„Den niederländischen Feiertag und Geburtstag der damaligen Königin Beatrix nahm Heinsberg 2005 zum Anlass, sich bei den niederländischen Besuchern und Kunden zu bedanken“, warf Guenter Kleinen, Stadtmarketingbeauftragter, den Blick auf den Anfang zurück. Kleinen sei der „Vater der Idee“, die Stadt in eine „Oranje City“ zu verwandeln, hatte Bürgermeister Wolfgang Dieder in seinem Grußwort formuliert. Und Heike Northemann, Geschäftsführerin des G+V, hatte zuvor betont, dass neben dem bunten und fröhlichen Gesicht der „Oranje City“ auch der künstlerische Aspekt durch die Einladung niederländischer Künstler hervorgehoben werde. „So auch in diesem Jahr, in dem Guenter Kleinen den Mess- und Erlebnisgehalt wieder ein Stück höher gehängt hat“, fügte Northemann noch an.„Eine liebgewonnene Tradition ist die Ausstellung hochwertiger Werke niederländischer Künstler in unserem Haus. Ich begrüße mit Susan de Kruiff und Rob Thuis die eigentlichen Hauptakteure des heutigen Tages“, hatte zuvor Dirk Cormann, Vorstandsmitglied der Volksbank Heinsberg, die Vernissage zur Ausstellung „Malerische Fotografie – fotografische Malerei“ in den Räumen der Bank an der Hochstraße eröffnet.Beide Künstler seien Absolventen der königlichen Akademie in Den Haag und hätten bereits in England, Frankreich und Italien ausgestellt. „Für die Deutschland-Premiere haben die beiden sich, wie soll es anders sein, Heinsberg ausgesucht“. Von der europäischen Ausrichtung der Region Heinsberg würden bereits die zahlreichen grenzüberschreitenden Partnerschaften zu Frankreich, Großbritannien und Osteuropa zeugen. Besonders enge Verbundenheit bestünde jedoch zu den niederländischen Nachbarn, betonte Cormann. Der Koningsdag in Heinsberg sei dafür ein starker Beleg und spiegele gleichzeitig die Wertschätzung für die Niederlande wider.