Eine der größten Herausforderungen ist eine bürgerfreundliche Digitalisierung der Verwaltung. Dazu gehört selbstverständlich auch, daß Sitzungen des Gemeinderates und der Ausschüsse ins Internet übertragen werden müssen. Transparenz schafft Vertrauen. Besonders in dieser Zeit müssen wir deshalb über neue Kommunikationswege nachdenken. Dies gilt sowohl für den Kreistag als auch für den Gemeinderat.
Die Corona Pandemie hat uns hier bereits einen großen Schritt vorangebracht: In den letzten 15 Monaten wurden technische Lösungen geschaffen, die es uns ermöglichen, digitale Sitzungen abzuhalten, wo natürlich auch die Öffentlichkeit mit einbezogen werden kann. Was auf Landkreisebene funktioniert, kann auch für den Gemeinderat sinnvoll sein. Nur so gibt es mehr Bürgernähe. Mit meiner Kandidatur setze ich mich auch dafür ein.
Daher ist es neben einer guten Internetverbindung auch wichtig, in Zukunft viele behördliche Vorgänge auf dem elektronischem Wege möglich zu machen. Alte, staubige Akten gehören der Vergangenheit an. Durch die Umstellung auf Digital werden Anträge schneller bearbeitet und Genehmigungen von Gemeinde zu Landkreis beschleunigt.
Als Mitglied des Kreistages werde ich oft gefragt, warum manche Genehmigungsverfahren so lange dauern. Neben gesetzlichen Einhaltefristen, Prüfungen und langsame Postwege, sind allerdings auch veraltete Genehmigungsprozesse dafür verantwortlich. Ein digitales Prozessmanagement in Behörden könnte vieles, sehr vieles Beschleunigen.
Durch meine über 35jährige Erfahrung in der elektronischen Datenverarbeitung bin ich mit den aktuellen Verfahren bestens vertraut, seien es Prozessmanagementsysteme oder auch Dokumentenverwaltung.
Die Verwaltungsstrukturen des Landkreises und der Gemeinde können wir politisch mit Anträgen beeinflussen und deshalb sollten wir mit gutem Beispiel voran gehen.