Ich arbeite als Gitarrist, Cellist und Komponist, und meine künstlerische Praxis ist geprägt von einem feinen Sinn für Klang, Bewegung und musikalische Entwicklungen.
Mich interessiert nicht nur, wie Musik technisch entsteht, sondern wie sie sich entfaltet — wie Klang in Bewegung entsteht, wie Raum, Zeit und Gestalt hörbar werden. Meine eigenen Kompositionen und Aufführungen bewegen sich zwischen Improvisation, zeitgenössischer Musik, Minimalismus und freier Form — und diese Offenheit spiegelt sich auch im Unterricht wider.
Musikalischer Ausdruck ist für mich kein Ergebnis von Nachahmung, sondern eine individuelle Entdeckung. Ich frage mich, was jemand wirklich hören will, welchen Klang jemand sucht, und wie diese musikalischen Fragen durch Bewegung, Hören und Spiel verwirklicht werden können.
Die Arbeit mit dem Körper ist für mich kein Zusatz, sondern ein Weg, Klang bewusst zu gestalten. Aus der Ausbildung als Feldenkraislehrer (nach Moshe Feldenkrais) entstand ein tieferes Verständnis von Bewegung, Wahrnehmung und Lernprozessen, das ich in meine Unterrichtspraxis integriere.
Mich interessiert besonders:
wie Klangvorstellungen innerlich präsent werden und sich äußern
wie Bewegung und Haltung Klangqualität bedingen
wie individuelle musikalische Sprache wächst
Mein Ansatz ist dialogisch und forschend: Unterricht ist ein Raum, in dem Wissen und Ausdruck zusammen entstehen — präzise, offen und individuell.
Weitere Informationen zu meiner künstlerischen Arbeit finden Sie unter