Die mittlerweile kritische Haltung zur Windkraft ist verständlich. Dennoch leistet sie einen sehr großen Beitrag für eine saubere Zukunft ohne Kohle und Atomkraft. Mit den Windkraftanlagen im Landkreis und in der Gemeinde sind wir sehr gut aufgestellt.
Zum Beispiel das in Isens begonnene Repowering der Anlagen hat deren Anzahl verringert, die geförderte Strommenge aber verdreifacht. Das kommt natürlich auch den Gewerbesteuereinnahmen zugute.
Als weiteres Beispiel wurde in Butjadingen durch den Ratsbeschluss in 2016, der auch außerhalb von Vorranggebieten Kleinwindkraftanlagen erlaubt, besonders das Interesse der Landwirtschaft berücksichtigt, ihren Strom selbst herzustellen. Dies ist eine Möglichkeit, die ich mir für viele kommunale Einrichtungen vorstelle. In erster Linie geht es dabei um Photovoltaikanlagen, also Strom aus der Sonne. Von der EU sind hierfür bereits die Rahmenbedingungen geschaffen worden. Die Energiewende gelingt aber auch dann nur, wenn die Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür setze ich mich ein.
Da ich selber seit 8 Jahren eine Solaranlage auf meinem Haus betreibe und den überschüssigen Strom speichere und ins Netz einspeise, verfüge ich über das notwendige Wissen, um in den Fachausschüssen die richtigen Beschlüsse herbeizuführen.
Mit diesem Verfahren können Gemeinde und Städte in unserem Landkreis deshalb über lange Sicht Betriebskosten sparen. Hier gilt es deshalb, im Kreistag und im Gemeinderat dafür die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen.