Betreten Sie die Videokonferenz.
Termin: 08.00 Uhr
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Arbeiten Sie in Stillarbeit das nachfolgende Material durch.
Setzen Sie sich mit den nachfolgenden wichtigen Bausteinen des Projektmanagements auseinander (klassisches vs. agiles PM, Arbeitspakete, Kanban usw.)
Beachten Sie die Zeitangabe. Es folgen nach Ablauf der Frist weitere Arbeitsaufträge (siehe unten).
Optional: Analysieren Sie die Bedeutung von Lean Management in Bezug auf den Schulalltag und den damit verbundenen Projektierungsaufgaben.
Optional: Machen Sie sich Notizen. Nutzen Sie hierfür ggf. https://notes.schullogin.de/p/2023-WebinarPM-Schiller.
Fertigstellung: 12:15 Uhr
PM ist nicht gleich PM. Es gibt sehr unterschiedliche Ansätze, Projekte zu meistern. Manche Strategien sind hierbei sogar konträr und behaupten, dass die andere PM-Strategie nicht funktioniere. Es gibt aber hierbei kein gut oder schlecht bzw. schwarz oder weiß. Sondern es gilt:
Was für ein Projekt habe ich? Welche Ziele werden verfolgt? Wie komplex ist das Szenario mit dem dazugehörigen Umfeld?
Sind diese Fragen geklärt, dann kann eine passende PM-Strategie verfolgt werden.
Projekte sind "komplexe" Prozesse. Deshalb werden diese in Teilprozesse und Teilvorgänge zerlegt. Am Ende eines jeden Teilprozesses steht ein Ergebnis und die Summe aller Teilergebnis bilden schließlich den Projektabschluss (Endergebnis). Schnell kann es hierbei vorkommen, dass man den Faden verliert. Deshalb "schnürt" man Arbeitspakete.
Ein Arbeitspaket beschreibt eine zu erbringende Leistung innerhalb eines Projekts, die von einer einzelnen Person oder organisatorischen Einheit bis zu einem festgelegten Termin mit vereinbartem Aufwand geliefert werden kann. Ein Arbeitspaket kann eine interne Struktur aufweisen, deren Elemente aber aus Sicht der Projektleitung nicht einzeln betrachtet werden müssen, sondern als "Paket" gehandhabt werden können. Für jedes Arbeitspaket muss es einen Verantwortlichen geben. Ein Arbeitspaket kann somit als "Mini-Projekt" innerhalb des Projekts betrachtet werden.
Weitere Informationen zum Thema Arbeitspakete und den damit verbundenen Strukturen finden Sie in diesem Link.
Darüber hinaus sollte man, wenn man sich mit PM beschäftigt, nicht nur mit Arbeitspaketen auseinandersetzen. Denn Arbeitspakete gehen oft Hand in Hand mit diesen fünf wichtigen PM-Elementen einher:
Projektstrukturplan
Arbeitspaketbeschreibung
Meilensteinplan
Gantt-Diagramm
Ressourcenplan
Im Video werden diese Ihnen näher gebracht, sofern Sie sich für dieses Thema näher interessieren:
Die Kanban-Tafel (meistens Kanban-Board genannt) ist eine Technik zur Abbildung und Visualisierung Ihres Arbeitsablaufes (sog. Workflows) und eine der Schlüsselkomponenten der Kanban-Methode. Ursprünglich war es ein Whiteboard (oder eine Korkplatte), das in Spalten und Swimlanes aufgeteilt wurde.
Jede Spalte stellt eine Prozessphase dar; Swimlanes die verschiedenen Aufgabenbereiche der Aktivitäten. Wenn eine Aufgabe in Ihren Worksflow gelangt, wird sie auf eine Kanban-Karte (vergleichbar mit einem vereinfachten "Arbeitspaket") platziert, die jede Spalte des Boards durchläuft.
Das Kanban wird in der Regel mit einem Stand-up verbunden. Das heißt, es findet einmal am Tag oder einmal in der Woche ein kurzes Briefing aller Projektbeteiligten statt. Hierbei sind strenge Regeln einzuhalten:
max. 15 Min.
selber Ort, selbe Zeit
Fokus auf drei Fragen
Was habe ich letzte Woche/gestern gemacht?
Was werde ich heute/diese Woche tun?
Gibt es Hindernisse?
tiefgehende Diskussionen und Themen erst nach dem Stand-up behandeln
Board-Master achtet auf die Einhaltung der Regeln und pflegt deren Inhalte
Interessiert Sie das Thema noch mehr? Dann folgen Sie bitte diesem Link.
Nachfolgend möchte ich Ihnen wichtige Werte & Prinzipien näher bringen, die ich für besonders wichtig beim Thema (agilen) Projektmanagement empfinde:
1. Sich und Anderen Werte schaffen:
Menschen sind wichtiger als Prozesse oder Werkzeuge.
Funktionierende Lösungen sind wichtiger als zu umfassende Dokumentationen.
Zusammenarbeit ist wichtiger als Verhandlungen.
Reaktionen auf Veränderungen sind wichtiger als das Befolgen eines Plans.
2. Prinzipien leben:
Streben Sie eine Kunst der Vereinfachung an: alles Unnötige muss weg!
Nutzen für die Beteiligten frühzeitig & regelmäßig erzeugen und sichtbar machen.
Arbeit managen, nicht Menschen.
Face-to-Face ist die beste Kommunikation - am besten täglich.
Unmittelbare Rückkopplung suchen und fördern (schnelles Feedback).
Wer Stärken von Personen & Teams entdeckt, diese gezielt fördert, wird am Ende am erfolgreichsten sein.
Regelmäßige Anpassungen an sich verändernde Umstände vornehmen - und dies bitte mit positiver Einstellung :-)
Änderungswünsche stets versuchen zu integrieren.
Näheres zum agilen PM wird im agilen Manifest beschrieben. Es gibt insgesamt 4 Werte und 12 Prinzipien. Wenn Sie sich für alle interessieren, dann folgen Sie bitte diesem Link.
Wir wollen unsere Organisationsentwicklungsprozesse in der Schule steuern und deren Effizienz erhöhen. Dazu benötigt man die richtigen "Methoden". Diese finden wir im Ansatz von Lean Management.
Diese Methode beschäftigt sich mit Ihrer Arbeitsplatzorganisation. Dieser Ansatz stammt aus Japan und steht für:
Seiri: Aussortieren (Trennen Sie sich von allen Dingen, die nicht unbedingt benötigt werden.)
Seiton: Ordnen (Systematisieren Sie Ihren Arbeitsplatz: Anordnung von Geräten optimieren, strukturieren, kennzeichnen & beschriften, visualisieren.)
Seiso: Säubern (Halten Sie Ihren Arbeitsplatz sauber. Die Reinigung geht auch stets mit einer "Inspektion" einher.)
Seiketsu: Standardisieren (Schaffen Sie Regeln und Rituale, die Ihnen und anderen es erlaubt, sich gut zurecht zu finden.)
Shitsuke: Kontinuierliche Verbesserung (Achten Sie auf die Regeleinhaltung und kümmern Sie sich bei Abweichungen.)
Die Reihenfolge ist hierbei unbedingt zu beachten.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Erstellen Sie eine Strategie, mit der Sie alle schulrelevanten Geräte kontinuierlich überwachen, pflegen und warten. Darüber hinaus empfiehlt es sich einen Maßnahmenplan zu erstellen für die kontinuierlichen Verbesserung. Diese könnte z. B. in Form von regelmäßigen Fortbildungen für die Lehrkräfte sein (wiederkehrende Trainings).
Ziel: keine Ausfälle, keine Fehler, keine Unfälle, hohe Zuverlässigkeit
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Hiermit ist das Tagesgeschäft mit deren organisatorischen Aufgaben gemeint. Es dient der Verbesserung der Führungs- und Managementkultur innerhalb der Schule. Hierbei soll eine kontinuierliche Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen dem Lehrerkollegium und dem Schulleitungsteam geschaffen werden.
Mit dem SFM gelingt es, die Mitarbeiter direkt anzusprechen und abzuholen, um ihr Wissen über Störungen und Verschwendungen einzubringen.
Aber auch große Themen werden dadurch angegangen, indem man sie in (tages-) kleine Portionen zerlegt.
Ziel: Probleme identifizieren und diese effektiv lösen, Entwicklung einer Kultur zur kontinuierlichen Verbesserung
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Im Lean Management ist ein immer wieder kehrender Schwerpunkt die Etablierung einer Problemlösekultur. Die Mitarbeiter sollen aufgrund ihrer unterschiedlichen Interessen und Skills für unterschiedlichste Prozessbereiche verantwortlich sein (idealerweise immer genau passend zur Person).
Ziel: Mitarbeiter fühlen sich für den Prozess verantwortlich und lösen Probleme selbstständig.
Wenn einmal eine solche Kultur verwurzelt ist, lassen sich hierbei sehr schnell und effektiv unvorhersehbare Probleme lösen.
Hiermit ist gemeint, dass die Visualisierung aller Prozesse innerhalb einer Schule dargestellt werden soll. Ist man sich im Klaren, welche Prozesse auftreten, kann man einen produktiven Arbeitsfluss ermöglichen. Oft hilft es schon, schematisch darzustellen, wie Informationen innerhalb der Schule kommuniziert werden.
Ziel: nicht-wertschöpfende Prozesse identifizieren und eliminieren.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
Bilden Sie Zweier-Teams (Breakout-Rooms).
Brainstormen Sie Szenarien im schulischen Kontext, in denen Sie die Kanban-Methode anwenden können.
Diskutieren Sie mit Ihrem Teampartner, inwieweit Sie sich vorstellen können, Ihr nächstes Projekt mit dieser Methode zu realisieren.
Tragen Sie Ihre Ideen zusammen. Nutzen Sie hierfür eigene Notizmöglichkeiten.
Fertigstellung: 12:.30 Uhr
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Ziele: fachliche Vertiefung, zusammenfassen, PM resümieren, offene Fragen klären
Termin: 12:.30 Uhr
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