Es gibt heute so viele Lieder - die kann man nicht alle kennen. Deshalb habe ich für meine Mitsing-Events die Lieder in Videos mit Hintergrundmusik und Text vertont (Karaoke), so dass Alle, die Lesen können, die Liedertexte gut mitsingen können.
So gelingt es mir, viel Papier zu sparen (mein kleiner Beitrag für unseren Planeten).
Hier gibt es 2 Beispiele zu hören und zu sehen:
ist ein deutsches Volkslied über die Gedankenfreiheit. Während der ursprüngliche Text wohl vor 1800 entstanden ist, gehen heutige Fassungen auf die 1842 durch August Heinrich Hoffmann von Fallersleben geschaffene Version zurück.
ist eines der bekanntesten und beliebtesten deutschen Volkslieder unserer Zeit. Das Lied wurde 1840 von Anton Wilhelm von Zuccalmaglio (1803 – 1869) im zweiten Band der Sammlung „Deutsche Volkslieder mit ihren Singweisen“ veröffentlicht.
Zum Geburtstag viel Glück
Zum Geburtstag viel Glück,
zum Geburtstag viel Glück!
Zum Geburtstag liebe/r ...,
zum Geburtstag viel Glück!
Happy Birthday to you,
Happy Birthday to you!
Happy Birthday dear ....,
Happy Birthday to you!
***
Hoch soll er/sie leben
Hoch soll er/sie leben!
Hoch soll er/sie leben! 3 x hoch
Groß soll er/sie werden!
Groß soll er/sie werden! Riesengroß!
Schlau soll er/sie werden!
Schlau soll er/sie werden! Super Schlau!
Gesund soll er/sie bleiben!
Gesund soll er/sie bleiben! Lebenslang!
Hoch soll er leben!
Hoch soll er leben! 3 x hoch
***
Wie schön, dass du geboren bist
Text und Melodie: Rolf Zuckowski
Heute kann es regnen,
stürmen oder schnein,
denn du strahlst ja selber,
wie der Sonnenschein.
Heut ist dein Geburtstag,
darum feiern wir,
II: alle deine Freunde
freuen sich mit dir. :II
Refrain:
II: Wie schön, dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
Wie schön, dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir Geburtstagskind. :II
Unsre guten Wünsche
haben ihren Grund,
bitte bleib noch lange
glücklich und gesund.
Dich so froh zu sehen,
ist was uns gefällt,
II: Tränen gibt es schon
genug auf dieser Welt :II
Refrain:
II: Wie schön, dass du geboren bist ...
Montag, Dienstag, Mittwoch,
das ist ganz egal,
dein Geburtstag kommt im
Jahr doch nur einmal.
Darum lass uns feiern,
dass die Schwarte kracht,
II: heute wird getanzt,
gesungen und gelacht. :II
Refrain:
II: Wie schön, dass du geboren bist ...
II: Wie schön, dass du geboren bist,
wir hätten dich sonst sehr vermisst.
Wie schön, dass wir beisammen sind,
wir gratulieren dir Geburtstagskind. :II
***
Heute ist Geburtstag
Heute ist Geburtstag!
Heute ist Geburtstag!
heute ist Geburtstag
und das ist schön!
***
Und wer im Januar geboren ist
Und wer im Januar geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain:
I: Komm dreh Dich, komm dreh Dich, ei hopsasasa. :I
Und wer im Februar geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im März geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im April geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im Mai geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im Juni geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im Juli geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im August geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im September geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im Oktober geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im November geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
Und wer im Dezember geboren ist:
Tritt ein, tritt ein, tritt ein.
Der macht im Kreis ein recht tiefen Knicks:
recht tief, recht tief, recht tief.
Refrain: Komm dreh Dich, komm dreh Dich ...
***
Heute ist Geburtstag
Heute ist Geburtstag!
Heute ist Geburtstag!
heute ist Geburtstag
und das ist schön!
***
Ade zur Guten Nacht
Abschiedslied aus Sachsen
Ade zur guten Nacht.
Jetzt wird der Schluss gemacht,
dass ich muss scheiden.
I: Im Sommer da wächst der Klee.
Im Winter da schneit's den Schnee,
da komm ich wieder. :I
Es trauern Berg und Tal,
wo ich viel tausendmal
bin drüber gegangen.
I: Das hat deine Schönheit gemacht,
die hat mich zum Lieben gebracht
mit großem Verlangen. :I
Das Brünnlein rinnt und rauscht
wohl unterm Holderstrauch
wo wir gesessen.
I: So manchen Glocken-schlag
da Herz bei Herzen lag.
Das hast du vergessen. :I
Die Mädchen in dieser Welt
sind falscher als das Geld
mit ihren Lie-ben.
I: Ade nun zur guten Nacht.
Jetzt wird der Schluss gemacht,
dass ich muss scheiden. :I
***
Alle Vögel sind schon da
Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musizieren,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren!
Frühling will nun einmarschier'n,
kommt mit Sang und Schalle.
Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.
Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein,
springen, tanzen scherzen.
***
All Through The Night
(Ar Hyd y Nos)
ist eine walisische Lullaby
Text: Sir Harald Edwin Boulton
(1859 - 1935, England)
Sleep my Child, and peace attend thee,
All through the night;
Guardian angels God will send thee,
All through the night.
Soft the drowsy hours are creeping,
Hill and vale in slumber sleeping,
I my loving vigil keeping,
All through the night.
While the moon her watch is keeping
All through the night
While the weary world is sleeping
All through the night
O'er thy spirit gently stealing
Visions of delight revealing
Breathes a pure and holy feeling
All through the night.
Text deutsch:
Google-Übersetzer und Ulfert Saul
Schlaf mein, Kind, Friede mit Dir,
in stiller Nacht,
Schutzengel Gott Dir sendet
in stiller Nacht.
Stunden sanft und schläfrig kriechen,
Hügel und Tal schlummern.
Liebevoll bewach ich Dich,
in stiller Nacht.
Während der Mond Wache hält,
in stiller Nacht,
während die müde Welt schläft,
in stiller Nacht,
führt er Dich in deinem Schlafe
zu den schönsten Träumen;
schwerelos und viel Gefühl,
in stiller Nacht.
***
Alle Vögel sind schon da
Alle Vögel sind schon da,
alle Vögel, alle!
Welch ein Singen, Musizieren,
Pfeifen, Zwitschern, Tirilieren!
Frühling will nun einmarschier'n,
kommt mit Sang und Schalle.
Wie sie alle lustig sind,
flink und froh sich regen!
Amsel, Drossel, Fink und Star
und die ganze Vogelschar
wünschen dir ein frohes Jahr,
lauter Heil und Segen.
Was sie uns verkünden nun,
nehmen wir zu Herzen:
Wir auch wollen lustig sein,
lustig wie die Vögelein,
hier und dort, feldaus, feldein,
springen, tanzen scherzen.
***
Am Brunnen vor dem Tore
Am Brunnen vor dem Tore
da steht ein Lindenbaum,
ich träumt in seinem Schatten
so manchen süßen Traum.
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebe Wort.
Es zog in Freud und Leide
I: zu ihm mich immerfort :I
Ich mußt' auch heute wandern
vorbei in tiefer Nacht,
da hab' ich noch im Dunkeln
die Augen zugemacht.
Und seine Zweige rauschten,
als riefen sie mir zu:
Komm her zu mir, Geselle,
I: hier find'st du deine Ruh :I
Die kalten Winde bliesen
mir grad ins Angesicht,
der Hut flog mir vom Kopfe,
ich wendete mich nicht.
Nun bin ich manche Stunde
entfernt von jenem Ort,
und immer hör ich's rauschen:
I: du fändest Ruhe dort :I
***
Auf der Mauer, auf der Lauer
Auf der Mauer, auf der Lauer
sitzt 'ne kleine Wanze.
Auf der Mauer, auf der Lauer
sitzt 'ne kleine Wanze.
Seht euch mal die Wanze an,
wie die Wanze tanzen kann.
Auf der Mauer, auf der Lauer
sitzt 'ne kleine Wanze.
***
Boogie Woogie
1. Erst kommt das rechte Bein herein,
dann kommt das rechte Bein heraus,
dann kommt das rechte Bein herein
und dann schütteln wir es aus.
Dann kommt der Boogie Woogie, Woogie
und dann drehen wir uns um,
und alle machen mit! 2, 3, 4:
Refrain:
Boogie Woogie, Boogie Woogie,
Boogie Woogie, und alle machen mit!
2. Dann kommt das linke Bein herein ...
3. Dann kommt der rechte Arm herein ...
4. Dann kommt der linke Arm herein ...
5. Dann kommt der ganze Körper rein
***
Bruder Jakob
Bruder Jakob,
Bruder Jakob!
Schläfst du noch?
Schläfst du noch?
Hörst du nicht die Glocken,
hörst du nicht die Glocken?
Ding, dang, dong,
ding, dang, dong!
Französisch:
Frère Jacques,
Frère Jacques
Dormez-vous,
dormez-vous?
Sonnez les matines,
Sonnez les matines,
Ding ding dong,
ding ding dong.
Englisch:
Are you sleeping?
Are you sleeping?
Brother John,
Brother John!
Morning bells are ringing
Morning bells are ringing
Ding, ding, dong.
Ding, ding, dong.
Spanisch:
Martinillo,
martinillo
Donde esta,
donde esta
Toca la campana,
toca la campana,
Din, don , dan,
din, don, dan.
***
Bunt sind schon die Wälder
Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.
Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche mit Streifen,
rot und weiß bemalt.
Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben,
auf dem Hut von Stroh.
Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz.
Junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.
***
Dat du min Leevsten büst
Dat du min Leevsten büst,
dat du woll weest.
I: Kumm bi de Nacht,
kumm bi de Nacht,
segg wo du heest. :I
Kumm du üm Middernacht,
kumm du Klock een!
I: Vader slöpt, Moder slöpt,
ick slöp aleen. :I
Klopp an de Kammerdör,
fat an de Klink!
|: Vader meent, Moder meent,
dat deit de Wind. :|
Kummt denn de Morgenstund,
kreiht de ol Hahn.
|: Leevster min Leevster min,
denn mößt du gahn! :|
Sachen den Gang henlank,
lies mit de Klink!
|: Vader meent, Moder meent,
dat deit de Wind. :|
***
Der Kuckuck und der Esel
Der Kuckuck und der Esel,
die hatten einen Streit:
wer wohl am besten sänge,
wer wohl am besten sänge,
zur schönen Maienzeit,
zur schönen Maienzeit.
Der Kuckuck sprach: das kann ich
und fing gleich an zu schrein.
Ich aber kann es besser,
ich aber kann es besser,
fiel gleich der Esel ein,
fiel gleich der Esel ein.
Das klang so schön und lieblich,
so schön von fern und nah.
Sie sangen alle beide,
sie sangen alle beide,
kuckuck, kuckuck, ia,
kuckuck, kuckuck, ia.
***
Der Mond ist aufgegangen
Der Mond ist aufgegangen,
die gold'nen Sternlein prangen
am Himmel hell und klar;
der Wald steht schwarz und schweiget,
und aus den Wiesen steiget
der weiße Nebel wunderbar.
Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
und ist doch rund und schön!
So sind wohl manche Sachen,
die wir getrost verlachen,
weil unsre Augen sie nicht sehen.
Wie ist die Welt so stille
und in der Dämm'rung Hülle
so traulich und so hold,
als eine stille Kammer,
wo ihr des Tages Jammer
verschlafen und vergessen sollt!
So legt euch denn ihr Brüder
in Gottes Namen nieder.
Kalt ist der Abendhauch.
Verschon uns, Gott, mit Strafen
und lass uns ruhig schlafen
und unsern kranken Nachbarn auch.
***
Der Winter ist vergangen
Der Winter ist vergangen,
ich seh' des Maien Schein,
ich seh' die Blümlein prangen,
des ist mein Herz erfreut.
So fern in jenem Tale,
da ist gar lustig sein,
da singt Frau Nachtigale
und manch Waldvögelein.
Ich geh den Mai zu hauen
hin durch das grüne Gras,
schenk meinem Buhl die Treue,
die mir die Liebste was.
Und ruf, dass sie mag kommen,
wohl an dem Fenster stahn,
empfangen den Mai mit Blumen.
Er ist gar wohlgetan.
Und als die Allerliebste
sein Reden hatt' gehört
da stand sie Traurigliche
und sprach zu ihm ein Wort
"Ich hab den Mai empfangen
mit großer Würdigkeit!"
Er küsst sie an die Wangen
war das nicht Ehrbarkeit?
Er nahm sie sonder Trauern
in seine Arme blank,
der Wächter auf den Mauern
hob an sein Lied und sang:
Ist jemand noch darinnen,
der mag jetzt heimwärts gehen.
ich seh' den Tag aufdringen
wohl durch die Wolken schön.
Ach, Wächter auf der Mauer,
wie quälst du mich so hart!
Ich lieg in schwerer Trauer,
mein Herz leidet Schmach.
Das macht die Allerliebste,
von der ich scheiden muss;
das klag ich Gott dem Herren,
dass ich sie lassen muss.
Ade, mein Allerliebste,
ade, ihr Blümlein fein.
Ade, schön Rosenblume,
es muss geschieden sein,
bis das ich wiederkomme,
sollst du die Liebste sein.
Das Herz in meinem Leibe
das ist ja allzeit dein.
***
Die Affen rasen durch den Wald
Die Affen rasen durch den Wald,
der eine macht den andern kalt.
Die ganze Affenbande brüllt:
II: Wo ist die Kokosnuss?
Wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut? :II
Die Affenmama sitzt am Fluß
und angelt nach der Kokosnuss,
die ganze Affenbande brüllt:...
Der Affenonkel, welch ein Graus,
reißt alle Urwaldbäume aus,
die ganze Affenbande brüllt:...
Der Elefant im Urwald spricht:
"Hier in dem Dickicht ist sie nicht"
Die ganze Affenbande brüllt: ...
Das Affenbaby, voll Genuss,
hält in der Hand die Kokosnuss.
Die ganze Affenbande brüllt:
II: Da ist die Kokosnuss!
Da ist die Kokosnuss!
Es hat die Kokosnuss geklaut! :II
Und die Moral von der Geschicht',
klau keine Kokosnüsse nicht,
weil sonst die ganze Bande brüllt:
II: Wo ist die Kokosnuss?
Wo ist die Kokosnuss?
Wer hat die Kokosnuss geklaut? :II
***
Die Gedanken sind frei
Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei,
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei.
Ich denke, was ich will,
und was mich beglücket,
doch alles in der Still,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
die Gedanken sind frei.
Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.
Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
die Gedanken sind frei.
***
Dona nobis pacem
Dona nobis pacem, pacem;
dona nobis pacem.
Dona nobis pacem,
dona nobis pacem.
Dona nobis pacem,
dona nobis pacem.
***
Drunten in der grünen Au
Refrain:
1. Drunten in der grünen Au,
steht ein Birnbaum schau,
schau juch he
Drunten in der grünen Au,
steht ein Birnbaum schau, schau.
2. Und was wächst an dem Baum?
Ein wunderschöner Ast:
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au …
3. Und was wächst an dem Ast?
Ein wunderschöner Zweig:
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
4. Und was ist an dem Zweig?
Ein wunderschönes Blatt.
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
5. Und was ist an dem Blatt?
Ein wunderschönes Nest.
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
6. Und was ist in dem Nest?
Ein wunderschönes Ei.
Ei im Nest,
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
7. Und was ist in dem Ei?
Ein wunderschöner Vogel.
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
8. Und was ist an dem Vogel?
Eine wunderschöne Feder.
Feder am Vogel,
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
9. Und was wird aus der Feder?
Ein wunderschönes Bett.
Bett aus der Feder,
Feder am Vogel,
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
10. Und was ist in dem Bett?
Ein wunderschönes Mädchen.
Mädchen im Bett,
Bett aus der Feder,
Feder am Vogel,
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
11. Und was macht denn das Mädchen?
Es hat einen Traum.
Traum vom Mädchen,
Mädchen im Bett,
Bett aus der Feder,
Feder am Vogel,
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au ...
12. Und was träumt denn das Mädchen?
Es pflanzt einen Baum.
Baum vom Traum,
Traum vom Mädchen,
Mädchen im Bett,
Bett aus der Feder,
Feder am Vogel,
Vogel im Ei,
Ei im Nest,
Nest am Blatt,
Blatt am Zweig,
Zweig am Ast,
Ast am Baum,
Baum in der Au.
Drunten in der grünen Au
***
Du, du, liegst mir im Herzen
Du, du, liegst mir im Herzen,
du, du, liegst mir im Sinn.
Du, du, machst mir viel Schmerzen,
weißt nicht, wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja
weißt nicht wie gut ich dir bin!
So, so wie ich dich liebe,
so, so liebe auch mich!
Die, die zärtlichsten Triebe
fühl' ich allein nur für dich!
Ja, ja, ja, ja
fühle ich ewig für dich!
Doch, doch darf ich dir trauen,
dir, dir mit leichtem Sinn?
Du, du kannst auf mich bauen,
weißt ja, wie gut ich dir bin
Ja, ja, ja, ja,
Weißt ja wie gut ich dir bin!
Und, und wenn in der Ferne
mir, mir dein Herz erscheint,
dann, dann wünsch ich so gerne,
dass uns die Liebe vereint.
Ja, ja, ja, ja,
dass uns die Liebe vereint.
***
Freut Euch des Lebens
Freut Euch des Lebens
weil noch das Lämpchen glüht.
Pflücket die Rose,
eh’ sie verblüht!
So mancher schafft sich Sorg’ und Müh.
Sucht Dornen auf, und findet sie.
Und läßt das Veilchen unbemerkt,
das ihm am Wege blüht.
Freut Euch des Lebens,…
Wenn scheu die Schöpfung sich verhüllt,
und lauter Donner ob uns brüllt,
so scheint am Abend, nach dem Sturm,
die Sonne, ach! So schön!
Freut Euch des Lebens,…
Wer Neid und Missgunst sorgsam flieht,
Genügsamkeit im Gärtchen zieht,
dem schießt sie bald zum Bäumchen auf,
das gold'ne Früchte bringt.
Freut Euch des Lebens,…
Wer Redlichkeit und Treue übt,
und gern dem ärmer'n Bruder gibt,
da siedelt sich Zufriedenheit
so gerne bei ihm an.
Freut Euch des Lebens,…
Und wenn der Pfad sich furchtbar engt,
und Missgeschick uns plagt und drängt.
So reicht die holde Freundschaft stets
dem Redlichen die Hand.
Freut Euch des Lebens,…
Sie trocknet ihm die Tränen ab,
und streut ihm Blumen bis in's Grab.
Sie wandelt Nacht in Dämmerung,
und Dämmerung in Licht.
Freut Euch des Lebens,…
Sie ist des Lebens schönstes Band.
Schlagt, Brüder, traulich Hand in Hand.
So wallt man froh, so wallt man leicht
in's bess're Vaterland.
Freut Euch des Lebens,…
Weil noch das Lämpchen glüht.
Pflücket die Rose, eh’ sie verblüht!
***
Goodnight, Ladies
I: Goodnight, Ladies! :I
Goodnight, Ladies!
We're going to leave you now.
Refrain:
Merrily we roll along,
roll along, roll along.
Merrily we roll along
ov'r the dark blue sea.
I: Farewell, ladies! :I
Farewell, ladies!
We're going to leave you now.
Merrily we roll ...
I: Sweet dreams, Ladies! :I
Sweet dreams, Ladies!
We're going to leave you now.
Merrily we roll ...
***
Ho, unser Maat
Ho, unser Maat,
der hat schief geladen,
ho, unser Maat,
der hat schief geladen,
ho, unser Maat,
der hat schief geladen,
morgens in der Frühe.
Ho jo, ahoi, wir segeln,
ho jo, ahoi, wir segeln,
ho jo, ahoi, wir segeln,
morgens in der Frühe.
Wie bringen wir ihn
wieder auf die Beine,
wie bringen wir ihn
wieder auf die Beine,
wie bringen wir ihn
wieder auf die Beine
morgens in der Frühe.
Ho jo, ahoi, wir segeln ...
Gebt ihm doch einen
Eimer kaltes Wasser,
gebt ihm doch einen
Eimer kaltes Wasser,
gebt ihm einen Eimer
kaltes Wasser
morgens in der Frühe.
Ho jo, ahoi, wir segeln ...
Klatsch! Dieser Gruß,
der macht ihn wieder munter.
Klatsch! Dieser Gruß,
der macht ihn wieder munter.
Klatsch! Dieser Gruß,
der macht ihn wieder munter
morgens in der Frühe.
Ho jo, ahoi, wir segeln ...
***
Horch, was komm von draußen 'rein
Horch, was komm von draußen 'rein?
Hollahi, hollaho!
Wird wohl mein Feinsliebchen sein;
hollahihaho!
Geht vorbei und kommt nicht 'rein,
hollahi, hollaho!
Wird's wohl nicht gewesen sein!
hollahihaho
Leute haben's oft gesagt,
hollahi, hollaho!
Dass ich kein Feinsliebchen hab',
hollahihaho!
Lass sie reden, 'schweig fein still,
hollahi, hallaho!
Kann doch lieben, wenn ich will,
hollahihaho!
Leute haben mir erzählt,
hollahi hollaho!
Was ich für ein Schatz erwählt,
hollahihaho!
Denk ich mir in meinem Sinn,
hollahi hollaho!
Mag es gut sein oder schlimm,
hollahihaho!
Leutchen, sagt mir's ganz gewiss,
hollahi, hollaho!
Was das für ein Lieben ist,
hollahihaho!
Die man will, die kriegt man nicht,
hollahi, hollaho!
Und 'ne andre will ich nicht,
hollahihaho!
Wenn mein Liebchen Hochzeit hat,
hollahi, hollaho!
Hab' ich meinen Trauertag,
hollahihaho!
Gehe ich in mein Kämmerlein,
hollahi, hollaho!
Trage mein Schmerz allein,
hollahihaho!
Wenn ich dann gestorben bin,
hollahi, hollaho!
Trägt man mich zu Grabe hin,
hollahihaho!
Setzt mir einen Leichenstein,
hollahi, hollaho!
Blüh'n bald da Vergißnichtmein,
hollahihaho!
Wenn ich dann im Himmel bin,
hollahi, hollaho!
Ist mein Liebchen auch darin,
hollahihaho!
Denn es ist ein alter Brauch,
hollahi hollaho!
Was sich liebt, das kriegt sich auch,
Hollahihaho!
***
Ich lieb' die Jahreszeiten
(I like the Flowers)
Text: Ulfert Saul
Ich liebe Schneeglöckchen
und wenn der Krokus blüht.
Ich lieb’ das Zwitschern,
das mir den Tag erhellt.
Ich lieb’ den Regen,
der alles grünen lässt.
Refrain:
II: Di-dum-di-da, di-dum-dida,
di-dum-di-da, di-dum-dida :II
Ich lieb’ die Sonne,
die hoch am Himmel steht.
Ich lieb’ die Brise,
die lau vom Meere weht.
Ich lieb’ das Baden,
das mir viel Freude macht.
Refrain: Di-dum-di-da ...
Ich lieb’ die bunten Blätter,
wenn sie vom Baume weh’n.
Ich lieb’ die Drachen,
die hoch am Himmel steh’n.
Ich lieb’ den Nebel,
der durch die Wiesen zieht.
Refrain: Di-dum-di-da ...
Ich liebe Schneeflocken,
den weißen Winterwald.
Ich lieb’ das Kerzenlicht,
das mir mein Herz erwärmt.
Ich lieb’ die Weihnachtszeit,
die mich glücklich macht.
Refrain: Di-dum-di-da ...
***
Im Märzen der Bauer
Im Märzen der Bauer
die Rösslein anspannt.
Er setz seine Felder
und Wiesen instand.
Er pflüget den Boden,
er egget und sät
und rührt seine Hände
frühmorgens und spät.
Die Bäuerin, die Mägde
sie dürfen nicht ruh'n.
Sie haben im Haus und
im Garten zu tun.
Sie graben und rechen
und singen ein Lied
und freu'n sich, wenn alles
schön grünet und blüht.
So geht unter Arbeit
das Frühjahr vorbei.
Dann erntet der Bauer
das duftende Heu.
Er mäht das Getreide,
dann drischt er es aus.
Im Winter da gibt es manch
herrlichen Schmaus.
***
Jedermann liebt den Samstagabend
Englisch:
I: Everybody loves saturday night :I
everybody, everybody, everybody,
everybody, everybody loves saturday night.
Deutsch:
I: Jedermann liebt den Samstagabend :I
jedermann jedermann, jedermann,
jedermann, jedermann liebt den Samstagabend.
Französisch:
I: Tout le monde aime samidi soir, :I
tout le monde, tout le monde, tout le monde,
tout le monde, tout le monde aime samidi soir.
Spätafrikanisch:
I: Bobo waro fero Satodeh, :I
bobo waro, bobo waro, bobo waro,
bobo waro, bobo waro fero Satodeh.
***
Jetzt fahr'n wir übern See, übern See
I: Jetzt fahr'n wir übern See, übern See,
jetzt fahr'n wir übern __ :I See.
I: Mit einer hölzern' Wurzel,
Wurzel, Wurzel, Wurzel,
mit einer hölzern' Wurzel,
ein Ruder war nicht __ :I dran.
I: Und als wir drüber war'n, drüber war'n,
und als wir drüber __ :I war'n,
I: da sangen alle Vöglein, Vöglein, Vöglein,
da sangen alle Vöglein,
der helle Tag brach __ :I an.
I: Der Jäger blies ins Horn, blies ins Horn,
der Jäger blies ins __ :I Horn.
I: Da bliesen alle Jäger, Jäger, Jäger, Jäger,
da bliesen alle Jäger
ein jeder in sein __ :I Horn.
I: Das Liedlein, das ist aus, wieder aus,
das Liedlein, das ist __ :I aus.
I: Und wer das Lied nicht singen kann,
singen, singen, singen kann,
und wer das Lied nicht singen kann,
der fängt von vorne __ :I an!
***
Kein schöner Land in dieser Zeit
Kein schöner Land in dieser Zeit,
als hier das unsre weit und breit,
wo wir uns finden wohl unter Linden
zur Abendzeit, Abendzeit.
Da haben wir so manche Stund'
gesessen wohl in froher Rund'
und taten singen; die Lieder klingen
im Eichengrund.
Dass wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal,
Gott mag es schenken, Gott mag es lenken,
er hat die Gnad'.
Nun, Brüder, eine gute Nacht,
der Herr im hohen Himmel wacht!
In seiner Güten uns zu behüten
ist er bedacht.
***
Komm lieber Mai und mache
Komm, lieber Mai, und mache
die Bäume wieder grün
und lass mir an dem Bache
die kleinen Veilchen blühn!
Wie möchte ich doch so gerne
ein Veilchen wieder sehn.
Ach, lieber Mai, wie gerne
einmal spazieren gehn!
Zwar Wintertage haben
wohl auch der Freuden viel:
man kann im Schnee eins traben
und treibt manch´ Abendspiel.
Baut Häuserchen von Karten,
spielt Blindekuh und Pfand:
Auch gibt's wohl Schlittenfahrten
auf´s liebe freie Land.
Doch wenn die Vöglein singen
und wir dann froh und flink
auf grünem Rasen springen,
das ist ein alter Ding!
Jetzt muss mein Steckenpferdchen
dort in dem Winkel stehn.
Denn draußen in dem Gärtchen
kann man vor Schmutz nicht geh'n.
Am meisten aber dauert
mich Lottchens Herzeleid:
Das arme Mädchen lauert
recht auf die Blumenzeit.
Umsonst hol´ ich ihr Spielchen
zum Zeitvertreib herbei.
Sie sitzt auf ihrem Stühlchen
wie´s Hühnchen auf dem Ei.
Ach, wenn´s doch erst gelinder
und grüner draußen wär!
Komm, lieber Mai! Wir Kinder,
wir bitten gar zu sehr!
O komm und bring´ vor allen
uns viele Veilchen mit,
bring´ auch viel Nachtigallen
und schöne Kuckucks mit.
***
Kommt, ihr G'spielen,
Kommt, ihr G'spielen,
wir woll'n uns kühlen,
bei diesem frischen Taue.
Werdet ihr singen,
wird es erklingen
fern in dieser Aue.
Hört, ihr G'sellen,
die Hündlein bellen.
Was wollen wir beginnen?
Lasset uns kriegen,
lasset uns siegen,
Sommerlust gewinnen.
Hört, ihr Knaben,
ihr schwarzen Raben,
wollt ihr mit
Mägdlein fechten?
Wehret euch rühmlich,
wollen wir kühnlich
um den Sommer fechten.
Auf, ihr Brüder,
singt hoch und nieder,
den Sommer zu gewinnen.
Ist es nicht Schande,
weit in dem Lande,
wenn wir uns besinnen.
Kommt ihr alle mit
großem Schalle,
wir woll’n den Mai begrüßen.
Wenn wir recht singen,
wird es erklingen,
uns die Zeit versüßen.
***
Laurentia
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Montag.
Ach, wenn es doch schon wieder Montag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Dienstag.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Mittwoch.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag, Mittwoch wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Donnerstag.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Freitag.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag, Mittwoch,
Donnerstag, Freitag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Samstag.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag, Mittwoch,
Donnerstag, Freitag, Samstag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
Laurentia, liebe Laurentia mein!
Wann wollen wir wieder beisammen sein
Am Sonntag.
Ach, wenn es doch schon wieder
Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
Freitag, Samstag, Sonntag wär,
und ich bei meiner Laurentia wär, Laurentia wär'!
***
Muß i' denn, muß i' denn
Muß i' denn, muß i' denn
zum Städtele hinaus, Städtele hinaus
und du mein Schatz bleibst hier?
Wenn i' komm', wenn i' komm',
Wenn i' wieder, wieder komm',
kehr i' ein mein Schatz bei dir.
Kann i' glei' net allweil bei dir sein
hab' i' doch mein Freud' an dir.
Wenn i' komm', wenn i' komm',
wenn i' wieder, wieder komm',
ehr' i' ei' mein Schatz bei dir.
Wenn du weinst, wenn du weinst,
daß i' wandere muß, wandere muß,
wie wenn d'Lieb jetzt wär vorbei!
Sind au' drauß, sind au' drauß,
der Mädele viel, Mädele viel,
lieber Schatz, i' bleib dir treu.
Denk du nett wenn i' ne And're seh',
no sei mei Lieb' vorbei;
Sind au' drauß, sind au' drauß,
der Mädele viel, Mädele viel
lieber Schatz, i' bleib dir treu.
Übers Jahr, übers Jahr,
wenn mer Träubele schneidt,
Träubele schneidt,
stell i' hier mi' wieder ein.
Bin i' dann, bin i' dann,
dein Schätzele noch, Schätzele noch,
so soll die Hochzeit sein.
Übers Jahr do ist mein Zeit vorbei,
da g'hör i' mein und dein.
Bin i' dann, bin i' dann,
dein Schätzele noch, Schätzele noch,
so soll die Hochzeit sein.
***
My Bonnie is over the ocean
My bonnie is over the ocean.
My bonnie is over the sea.
My bonnie is over the ocean.
Oh, bring back my Bonnie to me.
Bring back, bring back,
oh, bring back my bonnie to me, to me!
Bring back, bring back,
Oh, bring back my Bonnie to me.
Last night as I lay on my pillow.
Last night as I lay on my bed.
Last night as I lay on my pillow .
I dreamed that my Bonnie was dead.
Bring back, bring back ...
The winds have gone over the ocean.
The winds have gone over the sea.
The winds have gone over the ocean .
And brought back my Bonnie to me.
Brought back, Brought back ...
***
Nun will der Lenz uns grüßen
Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Wiesen sprießen,
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festtagskleide
zum Maientanze ein.
Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt.
Drum auf zum frohen Springen,
die Reis' ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.
***
Onkel Hans hat eine Farm
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Hühner rum, hia, hia, ho.
Es macht tuck tuck hier, es macht tuck tuck da,
tuck tuck hier, tuck tuck da, tuck tuck überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Gänse rum, hia, hia, ho.
Es macht gack gack hier, es macht gack gack da,
gack gack hier, gack gack da, gack gack überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Und da laufen viele Schweine rum, hia, hia, ho.
Es macht oink oink hier, es macht oink oink da,
oink oink hier, oink oink da, oink oink überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Ziegen rum, hia, hia, ho.
Es macht meck meck hier, es macht meck meck da,
meck meck hier, meck meck da, meck meck überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Kühe rum, hia, hia, ho.
Es macht muh muh hier, es macht muh muh da,
muh muh hier, muh muh da, muh muh überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Katzen rum, hia, hia, ho.
Es macht miau miau hier, es macht miau miau da,
miau miau hier, miau miau da, miau miau überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Schafe rum, hia, hia, ho.
Es macht mäh mäh hier, es macht mäh mäh da,
mäh mäh hier, mäh mäh da, mäh mäh überall.
Onkel Hans hat eine Farm, hia, hia, ho.
Da laufen viele Hunde rum, hia, hia, ho.
Es macht wau wau hier, es macht wau wau da,
wau wau hier, wau wau da, wau wau überall.
***
Wenn alle Brünnlein fließen
Wenn alle Brünnlein fließen,
so muß man trinken,
wenn ich mein Schatz nicht rufen darf,
tu ich ihm winken.
Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf,
ju ja rufen darf, tu ich ihm winken.
Ja winken mit den Äugelein
und treten auf den Fuß:
Ist Eine in der Stube drin,
die meine werden muss.
Ist Eine in der Stube drin,
ju, ja, Stube drin,
die meine werden muss.
Warum soll sie's nicht werden?
Ich hab sie ja so gar zu gern.
Sie hat zwei blaue Äugelein,
sind heller als der Stern.
Sie hat zwei blaue Äugelein,
ki, ja Äugelein,
sind heller als der Stern.
Sie hat zwei rote Wängelein,
sind röter als der Wein.
Ein solches Mädchen findst Du nicht,
wohl unterm Sonnenschein.
Ein solches Mädchen findst Du nicht,
ju, ja finst Du nicht
wohl unterm Sonnenschein.
***
Wenn der Pott aber nu en Loch
"Wenn der Pott aber nu en Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Stopp's zu, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, stopp's zu!"
"Womit soll ich's denn aber zustopp'n,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mit Stroh, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit Stroh!"
"Wenn's Stroh aber nun zu lang ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"hau's ab, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, hau's ab!"
"Womit soll ich's aber abhaue,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mit'm Beil, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit'm Beil!"
"Wenn's Beil aber nun zu stumpf ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mach's scharf, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mach's scharf!"
"Womit soll ich's denn aber scharf machen,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mit'm Stein, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit'm Stein!"
"Wenn der Stein aber nun zu trocken ist,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mach'n naß, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mach'n naß!"
"Womit soll ich'n aber naß mache,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mit Wasser, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit Wasser!"
"Womit soll ich denn aber's Wasser schöpfe,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Mit'm Pott, liebe, liebe Liese,
liebe Liese, mit'm Pott!"
"Wenn der Pott aber nun ein Loch hat,
lieber Heinrich, lieber Heinrich?"
"Laß es sein, liebe, lieb Liese,
lieb Liese, laß es sein!"
***
Wenn du fröhlich bist
I: Wenn du fröhlich bist,
dann klatsche in die Hand :I
Wenn du fröhlich bist und heiter,
ja, dann sag es allen weiter
Wenn du fröhlich bist,
dann klatsche in die Hand
I: Wenn du fröhlich bist,
dann schnipp mit den Fingern :I
Wenn du fröhlich bist und heiter,
ja, dann sag es allen weiter
Wenn du fröhlich bist,
dann schnipp mit den Fingern
I: Wenn du fröhlich bist,
dann stampfe mit dem Fuß :I
Wenn du fröhlich bist und heiter,
ja, dann sag es allen weiter
Wenn du fröhlich bist,
dann stampfe mit dem Fuß
I: Wenn du fröhlich bist,
dann hüfe in die Luft, :I
Wenn du fröhlich bist und heiter,
ja, dann sag es allen weiter
Wenn du fröhlich bist,
dann hüfe in die Luft,
I: Wenn du fröhlich bist,
dann rufe laut: "Hallo" :I
Wenn du fröhlich bist und heiter,
ja, dann sag es allen weiter
Wenn du fröhlich bist,
dann rufe laut: "Hallo"
***