Via da lì erzählt die Geschichte von Johann „Rukeli“ Trollmann, einem Sinto-Boxer aus Hannover. Er war ein talentierter Kämpfer, aber in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus durfte er nicht anerkannt werden. Im Ring bewegte sich Rukeli leicht und schnell, fast wie ein Tänzer. Er erfand einen neuen Boxstil mit viel Bewegung und Beinarbeit, viele Jahre vor Muhammad Ali.
Außerhalb des Rings wurde er wegen seiner Rom Herkunft diskriminiert. Sein Talent wurde zu einem Problem, seine Freiheit zu einer Provokation.
Mit Körper, Worten und Bildern zeigt das Stück das Leben eines Mannes, der gegen Ausgrenzung und Gewalt kämpft. Via da lì erzählt von Ausschluss, aber auch von Menschlichkeit, Würde und dem Mut, bis zum Ende für das Recht zu leben zu kämpfen.