Hypnose Ausbildung in Zürich mit Jan Mion und Michael Schmidt
Du weisst, was du tun müsstest – und tust es nicht. Kurz vor dem Ziel brichst du ab, machst dich klein oder fängst einen Streit an. Selbstsabotage fühlt sich wie ein Fehler an, ist aber meistens ein Schutzmechanismus. In der Hypnotherapie schauen wir, woher er kommt.
Bei vielen zeigt sich Selbstsabotage als Gedankenstimme: «Das kann ich nicht.» «Bin ich gut genug?» «Das habe ich noch nie gekonnt.» Manchmal ist es weniger ein Satz als ein Gefühl, eine Blockade, die schon lange da ist – seit der Schulzeit, seit der Lehre, seit einer Erfahrung mit Mobbing. Fast immer kommt sie aus der Vergangenheit.
Das Unbewusste meint es nicht böse. Es bremst, wenn es zu viel Erfolg, zu viel Sichtbarkeit oder zu viel Veränderung wittert. Die Logik dahinter: Bleib im Sicheren, lehn dich nicht zu weit aus dem Fenster. Sprichwörter wie «Hochmut kommt vor dem Fall» sind Teil dieser Bremse. Wer seinen Saboteur bekämpft, kämpft gegen sich selbst – und verliert.
Ein Bild, das hilft: Ein Tiger, der sich wie eine Maus verhält, ist ein komischer Tiger. Eine Maus, die sich wie ein Tiger verhält, stirbt schnell. Evolutionär sind wir darauf geeicht, uns eher zu unterschätzen, wenn wir nicht ganz sicher sind. Das schützt – kostet aber viel.
Wie tief diese Bremse sitzen kann, zeigt eine kleine Geschichte. Ein Frosch lebt im Terrarium, mit Wasser, Pflanzen und Platz. Dann kommt eine Glasplatte darüber. Er springt, stösst an, tut sich weh. Also springt er tiefer. Die Platte kommt tiefer. Irgendwann kann er nicht mehr springen. Dann verschwindet die Platte – und der Frosch bleibt sitzen. Nicht, weil die Blockade noch da ist, sondern weil er sie in sich trägt.
Selbstsabotage basiert meistens auf Limits, die wir als Kind gelernt haben. Kinder können weniger als Erwachsene – das ist normal. Das Problem: Das Limit bleibt, auch wenn wir längst gewachsen sind. Wenn du deine Grenzen auf den heutigen Stand updatest, merkst du oft, wie viel mehr möglich ist.
Nicht alles kommt aus der Kindheit. Filme, Nachrichten und das Umfeld verstärken bestimmte Muster. Ein Beispiel: In vielen Geschichten sind die Bösewichte die Reichen, der Held bleibt bescheiden. Wer mehr verdient, sabotiert sich manchmal selbst – ohne zu wissen, warum. Auch Menschen, die es gut mit dir meinen, können bremsen, wenn du aufsteigst.
Dazu passt das Bild vom Tiger, der unter Schafen aufwächst und sich fragt, warum alle Gras fressen können, nur er nicht. Die Schafe sagen: Halt die Schnauze und friss dein Gras. Sie wollen nicht, dass er merkt, wozu seine Zähne da sind. Das eigene Potenzial zu erkennen, muss von innen kommen.
Du brichst kurz vor dem Ziel ab
Erfolg macht dir mehr Angst als Freude
Du redest deine Leistung klein
Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst
Du fängst Streit an, wenn es gut läuft
Mehr zu dieser Folge: innere Bremsen erkennen und lösen
Wenn du aufhören möchtest, dir selbst im Weg zu stehen, frag eine Sitzung bei Jan Mion oder Michael Schmidt an. Wir schauen gemeinsam, welcher Schutzmechanismus dich bremst und wie du ihn aktualisieren kannst.
Sitzungen sind sowohl in der Praxis in der Region Zürich als auch ortsunabhängig online per Video möglich.
Jan Mion: Praxis in Zürich & Online-Sitzungen – janmion.ch | Termin buchen
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JM Hypnose Podcast: Vertiefende Episoden zu diesem und weiteren Themen im regulären Podcast von Jan Mion und Michael Schmidt.