Grundbegriffe / verschiedene Protokolle / gebräuchliche Protokolle
SMTP - Simpel Mail Tranfer Protocll
DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol - IP Adressvergabedienst
Port - Dienste - z.B. Mail (je nach Provider) HTTPS 443
LAN: Local Area Network (Klein)
MAN: Metropolitan Area Network (Mehrere Standorte)
WAN: Wide Area Network (über mehrere Ortschaften)
SSL - Secure Sockets Layer - Absicherung von Internetverbindung und Schutz von sensiblen Daten (HTTPS wird angezeigt, wenn eine Internetseite durch SSL verschlüsselt ist.
Auto Private IP Adressing APIPA - hat ein Gerät eine APIPA Adresse nicht, dann... - z.B. DHCP
CSMA/CD -Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection - Kollisionsprotokoll, wenn zwei Arbeitsstationen gleichzeitig senden
DNS - Domain Name System - wandelt die Domain in die dazugehörige IP-Adresse um.
Definition Netzwerk
...ein räumlich verteiltes System von Rechnern, die den austausch von Daten sicherstellen
Ziele / Vorteile eines Netzwerks
Austausch, Zusammenarbeit
Daten Systemunabhängig speichern
Ordnung , Zugriffe organisieren
Gemeinsame Nutzungen von Geräten - Speicher, Drucker
Höhere Verfügbarkeit - zwei Zugänge zum Internet, wenn einer ausfällt, hat man zugriff auf den Anderen
Optimierung der Wartung - z.B. gemeinsame Gruppen zentral definieren
Nachteile
offen gegenüber aussen
Datenschutz
Datensicherheit
Trojaner, Viren, Phishing, Eindringen durch Hacker, Datenverlust durch Hardwaredefekte, Diebstahl von Daten
Informationsflut
Abhängigkeiten
Zugriffsverfahren
OSI-Modell zwischen Physical Layer (Schicht 1=Bit-Übertragungsschicht) und dem Mac-Layer (Schicht 2a=Teil der Sicherungsschicht)
Normen wie Geräte miteinander kommunizieren:
IEEE 802.3 für Ethernet
IEEE 802.3u für Fast-Ethernet
IEEE 802.3z für Gigabit-Ethernet
Zugriffsverfahren CSMA/CD
Carrier Sense Multiple Access/Collision Detection
Jeder darf nur dann reden, wenn kein anderer redet.
Wenn zwei anfangen gleichzeitig zu reden, dann hören beide auf.
Man wartet eine zufällige Zeit, bis man wieder mit sprechen anfängt
Häufige Probleme
Kabellänge über 100 m
DHCP keine freien IP-Adressen
WLAN und LAN gleichzeitig
Automatische Private Adresse APIPA - 169.254.xxx.xx Wenn dies als Adresse steht, funktioniert DHCP nicht.
falsche DNS
Kabel im Kreis
falsche fixe Adresse
Nützliche Befehle
Ipconig
Ping
Nslookup
Tracert
weiteres
Netzwerkinfrastruktur hält ca. 5 - 7 Jahre
Wieviele DHCP - IP Adressplätze haben wir?
Netzwerkgrundlagen
Netzwerkgeräte
In einem Google Rechenzentrum
0. Was ist Schulentwicklung? subjektive Vorstellungen der Teilnehmenden.
längerfristige Sichtweise
Infrastruktur: Raumplanung
Weiterentwicklung
Antizipierung der Zukunft um in der Gegenwart anzupassen
Mitarbeiter-Entwicklung, Personalführung, Weiterbildung
Haltungen entwickeln
Effektivität -> positive Wirkung für SuS und LPs
verlässliche Events/Anlässe/Traditionen
Schule hat Gemeinsamkeiten - nicht jeder macht alles für sich
Zeit-Gefässe für Schulentwicklungs-Themen
Schulentwicklung ist nie abgeschlossen
Vernetzung zwischen Schulen
Auf was muss ich als SMI achten, wenn ich Projekte an der Schule erfolgreich durchführen will?
1. Schulentwicklung im Spiegel der Zeit
Gibt drei Phasen der Schulentwicklung - diese startet erst in den 80er/90er
80er/90er
Paradigmenwechsel - gibt Teilautonomie für Schulen, Schule als lernende Organisation. Instrumente: Leitbilder, Schulprogramme. Organisationsstrukturen
90er
Das Schulsystem entwickelt sich zu geleiteten Einzelschulen. Verantwortung für Einzelschule wurden ausgeweitet. Instrumente: interne und externe Evaluationen (Was passiert mit den Steuergeldern, wenn Schulen nicht mehr zentral gesteuert werden?)
aktuell
Neues Steuerparadigma: Systemmonitoring, Umsetzung von Standards (Einzelschulen sind verantwortlich), Jedes Jahr gibt es Inspektion durch den Schulinspektor "Educational Governance"
Als Einzelschule hat man dadurch grosse Handlungsspielräume. Es braucht Aushandlungsprozesse - es gibt (sollte) nicht mehr eine einzelne Lehrperson für die Klasse da sein (nicht ich und meine Klasse sondern mehr wir und unsere Schule). Vom Einzelkämpfer hin zum Team - die Führung sollte diesen Prozess koordinieren.
• traditionell: „verwaltete“ Schule
• ab 1994: pädagogisch geleitete Schule, Beginn Schulleitungsausbildung
• ab 1995: Lehrplan 95: Kollegiumsentwicklung, Leitbilderarbeitung, Elternarbeit
• ab 2001: Schulleitungsdossier mit Grundsätzen zur Schulleitungsarbeit
• 1999-04: Pilotprojekt «QE in Schulen» (QES)
• ab 2006: Berufsauftrag Schulleitungen (MAG)
• ab 2007: Berufsauftrag Lehrkräfte
• ab 2008: Anpassungen im Volksschulgesetz -> Erweiterung der SL-Kompetenzen
Schulentwicklung heute
Leitung ist verantwortlich für:
Steuerungsprozesse zu initiieren (Gemeinsam und Individuelle Prozesse)
Gemeinsame längerfristige Ziele festlegen und eine sinnvolle Entwicklungsplanung
Personalentwicklung - die zentrale Führungsaufgabe und Grundlage der Qualitätsentwicklung
eine gute Schule hat Strategie, Kultur, Struktur (Führungsdreieck) - Welche Strategie haben wir? Haben wir die richtige Kultur um Projekt umzusetzen? Haben wir passende Strukturen?
Vorteilung von guter Führung
besserer Schutz für Mitarbeitende
Hilfe in schwierigen Situationen
Entlastung der Lehrkräfte von administrativen Aufgaben (?)
2. Voraussetzung für erfolgreiche Schulentwicklung
Schulentwicklung heisst:
Organisationsentwicklung
Unterrichtsentwicklung
Personalentwicklung
Plan - Do - Check - Akt
Was gehört alles zu Schulführung?
Schule als Handlungseinheit
institutionelle Handlungseinheit (gesetzliche Grundlagen, es braucht klare Aufgaben und Rollen der Führungsverantwortlichen. geklärte A/K/V auf ALLEN Ebenen (Führung nach unten und nach oben)
pädagogische Handlungseinheit Steuerungsinstrumente: Leitbild, Schulprogramm, Umsetzungskonzept - datengestützte Schulentwicklung
Lernort = Arbeitsort
Professionelle Schulführung
Zukunftsorientiert und Tagesorientiert und Inhalte und Menschen (Strategische Ausrichtung, Kulturentwicklung, Organisation, Infrastruktur, Leistung und Commitment - Anreizsystem)
langfristige Strategie - Personalführung (wie in einer Klasse zentral),...
Motivierte Mitarbeitende
Fähigkeiten und Neigungen erkennen und entwickeln (Wollen - Bereitschaft, Können - Fähigkeiten, Dürfen - Rahmenbedingungen)
Systemdenken & Organisationsstrukturen
langfristige Schwerpunktsetzung mit einem Schulprogramm - durch effektive Zusammenarbeit
Wie wird die Einzelschule organisiert? z.B. Steuergruppe - Basis der Schulentwicklung, Projekte - Basis der Innovation, Zeitgefässe in Unterichtsteams / Zyklen - Basis der Unterrichtsentwicklung)
Einbettung QM in die Schulentwicklung
QM und Evaluation
z.B. nach Sporttag festhalten, was gut lief und was nicht. Es braucht nicht immer Fragebögen.
Entwicklung planen und steuern
Auf Mitarbeiterebene und auf Schulebene
3. Schulentwicklung konkret
normative Schulführung - Leitbild, Haltungen - 5 bis 10 Jahre
Strategische Schulführung - Schulprogram, Mehrjahresplanung mit Entwicklungsschwerpunkten - 3 bis 5 Jahre
operative Schulführung - Vorgehenspläne mit Konzept, Jahresplänen, Projektplänen - 1/2 bis 1 Jahr
4. Informationen zwischen Stuhl und Bank
Vorgaben sollten gemacht werden von Kanton und Gemeinde - Schulen sollten dann grösst möglichen Spielraum erhalten
Die Gemeindsbehörde ist das Strategische Organ (wie Verwaltungsrat). SL ist ein Bindeglied und es ist eine wichtige Aufgabe der SL mit der Gemeinde zu koordinieren.
Steuergruppen sind nicht Pflicht. Schulen heute sind als KMU zu verstehen.
Veränderungen sollen nur Angestrebt werdedn, wenn sie einem das Leben erleichtern
5. Was bedeutet dies für SMI?
regelmässige Analysen - wo stehen wir, was wollen wir?
integrieren in konkrete SE-Gefässe
transparente Planung - mit SL absprechen und im Schulprogramm verankern