Die Übersichtsseite zu den Werken von Mathias Schneider finden Sie unter nachfolgendem Link:
Gedanke
Als Autor versuche ich die Dinge in ihrer gültigen Form zu benennen. Was mir zu eigen ist, das möchte ich angeben, und ihnen die bei mir dazu vorhandenen Kenntnisse vorstellen, ohne sie zu sehr auszuschmücken.
Die Bewahrung des Gegebenen ist ein Prozess der Einhaltung und Berücksichtigung bekannter Dinge. Es ist auch ein Prozess der Erneuerung.
In meiner Literatur geht es um eine Vereinigung der Phasen meines Lebens mit den Sphären meines Daseins.
Mittels der Beschreibung der Sachverhalte meines Daseins möchte ich etwas Wahres wiedergeben, das auch zur Referenzierung eigener Überlegungen herangezogen werden kann. Dabei habe ich auf eine heilsame Wirkung solch einer Textsammlung für die Leserschaft gehofft.
Was ich geschrieben habe, das sollte auch bezeugen, wie ich die Dinge gesehen habe.
Impuls
Der Mensch ist wie ein Pendel. So ist er zu verstehen. So sehen wir ihn auch an.
Alles und nichts nimmt er auf. Derweil hat er sich transformiert. Das hat ihn in eine neue Ausgangslage versetzt. Da hat er nichts Zusätzliches getan und doch hat sich sein Wesen gewandelt. Darauf muss er sich einstellen. Dann muss er die sich neu ergebende Situation auffassen und wieder klarkommen.
Das Leben ist wie ein Stummfilm zu begreifen. Unsere Worte dienen lediglich zu einer Verständigung zwischen den Menschen und uns. Alles Gute ist jedoch nur begrenzt möglich. Das ist eine der Bedingungen dieses Daseins. Sie gilt auch für die Kommunikation. Nur das, was wir in eindeutiger Weise darzustellen wissen, kann auch jemandem vermittelt werden. Alles andere wirft Fragen auf.
Da haben wir versucht, die eigenen Gedanken zu finden und sie zu einem Flechtwerk aus Worten zu verknüpfen. Das hat am Ende einen Korb oder einen Teppich ergeben, den wir weitergeben können.
Was wir festgemacht haben, das hat auch eine ganze Zeit lang festgestanden. Das ist gut gewesen. Es hat uns entlastet. Die eigenen Handlungen haben für neue Verhältnisse in unserem Dasein gesorgt und mitunter vieles leichter erträglich gemacht.
Wir haben bei der Erfüllung unserer Aufgabe großen Wert auf die Sammlung der eigenen Dinge gelegt. Sie ist mit der Zeit eingetreten. Was in unserem Leben wahr geworden ist, das hat für unser Dasein Evidenz.
Impuls
Zuweilen setze ich den Pflug an, zuweilen gehe ich den gleichen Weg noch ein zweites Mal.
Impuls
Ein Weg wird in Schritten gegangen, ein Erfolg wird in Stufen erreicht. Sind wir erst einmal über den Berg gekommen, nimmt bei uns alles wieder seinen gewohnten Lauf.
Gedanke
Auf was wir Menschen in diesem Leben zu achten haben, merkt man vor allem dann, wenn etwas nicht mehr richtig funktioniert hat.
Das ist der Ausgangspunkt von mir auf meiner Suche nach einem Leben in Freiheit.
Impuls
Das Folgende haben wir bereits in diesem Leben wahrgenommen. Immer wieder hört alles auf. Im Nachgang daran sollte der Mensch aufs Neue mit den ihm bereits geläufigen Werken bestehen. Da achten wir auf das Gewohnte und führen es gerne aus, wie wir das von uns kennen. Die Handlungen, welche wir stets favorisiert haben, sollten von uns beibehalten werden.
Allem Voraus geht die Entspannung. So vollbringen wir unsere Werke. Wir ziehen unsere Kräfte zusammen und sammeln uns. Von dort, woher unsere Kraft gerührt hat, geht das eigene Gut aus, das uns befähigen soll. Was wir davon vereinigen können, das wird uns ausstatten. So verwirklichen wir uns und schaffen etwas, das wir gerne erreichen möchten. Der Erfolg dabei stärkt uns.
Das alles wird etwas sein, das auf direktem, unmittelbarem Weg unsere Handlungsweise ergänzt. Mit dieser Idee identifizieren wir uns und machen wahr, was uns zu eigen ist.
Der Gipfel des Ganzen ist die Bereitschaft gewesen, das Gute von uns etwas gelten zu lassen. Diese Verhaltensweise impliziert unsere Teilhabe am Geschehen in unserem Umfeld und platziert uns in der Welt.
Wir sehen ein, dass das Gute von uns selbst ausgehen muss.
Da setzen wir Lektion für Lektion die eigene Sache ins für sie geeignete Licht.
Dokumentation
Eines der naheliegendsten Prinzipien in der Natur wird das einer Gleichsetzung sein. Anders als die Gleichstellung geht sie von natürlichen Größenordnungen aus. Alles wird belassen, wie es ist, ohne etwas davon zu verzerren, zu verschieben oder zu verstellen.
Darum ist der Vorgang der Gleichsetzung einer, der die Dinge in ihrer natürlichen Form anerkennt. Die Unterschiede zwischen den Dingen fließen so auch in die Beobachtung ein.
Davon geht keine Gefahr für das Ganze aus. Es besteht nach wie vor so, wie es ist, als das, was es ist.
Eine Erhaltung des Guten setzt etwas voraus. Man sollte alles so sehen und verstehen, wie es ist. Das Licht fällt in seiner eigenen Weise auf die Dinge.
Zuweilen haben wir eine Art Lackmuslösung gebraucht, um etwas zu erkennen. Mitunter kennen wir ein Mittel, das uns aufzeigt, mit was wir es zu tun haben.
Gerade das Prinzip der Gleichsetzung macht deutlich, dass die Größenordnungen auf beiden Seiten der Gleichung gleich sein müssen.
Impuls
Gebraucht wird, was dem Leben dient. Ein Sinn der Dinge ergibt sich von sich aus oder es ist keiner gewesen.
Gedanke
Wer die Erde als Scheibe angenommen hat, der wird auch an der Vorstellung einer Unterwelt Gefallen finden. Der Himmel möge mit ihm sein.
Impuls
Der Mensch selbst ist einzigartig gewesen. Das Individuum jedoch wird stets eines von vielen sein.
Gedanke
Eine gewisse Dysmorphie betrifft jeden Menschen. Die Wahrnehmung beinhaltet Abweichungen und Unvorhergesehenes. Das sollte von uns als normal angesehen werden.
Diese Artefakte erzeugen graduelle Unterschiede der Wahrnehmung. Sie haben etwas deutlich gemacht. Solange uns solche Einschränkungen betroffen haben, sollten diese auch klar umrissen und auf Einzelereignisse begrenzt werden.
Was hat es mit der Dysmorphie auf sich? - Nun, bei uns überlagern sich bestimmte Einflussgrößen und ergeben eine veränderte Wahrnehmung. Das stört unsere Auffassung von uns selbst in mehr oder minder großem Umfang. Wir spüren uns also nicht mehr richtig. Das kann uns schwächen. In jedem Fall wird es etwas verändern.
Dokumentation
Die Sache unseres Herzens unterliegt der fortwährenden Beobachtung durch uns selbst. Wir beachten, was sich ereignet und gehen damit um, wie das geschieht. Dafür brauchen wir einen Code, der uns erschließen kann, wie die Dinge sich entwickeln. Wir möchten das eigene Gute erhalten. Wir bewahren es, wie es ist. Das sollte absichern, was uns zu eigen ist.
Idee
Ein wesentlicher Bestandteil unserer Philosophie ist die Berücksichtigung der Dualität in ihrer vollständigen Form. Da scheint das Duale mit einer Basis versehen zu sein. Sie besteht dank der neutralen Elemente in diesem Bezugssystem.
Impuls
Alles ist auf natürliche Weise begrenzt gewesen. Auch die Momente einer Abneigung wirken sich also nur bedingt aus. Da vergehen sie bald wieder und die Dinge erstrahlen erneut in freundlicher Weise.
Impuls
Wer etwas bekommt, hat auch etwas dafür zu geben. Was wir uns nehmen, das fehlt an anderer Stelle.
Gedanke
Am Tag des letzten Streitens wird die Menschheit vernichtend geschlagen sein. Es reicht dafür aus, dass sie zerrieben ist.
Die Vorbereitung auf den Krieg ist wie der Beginn des Krieges zu verstehen. Alle Maßnahmen, die ergriffen werden, um die eigene Mobilität zu erhalten, sind Vorbereitungen darauf, sich zu verteidigen oder an einem Krieg teilzuhaben. Krieg ist wie atmen. Man kommt nur schwer darum herum, sich daran zu beteiligen. Ist er erst einmal in Gang gekommen, lässt sich das Geschehen kaum noch aufhalten.
Manche Dinge gehören gesagt, damit man sie auch selbst wahrnehmen kann. Was zu erkennen ist, wird man berücksichtigen müssen. Bezogen auf den Krieg hat es keine Freiheit für die Menschheit gegeben.
Gedanke
Auf der Suche nach einer vermeintlichen Perfektion hat schon so mancher seinen Spirit verloren.
Der Glaube eines Menschen ist in Wahrheit die Bestätigung jener Sachverhalte, die bei ihm eigene Kräfte durch Initialisierung freigesetzt haben. Wir sagen auch Bejahung dazu. Sie bestärkt den Menschen. Damit haben wir Experimente im Alltag durchgeführt und etwas erreicht, was von einer guten Art gewesen ist.
Alles hat eine Form. So wird es gesehen. Niemand hat sich aussuchen können, was ihm vorgegeben wird. Da haben wir unsere Mitmenschen anerkannt und sie begrüßt. Ein Nucleus davon wird die Teilhabe des Menschen sein. Hat er erst einmal an einem Geschehen teilgenommen, ergeht es ihm auch besser. Dann hat er in seinem Leben etwas Gutes erfahren können.
Derweil ist es eine kollektive Erfahrung gewesen, dass wir immer wieder auf gute Weise am Gleichen teilhaben. Das hat auch gegolten, falls man für sich allein gewesen ist. Auch dann sind wir weiterhin tätig. Da haben wir erkannt, was uns gerade in den Sinn kommt und etwas wahr gemacht.
Unsere Gedanken haben wir angenommen, wie sie sind, und zugelassen, dass sie uns etwas bedeuten. Der Mensch sollte wahrhaftig sein.
Dokumentation
Der Mensch hat sich gerne an etwas orientiert, weil er damit schon gut klargekommen ist. Ausgehend von vier vorgegebenen Entitäten (Zeit, Geist, Raum, Materie) muss er sich in seinem Dasein zurechtfinden und sein Leben bestenfalls auf gutartige Weise führen. Dabei hat er die ihm bekannten Entitäten anzuerkennen. Diese wirken sich aus. Er möchte lernen, wie er diese Emanationen in sein Dasein integrieren kann. Dazu hat man die Vorgaben des Lebens zu berücksichtigen, wie sie sind.
Ausgehend von der Annahme eines zeitlichen Verfalls gegebener Dinge haben wir es nicht leicht damit gehabt, zu bestehen. Sich von allem Zeitlichen zu lösen, wird kein leichter Weg sein. Aber dieser Weg führt uns zu einer Art der Selbstbestimmung, die nicht machtvoller sein könnte.
Der materiell-strukturelle Anteil des Menschen vergeht langsam, aber stetig. Das wirkt sich aus. Wir Menschen altern. Das Vergehen der Dinge vernehmen wir. Wir können es aber keineswegs aufhalten.
Da orientieren wir uns. Wir finden zum Licht der Welt und kommen klar, sobald wir uns in diesem Dasein zurechtgefunden haben.
Impuls
Dank der Möglichkeit zur Übertragung der Sachverhalte seines Lebens auf die Erfahrungsbereiche anderer Leute lernt der Mensch nach und nach das Prinzip der Gleichsetzung kennen. Daraus resultiert die Kenntnis einer Gleichwertigkeit der Leben, die ich bereits als bestätigt ansehe. Sie mündet in eine Gleichstellung der Menschen.
Eine solche Gleichstellung markiert den Anfang davon, was unseren Weg ausmacht. Damit sind wir in die Welt gegangen, aber auch in ihr angekommen.
Dokumentation
Die Vereinfachungen und Vervollständigungen der Formen führen bei uns Menschen zu einer glücklichen Erweiterung oder Festigung unseres Wesens.
Da machen wir aus, was uns gut getan hat. Wir gehen mit kleinen Kräften um und bewahren so unsere Harmonie. Grundsätzlich ist es uns darum gegangen, klarzukommen.
Dokumentation
Von außen ist man auf uns eingegangen, aber von innen her hat unser Wesen gerührt. Da ist uns alles entgegengestanden, was andere Menschen getan haben. Auf jeglicher Ebene des Erlebens soll das so wahr sein. Wir haben uns nicht mit ihnen vereinigt.
Das Eigene ergänzt uns. Daran erkennen wir, wer wir sind. Wir unterscheiden zwischen den uns entgegenstehenden Dingen und den für uns erreichbaren Gegebenheiten.
Das Leben ist eine Wahrheit für sich. Das erste Prinzip sollte auch das Wichtigste sein. Wir glauben an uns. Damit haben wir etwas recht gemacht. Wir haben anerkannt, was bei uns an Wahrem vorgekommen ist.
So ist der Mensch zu verstehen. Wir führen ein Dasein am Ufer der Zeit. Die Gegenwart ist so. Für alles besteht eine Zeit sowie eine Zeitenwende. Die Elemente surren und klirren.
Das Geräusch steht für die Bewegung des Gegebenen. Es besteht seit Ehedem und wird doch stetig neu erwirkt. Darüber ist derweil ein Schleier gelegt, den wir kaum wahrgenommen haben.
Im Grunde besteht jedes Phänomen für sich. Jedes davon verkörpert im Mindesten ein Elementar. Das ist das Wesen der Dinge, dass sie wie Maschinen und Apparate aufgebaut sind. Daran ist nichts Falsches zu finden.
Die Eigenheit der Elemente ist, dass sie sich nach ihrer Vereinigung mit anderen Elementen zusammenziehen. Das hat sie zu einer Erweiterung von sich aus befähigt. So sind komplexere Strukturen entstanden.
Das haben wir uns vorgestellt. Wir warten nun kurz ab. Dabei beschauen wir uns selbst. Einer der Schlüssel zu unserer Kenntnis soll das Grobe sein, was für uns das Primäre im Leben ausmacht. Dazu finden wir jetzt wieder zurück. Damit schaffen wir einen Rahmen für unsere Vorstellungswelt. Das primäre Gut haben wir als etwas angesehen, was bei uns unmittelbar vorgekommen ist und auch an die erste Stelle gehört. Ausgehend von hier haben wir einen Zustand ohne Erregung bei uns vernommen und sind still gewesen. Das hat zu einer Verbesserung der Rezeption solcher Dinge, wie sie hier genannt worden sind, bei uns geführt. Danach halten wir inne.
Impuls
Die Addition erkennen wir als das einfache Prinzip einer Erfahrung an, welche sich von sich aus zu ergänzen vermag.
Wo nichts gewesen ist, ist alles auf eine gute Weise erschienen. Das ist wahr gewesen. Was geschehen ist, hat in der Regel seine Berechtigung dazu. Der Grund dafür ist ohne eine spezielle Interpretation ausgekommen.
Es soll so sein, dass ein Moment vor unserer Zeit gegeben ist, der alles Gute beinhaltet hat.
Da kehren wir in unserer Vorstellung zum Anfang des Ganzen zurück.
Für die verbal bereits angegebene Gleichung hier haben wir angenommen, dass alle Werte sich zu einer Null ergänzen beziehungsweise aus dem Nichts hervorgegangen sind. So haben wir uns ihre Emanation erklärt. Damit nehmen wir Bezug auf das polare Erscheinungsbild der Welt.
Als wir angenommen haben, dass die Grundform des Gegebenen für alle Dinge die gleiche sein soll, haben wir ihre Anteile geordnet. Dabei haben wir gewisse Paarungen erkannt. Sie sind von universeller Art und treten immer wieder auf.
Dafür gibt es Begriffe, die diese Paarungen kenntlich machen. Im Grunde sind es die Begriffspaare eines Yin und Yang, was uns damit vergleichbar erscheint.
Nimmt man das Ganze so an, dann ergeben sich Beziehungen zwischen den Elementen. Anziehungen finden statt oder werden unterbunden. Der Rest des Ganzen ist davon nicht eingenommen und besteht darum in neutraler Weise. Das bildet die Basis ihrer Erscheinung als Paarungen von polarer Natur.
So bin ich dazu gekommen, den polaren Formen ein Gewicht zu verleihen. Dafür habe ich die folgende Darstellung gewählt.
[X + c = -Y + c] mit c = neutral
Damit haben wir diese Paare voneinander getrennt dargestellt. Das eine und sein Gegenstück haben zusammen nichts ergeben und sich gegenseitig aufgehoben.
Aus diesen, nun genannten Gründen habe ich die Darstellungsweise
[X+ Y= 0]
für den einfachen Sachverhalt einer Emanation gegeben und angenommen, dass jedweder existente Anteil der Welt in diese Form gebracht werden kann.
Da möchte ich Ihnen etwas Weiteres verdeutlichen. Im Grunde hat sich für den Betrag der obenstehenden Gleichung ein erweitertes Bild
[|X|+ |Y|= 2 |X|]
in aller zu gewährleistenden Folgerichtigkeit ergeben. Damit hat sich der Kreis bei uns geschlossen und das Ganze ist als etwas Gegebenes zu erkennen.
Impuls
Die Gelegenheit zum Auffinden wahrer Worte und guter Ideen bedarf einer Ursache, damit sie vorkommt. Was zum Erscheinen der Dinge führt, muss man bei sich hervorrufen. Dazu richten wir uns das Bekannte passend ein und vervollständigen es.
Erst einmal muss man etwas wahrgenommen haben, ehe man es in das Bedenken bei sich einflechten kann. Darum haben wir das uns Bekannte gerne notiert. Was wir damit wahr gemacht haben, hat uns ein Stück weit geholfen, das Gegebene zu beleuchten.
Da haben wir stets die Umgebung angesehen und nach Objekten gesucht, die uns interessieren. Mit diesen sind wir umgegangen und haben dabei Spaß gehabt. Auch das Schöpfen des eigenen Werkes hat uns schon Freude bereitet.
Eigene Schriften sind gut geeignet, um sich die Gedankengänge der vorherigen Tage in Erinnerung zu rufen. Das haben wir getan. Reichhaltig ist das alles, was wir am Werk vorgefunden haben. Unser Vermögen ist zwar mit Sicherheit stets begrenzt erschienen, aber darin hat im Grunde auch eine Chance für uns gelegen. Wir haben nichts anderes dafür tun müssen, um unsere Dinge in einen guten Modus zu überführen, als das uns Bekannte zu akzeptieren. Das hat das Gegebene bestätigt. So ist alles mit der Zeit wahr geworden, wie es richtig ist.
Da sind wir zeitweilig schon ohne eine besondere Kraft oder Form ausgekommen. Daraufhin haben wir erneut gearbeitet und mal etwas Schönes oder etwas Gutes hervorgebracht. Dann sind wir zuweilen in eine schöpferische Leere zurückgefallen oder zurückgewichen, was einer Stille bei uns gleichgekommen ist, und haben damit pausiert. Das hat zumeist gut getan.
Da haben sich unsere Dinge gut verhalten und sind wahr geworden. Mitunter haben wir dabei Momente der Ruhe erfahren. Dabei haben wir auf unser Wesen geschaut. Alles Bekannte haben wir miteinander in Einklang gebracht. Das hat uns gefestigt.
Somit sind wir unseren Weg gegangen.
Impuls
[Ordnung] = [Freie Energie]
Die Einhaltung einer auf natürliche Weise erscheinenden Ordnung erfüllt den Menschen mit Sinn und verleiht ihm entsprechende Fertigkeiten, wie sie ihm gemäß sind.
Da tragen wir alle vollkommen zurecht einen Namen, wie er uns gegeben ist. Dahinter hält sich ein Mysterium verborgen, das wir im Dasein von uns zu erschauen gelernt haben. Derweil haben wir gehandelt und auch gesprochen. Was erforderlich gewesen ist, haben wir getan. So sind wir gewesen.
Allesamt sind wir häufig zu hektisch. Darum lässt uns das Leben mitunter gestresst erscheinen. Das haben wir erkannt. Da lassen wir von allem ab, sobald wir vernünftig geworden sind, und besinnen uns auf uns selbst. Dabei kommen wir zur Ruhe. Unsere Verfassung stabilisiert sich so. Die Konstellation unserer Dinge normalisiert sich.
Einen verqueren Fortgang der Geschehnisse haben wir nicht gebraucht. Da haben wir einen solchen Modus gerne aufgegeben. Es würde nicht erforderlich sein, dass etwas schlechter wird, wenn es genauso gut auch besser werden kann. Überbordender Stress ist zuweilen schon schlimm für uns, aber auch für andere gewesen. Wir haben das abgestellt, was so ist, dass es uns zu viel ausgemacht hat.
Diese Worte haben wir dafür gefunden, was wir bei uns ausgemerzt haben. Damit haben wir etwas über unsere Ausrichtung im Leben ausgesagt. Wir sind gerne so ruhige Wesen, wie man das von uns schon kennt.
Im Grunde soll alles Erlebte einmal zu einer Geschichte zusammengefasst werden. Daran haben wir uns gemacht und etwas dafür vorbereitet. Die Wiedergabe der Erlebnisse eines Lebens ist etwas Mögliches. Das glauben wir.
Da stehen wir dafür, dass wir die Dinge getreu des für sie geltenden Maßstabs benannt haben. So wie sie geschehen sind, haben wir sie gewichtet. Dank dieser Wiedergabe der eigenen Geschichte haben wir uns selbst besser zu fassen bekommen und mehr davon kapiert, was uns in diesem Dasein bedingt.
Gedanke
Zeit ist unser wertvollster Besitz.
Was auch immer ich getan habe, es ist mir so vorgekommen, dass es zurecht geschehen ist. Gerne habe ich mich dem Ausbau meines Werkes gewidmet.
Die Vervollständigung der Gedanken von mir und die Vollständigkeit ihrer Darstellung durch die Worte in meinen Schriften gehen miteinander einher. Da lerne ich von dem einen für das andere. Ich habe schon erkannt, was mir da recht gewesen ist, und das auch wahr gemacht.
Das Licht und der Schatten haben bei mir ihre eigenen Bereiche eingenommen, aber stets einander ergänzt.
Da glaube ich an die Rechtmäßigkeit der Worte eines Menschen. Ich nehme an, dass es möglich ist, redlich zu sein. Man möchte bei seinen Mitmenschen gut ankommen und keine Anfeindungen erfahren. Darum habe ich es mir zugetraut, dass ich meine Gedanken- und Ideenwelt für andere Leute einsichtig darstelle, weil sie etwas Gutes verkörpert.
Meine Güter sollen prosperieren. So etwas habe ich mir davon erwartet. Da habe ich das eine um das andere ergänzt und etwas Gutes dadurch gewonnen. Meine Texte fallen zunehmend stringenter aus. Ein ums andere Mal habe ich etwas, was daran noch immer gefehlt hat, durch weitere Worte vervollständigt.
Die Fertigkeiten dafür habe ich mir selbst beim Studium der Sprachgestaltung angeeignet. Dazu habe ich eine gewisse Kombinatorik betrieben, die mir verständlich gemacht hat, wie die Dinge zuzuordnen sind.
Ich habe mich gerne im Werk auf den trivialen Anteil davon beschränkt, was ich sagen möchte. Ihn kann ich berechtigter Weise wiedergeben, auch wenn ich nicht so gebildet wie andere erscheine. Ist das Gute erst einmal ins Zentrum meiner Bemühung gerückt worden, haben sich die dazu passenden Worte von sich aus ergeben.
Die Worte sprudeln bereitwillig, sobald der Funke bei mir erst einmal gezündet hat. Da sind die Schriften schnell in ihrem Umfang angewachsen. Vieles ist gefunden worden, was das bereits Gegebene erweitert oder geklärt hat.
Was dadurch für mich selbst wahr geworden ist, ist eine Variante der Erkenntnis, die auf dem dabei Erlebten beruht. Was wir tun, bedeutet auch etwas für uns.
Impuls
Drei voneinander unabhängige Darstellungsweisen derselben Sache sind zu geben, um sie richtig erfassen zu können.
Das haben wir zu leisten versucht. Eine zeitliche und lokale Verortung der Gedanken- und Ideenwelt von uns hat diese für uns im Nachgang daran urbar gemacht.
Impuls
In einer Welt, die nichts vergessen hat, sind alle Wege wie Integrale anzusehen. So erscheinen sie auch.
Noch der kleinste Schatten summiert sich darum vielleicht einmal zu einem Vorgang auf und wird dann mächtiger sein, als er es noch zuvor gewesen ist. Da soll alles allein nur eine Abstufung von Licht sein, was wir den Dingen ansehen können. Derweil hat etwas davon schon an Glanz bei uns verloren. Allein nur Weniges ist für uns heute noch so frisch und eindeutig wie zu den ersten Tagen unseres Lebens. Wer sich da an jene vormaligen Begebenheiten seines Daseins gut zu erinnern vermag, hat Glück gehabt. Irgendwann soll alles Bestehende vergangen sein, jedoch haben wir die Hoffnung auf eine bevorstehende gute Wendung dieses Lebens beibehalten. Aber diese Welt muss ab einem gewissen Moment ohne uns auskommen. Im Grunde geben wir vollkommen zurecht alle früher oder später unser Szepter ab.
Aphorismus
Schau einmal an Dir herunter und sieh wieder zu Dir herauf. Die Mitte davon soll das Herz von uns sein. Bewahren wir unseren Zugang dazu gut. Der Mensch fühlt sich mit den Augen, aber er sieht mit dem Herzen. Da nimmt er etwas wahr.
Zuweilen haben wir im Leben etwas aushalten müssen. Das Joch unseres Daseins zu tragen, ist uns nicht immer leichtgefallen. Da haben wir es trotzdem auf uns genommen und so unser Los zu ertragen gelernt. Innegehalten haben wir, falls wir einmal nicht weiter gewusst haben. Weitergegangen sind wir, solange uns die Wege bekannt gewesen sind.
Da ist uns das Glück mitunter unerreichbar fern erschienen. Schritt für Schritt haben wir unsere Füße bewegt und so manchen Berg erklommen. Manchen Weg sind wir bereits gegangen und haben dabei auch etwas erreicht.
Gedanke
Einen Weg muss man doch gehen. Wir machen das wahr, um zu uns zu finden.
Zuweilen wache ich nachts etwas derangiert auf. Dann bringe ich mich wieder in Ordnung. Dabei habe ich schon zu mancher ruhigen Minute gefunden und bin gerne zu mir gekommen.
An seinem Ausgangspunkt im Leben sollte man sich nicht stören. Unzufrieden braucht man allein nur dann zu sein, wenn etwas schlecht geblieben ist und man nichts Gutes erreicht hat.
Mein Lebensweg wird in unverkürzter Weise von mir eingehalten. Da habe ich seine Kreisbahnen stets nachgezogen und mich zuweilen dabei ein bisschen gedreht. Was mit mir dabei geschieht, hat mir schon als Erfahrung ausgereicht.
Eine Vollständigkeit davon, was mir zu eigen ist, strebe ich an. Damit komme ich klar.
Affirmation
Die Angst eines Menschen wäre vor allem als Antrieb zu verstehen. Getreu ihrer Wirkung verläuft unser Weg.
Viele scheuen sich davor, sich zu ihrer Angst zu bekennen. Darum gehen sie oft leer aus, falls es darum gegangen ist, etwas zur eigenen Besserung beizutragen. Sie sind zwar froh um jeden Fortschritt gewesen, haben aber nichts dafür getan, dass er bei ihnen eintritt.
Gedanke
Glaube, Hoffnung und Liebe sollen die drei natürlichen Kräfte eines Menschen sein. Was durch sie schon zustande gekommen ist, ist erheblich für das Glück von uns. In Einheit mit uns selbst erfahren wir die Auswirkungen davon. Darauf hat sich unser Verstand gegründet. Wegen ihm sind wir klargekommen.
Impuls
Langsam! - Allein nur die Ruhe hat zu manchem Moment Bedeutung. Wir warten. Da sind die Gefäße am Arbeiten und wandeln die Ingredienzien um. Manches kommt auf, manches wird wahr. Da lassen wir von aller Einmischung ab und erhalten zugleich etwas.
Nun geschieht alles so, wie es kommen muss. Die Gläser zerbrechen, der Sud verdampft. Einige Rückstände sind zurückgeblieben und kleben nun dort fest, wo die Apparatur steht. Dazwischen liegen die Scherben. Das Geschehene möchten wir verstehen, dazu untersuchen wir den Sachverhalt. Wir bilden ihn nach, bringen einen solchen Sud erneut zum Kochen. Wiederum fällt er in sich zusammen und explodiert. Das hat die Röhren mit einem lauten Knall gesprengt. Mancher Rauch steigt auf und stinkt. Die Scherben vom geborstenen Glas sind auf Tisch und Boden verteilt.
Jetzt sind wir kaum schlauer als zuvor. Aber wir erkennen, dass das wiederum so sein muss. Was auch immer das sein wird, was wir falsch gemacht haben, es hat dafür gesorgt, dass wir unserem Ziel nicht näher gekommen sind.
Das ist ein weiterer Misserfolg. So etwas hat man einzusehen. Der Versuchsaufbau ist für diese Sache vielleicht ungeeignet. Der richtige Weg ist uns nach wie vor unbekannt. Ungewiss muss daher auch das Ziel sein. Können wir es ein anderes Mal erreichen?
Gedanke
Eine gewisse Genauigkeit ist mir wichtig. Die Logik der Gedanken sollte einen gültigen Weg für uns Menschen darstellen.
Wir wissen, dass man sich nicht falsch erinnern könnte, aber wir glauben auch, dass man nichts denken würde, für was es keine Berechtigung gegeben hat.
Der Mensch besteht im Einklang mit seinem Dasein.
Impuls
Man ist in Klausur mit sich selbst oder vor Gericht gegangen, weil man nach Klarheit für sich gesucht hat. Dort hat man um Aufklärung gebeten und seine Lektionen erhalten.
Am Anfang und am Ende eines Vorgangs steht stets die Ausgleichung des Ganzen. Dann hat sich der Kreis bei uns geschlossen, wenn sie eingetreten und wahr geworden ist. Daraufhin geht alles wieder auf gewöhnliche Weise weiter.
Derweil ist mit dem Neuanfang etwas verbunden. Es wird damit ein Moment wahr, der etwas Gutes für uns freizusetzen vermag. Solange wir auf dem gültigen Weg bleiben, hat unser Glück Bestand. Bei jedem weiteren Schritt bewahren wir das Ganze.
Stellen wir uns dem eigenen Leben. Bringen wir das dabei Erfahrene ins Lot. Unsere ganze Kraft soll dazu passen, wie unsere Gedanken darüber ausgefallen sind.
Mittels einer eigenen Erkenntnis haben wir unsere Erfahrungswerte in diesem Leben gewonnen. Da geben wir gegenüber unseren Mitmenschen etwas zu. Es soll wahr sein, dass uns gewisse Gedanken zuteil geworden sind, während wir zu uns gefunden haben, die so einzigartig sind, dass sie schwerlich vermittelt werden können. Auch das innere Licht wirft seinen Schatten. Da hat es uns einige Einblicke in unser Wesen gewährt.
Da erscheint das Licht an uns, aber wir sind uns auch der Substanz bewusst, die uns gleichermaßen bedingt. Da soll die Erfahrung eines Menschen wie ein Spannungsfeld zu verstehen sein. Es macht ihm etwas aus, dass er erkennen kann, was gut für ihn ist. Das möchte er verwirklichen. Danach richten wir uns in diesem Leben aus. Dabei festigt sich unser Wissen um uns selbst.
Wir haben alles belassen, wie es ist, weil wir darauf etwas Gutes aufbauen möchten. Nichts davon haben wir anders wiedergegeben, als es uns bekannt ist. Alles haben wir ordnungsgemäß getreu seiner wahren Form bewahrt.
Der Mensch findet dank der Wahrheit seines Lebens zu sich zurück. In diesem Dasein spiegeln wir uns am eigenen Leben. Die eigene Geschichte zeichnet unseren Weg in diesem Dasein nach. Wir sehen den eigenen Weg als Vorgabe für unsere Zukunft an. Das bereits Begonnene wollen wir abschließen. Das haben wir gebraucht.
Gedanke
Eine Ursache, die länger als zwei Jahre zurückliegt, wird keine mehr sein.
Impuls
Überzeugungen sind Irrtümer in schönem Gewand.
Nachdem man mir des Öfteren schon nahegelegt hat, dass das Geld in unserem Staat für die gesellschaftliche Entwicklung maßgeblich sein wird, bin ich doch dazu übergegangen, solche Aussagen unkommentiert zu belassen. Jedoch muss ich zugeben, dass mir die Argumente dagegen gefehlt haben. Darum spinne ich meinen Faden nun genauso, wie alle anderen Leute das getan haben.
Folgende Fragestellung besteht also für mich.
Wer oder was regiert in der Welt über die Welt?
Die nun zu benennende Antwort ist eine Vorgabe durch meine Mitmenschen gewesen.
Geld regiert die Welt.
Folglich geht es bei einer Verwirklichung des Menschen entweder um eine Unabhängigkeit vom Geld (anderer Leute) oder um einen Reichtum in Form von Eigentum an Geld. Das lasse ich jetzt als Aussage so stehen, wie ich es gerade aufgeschrieben habe. Immerhin zeige ich dadurch bereits ein Stück weit auf, wie ich dazu gestanden habe, was mir Geld bedeutet.
Impuls
Was sich bei uns nicht erhalten hat, das ist auch nichts Wahres gewesen. Erhalten kann sich allein nur etwas Gutes, das es gibt.
Impuls
Analog zu dem Zyklus der Wandlung bei den Alchemisten mache ich fest, was ich denke, löse, was ich geschaffen habe, und fange ein, was mir fehlt. Gehe ich diesen Weg rückläufig, dann fehlen mir die Gedanken, das Emanierte festigt mich und das Geschaffene wird erkannt. Da habe ich beide Wege für gut befunden. Wie bei einer Spiralfeder entstehen und vergehen die eigenen Handlungen, aber sie haben nicht aufgehört zu sein. Ihre zentripetale Wirkung ist ebenso endlich wie die zentrifugale Zerstörung des Ganzen. Man kann allein nur begrenzt etwas erreichen, aber irgendwann kostet es einen das Leben.
Gedanke
Der homogene, mathematisch-analytische Versuchsaufbau steht im Gegensatz zur physischen Natur. Diese ist keinesfalls systematisch, sie kennt keine Programme und sie hat keine Logik zu eigen, auf die sie sich bezogen hätte, um so zu sein, wie man sich das von ihr gewünscht hat. Die Vorstellungswelten des Menschen sind von der natürlichen Erscheinungsweise des Wirklichen abgedriftet. Das ist Ursache für mannigfache Beliebigkeiten. Diese bedeuten nichts. Der Mensch verliert aber den Zugang zu seinem Leben, da er unter solchen Umständen nicht länger sinnerfüllt zu leben imstande gewesen ist.
Damit hat er sich nichts zu erfüllen gewusst und ist also gescheitert.
Gedanke
Die totale Überwachung hat zu nichts geführt. Regulierungen haben nicht weitergeholfen. Diese binden lediglich Kräfte.
Wer beobachtet, der greift dadurch ins Geschehen ein und bestimmt maßgeblich mit, was vorkommt. Menschen beziehen sich auf ihr Umfeld. Das ist normal. So etwas kann der Auslöser von vielen Dingen sein und regelrechte Katastrophen freisetzen.
Freiheit ohne Wahlmöglichkeit ist keine mehr gewesen. Die Stellung des Menschen ohne den gleichwertigen Rang aller beteiligten Personen ist obstruktiv und führt zu Verzerrungen im Gefüge. Die Lebenswirklichkeit als Ganzes sollte man nicht ausgeblendet lassen.
Wenn etwas Bestehendes nicht zu unserem Konzept passen würde, dann wäre unser Konzept falsch.
Gedanke
Oftmals habe ich vor verschlossenen Türen gestanden und bin nicht weiter gekommen. Dann frage ich mich manchmal das folgende.
Muss ich durch diese Tore hindurchgehen oder bekomme ich es nicht anders geregelt, was ich erreichen möchte?