Im Nationalsozialismus mussten viele junge Männer medizinische Untersuchungen machen, bevor sie Soldaten oder Schüler der Napola werden konnten. Dabei prüfte man die Augen- und Haarfarbe, den Körperbau und die körperliche Stärke. Die Ärzte entschieden, ob jemand als geeignet galt. Diese Untersuchungen folgten der Ideologie des Regimes und sollten den „idealen“ Soldaten auswählen. Im Film Napola zeigen diese Szenen den starken Druck auf die Jugendlichen.
In den Napola-Schulen waren die Schulfächer stark von der nationalsozialistischen Ideologie geprägt. Der Unterricht behandelte nur festgelegte Themen, zum Beispiel Rassenlehre, Krieg, Gehorsam und die Verehrung des Führers. Fächer wie Geschichte und Biologie wurden politisch benutzt. Ziel war es nicht, kritisch zu denken, sondern den Staat zu dienen und die Ideologie zu akzeptieren.
In den Napola-Schulen waren die Aufseher sehr streng. Sie kontrollierten den Alltag der Schüler genau und verlangten absoluten Gehorsam. Fehler wurden hart bestraft, oft mit Strafen oder Demütigungen. Die Aufseher wollten Disziplin, Ordnung und Härte lernen lassen. Gefühle oder persönliche Meinungen waren nicht erlaubt. Im Film Napola sieht man, wie diese Strenge Angst erzeugt und die Jugendlichen verändert.
In den Napola-Schulen mussten die Schüler sehr harte Prüfungen bestehen. Diese Prüfungen sollten Stärke, Ausdauer und Gehorsam zeigen. Schwäche war nicht erlaubt und wurde streng bestraft. Körperliche und psychische Schmerzen galten als wichtig für die Erziehung.
Im Film Napola müssen die Schüler an einer brutalen Bombenprobe teilnehmen. Sie werden gezwungen, eine Granate zu werfen, obwohl sie große Angst haben und wissen, dass ein Fehler tödlich sein kann.