Hallo, ich bin Klaus. Früher war ich ein gefeierter Personal Trainer für Prominente – ja, richtig gehört, die Stars haben auf mich gehört. Heute sitze ich in meiner kleinen Wohnung, ein Glas Wein in der Hand, und frage mich, warum ich nicht auf einem Bildschirm bin, wo ich hingehöre. Stattdessen höre ich zu, wie meine Freunde über ihre Fitness-Experimente sprechen. Sie wollten abnehmen, fit werden oder einfach nur ihren Alltag besser meistern. Und was haben sie gemacht? Sit-ups, Liegestützen, Burpees und Kniebeugen.
Ich kann euch sagen: Die Ergebnisse waren... nun ja, nennen wir sie „gemischt“.
Mein Freund Thomas war überzeugt, dass Sit-ups der Schlüssel zu einem flachen Bauch seien. „Klaus,“ sagte er, „ich will ein Sixpack wie damals bei dir, als du noch der Trainer der Stars warst!“
Also begann er, jeden Tag Sit-ups zu machen – 50, dann 100, dann 200. Nach einem Monat kam er zu mir und war völlig frustriert. „Klaus, ich habe kein Sixpack! Ich habe nur Rückenschmerzen!“
Das Problem ist, dass viele Leute denken, Sit-ups seien die ultimative Lösung, um Bauchfett zu verlieren. Aber das stimmt nicht. Du kannst tausend Sit-ups machen, und wenn du immer noch zu viele Kalorien isst, bleibt das Fett dort, wo es ist. Sit-ups stärken die Bauchmuskeln, aber sie allein werden dich nicht schlanker machen. Thomas hat das auf die harte Tour gelernt – und heute macht er lieber Planks, die weniger den Rücken belasten.
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Dann war da Sarah, die Liegestützen liebte. Sie sagte mir, sie wolle stärker werden, und Liegestützen schienen eine gute Wahl. Anfangs schaffte sie nur drei. Nach ein paar Wochen war sie bei zwanzig.
Und wisst ihr was? Sie hat tatsächlich Ergebnisse gesehen. Ihre Arme wurden definierter, ihre Haltung besser, und sie fühlte sich insgesamt fitter. Aber irgendwann fing sie an, sich zu langweilen. „Klaus, das ist so monoton! Immer nur rauf und runter!“
Hier liegt das Problem: Wenn du bei einer Übung keine Abwechslung hast, verlierst du schnell die Motivation. Ich habe ihr geraten, Variationen auszuprobieren – Liegestützen mit Klatschen, seitliche Liegestützen oder sogar mit Gewichten. Aber sie hat irgendwann aufgegeben. Heute macht Sarah Yoga. Und trinkt hin und wieder ein Glas Wein mit mir.
Ah, Burpees. Wenn es eine Übung gibt, die ich als Trainer geliebt habe, dann sind es Burpees. Sie sind intensiv, effektiv und trainieren den ganzen Körper. Meine Freundin Anna wollte es wissen. „Klaus,“ sagte sie, „ich werde mit Burpees abnehmen!“
Und tatsächlich: Anna war die einzige meiner Freunde, die mit einer Übung tatsächlich Gewicht verloren hat. Sie machte jeden Tag Burpees, steigerte sich von zehn auf fünfzig pro Trainingseinheit und sah nach einem Monat aus wie ein neuer Mensch. Sie war energiegeladen, glücklich und motiviert.
Aber dann… verschwand sie. Ja, wirklich. Eines Tages sagte sie, sie wolle in den Wald gehen, um ihre Burpees „in der Natur“ zu machen. Und sie kam nie zurück. Die Polizei fand ihr Fahrrad, aber von Anna fehlt bis heute jede Spur. Manchmal, wenn ich genug Wein getrunken habe, stelle ich mir vor, wie sie irgendwo im Wald immer noch Burpees macht, für immer fit und für immer verloren.
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Schließlich war da mein alter Freund Bernd. Bernd hatte immer Knieprobleme, aber er wollte es wissen. „Klaus, ich werde mit Kniebeugen meine Beine stärken!“
Ich habe ihn gewarnt. Kniebeugen sind fantastisch, aber nur, wenn du sie richtig machst. Bernd hörte nicht auf mich. Er begann mit schweren Gewichten, ohne die richtige Technik zu lernen. Nach ein paar Wochen kam er zu mir und klagte über Schmerzen in den Knien und im Rücken.
„Ich habe es dir gesagt, Bernd!“ rief ich. Aber er hörte nicht auf. Heute hat er einen Personal Trainer – nicht mich, versteht sich, sondern einen anderen – der ihm zeigt, wie man Kniebeugen richtig macht. Und jetzt, da er sie korrekt ausführt, sieht er tatsächlich Fortschritte.
Es ist frustrierend, all diese Geschichten zu hören, während ich hier sitze, ohne meine eigene Show. Ich könnte der Welt so viel beibringen, aber stattdessen höre ich, wie meine Freunde Fehler machen, die ich hätte verhindern können.
Was ist die Lektion aus all dem? Es gibt keine perfekte Übung, genauso wenig wie es eine perfekte Diät gibt. Jede Übung hat ihre Vor- und Nachteile, und was für den einen funktioniert, kann für den anderen eine Katastrophe sein.
Und dann gibt es noch die andere Seite: Motivation. Die meisten meiner Freunde haben ihre Ziele nicht erreicht, weil sie entweder die falschen Erwartungen hatten oder weil sie nicht konsequent genug waren. Und Anna? Nun, vielleicht war sie zu konsequent.
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Wenn du Sit-ups, Liegestützen, Burpees oder Kniebeugen ausprobieren willst, mach es richtig. Lerne die richtige Technik, hab realistische Erwartungen, und vor allem: Gib nicht auf.
Und wenn du irgendwann das Gefühl hast, dass dir alles zu viel wird, komm vorbei. Wir trinken ein Glas Wein zusammen und sprechen darüber, wie die Welt meine Talente als Trainer immer noch nicht erkennt.
Prost, auf deine Fitness – und auf Anna, wo auch immer sie ist. 🥂