Kaum hatte er das gesagt, da kam Judas, einer von den zwölf Jüngern, mit vielen Männern, die mit Schwertern und Knüppeln bewaffnet waren. Sie waren von den obersten Priestern, den Schriftgelehrten und führenden Männern des Volkes geschickt worden. Judas hatte mit ihnen ein Zeichen vereinbart: »Ihr werdet wissen, wer es ist, wenn ich auf ihn zugehe und ihn mit einem Kuss begrüße. Den könnt ihr festnehmen und abführen.«
Sobald sie angekommen waren, ging Judas auf Jesus zu. »Rabbi!«, rief er und küsste ihn. Da packten die anderen Jesus und verhafteten ihn.
Da ließen ihn alle seine Jünger im Stich und flohen.
Markus 14, 43-46 +50
Audioversion
Gestaltung: Hauskreis Erbach
Erklärung zur Station 6:
18 »Wenn die Menschen euch hassen, dann vergesst nicht, dass man mich schon vor euch gehasst hat. 19 Diese Welt würde euch lieben, wenn ihr zu ihr gehören würdet. Doch ihr gehört nicht mehr dazu. […] 20 […] Deshalb werden sie euch verfolgen, wie sie mich verfolgt haben. […]
Johannes 15,18-20 (Hoffnung für alle)
Jesus – verraten, angefeindet, verfolgt und gefangengenommen. Was so aussieht, als ob in Jesu Leben etwas außer Kontrolle geraten ist, ist Teil eines göttlichen Plans. Mehr als zweitausend Jahre später sind Nachfolger Jesu in vielen Ländern der Welt mit der gleichen Realität konfrontiert. Dazu gehören Christen im Iran, die seit vielen Jahren unter einem besonderen Druck stehen. Viele sitzen im Gefängnis wegen hres Glaubens. Andere laufen ständig Gefahr, wie Jesus verraten zu werden. Einige ihrer Geschichten kannst du den Gebetskärtchen entnehmen. Sprich ein Gebet für die Christen im Iran, damit sie standhaft an Jesus festhalten können. Und damit sie Jesus als Licht und Retter der Welt repräsentieren können.
Gebetskarten kostenlos online bestellen
Weitere Informationen unter www.opendoors.de