BLEI IN TRINKWASSERLEITUNGEN
Blei ist ein Schwermetall, das früher häufig in Trinkwasserleitungen verwendet wurde und gesundheitsschädlich sein kann. Gelangt Blei aus alten Leitungen in das Trinkwasser, kann es sich im menschlichen Körper anreichern und zu gesundheitlichen Problemen führen.
Besonders in älteren Gebäuden, die vor den 1970er-Jahren errichtet wurden, können noch Bleirohre vorhanden sein. Durch Korrosion oder längere Standzeiten des Wassers kann Blei aus diesen Leitungen in das Trinkwasser gelangen.
Bereits geringe Mengen von Schwermetallen können gesundheitsschädlich sein. Besonders gefährdet sind Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere. Mögliche Folgen einer langfristigen Bleiaufnahme sind unter anderem Schäden am Nervensystem, Konzentrationsstörungen sowie Beeinträchtigungen der Blutbildung.
Um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen, schreibt die deutsche Trinkwasserverordnung (TrinkwV) vor, dass Bleileitungen in Trinkwasserinstallationen vollständig entfernt werden müssen. Seit dem 12. Januar 2026 dürfen in Gebäuden keine Bleirohre oder bleihaltigen Leitungsteile mehr vorhanden sein.