Was würdest du dir wünschen, wenn du einen Wunsch frei hättest?
Das Manuskript ist fertig – und jetzt?
Dieses Fachbuch begleitet Selfpublisher und Autoren Schritt für Schritt von der Fertigstellung des Textes bis zum ersten Leser. Praxisnah erfahren Sie, wie ein wirkungsvolles Cover entsteht, wie Titelei und Buchsatz professionell umgesetzt werden und warum ein guter Satz weit mehr ist als bloße Schönschrift. Ob E-Book oder Print, ob mit Word, Affinity, Papyrus oder Vellum, Sie erhalten Entscheidungshilfen, Checklisten und Tipps für einen individuellen Workflow.
Mit besonderen Kapiteln zur Auswahl des passenden Buchdienstleisters und dem notwendigen Know-how für eine erfolgreiche Veröffentlichung unterstützt dieses Buch dabei, das eigene Werk professionell zu gestalten und sicher auf den Markt zu bringen.
Professionell gestalten. Sicher veröffentlichen.
Mit diesem Leitfaden kann jetzt jeder selbst sein (Roh-) Manuskript als professionelles Buch veröffentlichen.
"Ein praxisnaher Leitfaden für Autoren und Selfpublisher: von Cover, Titelei und Buchsatz bis zur Auswahl des passenden Buchdienstleisters und der sicheren Veröffentlichung – für E-Book und Print."
Perry Payne arbeitet seit 2018 als Buchdienstleister und war mehrere Jahre in einem Verlag tätig. Er kennt die Anforderungen von Autoren, Dienstleistern und Verlagen aus eigener Praxis.
Das Buch ist noch nicht erschienen.
Taschenbuch
eBook
Softcover 978-3- €
E-Book 978-3- €
Maße Softcover: 14,8 x 21 cm
Buchseiten Softcover: 304
Gewicht: g
Produktionszeit: ca 3 Werktage
1. Einleitung 9
2. Zwischen Manuskript und Buch 13
2.1 Die wesentlichen Aspekte als Übersicht: 13
2.2 Manuskript fertigstellen 19
2.3 Lektorat 20
2.3.1 Die Normseite 21
2.3.2 Die Aufgaben des Lektorats 24
2.3.3 Pacing 26
2.3.4 Was das Lektorat nicht macht 27
Inhalt Buchseite
2.3.5 Möglichkeiten für Selfpublisher 28
2.3.6 Der richtige Lektor 29
2.3.7 Anschreiben (Praxisbeispiel): 33
2.3.8 Zusammenarbeit mit dem Lektor 34
2.3.9 Umgang mit dem lektorierten Manuskript 35
2.4 Korrektorat 36
2.4.1 Kosten Korrektorat 37
2.5 Testleser 38
2.5.1 Aufgabenstellung oder freies Lesen? 39
2.5.2 Praxisbeispiel 40
2.5.3 Was Testleser nicht leisten können 41
2.5.4 Testleser-Feedback auswerten 41
2.5.5 Testleser finden 41
2.5.6 Bezahlen von Testlesern 44
2.5.7 Verträge für Testleser? 44
2.6 Letztdurchsicht 45
3. Der Buchtitel 47
3.1 Allgemeines 47
3.2 Buchtitel entwickeln 50
3.3 Markenrecht und Verwechslungsgefahr 53
3.3.1 Marken im Buchtitel 55
3.3.2 Namen realer Personen im Titel 56
3.3.3 Reale Städte und Orte für den Titel 57
3.3.4 Titel, Werkidentität und Verwechslungsgefahr 58
3.3.5 Haftungsrisiko und Praxisempfehlung 59
3.3.6 Verwechslungsgefahr als zentrales Kriterium 59
3.3.7 Rechtssicheren Titel entwickeln 61
4. Was noch zum Inhalt gehört 65
4.1 Prolog 65
4.2 Epilog 68
4.3 Danksagung 71
4.4 Widmung 79
4.5 Autorenvita 81
4.6 Sonstiger Buchinhalt 83
5. Buchgestaltung vorbereiten 85
5.1 Formate für Print-Bücher 85
5.2 Format für E-Books 86
5.3 Preis und Marktüberlegungen 87
6. Die Titelei 93
6.1 Der Schmutztitel (auch: Vortitel) 93
6.2 Das Titelblatt (Haupttitelblatt) 94
6.3 Impressum 95
6.3.1 Geschichte des Impressums 96
6.3.2 Angaben für ein vollständiges Impressum 97
6.3.3 Position des Impressums 99
6.3.4 Gestaltung und Satz (Impressum) 100
6.3.5 Impressumsdienst 102
6.3.6 Impressumsgeneratoren 103
6.3.7 Urheberrecht 103
6.4 Kapitelüberschriften 106
7. Buchsatz & Layout 111
7.1 Was ist Buchsatz? 111
7.2 Werkzeuge für den Buchsatz 112
7.3 Schriftart / Font 116
7.3.1 Klassische Serifenschriften für Romane 118
7.3.2 Fonts für Kinderbücher 120
7.3.3 Geeignete Schriftarten für Sachbücher 123
7.3.4 Schriftgröße 124
7.4 Laufweite, Wortabstand und Trennung 125
7.5 Zeilenabstand und Ränder 128
7.6 Visuelle Hierarchie mit Weißraum 133
7.7 Absätze und Einzüge 133
7.8 Der Seitenumbruch 138
7.9 Die feinen Unterschiede der Striche 138
7.10 Wörtliche Rede – Satzzeichen 140
7.11 Seitenzahlen 142
7.12 Bilder einbinden 144
7.13 Leerseiten, Initialen und Ornamente 145
7.13.1 Leerseiten 145
7.13.2 Initialen 146
7.13.3 Ornamente 147
7.14 Verzeichnisse und Anhänge 147
7.14.1 Inhaltsverzeichnis 148
7.14.2 Sachwortverzeichnis 150
7.14.3 Bilder, Tabellen und zusätzliche Materialien 151
7.14.4 Quellennachweise in Sach- und Fachbüchern 152
7.15 Der Abschluss 155
7.16 Satzfahne 156
8. Covergestaltung 157
8.1 Coverbriefing (falls durch Grafiker erstellt) 157
8.2 Grundlagen der Covergestaltung 159
8.3 Dateiexport – Der richtige PDF-Standard 164
8.4 Gestaltung Vorderseite 165
8.4.1 Das Motiv 166
8.4.2 Schriften (Fonts) 168
8.5 Gestaltung Buchrücken 174
8.6 Gestaltung Rückseite 177
8.6.1 Bilder und Bildrechte 181
8.6.2 Klappentext – Der wichtigste Werbetext 183
8.7 Buchcover erstellt – was nun? 187
8.7.1 Veredelungen und Sonderausstattungen 188
8.7.2 Schnittverzierungen 195
8.8 Druckvorbereitung von Veredlungen 196
9. Letzte Qualitätskontrolle 199
10. Marketing 203
10.1 Genre, Zielgruppe und Schlagwörter 203
10.2 Werbetexte 215
10.3 Pressemitteilung 223
10.4 Buchmarketing 228
10.4.1 Autoren-Webseite 228
10.4.2 Social Media Marketing 237
10.4.3 Blogtouren und Buch-Features 238
10.4.4 E-Mail-Marketing 239
10.4.5 Rezensionen und Bewertungen 244
10.4.6 Lesungen und Events 247
10.4.7 Werbeanzeigen 252
10.4.8 Amazon Ads 254
10.4.9 Bezahlte Werbung, die funktioniert 258
10.4.10 Buchpreisaktionen und Rabatte 263
10.4.11 Partnerschaften und Kooperationen 265
10.4.12 Weitere Werbemöglichkeiten 266
10.4.13 Bester Zeitpunkt der Veröffentlichung 268
10.5 Vor der Veröffentlichung 269
10.6 Während der Veröffentlichung 270
10.7 Marketing im Anschluss 271
11. Technisches & Organisatorisches 273
11.1 ISBN 273
11.2 VLB-Eintrag für Selfpublisher 275
11.3 Kosten 278
11.4 Pflichtexemplare vorbereiten 279
11.5 Bibliotheken 281
11.6 Verkauf anmelden / Gewerbe 282
11.7 Lohnt es sich finanziell, Autor zu sein? 284
12. Druck und Veröffentlichung 285
12.1 Wahl des Buchdienstleisters 285
12.2 Druckkostenzuschussverlage 290
13. Checkliste 294
14. Sachwortverzeichnis 297
15. Über den Autor 301
16. Weitere Bücher des Autors 302
Nein. PDF ist ein seitenfestes Dokumentenformat. Es eignet sich für layoutgebundene Inhalte und Druckdaten, aber nicht als reflowfähiges E-Book-Format wie EPUB.
Ja. Für geschäftsmäßig veröffentlichte Bücher besteht eine Impressumspflicht. Die Anforderungen ergeben sich aus landesrechtlichen Pressegesetzen sowie bei Online-Angeboten aus dem Digitale-Dienste-Gesetz (DDG).
Bei Online-Angeboten ja, da eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme vorgeschrieben ist. Bei gedruckten Büchern ist eine E-Mail-Adresse nicht zwingend vorgeschrieben, aber branchenüblich und empfehlenswert.
Nein. Das Urheberrecht entsteht automatisch mit der Schaffung des Werkes. Ein Copyright-Vermerk ist rechtlich nicht erforderlich, dient aber der Rechtekennzeichnung.
Nein, er ist nicht verpflichtend. Die Ablieferungspflicht besteht unabhängig vom Abdruck des Hinweises. Der Vermerk ist reine Verlagskonvention.
Nein. Formulierungen wie „nach bestem Wissen erstellt“ sind rechtlich nicht vorgeschrieben. Sie dienen lediglich der Risikominimierung in sensiblen Fachbereichen.
Nein. Steuerlich ist entscheidend, dass eine selbstständige Tätigkeit vorliegt. Ob unter bürgerlichem Namen, Pseudonym oder Verlagslabel veröffentlicht wird, ist unerheblich.
Titel und Autorenname werden in der Regel im gleichen Schriftbild wie auf der Vorderseite gesetzt; bei mehrzeiligen Titeln kann der Buchrücken aus Platzgründen einzeilig gestaltet werden, die Laufrichtung richtet sich nach der im jeweiligen Sprachraum üblichen Norm (in Deutschland: von unten nach oben).
Zur Titelei zählen alle formalen Vorderseiten vor dem eigentlichen Textbeginn: Schmutztitel, Haupttitelblatt, Impressum, ggf. Widmung und Inhaltsverzeichnis. Ihre Reihenfolge folgt der verlegerischen Konvention.
Nein. Er ist eine gestalterische Tradition aus dem klassischen Buchdruck und heute optional.
Es muss eindeutig auffindbar sein, üblicherweise auf der Rückseite des Titelblatts oder im vorderen Buchteil. Eine feste Seitenzahl ist gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Im klassischen Satz beginnt ein neuer Absatz mit einem Einzug, jedoch ohne zusätzliche Leerzeile. Nach Überschriften oder Szenenwechseln entfällt der Einzug.
Nein. Leerzeilen sind typisch für Web- oder Sachtexte. Im literarischen Buchsatz wirken sie unprofessionell, sofern sie nicht bewusst als Stilmittel eingesetzt werden.
Im klassischen Buchsatz ja. Neue Kapitel beginnen traditionell auf einer ungeraden (rechten) Seite.
Ein Prolog ist sinnvoll, wenn er eine erzählerische Funktion erfüllt, etwa Kontext schafft oder Spannung erzeugt. Er sollte kein verzögerter Kapitelbeginn sein und darf die Geschichte nicht vorwegnehmen.
Ein Buchtitel ist in Deutschland als Werktitel nach § 5 MarkenG geschützt, sobald er im geschäftlichen Verkehr genutzt wird. Eine formale Registrierung ist nicht zwingend erforderlich, kann aber sinnvoll sein.
Ein Buchtitel darf grundsätzlich identisch mit einem bestehenden Titel sein. Entscheidend ist jedoch, ob eine Verwechslungsgefahr im Sinne des Werktitelschutzes besteht. Diese hängt vor allem von Werkart, Marktsegment, Bekanntheit des älteren Titels und dem Gesamteindruck der Titel ab. Der Schutz bezieht sich nicht nur auf identische Titel, sondern auch auf ähnliche Titel.
Der Rechteinhaber der Veröffentlichung, also bei Eigenverlag der Autor als Herausgeber. Die Nutzungsrechte müssen eindeutig geklärt und dokumentiert sein.
Nein. Eine Quellenangabe ersetzt keine Nutzungslizenz. Es bedarf einer ausdrücklichen Einräumung der erforderlichen Nutzungsrechte.
Rechtlich ist das zulässig, sofern keine Rechte Dritter verletzt werden. Plattformbedingungen und Transparenzanforderungen sollten jedoch geprüft werden.
Nein. Für den Vertrieb über den Buchhandel ist sie faktisch erforderlich. Für reine Direktverkäufe nicht zwingend.
Bei handelsüblichen Ausgaben ja. Titel und Autorenname gehören zur Standardkennzeichnung auf dem Buchrücken; bei sehr schmalen Rücken kann dies typografisch eingeschränkt sein oder auch wegfallen.
Es gibt keine Vorgaben, aber typografische Standards. Serifenschriften dominieren im Fließtext, da sie die Leseführung unterstützen; dekorative Schriften sind für längere Textpassagen ungeeignet.