Du hast irgendwann mal gesagt: „Die Endlichkeit, die ist bestimmt.“
Hiermit antworte ich: „Mal sehen, ob sie auch gegen uns gewinnt..“
‚Uns‘, das sind unendlich niedliche Sprüche;
‚Uns‘, das sind unmissverständlich nötige Spielabbrüche;
‚Uns‘, das sind unwiderstehlich nervige Spitznamen;
‚Uns‘, das sind unlustige nichtssagende Situationen;
‚Uns‘, das sind unermüdlich nachtaktive Schablonen;
‚Uns‘, das sind zwei anfangs Unbekannte - schnell als ‚Freunde‘ benannte;
Aber ‚Uns‘ ist das ‚wie wir sind‘ eigentlich vollkommen egal;
Für ‘Uns‘ ist die endliche, geographische Distanz letztendlich (k)eine Qual.
Wir vertrauen einander – ja, ‚Uns‘ reicht das nackte Wissen,
Dass die Aufrichtigkeit herrscht, sobald Wir endlich ruhen auf dem Kissen.
‚Uns‘ ist bewusst, dass der Punkt stets wartet auf die Endlichkeit;
So wie Du, wenn Du die Tür aufhältst, für meine Wenigkeit.
Und Wir sind endlich.
Wir sind ‚Uns‘ endlich im Klaren, dass das Ticken der Uhren den Rhythmus nie verliert;
Wir sind ‚Uns‘ endlich im Klaren, dass die Worte, die Wir sagen, die Realität nicht pausieren;
Wir sind ‚Uns‘ endlich im Klaren, dass der Kalender uns sukzessiv separiert;
Wir sind ‚Uns‘ endlich im Klaren, dass unsere Verbindung in zwei Richtungen tendiert;
Wir sind ‚Uns‘ endlich im Klaren, dass Du und das Ich, dass Wir –
Nö, der Gedanke hier wird fürs Ende notiert.
Bei ‚Uns‘ lag etwas anderes in der Luft;
Es war nicht dieser schnulzige Liebesduft.
Viel mehr nach der Maxime: „Was sich neckt, das liebt sich."
Wenngleich mein Finger öfters an der Blume zupft, an jener Fenstergardine;
Wie Goethes Gretchen: „Er liebt mich nicht, er liebt mich."
Stehst da, wie ein Knab, als er ein Röslein sah‘ und verwelkst;
Begreifst, wie du in unsendlichen Erinnerungen schwelgst.
Ich zähle dreiunddreißig Blüten auf dem Boden – eine für jeden Text, den Ich dir schrieb;
Und das Einzige, was ‚Uns‘ noch hinterblieb‘, ist die Tatsache, dass Du eines gewiss bist:
Ein Herzens- & ein Worte-Dieb!
Aber dafür sind
Wir
‚Uns‘ endlich im Klaren, um es mit Shakespeares Worten zu sagen:
„Du und ich, wir sind zu klug, um uns friedlich zu lieben.“
Aber wer weiß,
Vielleicht wird eines Tages unsere Liebe siegen;
Wir trotzen den Widerständen, den endlosen Kriegen;
Und erschaffen einen unsendlichen liebevollen Frieden!
Lautes Schlucken, zur Seite gucken, Wimpernzucken.
Die Gedanken kreisen abwärts.
Immer schneller, immer schneller!
Warum liebe ich das Leiden?
Kann man das vermeiden?
Im ständigen Kampf mit meinem anderen Ich.
Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Schwindel.
Einen anderen Weg gehe ich nicht.
Taube Finger, taube Hand, Herzkrampf!
Der ständige Kampf!
Und ich merke, dass ich nicht mehr funktioniere.
Absagen und abmelden.
Die Geborgenheit ist verdorben.
Manchmal wundere ich mich,
Dass ich immernoch stehe.
Obwohl ich kein Entkommen sehe.
Ist das normal?
…nein?…
Es könnte anders sein...
Mein Lächeln hat sich aufs Gesicht gebrannt.
Es steckt fest in seiner Form.
Daran werde ich erkannt.
Die Verzerrung ist die Norm.
Es kommt mir automatisch,
In unangenehmen Situationen,
Wirke ich sympathisch
Und du glaubst ich mag dich.
Der Schmerz wird weggelächelt,
Bis man ihn nicht mehr spürt,
Wie ein Hund der leise hechelt,
Bis sich kein Muskel rührt.
Dann spürt man gar nichts mehr,
Die Trauer hat es schwer,
Mein Lächeln ist neutral,
Es ist ganz normal.
Alles ist laut!
Jeder will mir was ins Ohr setzen.
Hört auf zu schreien! Hört auf zu hetzen!
Ich kann euch hören!
Jeden Einzelnen mit tausend Wünschen,
Vorstellungen, Erwartungen, Versprechen.
Ihr macht mir Kopfschmerzen!
Beschwerden kommen vom Herzen.
Und ihr hört einfach nicht auf.
Worte fallen wie Tritte.
Egal wie sehr ich euch bitte,
Euch anflehe zu verstehen.
Immer redet jemand.
Mag keiner mehr die Stille?
Ihr reißt euch das Maul auf für mich,
Über mich.
Egal woher, alle haben ein Bild von mir.
Und wollen, dass ich mich so bewege wie sie es sehen.
Und wenn ich nicht so handel wie vorgegeben,
Lassen sie mich stehen.
Eine Ahnung, nur, ein Spüren
schleicht aufwärts in Gedanken.
Lässt sich mit Vernunft nicht führen,
trotzt heimlich allen Schranken.
Sehnsucht quält das Herz,
will geheimnisvolle Welten sehen.
Ach, wäre nur vorbei der Schmerz,
würd’ im Paradies ich stehen.
Weites Meer, tiefblaue Wogen
tragen den Horizont gewiss.
Der Himmel, stolz vom Licht erzogen,
wirft auf Sand meinen Schattenriss.
Glatte Steine, bunte Muscheln
verblassen sanft im Tränenschleier.
Ich höre Stimmen leise tuscheln,
bereiten vor die Trauerfeier.
Vertrauen nun, dem Ende nah
zeigt sich der Garten Eden.
Verstummt ein Ton ganz unscheinbar,
gibt den Gedanken Frieden.
Nirgendwo bist du noch weiß
Trotzdem strahlst du engelsgleich
Du Himmelflieger
Malst weichen Schaum
Vor Streifenblau
In Wirbellila
Unter dir
liegen die Farben so rentlich munter rum
Sammeln sich Blumenkronenkluster
Ab fließt Kuhlenbodenwasser
Zeigt braun kunterbunt grün'n Untergrund
Im Zeitweiterlauf und lauf
Wird Bäumlein kahl und grau
Und Wölklein trennt sich auch
Vom Schönheitsfarbenbrauch
Du Wunderwolke, Bilderblatt
In letzter grell-heller Stunde
Dein Farbenglänzen macht uns satt
Dunkel ist in aller Munde
Doch halt! Doch Stopp! du sollst nicht weichen
Warum verziehst dich, schenkst mir Leichen?
Himmelsgold, das mir da strahlt?
Kunst, so zierlich aufgemalt
Klang, so lieblich dirigiert
Per Bodensilber komponiert?
Du bist Maler, du bist Dichter,
Komponist, Solist, mein Richter!
Du! Du spülst Klangfluten in Säle,
setzt Pinsel auf Gemälde,
Das mein Herz erwähle
Schönheit, die mich quäle!
Du bestellst Orangenfeld,
am End‘ der Welt,
das langsam fällt
Wo Tod, da Held!
Sinkst zugleich
Wie herbstlich´ Blätter
Gehst gemein
Mit schönem Wetter
Wie soll ich leben?
Ohne dein Wesen?Was kann ich geben?
das du wirst reden?
Auf welchen Wegen
Kann dich wiedersehen?
Sollst so früh noch gar nicht gehen
Lässt mich ganz im Schnee verwehen
Sollst im Stich doch mich nicht lassen
Grau Wolken, schwarze Schatten
Denk auch an den armen Rest!
Vogel sitzt im kargen Nest
Bärchen stirbt in eisig Wind
Nebel schluckt das heilig´ Kind!
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Was fährt in mich!
Der Rage Stich?
Mein ist dein
Du bist erhaben!
Bist mein keim
Wie kann ich klagen
Ich und Vogel schau´n dir nach
Leg dich nur ins Traumgemach
Du nun fort, die Kälte wächst
Das letzte Blatt zieht vom Geäst
rote Strähne aus der Wolke
ängstlich bangt das ganze Volke
Doch es kommt nicht wie gedacht
Zügig pfeift der Wind der Nacht
Wärme hat er doch gebracht
Alles kommt nicht wie gehofft
Meiner Kerze flieht der Docht
Oben findet Mond ein Loch
Nacht, du bist so herrlich still
Ruhig, leise, so wie ich will
Nacht, O, Nacht
Was hab Sorge ich erdacht
Bildnis braucht Beleuchtung kaum
Strahlt jetzt grünlich jeder Baum
Eulen huschen zwischen Zipfeln
Gletscher schmiegen sich an Gipfeln
Ach, so soll der Tag doch ziehen
Wie die Antwort hat´s getan
Ich will jetzt im Schnee-e spielen
Ohne falschen Schöhheitswahn
Sie riecht nach Leder und Parfum,
nach Abends um die Häuser ziehn,
und so unglaublich ungestüm,
sind die Gedanken,
hinter diesen blaugrauen,
Augen,
in denen eingefangen,
dieser Blick tanzt,
mit dem Sturm und in der Nacht,
riecht sie auch,
dabei nach Zigarettenrauch,
und trägt mit sich,
die Weite in der Brust,
losgelöstes Haar und losgelöster Blick,
den sie mitbringt aus dem Schutz,
der tanzenden Menschen,
die sich zu den Bässen aneinanderdrängen,
sich dem alltäglichen entzwingen,
und einverbindlich, lose, aneinanderbinden,
sie nippt am Weißwein,
lächelt übers frei sein,
will noch nicht Heim,
und geht wieder hinein,
wird aufgefangen werden,
von unserer Art sich zu erden.
Ich liebe Blumen, Kerzen, Gedichte,
liebe es, wenn mein Kopf licht wird,
sehe das Schöne, im Lichte,
erstrahlen, sodass mir warm wird,
ich hierbleiben will,
mir Zeit nehmen möchte,
führe die Hand mit
sanftem Pinselstriche,
in Gedanken, hinter friedlichem Gesichte,
meine Muse mir singt nach der Fichte,
halt mich,
und singe mir deine Gedichte,
flüstre,
siehst mich,
und alles was ich nicht wüsste,
nach so schönen Zeilen,
mag ich noch verweilen,
doch kehre dann bei Zeiten,
zurück,
in meine blühende Wüste,
innere Mitte,
von der noch niemand so recht wüsste,
dieses Stück,
gehört doch nur mir allein
Ich wurde vergessen, bevor es mich gab,
Verdrängt und gedrungen, ins Außen gezwungen,
Ich hab mich geboren, nachdem ich verstarb.
Wer hastet so spät durch eiskalten Wind?
Man munkelt es sei das Arbeiterkind.
Den Traum seiner Freiheit ganz feste im Arm,
Hält Schicht um Schicht seine Wohnung sich warm.
Mein Kind, was lernst du das Requiem nicht?
Seht Menschen ihr, meine Geldsorgen nicht?
Wie Schulde um Schulde mich bitter umstreift?
Mein Kind, das ist ein schlechter Vergleich.
Mein liebes Kind, komm geh mit mir,
das bessere Leben verspreche ich dir,
Musst heut‘ dich in meinen Versprechen verlaufen,
So kann ich dich später als Arbeitskraft kaufen.
Seht her ihr Menschen, hört ihr denn nicht,
was der Kapitalismus uns leise verspricht?
Sei ruhig und bleibe bei uns mein Kind,
du weißt doch, dass wir die Arbeiter sind.
Willst junger Mensch nicht du mit mir leben?
Gar schöne Kleider, die möcht‘ ich dir geben,
mit Fleiß und mit Schweiß kannst du dich dann versorgen
Und rein und in Reihe bist du hier geboren.
Und seht liebe Menschen, seht ihr nicht dort:
Die Menschen, die biegen ihr Selbst von sich fort?
Du dummes Kind, ich seh‘ es genau,
Das ist unser Staat, dem ich gerne vertrau‘.
Ich brauch dich, lauf mit und werd‘ meine Gestalt,
bist du jetzt nicht willig, so brauch ich Gewalt.
Oh nein, ich bleib stark und ich pass mich nicht an,
doch hat die Gesellschaft mir Leiden getan.
Jetzt rennt unser Kind und es rennt immer schneller,
es rennt dort entlang wo vor kurzem die Welt war,
erreicht seinen Abschluss mit Müh‘ und Not,
in seinen Armen, der Traum, war tot.
My silly little champagne brain,
Bubbling up with thoughts,
Sparkling Taste,
Flowing over with waste.
Spilling like a river out of me,
My tongue imprisoned, instead of free.
The mountain seems to grow,
The thoughts won't let go.
My champagne brain,
Keeps me entertained,
So much as to leave me deranged.
I just never seem to reach the aim.
This is too much, but too little.
It's confusing me as much as a riddle.
Can someone understand this?
Everyone keeps chugging,
Dying to get a taste.
No time to swallow,
To cry or to wallow.
I feel so hollow, I am a disgrace.
The bottle starts to leak,
Just like myself,
A few drops start to fall,
But never all,
The help I should seek,
I'll never make the call,
because I'm too weak.
My lies start to reek.
Fill me up, but leave me in vain.
My champagne brain,
Might blow up,
In thousand little pieces.
And still I'm stuck.
When you throw me up,
I'll make sure you feel the shame.
Falling to the ground, shards all around,
my future destroyed without a sound.
I feel like I'm being drowned.
Cutting my hands on the pieces,
But I'm not bleeding from that wound.
Nothing matters anyway,
I'm never going to be what I say.
Is there no other way?
I just can't wait another day.
Can't seem to stop the dripping,
Or the clock's ticking.
I think I'm going insane,
With my silly little champagne brain.
Meine Legoschlösser waren dir immer im Weg.
Du weißt nicht wie es sich anfühlt,
Wenn dir jemand Steine in den Weg legt.
Wenn du kamst hat sich das ganze Haus abgekühlt.
Du hast immer in meinen Legosteinen rumgewühlt,
Hast dich aufgeregt, keine Rücksicht darauf was ich fühl.
Du hast sie kaputt gemacht,
Wir wissen es beide.
Dabei hast du gelacht,
Du brauchtest diese Macht.
Ich hab so getan, als hätte es mir nichts ausgemacht,
Das hat dich immer am meisten angefacht.
Irgendwann konntest du sie nicht mehr kontrollieren,
Meine Schlösser wurden größer.
Du fingst an mich rum zu diktieren,
Das war deine Art mich zu sabotieren.
Deine Kälte lässt mich frieren.
Und dann bin ich gegangen.
Mit allem was noch übrig war,
Von meinen Legoschlössern.
Ich hab angefangen,
Sie neu zu bauen, erst nur ein paar.
Bald sind sie alle wieder heile,
Es fehlen nur noch ein paar Teile.
Ich bin auch nicht in eile,
Jetzt stören sie niemanden mehr.
Ich baue sie kreuz und quer,
Meine Legoschlösser so groß wie das Meer.
Time’s not there, Time’s not here,
I need to get out of here.
Can’t seem to find the exit,
Is this where the end is?
No time to breathe, no time to live,
How do I survive this?
The clock is ticking, the calendar pages ripping.
Days fly by, but I’m not allowed to cry.
Everybody expects me to be fine,
To keep everything in line.
“Just keep on going”, they say,
My insides might bleed away.
But they don’t care and they don’t see,
They just remind me to be.
Perfect for people, who pretend to see me,
Kind to people, who keep on cutting me.
But invsible to them,
Are my cuts that run deep,
For those who do not try to see,
Just kill me already or let me be.
Es ist drei Uhr sieben,
Wann haben wir aufgehört uns zu lieben?
Wo sind wir stecken geblieben?
Ich könnte schwören,
Wir waren gestern noch da.
Heute sind wir alleine und doch zu zweit,
Um drei Uhr sieben.
Kann uns nicht hören,
Der Abstand zwischen uns zu weit.
Geteiltes Leid ist halbes Leid,
Du hörst meinen lautlosen Schrei,
Und trotzdem bleibst du still wie unter Eid.
Viel ungesagt zwischen uns, aber du schweigst,
Die Grenze zwischen uns zu breit.
Und ich frage mich: ist es bald soweit?
Weil wir beide wissen, das mit uns ist vorbei.
Ich weiß nicht mal, ob du es noch kannst,
Nach diesem Leben auf Distanz.
Ob du noch weißt,
Wie man zusammen lebt und das zu zweit,
Wie man zusammen tanzt.
Jetzt ist es drei Uhr acht,
Guck, was das mit uns macht.
Wann haben wir zuletzt gelacht?
Es ist nicht mehr drei Uhr sieben,
Und trotzdem frag ich mich: wo ist unsere Liebe geblieben?
A penny for your thoughts, they say,
But would you really like to know?
My mind is a dark place,
My thoughts a scattered mess.
I’m always trying to think less,
More going on in me than what you see on my face,
A penny for your thoughts, they say,
But they’re not prepared for what they might see.
I’m spiralling in my head so deep,
The distance I tried to keep.
The instruction manual is lost to me,
So next time you want a penny for my thoughts,
Think before you talk.
He is sunshine,
But I am not midnight rain.
I am a storm cloud, I am thunder.
I’m the storm that pulls you under.
I am destruction, when nothing is left in the end,
I make sure you hate me, you will never understand.
I am corruption, I am eruption.
This is me, I don’t pretend to be,
Something I’m not, you were always able to see.
I’ll make you resent me,
That’s what I do,
Because I will never believe,
That someone could like me too.
Pushing you away,
Feels safer than heartbreak.
No one wants to stay,
This will never change.