen wieder, die ich im Leben gerne einnehme. Da ich mich in der Welt behaupten muss, sollen meine Werke diesen Prozess begleiten und unterstützen.
Was mir nicht in den Kram passen würde, das möchte ich weder bewahren noch loben. Das muss ich klären und im Endeffekt auch bereinigen.
Also habe ich die überzähligen Worte aus meinen Schriften entfernt. Der Verlust an relevanten Inhalten ist dabei minimal ausgefallen. Oftmals sind fehlerhafte Texte sperrig und wüst. Sie zu lesen macht keinen Spaß.
Impuls
Die Frequenz ist eine Häufigkeit. Sie wird auch gebraucht, um eine Dauer bei regelmäßigem Verlauf zu kennzeichnen. Ich habe festgestellt, dass gewünschte Veränderungen wie innere Bewegungen sind, die ich als bewirkte Anpassungen meiner Ideenwelt ansehen kann.
Ich bin von den absoluten Größenordnungen der Natur beeindruckt. Da mache ich etwas aus, das mir besonders zu sein scheint.
Das sollte bestenfalls die gleiche absolute Größe sein, auf die ich mich bezogen habe. Je weiter ich diese Größenordnung von mir weg verlagert habe, desto unbedeutender werden meine eigenen Handlungen ausfallen. Dann bin ich mir mit Sicherheit gering vorgekommen. Das aber wäre als falsch zu bezeichnen. Es würde nicht wahr sein.
Alles Wesentliche in der Welt geht von den Menschen aus. Die Menschheit und die Welt sind die gleiche Größe.
Ich habe das so aufgefasst. Dem Menschen kommt die Aufgabe zur Gestaltung des Gegebenen zu. Damit habe ich mich identifiziert und meine Bücher geschrieben.
Gott oder das Absolute nun als das Wesensfremde, das in seiner Entferntheit nicht zu übertreffen ist, anzunehmen, hat mir nicht nähergebracht, wer er ist oder was es ist, das ihn ausmacht. Die damit einhergehende Entrückung hat mich vielmehr geschwächt. Sie hat lediglich mich selbst betroffen. Sie hat auch meine Ausgangslage verschlechtert.
Daraufhin sind ich und die Welt, der Mensch und die Menschheit nicht mehr miteinander vereinbar erschienen. Die Menschen haben ihr Heil in vermeintlichen Unterscheidungen gesucht, anstatt zusammenzustehen und als Ganzes eine Gemeinschaft zu bilden.
Die Realität ist eine, die so vorkommt, wie sie möglich ist. Sie möchte aufgefasst sein. Dabei sollte auch der folgende Gedanke wahr sein.
Nichts ist, wie es scheint. Ich habe es mir nicht so einfach damit gemacht, die Dinge zu bezeichnen. Ob nun zwischen den Ansichten der Menschen unterschieden werden sollte oder nicht, eine Wahrheit wird das Ganze erst dann sein, wenn es sich auch zu einem Ganzen gefügt hat, das auch insgesamt das Ganze verkörpert hat.
Darunter sollte ich nicht fallen. Niedriger sollte ich nicht ansetzen.
So sehe ich etwas ein. Es wird meine eigene Entscheidung sein, ob ich die Wahrheit in diesem Leben anerkennen möchte, wie sie mir vorkommt.
Im weiteren Verlauf meiner Bedenken komme ich dazu, zu verstehen, dass das Gestaltete, der Gestalter und die Gestaltung wie das Erkannte, der Erkennende und die Erkenntnis dem gleichen Denkweg gefolgt sind. Das habe ich als ein Prinzip gültiger Dinge verstanden. Gültigkeit hat das für mich, was ich schon aus meinem Dasein kenne, weil ich es erfahren habe. Das möchte ich mit Nachdruck sagen dürfen.
Gott oder das Absolute sollten bei mir Gültigkeit haben. Damit habe ich es wahr gemacht, was jene Entrückung von mir aufheben sollte.
Idee
Geht man von einem guten Zustand des Ganzen eines Menschen aus, wird keine Entwicklung von ihm vonnöten sein.
Falls der Mensch etwas für sich ausgewählt hat, was er von sich im Leben und Dasein erwartet, soll er dahinkommen, dass er das verwirklicht. Da hat jede Sache ihre Facetten zu eigen. Sie können ausgewogen und gut austariert sein. So sind sie bestenfalls vorgekommen. Alles davon ist regulär erschienen und hat etwas bei mir ausgemacht. Daran habe ich mich bereits hinreichend gewöhnt. Ich empfinde als normal, was vor mir erschienen ist und was ich mir davon vorgestellt habe. Da habe ich bei mir sein können und auch zu mir gefunden.
Also ist dem Menschen eine gewisse Basis zu eigen, für die man sagen darf, dass sie beständig sein wird. Ausgehend von diesem Motiv zum Handeln habe ich mein Wesen gefunden. Das soll etwas sein, was mir innewohnt, in was ich aber auch geruht habe und wo ich meine Zuflucht in der Not finde. So etwas macht mein Dasein aus, dass ich erfahren habe, was mich zu einem Menschen macht.
Da wird das Leben eine Wahrheit für sich sein. Es hat eine Erscheinungsweise an sich getragen, aber es hat auch zwei unterschiedliche Wege dafür gegeben, um das Vorgegebene bei sich aufzufassen. Sie lassen sich voneinander abgrenzen.
Dazu nehme ich wahr, was ich mir vorgestellt habe, und bewerte, was damit vor mir erschienen ist. Dann habe ich alsbald bemerkt, dass neben der realen Welt eine weitere besteht. Die abstrakte Wirklichkeit ist allem einbeschrieben, was ich mir ausgemalt habe.
Sie soll eine von der normalen Welt der realen Alltagserfahrung abgeleitete Größenordnung sein.
Damit habe ich ihre Nähe zu mir bereits beschrieben. Das hat auch bedeutet, dass sie für andere Leute eine andere Nähe oder Ferne zu eigen hat und diese aus dem gleichen Grund nicht unbedingt tangieren würde. Nichtsdestotrotz hat sie für mich eine der Bedingungen meines Daseins verkörpert, zumal ich mich ihrer nicht ohne eine Schädigung von mir entledigen könnte.
Das hat mich dazu gebracht, allem, was gegeben ist, die Bedeutung einer Vorgabe zu verleihen und davon die Bewertung des Ganzen abzuleiten, welche ich als Idee bezeichnet habe. Sie hat mich dazu angeregt, etwas zu bedenken. Daran habe ich den Hintergrund eines Menschen, aber auch der Menschheit festgemacht, dass er etwas zu bedenken weiß. Jenes, von mir gezeichnetes Bewusstsein ist mit einer Normierung meines Verhaltens verbunden. Es stellt für mich einen Motor und Antrieb dar, der alles bei mir ausmacht. Damit bin ich einverstanden und habe es gemocht, was das für mich bedeutet. Es hat mir gut gefallen.
Ich werfe nun einfach einmal einen Blick auf diese Welt. Da bin ich durch die eigenen Bedenken belebt worden. Das haben die Gedanken ermöglicht. Sie haben den Zusammenschluss meiner Kräfte bewirkt und meine Stärke in das System 'Leben' integriert sowie etwas für mich wahr gemacht.
Dafür habe ich nichts zusätzliches tun müssen. Alles ist von sich aus schon beständig. Ich setze meine Handlungen fort. Ich bin meiner Quelle verpflichtet.
Einmal habe ich das Ganze vernommen und als etwas angesehen, für was ein innerer Zusammenhalt besteht. Das soll mein Geist gewesen sein, was diese Dinge vereinigt hat. Es soll aber auch mein Geist sein, was sich mir als eigenes Bedenken eröffnet.
Damit bin ich nun endlich dort angekommen, wo meine Facetten in näherer Weise beschrieben worden sind. Sie machen die Existenz in der Welt als Mensch möglich. Die Verlebendigung von mir gelingt gut.
Da ist alles einfach gewesen, was gut, wahr oder richtig zu nennen sein wird. Es hat jede Sache, die ich kenne, ein gewisses Erscheinungsbild. So hat alles seine Bedeutung erfahren. Sie ist den Dingen zu eigen.
Da habe ich das Wirkliche erörtert. Der Gegenstand, seine Emanation und unsere Auffassung seines Wesens sind zu unterscheiden.
Streng bin ich als Mensch zu mir. Ich habe alles belassen, wie es vorgekommen ist. So habe ich es aufgefasst.
Etwas habe ich vernommen, was mir selbst zuzuordnen sein wird. Durch den Spiegel der Wahrheit habe ich die Welt geschaut. Es wird aber meine eigene Sichtweise sein, was die Wahrheit meines Herzens ausmacht.
Meine Auffassung des Gegebenen ist durch lokal vorkommende Eigenheiten geprägt worden. Sie wären kaum wegzudenken.
Ich habe meine Existenz als unfrei und bedingt angenommen. Das hat sich stets bestätigen lassen.
Alles hat seine äußeren Grenzen. Darin ist enthalten, was als Leben bezeichnet wird.
In diesem Leben sollte ich mich verwirklichen. Diese Aufgabe hat jeder. Zuvor muss ich jedoch etwas lernen, ehe ich mich behaupten kann.
Die Schulzeit und Ausbildungsphase sind bei mir vor dem Werkschaffen und dem Studium der Kräfte gekommen. Dabei habe ich mir diese Welt angesehen.
Es hat mir gedient, dass ich gelernt habe, was mir das Leben bedeutet. Ich erfülle es.
Mein Wesen basiert auf einer Variante der Anschauung des Gegebenen. Ich fasse alles gegenständlich auf.
Die Mitte davon lässt sich mit jeder anderen Mitte überlagern. Da schaue ich mir meine Empfindungen an und erkenne an ihnen Regungen, die ich ausstrahle. Genauso erkenne ich etwas an mir, das neu entsteht, also von mir empfangen wird. Dafür bin ich offen. Ich lass es zu.
Die Mitte sehe ich also als etwas an, was sich mit anderen, gleichartig gebildeten Körpern zu vereinigen vermag.
Darum habe ich alles als etwas Gutes angesehen und auch so zu belassen gewusst, wie es vor mir erschienen ist. Damit wird es zu einem Quellpunkt. Ihn habe ich verortet.
Impuls
Unterdrückung und Identifikation sollen die beiden Schlagworte für einen menschlichen Umgang (auch) mit sich selbst sein. Anhand von diesen beiden Verhaltensweisen ziehe ich mein Leben gerade.
Wer einer Haltung der Verweigerung zu oft entsprochen hat, soll leer ausgehen, weil er es sich so gewünscht hat. Damit hat man ihm entsprochen. Es geht keineswegs darum, ein Dasein in Gefälligkeit zu führen.
Konsequent ist es da, dass ich mich gegenüber der Intention eines Menschen enthalte. Was einer für sich ausgesucht hat, hat er auch für sich bestimmt.
Dokumentation
Eine Abbildung der Worte als Spiegelung meines Wesens verhilft mir zu manchem Eindruck des Gesagten.
Alles so belassen zu können, wie es gewesen ist, sollte mir das Gegebene näherbringen. Da soll es etwas Wahres sein, was ich tue. Dafür trete ich ein.
Von dieser Sache aus bedarf es allein nur einer Annahme, um das Gegebene zu bestätigen. Ist das erst einmal geschehen, stabilisiert sich das Niveau meiner Haltung. Ich habe mich gefestigt.
Wer auf einem guten Weg sein wird, erfährt einen Zustand mentaler Stabilität. Aus eigener Kraft habe ich es wahr gemacht. Meine Güter haben Bestand. Darum behalte ich diese Richtung bei.
Damit habe ich mein Kreuz unter jene Beschreibung der Sachverhalte gesetzt, die wahr sind und zutreffen.
Gedanke
Habe ich erst einmal den wahren Rahmen für mein Gewahrsein gefunden, sollte auch etwas davon verwirklicht werden, was mich bedingt.
Meine Grenzen zu erkennen, gehört zu meiner Freiheit unbedingt dazu. Das sollte für die äußeren und die inneren Grenzen Gültigkeit haben. Ich muss die Gegebenheiten anerkennen und einhalten. Das mache ich so, damit es etwas mit mir wird.
Krieg besteht als Zwang. Ohne meinen Frieden zu erhalten, kann es keine Freiheit bei mir geben. Der Frieden bringt das Schöne herbei, der Krieg gebiert die Not. Eine Bedrängnis setzt mich vielerlei Gefahren aus.
Das Ganze wird als Summe seiner Bestandteile verstanden. Was gegeben ist, wirkt sich zusätzlich aus. Darin bin ich festgelegt.
Versuchsweise angefertigtes Icon zu Trivius V. Constantius - dem Autor des 'Baukastens' (Mathias Schneider)
Impuls
Ich habe nicht mehr getan, als mir möglich ist.
Ausgehend von einem leeren Blatt und einem vollen Stift in meiner Hand kann ich etwas mit Kunstfertigkeit gestalten. Da sollte alles möglich sein dürfen. Nichts davon hat auf Anhieb bestanden.
Der Mensch befindet sich auf der Suche nach der Wahrheit seines Lebens.
Da verwende ich dünne Federn und ein wenig Tusche, um die Hilfslinien ordentlich auf dem Papier anzubringen, die zum Motiv führen sollten.
Etwas Eigenes würde derweil nichts Neues sein. Es soll Gestalt annehmen und erscheinen, was bei mir aufkommt.
Eine Handlung muss durchführbar sein. Da habe ich die reguläre Methode angewendet. Mein Vermögen setze ich um, wie ich es kenne. So entsteht mein Werk.
Sonnenblumen, Aquarell auf Papier
Fokus
Noch die größten Philosophen haben einmal zur Einfachheit geraten.
Wer mit der Kunst des frühen 21. Jahrhunderts bisher nichts zu tun gehabt hat, für den sollte diese Seite mit dem Titel ‘Art of Zero’ etwas erschließbar machen.
Das hier soll das Portal zur Kunst von Mathias Schneider sein. Es ist als Einführung in seinen Karteikasten gedacht.
In diesem ‘Baukasten’, wie die Kartei heißt, möchte er Sie darüber informieren, was von ihm schon geleistet worden ist. Zum gleichen Zweck ist das Ganze online gestellt worden.
Die Kartei ‘Art of Zero’ wäre als kleine Kopfseite davon zu verstehen.
Mathias Schneider, Photographie, März 2015
Impuls
Ich bin kein Künstler geworden, weil ich mich dazu entschieden habe.
Während ich male, fühle ich mich.
Während ich musiziere, verspüre ich meine Stärke.
Während ich schreibe, ordne ich mich und kann mich sammeln.
Gedanke
Entweder bringe ich eine Kraft an oder ich justiere eine Form. Beides zugleich zu leisten, hat mich jedoch stets verausgabt. Da habe ich es irgendwann eingesehen, dass der Sachverhalt der Soheit eine Vorgabe dieses Daseins ist.
Brief
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich, Mathias Schneider aus Offenburg in der Ortenau, *1975, bin davon ausgegangen, dass meine Art, an die Sache der Kunst heranzugehen, zu etwas Gutem für andere und mich führen wird. Das wäre wohl so, falls die Leute Anteil an diesen Dingen nehmen wollen, die ich einmal ausgestaltet habe. Schön wäre es, falls Sie da dazugehören. Stets habe ich mich über jene Mitmenschen gefreut, die sich etwas Zeit für meine Seite hier genommen und die ausgestellten Dinge bereitwillig betrachtet haben. Mein Dank gilt Ihnen jetzt dafür, dass Sie hierhergekommen sind, um sich damit aufzuhalten.
Gerne habe ich mich dabei bescheiden gezeigt, als ich meine Dinge zur Datei gebracht habe. Manches unterschiedliche Material stelle ich hier zur Schau. Das mache ich so, um Ihnen das ganze Spektrum meines Wirkens aufzeigen zu können. Ich möchte in dieser stillen Ecke des Netzwerkes Internet zu Wort kommen. Ich bin zuweilen auch schon duldsam gegenüber meinen Mitmenschen gewesen, sprach- und stimmlos bin ich hingegen vor allem dann nicht geblieben, wenn es um meine künstlerischen Belange gegangen ist.
Zu meinen Dingen weiß ich im 'Baukasten', meiner Kartei, zu welcher dieses Wiki als kleine Kopfseite dazu zählt, etwas zu sagen. Das habe ich so getan, dass ich von dem spreche, womit ich mich schon befasst habe.
Lassen Sie sich doch einfach auf das Abenteuer einer Lesung der Webseite eines Kunstschaffenden ein. In einer solchen Rahmenhandlung bestehen meine Dinge. Ich zeige Ihnen somit etwas davon auf, um was es mir vornehmlich bei meiner Tätigkeit geht.
Die Kartei 'Baukasten' soll für etwas Ganzes stehen. So soll sie auch einmal von einem Publikum angenommen werden. Hier habe ich etwas geschaffen, was erst noch aufgefasst und richtig verstanden werden möchte. Das Werk habe ich analog zu meiner Gedanken- und Ideenwelt aufbereitet. Damit versuche ich, Ihnen zu verdeutlichen, welchen Hintergrund das hat.
Hier habe ich also jene Dinge zu Tage gefördert, mit denen ich mich gerne beschäftige. Diese schriftlichen Ausarbeitungen werden durch den Inhalt eines 'Setzkastens' vervollständigt, welcher Bilder und Musikalien aus der eigenen Fabrikation beinhaltet.
Grundsätzlich glaube ich an eine positive Wertigkeit meiner Arbeiten. Jedoch ordne ich sie weiterhin dem Genre 'Art of Zero' zu. Damit habe ich aufgezeigt, dass alles, was ich einmal gestaltet habe, einander zugehörig sein wird. So möchte ich verstanden werden.
Das Ganze hat für mich einen gewissen Sinn behalten. Meine Kunstsache möchte ich auf sichere Beine gestellt wissen. Dazu habe ich etwas hier Gegebenes nach und nach in einen gut annehmbaren Zustand versetzt. Vielleicht kommt es Ihnen nun gelegen, hier eine Zeit lang zu verweilen.
Mit diesem Wort im Sinn wünsche ich Ihnen nun alles Gute und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
der Autor Mathias Schneider
Devastating Thoughts - To Be In Need of Some Angels, Buntstifte auf Papier, farbverfremdetes CGP
Dokumentation
Der Autor Mathias Schneider hat mit seiner Kartei namens 'Baukasten’ im Sinn, etwas ihm Mögliches zu leisten. Da hat er den jeweiligen Effekt, welcher beim Verfassen jener in ihr enthaltenen Textsammlungen, also seinen Wikis, von sich aus aufgekommen ist, vernommen und anerkannt, wie er gewesen ist. Das hat etwas wahr gemacht. Dafür hat manche Gelegenheit bestanden. Beim Lesen und Hören seiner Schriften hat sich ein gewisser mentaler Ordnungszustand bei ihm eingestellt, der ihn in all den Jahren mehr und mehr, aber auch besser durchs Leben getragen hat.
Da hat er eingesehen, dass das Bearbeiten dieser Dinge zurecht geschehen ist. Etwas Magisches dabei soll sein, dass dieser Sachverhalt von sich aus eingetreten ist. Schneider hat nichts Zusätzliches dazu getan, um so etwas wahr zu machen.
Er hat irgendwann erkannt, dass auch das Weglassen von überzähligen Handlungen den eigenen Habitus verbessern kann. Die Situation bei Schneider ist zudem dadurch verfeinert worden, dass er sich nur selten mit dem Gehalt des deutschen Boulevards befasst hat. Da hat er es wie die Pest gemieden, sich mit im Grunde zu ihm entfernt liegenden Dingen zu beschäftigen. So hat er jene Ablenkungen bei sich reduzieren können, welche davon vormals ausgegangen sind.
Mathias Schneider zieht inzwischen allein nur die annähernd 1.000 Seiten seiner Kartei zu einer Lesung in seiner Freizeit heran. Mittels einer ihm zu eigenen Kraft betreibt er manche Kombinatorik daran, während er sich auf eine Fehlersuche an seinem Werk begibt. Ist er dabei fündig geworden, dann hat er den Wortlaut seiner Schriften unmittelbar angepasst. Er hat zuweilen seine Schriften regelrecht durchgekämmt, auch um ihren Ordnungsgrad zu vernehmen.
Im Grunde hat er im Sinn, sein Werk in einer endlichen Art zu vervollständigen. Er hat sich Zeit dabei gelassen, seine Gedanken zu dem Sachverhalt seines Lebens anzuführen und darum haben sie bei ihm ausreifen können. Bis das Ganze davon in schlüssiger Weise von ihm benannt worden ist, hat er seine Arbeit daran fortzusetzen. Derweil schiebt er einen ganzen Berg an Arbeit vor sich her, welcher aufgrund seiner Dimension geboten hat, keine Eile walten zu lassen. Es wird schon alles zur rechten Zeit geschehen. Daran hält er fest.
Da stellt seine Aufgabe, jene Sinnsuche fürs Leben und die Findung einer eigenen Kapazität dar, was er sich mit Einfachheit und Klarheit erfüllt hat. Das Textwerk sollte als Sache einer Aufbausimulation gerecht sein. Mit mancher Fantasie hat sich Schneider diese Idee vorgestellt und auch etwas damit für sich wahr gemacht. Das Gute davon hat ihm nahegelegen und ist unvermittelt eingetreten, sobald die Voraussetzungen dazu von ihm erfüllt worden sind. Mehr, als etwas ihm Gegebenes so zu belassen, wie es erschienen ist, hat er selten getan. Darum hat alles so erscheinen können, wie es gewesen ist.
Impuls
Freiheit ist Arbeit, Sklaverei ist Lohn und Bestätigung des Menschen, sobald er nicht mehr für sich gesorgt hat. Die Ausgeschlossenheit von der Gesellschaft hat den Menschen gepeinigt.
Dokumentation
Dokumentation
Ziehe ich die Dinge an mich, dann gehören sie auch zu mir. So nehme ich das Eigene in Besitz.
Bei meinem Werkschaffen bin ich primär davon ausgegangen, dass es einen regelmäßigen Ansatz für die Gestaltung gibt. Dafür habe ich ein Bild ausgewählt.
Ausgehend von der Überzeugung, dass der Umkreis von mir mit meiner Wahrnehmung korrespondiert, habe ich dafür angenommen, dass bekannte Werte zuordenbar erscheinen. Dabei sollte es zu jedem Wert einen Eindruck geben.
Damit befinden sich in diesem Umkreis Zonen, die für mich zugänglich sind. Ihre Verbindung zu mir soll in diesem Bild direkt ausgeführt werden. Damit bekommt es Strahlen, die eigentlich mir selbst zugehörig sind.
Es ist ein Stern entstanden, der das Feld der lichten Gedanken aufzeigt. Sein Erscheinen würde nicht mit dem Himmelsgebilde der Sonne zu vergleichen sein. Er verkörpert vielmehr ein Konstrukt. Seine Verbindungen werden grafisch dargestellt.
So bringe ich das Bild dieses Sterns vor mich. Die eigenen Erinnerungen schaue ich mir dabei an.
Um nun die Begrenzung dieser Sache bestehen zu lassen, beschaue ich das Naheliegende. Ich gewichte die Dinge entsprechend ihrer Nähe zu mir. Das unterstreicht die Bedeutung des Subjekts.
Damit habe ich angenommen, dass es bei mir eine innere Grenze gibt. Sie steht für das Subjekt und seine Konfiguration. Zwischen dem äußeren Bereich mit seiner endlichen Zugänglichkeit und jener inneren Grenze an mir, bilde ich nun einen Wertebereich. Mit eigenen Gedanken und Ideen zu diesem Dasein habe ich ihn ausgestattet. So bestehe ich.
Damit habe ich nun den harten Kern für das Innerliche gebastelt. Er soll für unser Bewusstsein unzugänglich sein. In dieser Betrachtung wird er durch ein Dreieck verkörpert. Ein solches Dreieck wird von mir so gezeichnet, dass es dem inneren Kreis an mir eingeschrieben ist und durch diesen in seinen Eckpunkten definiert wird. Es soll gleichseitig sein. Damit stellt es symbolisch die Begrenzung des Subjekts dar.
Das Dreieck und der Umkreis davon ergeben nun das innere Konstrukt von mir. Es ist für mein Gewahrsein zu jeder Zeit unzugänglich geblieben.
In einem noch unbekannten und ungenannten Abstand dazu befindet sich der Umkreis um den bereits eingeführten Stern. Er hat für alles Relevante gestanden, was mich berührt hat. Jeder Punkt auf ihm stellt eine Zone dar, die als Verbindung fungiert und eine Spannung hervorruft. Das wird die Wahrnehmung sein. Sie erzeugt innerliche Bilder.
Damit sollten jetzt die äußere und innere Beziehung unserer Wahrnehmungsbereiche geklärt sein.
Konzentrizität
Ausrichtung
Regelmäßigkeit
Vollständigkeit
Endlichkeit
Begrenztheit
Spiegelung
Anordnung
Um nun das Werk als geordnet anzunehmen, müssen alle vorgenannten Bedingungen vollständig erfüllt sein. Zur Veranschaulichung habe ich dieses Motiv nun als Zeichnung hergestellt und zeige es Ihnen hier exemplarisch vor.
Dokumentation
Eine Schau des Menschen bringt Geschichten hervor. Da kann und will er sich einbringen. Doch es bedarf eines Rahmens dafür, um bestimmen zu können, was vorkommen soll. Einen solchen habe ich für mich festgelegt, als ich mich für das 'Haus des Lebens' entschieden habe. Dieses System der Kenntlichmachung von persönlich bedeutsamen Gedanken und Ideen zum eigenen Dasein als Mensch gibt meinen Ausführungen jenen für sie gültigen Rahmen vor, wie ich ihn anerkennen möchte.
Eine gewisse Wachheit des Menschen soll in seinem Dasein zum Tragen kommen. Zu ihr gehört, dass man sich nicht vor dem Leben und dessen Schicksal verschließt oder zu allem bedeckt hält, was von Bedeutung für uns selbst sein wird.
Damit gebe ich zu, dass mir das Empfinden einer Freudigkeit an der Teilhabe im Alltagsgeschehen gut entspricht. So etwas habe ich gerne wahr gemacht.
Das 'Haus des Lebens' fußt nun zum einen auf drei Säulen der zeitlichen Beobachtung des Daseins eines Menschen. Zum anderen liefert es eine Konklusion des Ganzen. Die Schau des Gegebenen führt an eine Vereinigung der Dinge mit eigens dafür gefundenen Worten heran.
Da lege ich also drei Karten vor mich und eine vierte Karte quer darüber. So sieht die Legeweise mit Namen ‘Haus des Lebens’ aus.
Nun erkläre ich die Wertigkeit davon.
Die linke Karte steht für die Vergangenheit. Die mittlere Karte steht für die Gegenwart. Die rechte Karte steht für die Zukunft. Die querliegende vierte Karte steht für die Konklusion, also für die Zusammenschau des Ganzen. Sie ergibt das Fazit aus dieser Legung.
Nacheinander, also Karte für Karte, führt man seine Beobachtungen durch und spricht davon, was man dank des sichtbaren Motivs der Karte als zu sich und dem eigenen Dasein zuordenbar erkennen kann. Die Sprache dient dabei als das schöpfende Element. In der Hauptsache soll es sich bei unseren Worten um Zuordnungen zu bekannten Begebenheiten dieses Lebens handeln, an die ich Weiteres anfügen kann.
Von der Betrachtung der Vergangenheit ausgehend, bringt man mit der zweiten Karte der Gegenwart die jetzige Situation in Bezug zum bereits Genannten. Danach gewährt man sich einen Ausblick in die Zukunft.
Ist dieser Vorgang vollendet, geht man in sich und fügt das Ganze zu seiner Konklusion. Auch davon spricht man die wesentlichen Gedanken aus.
Daraufhin deckt man die Karte für die Konklusion auf und relativiert das Gesagte. Sie reflektiert das bereits Gefundene in einer eigenen Weise.
Das Bild von ihr liefert einen Schlüssel. Die erneute Kenntnisnahme des bereits Gegebenen wird möglich sein.
Es sollte klar sein, dass die Konklusion der eigentliche Kitt sein wird, der die zeitliche Betrachtung bündig macht und das Ganze zu klären hilft. Unsere Aufgabe besteht in der Schöpfung einer Ordnung dafür.
Im Nachgang daran kann man sich über die Sitzung austauschen.
Das Spielen mit den Karten sollte also in der Gesellschaft eines Begleiters durchgeführt werden. Die Wahrsagerei gewinnt ihren Wert durch das Wägbare. Was dank ihr in Worte gekleidet werden kann, bildet ein Vermögen aus.
Impuls
Das wesentliche Element sollte jenes für mich sein, das die Basis meines Lebens erhält. Ich bin in mich gegangen und habe nach Beispielen dafür gesucht, was stabil und einheitlich zugleich sein wird.
Das Dreieck und die Silbe haben für mich stabile Elemente verkörpert. Da habe ich ihre Eigenheiten untersucht. Ich setze sie miteinander gleich.
Das gleichseitige Dreieck steht für eine regelmäßige Form. Es ist skalierbar.
Etwas dazu Vergleichbares verwirkliche ich auf sprachliche Art.
Ein Beispiel dafür soll die Silbe ‘nam’ sein.
Folgende Zuordnungen nehme ich für diese Silbe an.
N - Berührung (nyasa)
A - Wachheit, Wachbewusstsein
M - Existenz, Traum, Illusion
Gedanke
Als Mensch gebe ich mir von Zeit zu Zeit einen Impuls.
Ich erneuere mit ihm meinen Zustand und bleibe aktiv. Aufgrund der Erneuerung dieses Funkens, erscheint auch meine Flamme stetig.
Die jetzige Lebensphase baut auf allem auf, was zuvor gewesen ist. Das hat Bedeutung.
Ich bin ein Suchender, der auf das Gute ausgerichtet ist.
Impuls
Alle Arten an Medien haben die Eigenheit, dass sie vorsehen, wie etwas dargestellt wird. Damit nehmen sie Einfluss.
Was die Autoren jedoch verschweigen, ist die Couleur, mit der sie jede Geschichte einfärben.
Gedanke
Allein nur eine Aufgabe, die in ihrem Umfang begrenzt ist, kann umfassend erfüllt werden.
Dokumentation
Meine Lebensgeschichte hat es mit sich gebracht, dass ich mein Dasein aufbereitet habe. So habe ich inzwischen ein vollständigeres Bild von mir selbst erlangt.
Ich habe die Daten meines Lebens angeführt und die Geschichten dazu benannt. Mal habe ich das anhand von konkreten Beispielen getan, mal habe ich etwas verklausuliert wiedergegeben. In beiden Fällen habe ich so etwas klären können.
Die Phase der Benennung ist nach und nach um weitere Momente ergänzt worden. Meine Routinen haben sich gebildet.
Dokumentation
Mathias Schneider hat als 'Art of Zero'-Aktivist die Begebenheiten seines Daseins im Blick. Das möchte er wiedergeben. Was sein Leben ausmacht, will er benennen.
Die Funktionalität seines Werks wirkt sich auf ihn aus, weil er es immer wieder aufgesucht hat, um darin zu lesen.
Mitunter beaufschlagt es ihn mit lähmenden Phänomenen. Er ist dann emotional gehemmt. Das ist der Trigger, der ihm etwas ausmacht.
Da der Schalter für diese gelähmte Empfindungsfähigkeit wichtig ist, fokussiert er sich auf ihn. Er kreist bei Werke um seine Themen, aber er versucht, diesen Trigger zu kontrollieren. Hat er erst einmal die Kontrolle darüber zurückgewonnen, dass er etwas empfinden kann, wird er auch von ihm zu steuern sein.
Er verbindet eine Hoffnung damit.
Impuls
Das Licht hat mich in diesem Dasein erfüllt und mir aufgezeigt, was an der Oberfläche der Dinge für Reflexionen erscheinen. Vieles habe ich schon gesehen und manches davon habe ich erkannt. Etwas kann ich mir merken. Das Bild der Wirklichkeit, meine Vorstellung, kann ich vernehmen.
Ich habe geschlafen und Visionen gehabt. Mancher Traum ist bei mir vorgekommen und hat die Nacht mit einem eigenen Gehalt erfüllt.
Alles sollte wahr sein, was ich sage. Es wird egal sein, ob ich wach bin, schlafe oder träume. In allen drei Fällen habe ich bestanden.
Gedanke
Ich glaube, dass heutzutage alles davon geprägt ist, dass die Menschen über die Natur der Dinge bestimmen wollen.
Idee
Als Mensch habe ich schon immer eine Einheit gebildet.
Was ich erfahren kann und was ich schon gewusst habe, macht mich aus. So bilden sich meine Kenntnisse aus.
Gedanke
Struktur ist das Gerüst eines Hauses. Das Haus selbst aber ist es, was das Dasein eines Menschen ausmacht. Und da wäre auch noch der Garten.