忘牛存人
Der Ochse ist vergessen,
der Mensch bleibt
Heimgekehrt auf dem Ochsen, sitzt der Hirte heiter und ruhig.
Es gibt nun keinen Ochsen mehr. In glückseliger Ruhe hat er,
in seiner strohgedeckten Hütte, Peitsche und Seil zurückgelassen.
忘牛存人
Der Ochse ist vergessen,
der Mensch bleibt
Heimgekehrt auf dem Ochsen, sitzt der Hirte heiter und ruhig.
Es gibt nun keinen Ochsen mehr. In glückseliger Ruhe hat er,
in seiner strohgedeckten Hütte, Peitsche und Seil zurückgelassen.
Erläuterung:
Der Ochse ist gezähmt, es besteht keine Notwendigkeit, ihn an kurzer Leine zu halten. Der Hirte lässt den Ochsen ziehen, er weiß, der Ochse ist da, er vertraut ihm. Nun ist der Hirte wieder allein. Der Hirte besitzt nun klare Erkenntnis um seine Buddha Natur und versteht die Einheit alles Bestehenden, die Leerheit in allem was ist. Das wahre Innere ist durchschaut. Kein Suchen oder Ankämpfen gegen die Erkenntnis der „Nicht Dualität“, dies ist nun überwunden. Es herrscht Vertrauen in den Weg. In diesem Zustand ist selbst das Erleuchtungserlebnis zur Wirklichkeit geworden. Die Welt ist einfach Welt, man wertet nicht, man begibt sich den „Fluss“ des Lebens, fließt mit ihm. Man ist Präsent, im hier und jetzt…